JSG legt los

Trikot der JSG

Voller Vorfreude blicken die Spieler, Trainer und der Betreuer der vier Mannschaften der Jugendspielgemeinschaft des SC Preußen und des SV Wilmsberg auf die kommende Saison.

Bereits drei Trainingseinheiten haben die B-Jugendlichen hinter sich und "die Jungs verstehen sich jetzt schon richtig gut", berichtet Alex Berning als Co-Trainer der U17.

Auch die A-Jugend hat sich schon zu einem lockeren Training getroffen. Bevor es in die Sommerpause geht, wird es in der kommenden Woche weitere Einheiten geben.

Beim gemeinsam Grillabend am Mittwoch wurde auch das neue Trikot vorgestellt. Das von der Firma Gözze gesponserte schwarz-weiß-grüne Jersey wird für alle Mannschaften beschafft. Demnächst wird auch noch ein einheitlicher Trainingsanzug angeboten.

Ab Juli rollt der Ball dann endlich wieder regelmäßig. Die Vorbereitung wirft ihre Schatten bereits voraus.

Quelle: SVW-Homepage

 

CDU schießt scharf

Stadion des SC Preußen Borhorst

Ein Sportverein ohne Sportgelände. Gibt es nicht? Vielleicht doch. Denn noch steht nicht fest, ob der SC Preußen Borghorst auch im Jahr 2018 das Gelände an der Gräfin-Bertha-Straße nutzen kann. .............

Von Axel Roll und Vera Szybalski

Kompletter Bericht

 
 

Zwei dicke Patzer – und schon ist‘s vorbei

Entscheidungsspiel zwischen TuS St. Arnold und Preußen Borghorst II

Die Szene, die zum Elfmeter führte: Julian Bauland wird von Marco Greibel (r.) festgehalten. Die zwangsläufige Folge: Elfmeter.Einsatz zeigten die Preußen (hier Elfmeterschütze Henning Reckermann, M.), waren anfangs aber sehr nervös. Foto: Günter Saborowski

Der TuS St. Arnold hat das Entscheidungsspiel der beiden Tabellenzweiten der B-Ligen um den Aufstieg ins Oberhaus der Kreisliga mit 3:2 (1:1) gegen die Reserve des SC Preußen Borghorst gewonnen und spielt in der nächsten Saison in der A-Liga. Soweit die Fakten, die nach 90 Minuten vor rund 800 Zuschauern im Burgsteinfurter Stadion feststanden.

Kompletter WN-Bericht

 
 

Reserve von Preußen Borghorst muss noch mal Gas geben für den Aufstieg

Entscheidungsspiel um den Aufstieg

Die Preußen-Reserve (hier Alexander Groll) spielt am Pfingstmontag um 15 Uhr im Burgsteinfurter Stadion im Entscheidungsspiel gegen den TuS St. Arnold um den Aufstieg in die Kreisliga A. Trainer Charly Laukötter (kl Bild, re.) und Preußen-Torjäger Julian Bauland (kl. Bild, li.) freuen sich auf die Partie gegen den Zweiten der Parallelstaffel. Foto: Jan Gudorf

Die I. Mannschaft, das Aushängeschild des SC Preußen Borghorst, ist zwar aus der Bezirksliga abgestiegen, aber noch kann die Fußballsaison 2016/17 einen versöhnlichen Abschluss nehmen für die Borghorster Fußballer. Die Reserve um Trainer Markus „Charly“ Laukötter spielt nämlich noch um den Aufstieg in die Kreisliga A.

Am Pfingstmontag um 15 Uhr müssen die Preußen als Zweite der Kreisliga B2 im Burgsteinfurter Stadion gegen den Rangzweiten der B1-Staffel, TuS St. Arnold, um den dritten freien Platz im Oberhaus der Kreisliga kicken.

Mit 66 Punkten und 82:19 Toren ist die Preußen-Reserve als beste Mannschaft der Rückrunde (elf Siege, zwei Unentschieden, eine Niederlage) auf Platz zwei hinter Meister SuS Neuenkirchen IV (67 Punkte) eingelaufen. Im letzten Spiel gegen Germania Horstmar II gab es einen 6:0-Erfolg. Erfolgreichster Torschütze des Teams ist Julian Bauland mit 23 Treffern.

Gegner am Montag ist der Zweite der Parallelstaffel. Der TuS St. Arnold wird von Georg Fettich trainiert und hat die Saison mit 61 Punkten – einer mehr als der letztjährige Relegationsteilnehmer Skiclub Rheine – und einem Torverhältnis von 87:30 abgeschlossen.

Allein hieran wird schon deutlich: Die stabilere Abwehr hat der SC Preußen, den – etwas – besseren Angriff die St. Arnolder. Maurice Wilkens (16), Carlos Hyneck (15) und Niklas Nentwig (14) sind die effizientesten St. Arnolder Spieler vor des Gegners Tor gewesen.

Das sind auch die Infos, die Markus Laukötter vom Gegner eingeholt hat: „Spielstark, nach vorne sehr gut, Kapitän auf der Sechs ist der Dreh- und Angelpunkt der Mannschaft“, sagt der Preußen-Coach. Aber er sagt auch: „Gewinnen kann so ein Spiel jeder, das ist reine Kopfsache. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Jeder freut sich auf das Spiel und will gewinnen.“ Und Laukötter hat mit Blick auf die Aufstellung die Qual der Wahl: „Ich kann ja nur 18 Leute aufbieten, aber spielen will jeder von meinen 25.“ Die Marschroute, die Verein und Trainer vertreten, ist klar: „Wenn man in so einem Entscheidungsspiel antritt, dann will man auch aufsteigen.“ Bei Erfolg müsste der SC Preußen in der Spielzeit 2017/18 also mit zwei Mannschaften in der A-Liga antreten. Hatten wir auch schon.

Bericht in der WN vom 3. Juni 2017 von Günter Saborowski

Carlos Andrade verabschiedet sich

 

Mit einem Grillabend verabschiedete sich Carlos Andrade von den Spielern und dem SCP.

Bereits am letzten Wochenende verabschiedete der Verein 13 Spieler.

Ab sofort gilt nun alle Konzentration dem Neuanfang in der Kreisliga A.

 
 

Relegation am Pfingstmontag um 15.00 Uhr

Obwohl die Verantwortlichen des TuS St.-Arnold und der Reserve von Preußen Borghorst um Spielverlegung auf Samstag gebeten hatten, bestand der Staffelleiter aus organisatorischen Gründen auf Spielaustragung am Pfingstmontag. Vielleicht hätte der Staffelleiter im Vorfeld durch ein paar wenige Telefonate mit den betroffenen Vereinen, diese „organisatorischen Gründe“ aus der Welt zu schaffen können.

Somit kommt es nun am Pfingstmontag um 15.00 Uhr in Burgsteinfurt zum „Alles oder Nichts“-Spiel um den Aufstieg in die Kreisliga A Steinfurt. Die Spieler, Trainer und Betreuer hoffen auf zahlreiche Unterstützung.

 

Preußen II spielt Relegation

Bericht in der WN vom 29. Mai 2017

Preußens Torgarant: Julian Bauland erzielte gegen Horstmar II seine Saisontore 21 bis 23. Foto: Jan Gudorf

Sie hatten auf eine rauschende Meisterfeier gehofft. Der 6:0 gegen die Reserve von Germania Horstmar sollte die zweite Mannschaft von Preußen Borghorst eigentlich in Partystimmung versetzen. Doch weil die Konkurrenz nicht mitspielte, blieb für den SCP letztlich „nur“ Relegationsplatz zwei.

Hausaufgaben erledigt und trotzdem nur das Minimalziel erreicht: Mit einem 6:0 (2:0)-Erfolg gegen den TuS Germania Horstmar II hat sich die Reserve des SC Preußen Borghorst den zweiten Platz in der Kreisliga B2 gesichert.

Bei einem Patzer von SuS Neuenkirchen IV bei Fortuna Emsdetten wäre sogar der direkte Aufstieg als Meister möglich gewesen. Doch der Spitzenreiter siegte mit 2:0, weshalb den Preußen nun die Relegation am Pfingstmontag gegen den TuS St. Arnold, den Zweitplatzierten der Staffel 1, bevorsteht.

Der Sieg gegen das Schlusslicht stand für die Elf von Charly Laukötter zu keiner Zeit in Frage. Julian Bauland mit einem Dreierpack sowie Sandro Bühning, Henning Reckermann und Martin Schlattmann sorgten für den klaren Erfolg.

 

Preußen Borghorst: Acht Treffer bei brütender Hitze

Bericht in der WN vom 29. Mai 2017 von Günter Saborowski

Diese beiden (Isuf Asllani und Maik Menke, re.) schossen die ersten vier Treffer für die Preußen gegen ISV. Foto: G. Saborowski

„Wann haben wir das letzte Mal fünf Tore hier gesehen?“ rieben sich einige Zuschauer im Borghorster Sportzentrum verwundert die Augen, als Aldo Colalongo in der 74. Minute das 5:3 gegen die Ibbenbürener Spielvereinigung erzielte.

In Abwesenheit von Trainer Carlos Andrade, der von seinem Co, Stephan Schabos vertreten wurde, erzielte Isuf Asllani (15.) nach einem Torwartfehler aus kurzer Distanz die Führung, die Maik Menke (20.) nach einem Pass in die Schnittstelle der Abwehr auf 2:0 ausbaute. Benjamin Basler (40., 45.) egalisierte diese aber noch vor der Pause.

Nach dem Gang in die Kabine und einem ordentlich Guss Wasser baute Asllani nach Zuspiel von Menke den Abstand wieder auf einen Treffer aus (52.). Menke selbst (66.) machte nach einer Koproduktion mit seinem Sturmpartner Asllani das 4:2 perfekt, das zuvor schon Stephan Schabos hätte erzielen können. Ihm versprang die Kugel zentral vor dem Tor. Dafür patzte Schabos beim 3:4, als er sich von Jannis Schneider zu leicht ausspielen ließ (71.). In der 74. Minute – Ibbenbüren reklamierte zwar abseits, aber dort stand wohl nur Asllani – markierte Aldo Colalongo das 5:3, dem er in der 78. noch das 6:3 hätte hinzufügen können.

SCP: Beckers - 17, Wierling (60. Chapetta), Mader, Bünker - Colalongo - Berghaus, Schabos, Brinkjans (76. Klein) - Menke - Asllani.

Tore: 1:0 Asllani (15.), 2:0 Menke (20.), 1:2, 2:2 Basler (40., 45.), 3:2 Asllani (52.), 4:2 Menke (66.), 3:4 Schneider (71.), 5:3 Colalongo (74.)

 

Spiel Preußen Borghorst gegen Ibbenbüren vorverlegt

Bericht in der WN vom 27. Mai 2017 von G. Saborowski

Für den SC Preußen Borghorst fällt am Sonntag im letzten Heimspiel der Saison der Vorhang in der Bezirksliga. Die Mannschaft von Trainer Carlos Andrade muss zurück in die Kreisliga A und macht dort mit Dirk Altkrüger als Nachfolger des Portugiesen einen Neuanfang. Zuvor muss allerdings gegen die Ibbenbürener Spielvereinigung noch einmal gekickt werden. Anstoß ist um 13 Uhr.

Die für den SC Preußen wichtigere Partie zwischen der Reserve und Germania Horstmar II ist auf 15 Uhr verschoben worden, weil die Zweite noch die Chance zum Aufstieg hat. Aktuell ist die Mannschaft von Trainer Charly Laukötter mit 63 Punkten hinter SuS Neuenkirchen IV (64) Tabellenzweiter. Ein Sieg steht wohl außer Frage, da Horstmars Reserve Letzter der Rangliste ist (12 Punkte) und in die Kreisliga C absteigen muss. SuS IV muss beim Ligavierten Fortuna Emsdetten antreten und hat damit die schwerere Aufgabe vor der Brust. Das Hinspiel gegen Horstmar II hat die Laukötter-Elf deutlich mit 5:1 Toren gewonnen.

 

Erste schon um 13.00 Uhr – Zweite zur Prime-Time

Saisonfinale

Da es am letzten Spieltag zum Showdown in der B-Liga kommt, findet das Spiel unserer Ersten bereits um 13.00 Uhr statt. Dankenswerter Weise hat der SV Ibbenbüren einer Spielverlegung zugestimmt. Somit haben nun alle Preußen-Fans Gelegenheit, sich zunächst das letzte Bezirksligaspiel unserer Ersten anzusehen um dann im Anschluss daran ab 15.00 Uhr unsere Zweite lautstark zu unterstützen.

Foto: WN

Während unsere Reserve gegen Germania Horstmar II den Relegationsplatz absichern will, muss Neuenkirchen IV bei Fortuna Emsdetten punkten, um die Meisterschaft abzusichern. Fortuna Emsdetten wiederum müsste gegen Neuenkirchen gewinnen und gleichzeitig hoffen, dass sich die Preußen einen Ausrutscher erlauben, um ihrerseits wiederum auf den Relegationsplatz zu rutschen. Und der Vierte im Bunde, SV Langenhorst-Welbergen muss gegen SV Wilmsberg II unbedingt siegen und könnte dann am Ende der lachende „Vierte“ sein.

Damit für alle vorgenannten Mannschaften Chancengleichheit besteht, wurde das Spiel der Zweiten vom Staffelleiter auch auf 15.00 Uhr angesetzt. Somit ist also auf allen Plätzen für Hochspannung gesorgt.

Hier noch der Hinweis in eigener Sache – Bernies Bude ist natürlich ab 13.00 Uhr geöffnet, sodass für das leibliche Wohl gesorgt ist.

 

Preußen halten Spannung aufrecht

2:1-Sieg beim SV Wilmsberg II

Durch einen verdienten 2:1 (1:0)-Auswärtserfolg beim SV Wilmsberg II hielt sich die Preußen Reserve alle Chancen offen, selbst die Meisterschaft ist noch möglich, genauso wie ein Relegationsspiel aber auch das Abrutschen auf Rang drei der Tabelle.

Am Sonntag dauerte es bis zur 42. Minute, dann war der Bann endlich gebrochen. Nach einer Serie von drei oder vier Ecken in Folge köpfte Rene Weiermann den Ball zurück ins Zentrum wo Henning Reckermann goldrichtig stand und zur verdienten 1:0 Führung einköpfen konnte. Bis zu dem Zeitpunkt hatten die Preußen allerdings schon so manche Gelegenheit liegen gelassen.

Und auch in der zweiten Halbzeit wurde es versäumt, rechtzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen, so dass man bei den Wilmsberger Angriffen immer ein wenig Sorge haben musste, obwohl sie eigentlich kaum Torchancen hatten. Erst in der 75. Minute gelang es Nico Huesmann durch einen verwandelten Freistoß die Nerven des Trainergespanns Charlie Laukötter und Rene Huesmann ein wenig zu beruhigen.

Das die Wilmsberger dann in der 89. Minute durch Matthias Hesener doch noch zum Ehrentreffer kamen, lag an einer Unkonzentriertheit in der Preußen Abwehr. Dadurch gewann das Spiel noch einmal unnötig an Spannung, zumal die Piggen bei zwei Standards inklusivem Torwart alles nach vorne warfen – aber am Ende reichte es nicht mehr zum Ausgleich, der auch unterm Strich nicht verdient gewesen wäre.

Am letzten Spieltag kommt es nun zum Showdown in der B-Liga. Während die Preußen gegen Germania Horstmar II den Relegationsplatz absichern wollen, muss Neuenkirchen IV bei Fortuna Emsdetten punkten, um die Meisterschaft abzusichern. Fortuna Emsdetten wiederum müsste gegen Neuenkirchen gewinnen und gleichzeitig hoffen, dass sich die Preußen einen Ausrutscher erlauben, um ihrerseits wiederum auf den Relegationsplatz zu rutschen. Und der Vierte im Bunde, SV Langenhorst-Welbergen muss gegen SV Wilmsberg II unbedingt siegen und könnte dann am Ende der lachende „Vierte“ sein.

Bleibt nur zu hoffen, dass der Spielleiter einsichtig ist, und diese drei Spiele noch zeitgleich ansetzt, damit für alle Chancengleichheit besteht.

 

Piggen-Power am Ende belohnt

Bericht in der WN vom 20. Mai 2017 von Heiner Gerull

Das tat weh: Borghorsts Schnapper Ismael Beckers (r.) ist soeben mit Wilmsbergs Stürmer Thomas Grabowski zusammengerasselt. Foto: Heimspiel / Christian Lehmann

Der SV Wilmsberg siegte im Borghorster Lokalderby gegen Preußen Borghorst mit 3:0. Die Treffer gegen tapfer sich wehrende Borghorster fielen aber erst spät.

70 Minuten rannte der SV Wilmsberg im Bezirksliga-Derby gegen Preußen Borghorst vergeblich an, biss sich am Preußen-Abwehrbollwerk die Zähne aus oder scheiterte an eigenen Schwächen im Abschluss. Doch am Ende vermochten die Borghorster den Vollgas-Fußball der Wilmsberger nicht mehr zu bremsen, so dass die Piggen am Freitagabend noch zu einem letztlich verdienten 3:0 (0:0)-Sieg kamen.

Danach sah es in der Anfangsphase allerdings nicht aus. Denn der bereits als Absteiger feststehende SC Preußen versteckte sich nicht und hatte in der Anfangsphase Feldvorteile.

Das änderte sich aber nach gut zehn Minuten. Jetzt übernahm der SV Wilmsberg das Kommando und hatte nach einer Viertelstunde die ersten Großchancen, als Alexander Hesener zwei Mal an SCP-Keeper Ismael Beckers scheiterte. Fortan blieben die Wilmsberger am Drücker. Doch der SC Preußen wehrte sich, indem er vor dem eigenen Strafraum die Räume eng machte, so dass der letzte Pass der Piggen vorne meistens keinen Abnehmer fand. Und wenn die Bälle hoch in den Strafraum geflankt wurden, zeigten die beiden starken Borghorster Innenverteidiger Tobias Mader und Nico Matic Präsenz. So dauerte es bis zur 42. Minute, ehe die Gastgeber zu einer weiteren Chance kamen. Jannick Hagedorn steckte den Ball zu Hesener durch, der aber erneut scheiterte.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich Einbahnstraßen-Fußball in Richtung SCP-Tor. Die erste Riesen-Möglichkeit besaß Grabowski. Nachdem sich Hesener fast bis zur Torauslinie getankt hatte, flankte er den Ball in den Strafraum. Grabowski kam zum Kopfball. Doch er konnte die Kugel nicht mehr richtig platzieren. Sie flog über die obere Torstange.

Der überfällige Treffer fiel aber in der 72. Minute. Nach Eckstoß von Jan Gedenk kam Wilmsbergs aufgerückter Innenverteidiger Johannes Wesselmann zum Ball und köpfte zum 1:0 ein. Acht Minuten später brachte Hagedorn das Kunststück fertige, den Ball gut anderthalb Meter vor dem Tor frei stehend an die obere Torstange zu schießen. Doch Wilmsberg macht weiter Druck, rannte und spielte den SCP jetzt förmlich platt. Das 2:0 erzielte Alexander Wehrmann nach Flanke von Grabowski. Das 3:0 resultierte aus einem verwandelten Foulelfmeter in der 89. Minute. Hagedorn hatte bei Samuel Sierra Osorio „eingefädelt“ und kam zu Fall. Hagedorn selbst nahm das Geschenk an und stellte mit dem verwandelten Strafstoß den 3:0-Endstand her.

SV Wilmsberg: Abdul-Rahman – Köhler, Wesselmann, Langer – Dobbe, Thoms, Ochse (69. Wies), Gedenk (80. Kroening) – Hagedorn – Grabowski, Hesener (65. A. Wehrmann). 

SC Preußen Borghorst: Beckers – Barragan Castro, Matic, Mader, Sierra Osorio – Chiappetta (73. Menke), Schabos – Groll, Maia Rego (86. Wierling), Colalongo – Asllani.

 

Noch einmal Vollgas

Bericht in der WN vom 19. Mai 2017 von Heiner Gerull

Szene aus dem vergangenen Jahr: Während Wilmsbergs Johannes Wesselmann (grätschend) dabei ist, muss Borghorsts Sven Berghaus passen. Foto: Thomas Strack

Auch wenn es um nichts mehr geht – wenn der SV Wilmsberg und Preußen Borghorst aufeinandertreffen, geht es meistens rund. Das Derby steigt bereits am Freitagabend.

Sportlich geht es zwar nur um die „goldene Ananas“. Doch selbst unter diesen Vorzeichen verspricht die Neuauflage des Derbys zwischen dem SV Wilmsberg und dem SC Preußen Borghorst eine gehörige Portion Spannung. Schon Freitagabend steigt die Partie im Wilmsberger Waldstadion. Der Anstoß erfolgt um 18.30 Uhr.

„Wir wollen zeigen, was wir noch auf der Pfanne haben“, sagt SVW-Trainer Christof Brüggemann. Dass er es ernst meint mit dieser Ankündigung, zeigten die Wilmsberger schon am vergangenen Sonntag, als sie beim SC Greven 09 nichts anbrennen ließen und einen 3:1-Sieg landeten. Ähnliches schwebt den Piggen auch am Freitag vor. „Wir wollen schon deshalb den Dreier, weil wir uns Platz zwei nicht mehr nehmen lassen wollen“, erläutert Brüggemann.

Personell schöpft er nahezu aus dem Vollen. Lediglich Simon Lampen fehlt. Ein Sieg wäre zugleich die passende Einstimmung für den Saisonausklang, in dem es am 28. Mai wohl zum „Endspiel“ um Platz zwei bei Westfalia Kinderhaus kommt.

Bei Preußen Borghorst bedarf es ebenfalls keinerlei großer Worte, um die Mannschaft auf den lokalen Fußball-Klassiker einzustimmen – obwohl Preußens Abstieg in die Kreisliga seit dem vergangenen Sonntag besiegelt ist. „Wir wollen uns gut präsentieren und zeigen, dass wir Fußball spielen können“, nimmt Andrade seine Mannschaft in die Pflicht. Die muss allerdings mit Sven Berghaus und Michael Brinkjans auf zwei fest Größen verzichten. Was die Aufgabe nicht leichter macht. „Wilmsberg hat sicherlich gute Qualität. Wir wollen trotzdem dagegenhalten“, verspricht Andrade, für den es das letzte Auswärtsspiel ist, das er als Trainer des SCP bestreitet. Zum Saisonausklang geht es anschließend noch einmal gegen die ISV.

 

Preußen zwei lässt nicht locker

Konkurrenz schwächelt

Daniel Groll

Die Mannschaft der Stunde ist die Zweite des SC Preußen Borghorst, die sich aktuell keine Blöße gibt und von Sieg zu Sieg eilt, während die Konkurrenz zum Teil weiterhin schwächelt.

Bereits nach neun Minuten führte die Mannschaft durch Tore von Daniel Groll mit 2:0 Toren und nachdem die Gäste von Matellia Metelen II nach 13 Minuten nur noch zu zehnt auf dem Platz waren, fielen bis zum Pausenpfiff zwei weitere Tore ebenfalls durch Daniel Groll zur verdienten 4:0 Pausenführung.

Kurz nach der Pause gelang dann der Matellia der Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:4. Die Preußen ließen es nun deutlich lockerer angehen, erzielten aber dennoch zwei weitere Tore durch Felix Jordan und Martin Schlattmann zu einem letztendlich hochverdienten deutlichen 6:1 Sieg.

Durch den Punktverlust von SV Langenhorst-Welbergen ist man nun mit einem Punkt Rückstand auf den Tabellenführer alleiniger Tabellenzweiter und hat es nun, bei zwei noch ausstehenden Spielen in der eigenen Hand, zumindest das Relegationsspiel um den Aufstieg in die Kreisliga A zu erreichen. Dabei kommt es am kommenden Sonntag um 12.30 Uhr (???) an der Mühle (???) beim SV Wilmsberg zum Ortsderby der Reserveteams. Für Spannung ist also gesorgt.

 

Preußen Borghorst ist abgestiegen

Bericht in der WN vom 15. Mai 2017 von Günter Saborowski

Das Bemühen kann man den Preußen im Spiel gegen Hauenhorst (hier Sven Berghaus, re.) nicht absprechen. Foto: Saborowski

Zwei Spieltage vor Abschluss der Saison steht es nunmehr fest: Der SC Preußen Borghorst muss durch die 0:2 (0:1)-Niederlage gegen Germania Hauenhorst zurück in die Kreisliga. Die Reserve des FCE Rheine hat durch ihren 3:2-Sieg bei BW Aasee Münster die Rote Laterne an die Borghorster abgegeben, wodurch der Abstand zum rettenden Ufer sieben Punkte beträgt – was nicht mehr zu schaffen ist.

Nicht-Bemühen kann man den Preußen im Spiel gegen Hauenhorst nicht unterstellen. Die Mannschaft hat bis zur letzten Minuten alles gegeben, es hat allerdings nicht gereicht.

Sven Marsch brachte die Gäste aus Hauenhorst kurz vor dem Seitenwechsel in Führung, doch damit war das Spiel noch lange nicht entschieden. Borghorst stellte nach der Pause alles auf Offensive ein, versuchte es vor allem mit langen Diagonalbällen auf Maia Rego, der sich einige Male allerdings in der Abwehr festbiss oder verdribbelte. Alle weiteren Bemühungen der Preußen verpufften ergebnislos, im Gegenteil, als sich Nico Matic in der 70. Minute von Daniel Feldkamp zu leicht ausspielen ließ und dieser mit einem Schlenzer ins linke untere Toreck das 2:0 erzielte, schwanden die Hoffnungen auf einen Dreier.

Carlos Andrade stellte nun auf 4-4-2 um, schickte Maik Menke als zusätzlichen Stürmer aufs Feld, doch außer zwei Torchancen kam nichts bei dieser Maßnahme heraus. Ein Kopfball von Jonas Bünker (87.) nach einer Ecke von Sven Berghaus und eine Möglichkeit von Isuf Asllani nach einem Steilpass von Berghaus blieben die einzigen Chancen bis zum Schlusspfiff.

SCP: Beckers - Osorio (70. Wierling), Mader, Matic, Castro - Chiapetta (58. Bünker), Berghaus, Schabos, Brinkjans, Maia Rego (75. Menke) - Asllani.

Tore: 0:1 Sven Mersch (41.), 0:2 Daniel Feldkamp (70.).

 

Noch gibt sich Preußen Borghorst nicht geschlagen

Bericht in der WN vom 13. Mai 2017 von Marc Brenzel

Trainer Carlos Andrade stimmt Tobias Mader schon mal auf die nächste Aufgabe ein. Foto: Vera Szybalski

Der SC Preußen Borghorst braucht ein Fußballwunder, um nicht aus der Bezirksliga abzusteigen. Bis zum Saisonende müssen alle drei verbleibenden Punktspiele gewonnen werden. Sonntag erwartet die Elf von Trainer Carlos Andrade Germania Hauenhorst.

Aladins berühmte Wunderlampe müssen die Preußen schon blitzblank reiben, wenn sie über die Saison hinaus in der Bezirksliga bleiben möchten. Drei Siege in den letzten drei Spielen werden benötigt, dazu muss die Konkurrenz aus Gievenbeck und Neuenkirchen patzen. Am Sonntag bekommt es der SCP auf heimischem Geläuf mit Germania Hauenhorst zu tun (Anstoß: 15 Uhr).

Trainer Carlos Andrade traut seiner Elf auf jeden Fall einen Heimsieg zu. „Vorne sind wir immer für ein, zwei Tore gut. Unser Problem ist die Defensive, in der wir uns einfach zu viele individuelle Aussetzer leisten“, legt der Portugiese, einst selbst Abwehrspezialist, die Finger in die Wunde. Seine Worte unterstreichend verweist Andrade auf das Hinspiel in Hauenhorst, das 3:3 endete.

Die Hauenhorster, so der Preußen-Coach, kämen über das Kollektiv. „Auch wenn Sven Mersch mit seinen elf Toren etwas herausragt, ist das eine ganz geschlossen auftretende Truppe, die nicht leicht zu besiegen ist“, betont Andrade.

Maik Menke ist aus dem Urlaub zurück und ist laut seinem Trainer eine Option für die erste Elf. Personell hat Andrade im Vorfeld der Partie gegen die Germanen nichts zu beanstanden. Auch ein Grund, warum die Laune des Übungsleiters so gut ist. Der andere, das sind die beiden jüngsten Siege in der Liga (Gievenbeck) und im Pokal (Laer). „Wenn du Erfolg hast, macht alles einfach mehr Spaß. Ich hoffe, dass man das am Sonntag gegen Hauenhorst auch sieht“, wünscht sich Andrade.

 

Zweiter Sieg in einer Woche für Preußen Borghorst

Fußball Kreispokal: Laer unterliegt

Mit 3:1 setzten sich die Borghorster um den eingewechselten Diogo Maia Rego (r.) gegen Nico Stippel und den TuS Laer durch. Foto: Vera Szybalski

Das Gefühl zu siegen kannten sie beim SC Preußen Borghorst schon fast nicht mehr. Nach Monaten ohne einen Dreier gewannen die Borghorster dann am vergangenen Wochenende in der Liga und ließen im Kreispokal beim TuS Laer nun prompt den nächsten Sieg folgen.

Mit 3:1 (1:0) setzten sich die Preußen durch und haben damit in Runde zwei SuS Neuenkirchen zu Gast. „Wir haben das Ziel erreicht“, sagte Carlos Andrade. Es war ein verdienter Erfolg gegen ersatzgeschwächte Laerer, die die erste richtig gute Möglichkeit der Partie verbuchten. Jan Peter Schulze Lohoff (14.) scheiterte aber an der Latte. Doppelt bitter für die Gastgeber, die sowieso schon mit einigen Spielern aus der Zweiten verstärkt wurden: Schulze Lohoff musste nach nicht mal 20 Minuten mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden.

Der Führung näherten sich fortan eher die Preußen, auch wenn nicht selten der letzte Pass nicht ankam oder der Ball sein Ziel knapp verfehlte, wie nach Schüssen von Michael Brinkjans (23.) und David Barragan Castro (26.). Besser lief es für die Borghorster in der 32. Minute: Nach einem Ballverlust von Thorsten Blanke bediente Brinkjans Jonas Bünker, dessen Hereingabe Isuf Asllani zur Führung über die Linie brachte. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs ließ Laer dann noch mal aufhorchen. Nico Stippel (45.+1) hatte den Ausgleich auf dem Fuß, Ismael Beckers im Tor der Gäste war aber zur Stelle.

Nach dem Seitenwechsel brachte der A-Ligist dann wieder Spannung in die Begegnung: Nach einem unglücklichen Torwartausflug von Beckers hatte Fabian Frie (56.) keine Mühe, den Pass von Simon Eckelmeier ins leere Tor zu schießen. Michael Brinkjans (68.) stellte den alten Abstand schließlich wieder her. Asllani (73.) machte mit seinem Treffer zum 3:1 endgültig alles klar. Markus Pels war dennoch nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Elf: „Wir haben uns sehr gut verkauft.“

TuS: Kleymann – Veltrup, Blanke, Willermann, Eckelmeier – Stippel, Bozelie (68. Böse), Frieling, Hagenhoff – Frie (81. Thüning), Schulze Lohoff (19. Theis).

SCP: Beckers – Sierra Osorio (77. Wierling), Matic (82. Colalongo), Bünker – Chiappetta (60. Maia Rego), Berghaus, Schabos, Barragan Castro – Brinkjans, Asllani.

Tore: 0:1 Asllani (32.), 1:1 Frie (56.), 1:2 Brinkjans (68.), 1:3 Asllani (73.).

Bericht in der WN vom 12. Mai 2017 von Vera Szybalski

 

TuS Laer muss gegen Preußen Borghorst auf Hilfe aus der Reserve zurückgreifen

Fußball-Kreispokal 1. Runde

„In kompletter Besetzung wäre es sicherlich ein Spiel auf Augenhöhe, aber so natürlich nicht.“ Markus Pels vom TuS Laer würde ebenso gerne wie sein Kollege Carlos Andrade vom SC Preußen in die nächste Runde des Kreispokals einziehen und gegen Neuenkirchen oder Wilmsberg spielen.

Aber da der Laerer Coach zur Komplettierung seines Kaders auf die Unterstützung der Reserve zurückgreifen muss, würde man mit ungleichen Waffen kämpfen. „Ich hatte am Dienstag vier Feldspieler beim Training“, klagt Pels. Dadurch kämen auch die zuletzt mageren Ergebnisse, zum Beispiel das 0:1 gegen Bilk, zustande.

Bei den Preußen muss Andrade auf Maik Menke und Dennis Brake verzichten, dafür ist Jonas Bünker wieder mit von der Partie. Das ist auch gut so, denn Andrade will unbedingt weiterkommen. Nach dem Sieg gegen Gievenbeck ist die Chance auf den Klassenerhalt weiter gegeben – auch wenn Borghorst alle drei verbliebenen Spiele gewinnen muss und die Konkurrenz eben nicht. Für die Meisterschaft schonen will Andrade aber im Pokal niemanden. „Ich kenne Laers Mannschaft und weiß, welches Potenzial sie hat“, sagt der Preußen-Trainer. Dass der TuS nicht in Bestbesetzung wird spielen können, wusste Andrade zu diesem Zeitpunkt wohl nicht.

► Anstoß: heute, 19.30 Uhr, Sportzentrum

Bericht in der WN vom 11. Mai 2017 von Günter Saborowski

 

Grill- und Infoabend der JSG am 14.06. im Waldstadion

Die neue Saison wirft ihre Schatten bereits voraus und damit kommt auch das Projekt Jugendspielgemeinschaft der beiden Borghorster Fußballvereine immer näher. Ab dem Spieljahr 2017/18 kämpfen die U19- und U17-Jugendspieler der Clubs gemeinsam um Punkte.

Die Arbeitsgruppe JSG und die Jugendvorstände laden alle Akteure, Betreuer und Trainer der kommenden A- und B-Jugend am 14.06.2017 ab 18.00 Uhr in das Waldstadion zu einem lockeren Grillabend ein. Bei der Veranstaltung werden auch organisatorische Dinge besprochen und weitere Infos für die neue Saison bekannt gegeben.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Also, erscheint zahlreich

 

Alle patzen – außer Preußen Reserve

Als Gewinner des Spieltages kann sich die Zweite des SC Preußen Borghorst betrachten. Während das Spitzenduo Neuenkirchen IV und die SV Langenhorst-Welbergen überraschend Punkte haben liegen lassen und auch der direkte Verfolgen Fortuna Emsdetten sein Spiel verlor, gewannen die Preußen relativ souverän beim bisherigen Tabellenfünften Arminia Ochtrup durch Tore von Julian Bauland und Henning Reckermann mit 2:0 Toren.

Drei Spieltage vor Schluss liegt man nun punktgleich mit dem Tabellenzweiten aus Langenhorst nur noch einen Punkt hinter Tabellenführer Neuenkirchen und hat drei Punkte Vorsprung auf die Verfolger. Das Saisonfinale verspricht Höchstspannung.

 

Abstieg verschoben

Bericht in der WN vom 8. Mai 2017

Mit einem Sieg in Gievenbeck verhinderten David Barragan Castro (v.) und die Preußen den vorzeitigen Abstieg an diesem Wochenende. Foto: Vera Szybalski

Mindestens noch eine weitere Woche bleibt der SC Preußen Borghorst Bezirksligist. Beim Tabellendreizehnten aus Gievenbeck gewann die Mannschaft von Carlos Andrade mit 2:1 (0:0).

Damit verschob sie den Abstieg zumindest. Der Rückstand auf das rettende Ufer schmolz auf acht Zähler – und ist damit immer noch fast unerreichbar weit entfernt bei drei ausbleibenden Partien. „Wir brauchen ein Wunder“, weiß Carlos Andrade, dass der Klassenerhalt kaum noch zu schaffen ist.

Den Sieg beim 1. FC Gievenbeck II hatten die Borghorster Isuf Asllani zu verdanken. Mit zwei Treffern sorgte er quasi im Alleingang für den Dreier. Dabei folgte auf die Erlösung nach Asllanis (68.) erstem Treffer der Schreck. Vom Anstoß spielte Gievenbeck einen langen Ball nach vorne, Nico Matic köpfte drunter her, Florian Koch (69.) stellte Sekunden nach Borghorsts Führung den Ausgleich wieder her. Asllani (76.) sicherte dann den Dreier.

SCP: Beckers – Barragan Castro (40. Klein 82. Wierling), Matic, Mader, Sierra Osorio – Chiappetta – Berghaus, Schabos, Colalongo (58. Maia Rego) – Brinkjans, Asllani.

 

Ein Sieg gegen den Abstieg

Bericht in der WN vom 6. Mai 2017

Stephan Schabos kehrt ins Team zurück und will versuchen, den Abstieg zumindest noch aufzuschieben. Foto: Gudorf

Der SC Preußen Borghorst steht kurz vor dem Abstieg aus der Bezirksliga. Daran gibt es vier Spieltage vor Schluss und bei elf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer nichts zu deuteln.

Nur drei Punkte am Sonntag im Auswärtsspiel beim 1. FC Gievenbeck II können den Abstieg an diesem Wochenende noch verhindern.

Aus einer ziemlich aussichtslosen Position das Beste machen, wie das geht, zeigt momentan Darmstadt 98 in der Bundesliga. Die Hessen schoben zuletzt Woche für Woche den Abstieg auf und taugen damit als Vorbild für die Preußen. „Alles ist möglich. Ich hoffe, dass wir das Glück haben und drei Punkte holen“, klammert sich Trainer Carlos Andrade an den letzten Strohhalm.

Wie auch in Darmstadt an diesem Spieltag zählt für Borghorst nur ein Sieg, schon ein Unentschieden würde den Abstieg bedeuten. Etwas Hoffnung macht vielleicht die Tatsache, dass Gegner Gievenbeck zuletzt auch schwächelte und bis auf Rang 13 abstürzte.

Das grundlegende Problem der Preußen ist geblieben. „Es liegt nicht an der Qualität der Mannschaft“, ist Andrade überzeugt, dass davon in Borghorst genügend vorhanden ist. „Die Trainingsbeteiligung ist schlecht. Dadurch fehlt der Zusammenhalt. Den bildest du in der Woche.“ In den Spielen mache sich dann das fehlende Kollektiv bemerkbar. An Ehrgeiz und Ambition scheint es bei einigen zu mangeln. Selbst wenn Andrade noch Hoffnung hat: „Wir müssen realistisch sein.“ Und das heißt: am Sonntag könnte der Abstieg in die Kreisliga A besiegelt sein.

►  Anstoß: Sonntag, 13 Uhr, Sportpark Gievenbeck.

 

Fotostrecke vom Tanz in den Mai

 

Tanz in den Mai des SCP voller Erfolg

Am Sonntag richtete der SCP erstmalig einen Tanz in den Mai aus. Teilweise bis zu 150 junge und jung gebliebene Preußen aber auch Nichtpreußen waren der Einladung des SCP zum Tanz in den Mai gefolgt und feierten bis in die frühen Morgenstunden.

Eine rundum gelungene Veranstaltung, die den Organisatoren und Helfern viel Lob einbrachte und im nächsten Jahr wiederholt werden sollte.

 

Reserve lässt nicht locker

Preußen siegen mit 6:0 gegen SW Weiner II

Viel zu melden hatte SW Weiner II an diesem Sonntag nicht. Mit 0:6 (0:4) gingen sie bei der zweiten Mannschaft der Preußen baden.

Eigentlich war die Partie bereits nach gut 20 Minuten entschieden, denn bis dahin hatten Julian Bauland bereits in der 2. Minute, Daniel Groll in der 14. und Henning Reckermann in der 22. Minute für klare Verhältnisse gesorgt. In einer einseitigen Partie schossen die Preußen dann mit weiteren Toren durch Alex Groll in der 30., wiederum Julian Bauland in der 51. und Hendrik Frieler in der 80. Minute den nie gefährdeten und auch in dieser Höhe verdienten Sieg heraus.

Nun müssen die Preußen auf weitere Ausrutscher der Konkurrenz aus Neuenkirchen und Langenhorst hoffen um noch in den Kampf um den Aufstieg eingreifen zu können, ohne dabei allerdings selber am kommenden Sonntag beim Tabellen-Fünften Arminia Ochtrup II zu schwächeln.

 

Reserve siegt mit 3:0 beim SV Mesum III

Rene Weiermann

Die Reserve des SCP hält weiterhin Kontakt zum Spitzenreiter SuS Neuenkirchen IV und dem Tabellenzweiten, der SpVgg Langenhorst. Eine geschlossene Mannschaftsleistung und ein stark spielender Julian Bauland, der alle drei Tore erzielte, waren ausschlaggebend für den am Ende souveränen 3:0 Sieg bei der dritten Mannschaft vom SV Mesum. Einziges Manko war wieder einmal, wie so oft in dieser Saison, dass Auslassen hochkarätigster Torchancen.

Erwähnenswert noch, das fast auf dem Tag genau nach 18 monatiger Verletzungspause in der 60. Minute Rene Weiermann eingewechselt wurde. Gleich einer seiner ersten Ballkontakte hätte fast zum Torerfolg geführt, als er aus kurzer Distanz nur den linken Pfosten traf.

Am 28.11.2015 absolvierte er beim 2:2 der Ersten Mannschaft des SCP im Spiel bei Borussia Emsdetten sein letztes Pflichtspiel. Am Sonntag endete nun nach zwei Hüftoperationen die 18 monatige Verletzungspause.

 

Preußen Borghorst nach 1:2 am Boden

Zwei Verletzte und eine Niederlage

René Reiß (li.) zog sich eine schwere Verletzung zu.

„Zwei verletzte Spieler, und eine Niederlage, die wir nicht verdient haben – was soll ich dazu noch sagen?“ Carlos Andrade verschlug es nach dem 1:2 (1:1) seiner Borghorster Preußen bei SuS Neuenkirchen II fast die Sprache. Dass seine Mannschaft aufgrund der Niederlage noch ein Stückchen weiter an den Rand des Abstiegs aus der Bezirksliga gedrängt wurde, geriet für den portugiesischen Trainer fast zur Nebensache.

In der 80. Minute brach sich René Reiß nach einem nicht geahndeten Foul, wie Andrade berichtete, das Schultergelenk. Der Krankenwagen beförderte den Borghorster Außenverteidiger in die Klinik, wo er sich wohl einer Operation unterziehen muss.

Die schwere Verletzung war der negative Höhepunkt einer Verkettung von höchst betrüblichen Ereignissen, die schließlich in eine Niederlage mündeten. Es passte ins Bild, dass die Preußen schon in der vierten Minute das 0:1 kassierten. Nach einer missratenen Abwehraktion von Tobias Mader flankte ein Neuenkirchen den Ball in den Strafraum. Felix Wiggers war zur Stelle und markierte das 1:0.

Die Borghorster zeigten eine Reaktion. Sie erarbeiteten sich fortan Feldvorteile. Es dauerte jedoch bis zur 41. Minute, ehe der für den ebenfalls verletzten Jonas Bünker eingewechselte Diogo Maia Rego nach Vorarbeit von Daniel Groll und Maik Menke das 1:1 erzielte.

Nach dem Seitenwechsel bot sich Maia Rego in der 50. Minute die erste glasklare Möglichkeit zum Führungstreffer. Zehn Minuten später stand Menke der Pfosten im Wege; spätestens hier wäre die Borghorster Führung fällig gewesen. Doch der Treffer fiel wiederum auf der andere Seite. Torhüter Ismael Beckers hatte den Ball in einer eigentlich harmlosen Situation zur Ecke gelenkt. Die nutzten die Neuenkirchener in der 78. Minute, um daraus den Siegtreffer zu produzieren. „Beide Treffer waren geschenkt“, sagte Andrade. 

Preußen Borghorst: Beckers – Reiß, Schulze Brock, Mader, Barragan Castro – Bünker (25. Maia Rego), Chiappetta, Colalongo (25. Brinkjans), Berghaus, Groll (76. Osorio) – Menke.

Bericht in der WN vom 24. April 2017 von Heiner Gerull

 

Hat Preußen noch etwas anzubieten?

Bericht in der WN vom 22. April 2017 von Heiner Gerull

Immer noch hat der SC Preußen Borghorst eine kleine Chance auf den Klassenerhalt. Um die aufrecht zu erhalten, muss am Sonntag bei der „Zweiten“ vom SuS Neuenkirchen ein Sieg her.

Sven Berghaus traf zuletzt für den SC Preußen. Foto: Thomas Strack

Nach der jüngsten 2:4-Niederlage gegen Teuto Riesenbeck sind die Aussichten des SC Preußen Borghorst auf den Klassenerhalt in der Bezirksliga auf ein Minimum gesunken. Am Sonntag folgt nun der zweite Teil der als „Schicksalsspiele“ deklarierten Begegnungen. Ab 15 Uhr gastieren die Preußen bei der Zweitvertretung von SuS Neuenkirchen. Und man benötigt nicht viel Fantasie, um den Stellenwert der Partie auf den Punkt zu bringen: Wenn überhaupt noch ein Fünkchen Hoffnung in Sachen Klassenerhalt keimen soll, dann müssen die Borghorster dieses Spiel gewinnen; ohne Wenn und Aber.

Bei der Niederlage gegen Riesenbeck zeigten die Preußen immerhin Moral. 0:4 lagen sie da schon hinten. Dass sie noch einmal zurückkamen und ein wenig Ergebniskosmetik betrieben, stimmte ein bisschen zuversichtlich. Das Hauptproblem ist jedoch, „dass einige wollen, dass wir die Klasse halten, dass es aber andere gibt, denen das egal ist“, sagt Trainer Carlos Andrade.

Verzichten müssen die Preußen am Sonntag auf Dennis Brake (Urlaub) und Innenverteidiger Nico Matic (noch gesperrt).

 
 

Preußen so gut wie abgestiegen

Bericht in der WN vom 10. April 2017 von Heiner Gerull

Müde, geknickt und deprimiert: Nach der 2:4-Niederlage gegen Teuto Riesenbeck ist der Abstieg für die Borghorster Preußen kaum mehr abzuwenden. Foto: Thomas Strack

Nach der 2:4-Heimniederlage im Abstiegsduell gegen Teuto Riesenbeck gehen bei Preußen Borghorst langsam, aber sicher die Bezirksliga-Lichter aus. Fünf Spieltage vor Schluss beträgt der Abstand zum rettenden Ufer acht Punkte.

Das war es dann wohl für Preußen Borghorst. Nach der 2:4 (0:2)-Niederlage gegen den SV Teuto Riesenbeck ist der Klassenerhalt in der Bezirksliga fünf Spieltage vor Schluss in nahezu unerreichbare Ferne für die Borghorster gerückt. Das einzig Positive eines ansonsten tristen Fußballspiels war, dass sich die Adlerträger nach zwischenzeitlichem 0:4-Rückstand ihrem Schicksal nicht ergaben, sondern sie am Ende noch ein wenig Ergebniskosmetikbetrieben.

„Die ersten beiden Treffer durften niemals fallen. Das waren Geschenke“, betrieb SCP-Trainer Carlos Andrade Ursachenforschung. Beim 0:1 agierten die Preußen gedanklich zu langsam, als sie nach einem Ballverlust im Umschaltspiel nicht energisch genug nachsetzten, so dass Riesenbecks Christian Biermann den Konter mit einem präzisen Flachschuss ins Eck zum 1:0 für Teuto abschloss. Beim 0:2 in der 40. Minute waren die Gastgeber in der Abwehr zu unsortiert, so dass Biermann den Ball nach einer Flanke von der rechten Außenbahn sogar noch mit der Brust annehmen konnte und ihn dann zum 2:0-Pausenstand einnetzte.

Dem SC Preußen bot sich zwischenzeitlich eine dicke Chance für Isuf Asllani, als er plötzlich mutterseelenallein vor dem Riesenbecker Tor auftauchte, er die Kugel aber nicht versenken konnte.

Nach dem Seitenwechsel nahm das Unheil dann seinen Lauf, als Biermann mit einem Freistoß aus gut 22 Metern in der 58. Minute das 3:0 erzielte. Schließlich vollendete Biermann seinen „Viererpack“ in der 63. Minute, indem er Borghorsts Schlussmann Ismael Beckers mit einem unhaltbaren Schrägschuss aus halblinker Distanz zum 4:0 überlistete.

Immerhin ergaben sich die Gastgeber nicht ihrem Schicksal. So verkürzte Sven Berghaus mit einem platzierten Schuss aus gut 18 Metern in der 75. Minute auf 1:4. Sieben Minuten später unterlief Riesenbeck Alexander Schröer ein Handspiel im eigenen Strafraum. Den Elfmeter versenkte Diogo Maia Rego zum 2:4. Nur drei Minuten später bot sich erneut Asllani eine Chance, doch Teutos Keeper Philipp Stockmann konnte den Ball gerade noch mit den Fingerspitzen um den Pfosten lenken. „Bei uns spielte der Kopf nicht mit“, klagte Andrade.

SC Preußen Borghorst: Beckers – Reiß, Mader, Brake, Barragan – Berghaus, Colalongo (46. Maia Rego) – Bünker, Menke (67. Brinkjans), Klein – Asllani

Tore: 0:1, 0:2, 0:3, 0:4 Biermann (13./40./58./63.), 1:4 Berghaus (75.), 2:4 Diogo Maia Rego (82./Handelfmeter).

 
 

Der neue Wegweisende

Bericht in der WN vom 8. April 2017 von Heiner Gerull

Dirk Altkrüger gibt bei Preußen Borghorst in der kommenden Saison die Richtung vor. Der ehemalige Westfalenliga-Trainer von GW Nottuln sagte unabhängig der Spielklassen-Zugehörigkeit des stark abstiegsbedrohten Bezirksligisten zu. Foto: Johannes Oetz

Das ging alles rasend schnell: Anfang der Woche hatte Preußen Borghorst bekannt gegeben, dass Trainer Carlos Andrade entgegen der bereits getroffenen Vereinbarung, die Zusammenarbeit fortzusetzen, in der neuen Saison den SC Preußen nicht mehr trainieren werde. Am Freitag teilte der SCP-Vorstand mit, dass Dirk Altkrüger Andrades Nachfolger wird.

Dass da etwas im Busch war beim SC Preußen, spürte man seit einigen Tagen. So hatte Trainer Carlos Andrade seine Mannschaft „schon vor zwei Wochen“, wie er selbst sagt, darüber informiert, dass er seinen Job in Borghorst mit Ablauf der Saison quittieren werde. Die Suche nach einem Nachfolger wurde zu keiner Hängepartie. So teilte SCP-Sportleiter Jürgen Weiermann am Freitag schriftlich mit: „Wir sind hoch erfreut, mit Dirk Altkrüger schnell einen kompetenten Nachfolger präsentieren zu können.“

Kompetenz dürften die Borghorster in der Tat verpflichtet haben. Denn Altkrüger trainierte zwischen 2012 und 2014 zunächst die zweite Mannschaft von Grün-Weiß Nottuln, ehe er im Sommer 2014 zum Chefcoach der Nottulner Westfalenliga-Mannschaft avancierte, die er zwei Jahre trainierte. Zuletzt hatte der 50-Jährige ein Sabbatjahr eingelegt. Doch damit ist bald Schluss. In der kommenden Saison ist er der neue Wegweisende, der die Preußen in die Spur bringen soll.

Dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht absehbar ist, ob die Borghorster ab Sommer in der Bezirks- oder der Kreisliga beheimatet sein werden, habe bei seiner Entscheidungsfindung keine Rolle gespielt: „Der Charakter einer Mannschaft ist mir wichtiger als die Liga-Zugehörigkeit“, betont Altkrüger. „Und wichtig ist auch, dass das Team mit Spaß bei der Sache ist.“

Neben der fachlichen Qualifikation kann der bekennende Fan von Union Berlin von sich behaupten, mit der heimischen Region verwachsen zu sein. 1990 zog er von Brandenburg nach Westfalen. Dort hat er an seinem Wohnsitz Metelen inzwischen Wurzeln geschlagen. Seine erste Meriten hatte er sich bei der SpVgg. Langenhorst/Welbergen verdient; zunächst als Jugendtrainer, dann als Übungsleiter der Langenhorster B-Liga-Mannschaft.

Der Kontakt zum SC Preußen sei über Vorstandsmitglied Friedhelm Wies entstanden. „Er hat mich am Montag angerufen. Wir haben uns am Dienstag zusammengesetzt, und was er mir berichtete, hat mich überzeugt. Deshalb habe ich direkt zugesagt“, erläutert Altkrüger. Überzeugt haben ihn wohl auch die Perspektiven, „denn ich glaube“, so der 50-Jährige, „dass sich in Borghorst einiges bewegen lässt, weil das Umfeld ja durchaus fußballverrückt ist.“

Bei der Umsetzung seines Konzepts wird er künftig von Michael Straube unterstützt. Der hatte diese Tätigkeit bereits unter Ralf Zenker inne. Altkrüger macht zugleich deutlich, dass er stark auf den eigenen Nachwuchs setzt: „Ich bin nicht der Typ, der dem Nachwuchsspieler fünf Spieler von außerhalb vor die Nase setzt und dann sagt: Nu sieh mal zu, dass du an denen vorbeikommst.“

 

Dirk Altkrüger ist der Neue bei Preußen

Michel Straube wird sein Co

Foto: WN

Nachdem die Verantwortlichen des SCP und Carlos Andrade bereits Ende März beschlossen hatten, die Zusammenarbeit zum Saisonende zu beenden, ist man bei den Preußen hocherfreut, mit Dirk Altkrüger schnell einen kompetenten Nachfolger präsentieren zu können.

Dirk Altkrüger trainierte zunächst von 2012 bis 2014 die zweite Mannschaft von GW Nottuln in der Kreisliga A und dann im Anschluss daran zwei Jahre bis zum Ende der Saison 2015/2016 die I. Mannschaft des damaligen Westfalenligisten. Nach einem Jahr schöpferischer Pause ist er jetzt bereit, eine neue sportliche Herausforderung anzunehmen. Unterstützt wird er hierbei von Michel Straube als Co-Trainer, der diese Tätigkeit bereits unter Ralf Zenker Inne hatte.

Nach Klärung dieser ganz entscheidenden Personalien hofft der Verein nun, seine Kaderplanung für die kommende Saison weiter vorantreiben zu können. Dabei setzt der Verein weiterhin vornehmlich auf den jetzigen Stamm der ersten aber auch der zweiten Mannschaft, sowie auf die im Sommer aus der A-Jugend hinzukommenden Nachwuchskräfte. Allerdings würde man sich auch über jeden Neuzugang freuen. Einige Gespräche laufen noch, gestalten sich allerdings aufgrund der momentanen sportlichen Situation als schwierig.

Zunächst sind jedoch die Mannschaft und der Trainer gefordert, alle Kräfte zu bündeln und mit voller Konzentration die letzten 6 Spiele anzugehen, um den drohenden Abstieg doch noch zu vermeiden.

 

Jubilarehrung

Auf dem Foto (von links nach rechts): Geschäftsführer Dietmar Mader, Josef Büning (50 Jahre), Jochen Wierich (50 Jahre), Helmut Deiters (50 Jahre), Erster Vorsitzender Karl-Heinz Brinkert, Helmut Wierling (50 Jahre), Zweiter Vorsitzender Reinhard Rotterdam, Martin Huesmann (50 Jahre), Josef Heitmann (50 Jahre), Rolf Üding (65 Jahre) und Günter Edler (60 Jahre).

Traditionsgemäß lud der SC Preußen Borghorst in der vergangenen Woche 8 Jubilare die dem Verein schon 50 Jahre und länger als Mitglied angehören, zu einer gelungenen Jubilarfeier in das Vereinslokal Tümler ein.

Der Ersten Vorsitzende Karl-Heinz Brinkert begrüßte die Jubilare und ihre Ehefrauen sehr herzlich und bedankte sich zusammen mit seinem Stellvertreter Reinhard Rotterdam und Vorstandsmitglied Dietmar Mader bei jedem Einzelnen ganz herzlich für die langjährige Verbundenheit zum Verein. Als Dank erhielt jeder Jubilar eine Urkunde, verbunden jeweils mit persönlichen Worten der Anerkennung. Der Dank galt auch den anwesenden Ehefrauen, die für die Vereinstreue und Einsatzbereitschaft stets Verständnis hatten und auch weiterhin haben. Beim anschließenden Abendessen wurden in gemütlicher Runde Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse ausgetauscht, aber auch die aktuelle sportliche Situation und auch die Zukunft des Vereins ausgiebig erörtert.

 

Carlos Andrade verlässt Preußen Borghorst jetzt doch schon am Saisonende

Bericht in der WN vom 6. April 2017 von Marc Brenzel

Trainer Carlos Andrade hört am Saisonende bei den Preußen auf. Ende Dezember hatte er sich mit dem Vorstand noch auf eine Vertragsverlängerung verständigt. Foto: Thomas Strack

Der Vorstand des SC Preußen Borghorst muss umdenken. Carlos Andrade bleibt dem abstiegsgefährdeten Bezirksligisten nämlich doch nicht über die Saison hinaus als Trainer erhalten. Dabei hatten sich beide Seiten im Dezember noch auf eine Zusammenarbeit über die Saison 2016/17 hinaus verständigt.

Der Vorstand des Fußball-Bezirksligisten SC Preußen Borghorst muss sich für die Saison 2017/18 nach einem neuen Trainer umsehen. Carlos Andrade und die sportlichen Verantwortlichen verständigten sich jetzt darauf, nach Beendigung der laufenden Spielzeit getrennte Wege zu gehen. Pikant: Ende Dezember hatte der 41-Jährige, der erst seit Sommer 2016 bei den Adlerträgern auf der Bank sitzt, seinen Vertrag noch für eine weitere Saison verlängert.

„Als Trainer nach nur einer Saison schon wieder zu gehen – das sieht immer ein bisschen unglücklich aus. Das war auch einer der Gründe, warum ich zunächst bleiben wollte“, erklärt Andrade. Doch in der Zwischenzeit seien einige Dinge vorgefallen, die ihn dazu veranlasst hätten, seine Entscheidung rückgängig zu machen. Um was es sich dabei im Detail handelt, wollte der Portugiese nicht verraten. Kein Geheminis ist aber, dass dem Übungsleiter unter anderem die schwache Trainingsbeteiligung seiner Elf nicht passte.

Andrade versprach aber, sich in den verbleibenden sechs Spielen weiter zu 100 Prozent einsetzen zu wollen, um den Klassenerhalt doch noch zu schaffen.

Karl-Heinz Brinkert, Vorsitzender der Preußen, zeigte sich von der Entwicklung in der Trainerfrage nicht großartig überrascht. „Kurz vor der Winterpause war durchaus noch eine Euphorie zu spüren, doch im neuen Jahr waren die Ergebnisse ja eher mager“, so Brinkert. Es habe sich bei den Verantwortlichen die Erkenntnis durchgesetzt, dass der Ligaverbleib nur noch schwer zu realisieren sei. Das sei auch ein Grund gewesen, warum man sich jetzt mit Carlos Andrade an einen Tisch gesetzt habe. „Dabei sind wir zu dem Schluss gekommen, dass eine weitere Zusammenarbeit keinen Sinn mehr machen würde“, erläutert Brinkert. Einen sofortigen Wechsel auf der Kommandobrücke schloss er aus: „Was würde das denn bringen? Und für die Verletzten und die Gesperrten kann Carlos doch nichts.“

Brinkert betonte, dass sich seine Mitstreiter und er jetzt verstärkt der Suche nach einem neuen Übungsleiter widmen wollen. „Wir haben April und befinden uns daher zeitlich etwas unter Zugzwang. Die Spieler wollen ja schließlich wissen, wer in der neuen Saison das Sagen hat“, sagt Brinkert.

► Auch Daniel Groll verlässt den SC Preußen. Der 20-jährige Mittelfeldspieler wechselt zur neuen Saison zum Lokalrivalen SV Wilmsberg.

 

Spitzenspiel in Borghorst wird zur Nullnummer

Fußball in der Kreisliga B Steinfurt

Henning Wichman (l.) arbeitete sehr viel im defensiven Mittelfeld. Foto: Alex Piccin/Heimspiel

Keine Tore und keinen Sieger gab es im B-Liga-Spitzenspiel zwischen Preußen Borghorst II und der SpVgg Langenhorst Welbergen. Die Anst vor dem Verlieren und zwei sehr starke Defensivreihen raubten der Partie ihren Unterhaltungswert.

Das Spitzenspiel der Kreisliga B 2 zwischen Preußen Borghorst II und der SpVgg Langenhorst/Welbergen wurde den hohen Erwartungen nicht gerecht. Wie schon in der Hinrunde gingen beide Teams mit einem torlosen Unentschieden auseinander. „Wir waren heute offensiv nicht so im Spiel wie gewohnt, allerdings hat es der Gegner auch sehr gut gemacht und uns kaum Räume gelassen“, analysierte SpVgg-Trainer Thorsten Bäumer. Da seine Defensivreihe auch hervorragend arbeitete, gab es in den 90 Minuten kaum nennenswerte Strafraumszenen. Einen Aufreger gab es in der 77. Minute, als ein Tor des Langenhorsters Christian Holtmann aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht gegeben wurde.

SpVgg Langenhorst/Welbergen: Kuhmann – Bültbrune, M. Fehlker, M. Schwering – Wesseling (77. Schulte-Sutrum), Wichmann, S. Schwering – K. Wenning (80. Terdenge), M. Wenning, C. Holtmann – Heinrich (65. P. Holtmann).

Tore: Fehlanzeige.

Bericht in der WN vom 3. April 2017 von Marc Brenzel

 

Noch ist Preußen nicht verloren

Bericht in der WN vom 3. April 2017 von Heiner Gerull

Maik Menke (re.) brachte den SC Preußen in Münster in Führung. Foto: Jan Gudorf

Rechnerisch half Preußen Borghorst das 3:3-Remis bei Westfalia Kinderhaus zwar nicht vom Fleck. Doch für die Moral könnte der Punkt Gold wert sein für die Borghorster.

„Hätte mir vorher jemand gesagt, dass wir hier einen Punkt holen würden, dann hätte ich das sofort unterschrieben“, sagte Borghorsts Trainer Carlos Andrade. Was nicht nur ihn, sondern auch alle anderen Borghorster ärgerte, war der Umstand, dass der abstiegsbedrohte Bezirksligist den Treffer zum 3:3-Ausgleich erst in der 89. Minute kassierte. Er war sinnbildlich für den Saisonverlauf der Borghorster.

„Wenn du unten stehst, dann verlässt dich in den entscheidenden Momenten auch das Glück“, haderte Andrade mit dem Schicksal.

Freilich lautete die wichtigste Botschaft des Tages: Noch ist Preußen nicht verloren. Die Borghorster Mannschaft lebt. Und wenn es gelingt, die Kräfte zu bündeln, dann könnte in den bevorstehenden Spielen gegen Teuto Riesenbeck und SuS Neuenkirchen II noch etwas möglich sein. An diesen Grashalm klammert sich auch Andrade: „Unsere Mannschaft hat sich gut verkauft und Moral gezeigt“, fasste er 90 – überaus unterhaltsame – Minuten zusammen.

Schon im Vorfeld hatte sich andeutet, dass etwas her­auskommen könnte beim Trip in Münsters Norden. Selbst Andrade staunte nicht schlecht, als bei einer Trainingseinheit in der vergangenen Woche sage und schreibe 19 Akteure erschienen waren. Und dass die sich nicht verlaufen hatten, zeigte sich bei der zweiten Übungseinheit, zu der immerhin noch 15 Leute erschienen waren – auch der Trainer war da. Keine Frage – so kann es noch mal was werden im Abstiegskampf,

In Kinderhaus traf am Freitagabend Maik Menke bereits nach vier Minuten zum 1:0. Doch die Freude währte nicht lange, denn schon in der siebten Minute erzielte Westfalias Dominic Tomasso den Ausgleich. Und als Matthias Brockhoff nur drei Minuten später das 2:1 für Kinderhaus besorgte, schien das Schicksal seinen Lauf zu nehmen.

Doch Westfalia ergab sich keinesfalls seinem Schicksal. So war in der 34. Minute Isuf Asllani zur Stelle und markierte das 2:2. Das Remis schien sich als Endresultat herauszukristallisieren, ehe Daniel Groll die Borghorster mit dem 3:2 in der 84. Minute die Weichen auf Sieg stellte. Die Borghorster zählten schon die Sekunden bis zum heiß ersehnten Schlusspfiff herunter. Den Dreier glaubten sie sicher in den Händen. Aber in der 89. Minute ermöglichte ein kapitaler Schnitzer den Gastgebern noch den 3:3-Ausgleich, den Westfalias Winter-Neuzugang Nawid Nasar erzielte. So ging das Spiel letztlich mit einem 3:3-Unentschieden aus. Doch wie heißt es doch so schön: Aufschoben ist nicht aufgehoben. Noch ist alles möglich.

SC Preußen Borghorst: Beckers – Reiß, Mader, Brake, Barragan Castro – Bünker, Colalongo (70. Chiappetta), Berghaus, Klein (46. Groll) – Menke (85. Brinkjans) – Asllani.

Tore: 0:1 Menke (4.), 1:1 Tomasso (7.), 1:2 Brockhoff (10.), 2:2 Asllani (34.), 3:2 Groll (84.), 3:3 Nasar (89.).

 
 

Nesar rettet Westfalia Kinderhaus – Preußen Borghorst führt zwei Mal

Bericht in der WN vom 1. April 2017 von Alexander Heflik

Borghorsts David Barragan Castro (l.) gibt dem Kinderhauser ThomasEichler einen kräftigen Schubser. Foto: Heimspiel / Lehmann

Münster - 

Westfalia Kinderhaus und Preußen Borghorst trennten sich in einer vorgezogenen Partie mit 3:3 (2:2). Nawid Nesar gelang in der Schlussminute der Treffer zum Ausgleich für die Gastgeber aus Münster.

Das war schon ein kurioser Spielverlauf, am Ende aber verschaffte Nawid Nesar mit seinem Ausgleich zum 3:3 (2:2) in der Schlussminute Westfalia Kinderhaus im Heimspiel gegen Kellerkind Preußen Borghorst ein Erfolgserlebnis – auch für den im Anschluss stattfindenden Mannschaftsabend nicht so schlecht.

Den frühen Rückstand durch Maik Menke steckten die Gastgeber locker weg und drehten flugs die Partie durch Treffer von Dominic Tomasso und Matthias Brockhoff, da waren erst zehn Minuten gespielt. Und die Westfalia hätte den Sack schon früher zumachen können, verpasste es, gute Chancen zu verwerten. Dafür gab es kurz vor der Pause den Ausgleich durch Isuf Asslani (34.).

Nach dem Wechsel plätscherte die Partie so vor sich hin, ehe Daniel Groll (84.) zur Gäste-Führung traf. Aber am Ende war der eingewechselte Nesar zur Stelle und markiert den 3:3-Ausgleich.

Kinderhaus: Pieper – Eichler, Lammerding, Schwinn, Göbel – Brockhoff (80. Nesar), Kemmerling – Jungfermann (75. Zegiri), Sojeva, Suvar (60. Neufeld).

 
 
 

Erfahrung macht den Unterschied

SCP unterliegt Vorwärts Wettringen 1:3

-Jan Gudorf- Borghorst - Nach dem Schlusspfiff haderte Carlos Andrade einzig mit dem Ergebnis. „Wenn es Niederlagen gibt, bei denen man seiner Mannschaft nichts vorwerfen kann, dann war das heute so eine“, sagte der Trainer des SC Preußen Borghorst nach dem 1:3 (0:2) gegen Vorwärts Wettringen.

„Wir waren spielerisch gut und haben stark gekämpft“, lobte er sein junges und von Ausfällen geplagtes Team. In der Tat erwischte es einen guten Start und kontrollierte das Geschehen – von Auflösungserscheinungen keine Spur. David Barragan Castro hatte nach einer Viertelstunde aus spitzem Winkel sogar die Möglichkeit zur Führung, scheiterte aber am Gäste-Torwart.

Doch nach einer halben Stunde wurde offensichtlich, dass es der Mannschaft an Erfahrung und Abgezocktheit fehlt. Attribute, die dafür den Gästen zugesprochen werden können. Zweimal schlugen sie eiskalt zu – beide Tore wurden über die linke Angriffsseite eingeleitet (30. und 35. Minute).

In der Folge dominierte Wettringen das Spiel, die Preußen kamen kaum noch vor das Tor. Aber der Gast verpasste die endgültige Entscheidung. So kam der SCP dem Punktgewinn nach 76 Minuten doch noch einmal nah. Barragan Castro setzte sich im Strafraum durch und schob aus kurzer Distanz ein. Doch die Hoffnung erlosch nur sechs Minuten später, als Nabil Charif für Vorwärts nach einem Konter auf 3:1 erhöhte.

SCP: Beckers – Reiß, Mader, Westhoff, Barragan Castro – Colalongo (71. Dirkes), Chiappetta – Bünker, Brinkjans (61. Berghaus), Klein (77. Sierra Osorio) – Menke.

Tore: 0:1 Brünen (30.), 0:2 Artmann (35.), 1:2 Barragan Castro (76.), 1:3 Charif (82.).

Bericht in der WN vom 27. März 2017

 
 

SCP erleidet herben Rückschlag im Abstiegskampf

Bezirksliga 12: SC Preußen Borghorst unterliegt SC Greven 09

Nach dem Flug folgt die unsanfte Landung: Der Einsatz der ganz in rot spielenden Preußen um Isuf Asllani und Tim Westhoff (v.r.) stimmte. Für Punkte reichte das aber nicht. Foto: Jan Gudorf

Zwar werden auch in einem Sechs-Punkte-Spiel nur drei Zähler vergeben, dennoch tat den Preußen die 0:1 (0:0)-Niederlage gegen Greven 09 besonders weh.

Statt mit dem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf punktemäßig gleichzuziehen, liegen die Borghorster nun sechs Zähler hinter ihm. Entsprechend getrübt war die Stimmung nach dem Schlusspfiff.

„Das ist sehr bitter für uns. Kleinigkeiten haben das Spiel entschieden. Wir haben einmal nicht aufgepasst“, sagte Trainer Carlos Andrade und bezog sich dabei auf die 71. Minute, in der das Tor des Tages fiel. Nach einer ansehnlichen Kurzpass-Kombination der Gäste landete der Ball auf der rechten Außenbahn. Die Flanke von Philipp Kraus verwertete Julian Loose in der Mitte per Kopf.

Bis dahin war es ein offenes Spiel, in dem die Preußen von Beginn an zeigten, dass sie verstanden haben, worauf es im Abstiegskampf ankommt: Sie zeigten einen hohen kämpferischen Einsatz und waren präsent in den Zweikämpfen. Im Offensivspiel fehlte im windigen Preußenstadion jedoch die Genauigkeit, weshalb gefährliche Torschüsse im ersten Durchgang ausblieben. Greven erspielte sich mehr Strafraumaktionen, SCP-Keeper Ismael Beckers musste aber nur einmal ernsthaft eingreifen.

Im zweiten Abschnitt entwickelten beide Mannschaften mehr Zug zum Tor. Vor allem die Preußen verschärften nun ihre Offensivbemühungen, wodurch sie sich in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit ein Chancenplus erarbeiteten. Die größte Möglichkeit hatte Jonas Bünker, der aus zentraler Position an Torwart Patrick Hinkerohe scheiterte (51.). Wenig später parierte dieser auch einen Schuss von Michael Brinkjans.

Doch nach dem Tor gewann Greven die Oberhand. Große Gelegenheiten zum Ausgleich konnten sich die Preußen nicht mehr erspielen. Die Gäste bestimmten das Geschehen, verpassten aber die vorzeitige Entscheidung.

Zu allem Überfluss verschärfte eine Rote Karte für Nico Matic in der Nachspielzeit die ohnehin angespannte Personallage des SCP. Der Schiedsrichter ahndete ein grobes Foulspiel – eine harte Entscheidung. Trotz der Enttäuschung richtete Andrade den Blick auf die kommenden Aufgaben: „Wir haben noch einige Spiele, in denen wir Punkte holen können.“

SCP : Beckers – Reiß, Mader, Matic, Westhoff (71. Barragan Castro) – Chiappetta (58. Berghaus), Colalongo – Bünker, Brinkjans, Klein (85. Menke) – Asllani.

Tor : 0:1 Loose (71.).

Bes. Vorkommnis : Rote Karte für Nico Matic (SCP, 90.+2) wegen groben Foulspiels.

Bericht in der WN vom 20. März 2017 von Jan Gudorf

 
 

Der Favorit setzt sich durch

Fußball Bezirksliga: TuS Altenberge besiegt SC Preußen Borghorst

Die Altenberger Spieler bejubeln den Führungstreffer von Malte Greshake (M.). Ins Straucheln brachten die Borghorster um Jonas Bünker (kl. Bild) die Gastgeber hin und wieder, der Sieg des TuS war allerdings nie ernsthaft in Gefahr. Foto: Vera Szybalski

Die Überraschung blieb aus: Der abstiegsbedrohte SC Preußen Borghorst konnte im Derby beim TuS Altenberge den aktuellen Spitzenreiter nie ernsthaft in Gefahr bringen und ging nach 90 Minuten als Verlierer vom Platz.

Mit einem Wetteinsatz auf einen Sieg des TuS Altenberge gegen den SC Preußen Borghorst wäre am Sonntag wohl nicht viel Geld zu machen gewesen. Die Ausgangslage war schon eindeutig: In der Tabelle rangieren die Kontrahenten fast an den entgegengesetzten Enden. Und auch auf dem Rasen war das Duell eine klare Angelegenheit. Der Favorit aus Altenberge setzte sich mit 3:0 (1:0) durch und thront auf Grund von mittlerweile zwei Nachholpartien des SV Wilmsberg mit vier Punkten Vorsprung an der Bezirksligaspitze.

Seiner Rolle wurde der Gastgeber von Beginn an gerecht. Bereits in den ersten Minuten testete Altenberge die Abwehr der Borghorster samt Torhüter Ismael Beckers auf deren Tauglichkeit. In Führung ging der TuS aber erst nach etwas mehr als 20 Minuten: Den Schuss von Vargin Der parierte Beckers noch, den Nachschuss versenkte Malte Greshake (23.) unhaltbar im Borghorster Kasten.

Wenn man den Altenbergern irgendetwas vorwerfen wollte dann, dass sie zu lange brauchten, um den zweiten Treffer nachzulegen. „Damit haben wir uns schwer getan“, hätte auch Florian Reckels es lieber gesehen, wenn seine Mannschaft früher für noch klarere Verhältnisse gesorgt hätte: „Wir hätten eigentlich schon in der ersten Halbzeit deutlicher führen müssen.“

Solche Probleme sind aus Borghorster Sicht momentan absolute Luxusprobleme. Die Preußen taten sich schon schwer damit, gefährlich vor dem Kasten von Marc Wenning-Künne aufzutauchen. Nicht selten war der lange Ball auf Isuf Asllani das Mittel der Wahl, von Erfolg gekrönt war dieses aber nicht. Carlos Andrade war alles in allem „überhaupt nicht zufrieden“ mit der Leistung seiner Elf: „Wir haben das, was wir uns vorgenommen haben, nicht umgesetzt.“ Es habe ebenso an Mut wie an Disziplin und Wille gefehlt.

Vom Glück verfolgt waren die Borghorster auch nicht. Im ersten Durchgang verletzten sich mit Jonas Baumann und Philipp Wierling gleich zwei Spieler, die ausgewechselt werden mussten. Mit der taktischen Maßnahme Winter-Neuzugang David Barragan Castro einzuwechseln, waren so bereits in den ersten 45 Minuten alle Joker verbraucht.

Im Mittelpunkt bei den Borghorstern stand aber auch nach dem Seitenwechsel vor allem Ismael Beckers, der mit seinen Paraden gegen Der (50./51.) und Lennart Rausch (51.) die Preußen vor größeren Schaden bewahrte. In der 65. Minute war er dann machtlos: Marcel Lütke Lengerich (65.) traf zur Vorentscheidung. Als Diogo Maia Rego zwei Minuten später eine umstrittene Rote Karte sah, dürfte endgültig niemand mehr an einem Erfolg der Altenberger gezweifelt haben. Vargin Der (74.) erzielte anschließend noch den Treffer zum 3:0-Endstand.

TuS: Wenning-Künne – Schlatt, Kemper, Marx (76. Hintelmann), Lütke Lengerich – P. Hölker, Botella (53. Wilpsbäumer), Risau, C. Hölker (46. Rausch) – Greshake, Der.

SCP: Beckers – Bünker, Mader, Wierling (45. Reiß), Westhoff, Baumann (35. Maia Rego) – Brinkjans (37. Barragan Castro), D. Groll, Schabos, Chiappetta – Asllani.

Tore: 1:0 Greshake (23.), 2:0 Lütke Lengerich (65.), 3:0 Der (74.).

Bes. Vorkommnisse: Rote Karte für Diogo Maia Rego (67./SCP) wegen groben Foulspiels.

 

Bericht in der WN vom 13. März 2017 von Vera Szybalski

 
 
 
 

Preußen müssen sich mit einem Punkt zufrieden geben

Bezirksliga 12: Preußen Borghorst - SC Altenrheine

Es war der Tag der Verletzungen: Hier liegt Nico Matic nach einem Zusammenprall mit Aldo Colalongo am Boden, außerdem musste Jonas Baumann verletzt raus, ebenso ein Altenrheiner Spieler. Foto: Günter Saborowski

Es war kein schönes Spiel. Viele Unterbrechungen auf beiden Seiten, von denen einige aus Sicht der Spieler gar keine waren, Schiedsrichter Dennis Röhrs jedoch anderer Meinung war; zudem gab es nur zwei Tore zu bejubeln. Da nur Isuf Asllani (14. Minute) und Rene Reiß (35.) den Ball über die Linie befördern konnten, ging die Partie mit einem 1:1-Unentschieden aus.

Nach einem zu kurz geratenen Rückpass von Außenverteidiger Niklas Bieker, den Isuf Asllani gegen SCA-Keeper Luis Bültel erlief, führten die Preußen ab der 14. Minute mit 1:0. Bis dahin hatten allerdings Yannik Langner und Kevin Beermann die Reaktionsfähigkeit von Preußen-Torwart Ismael Beckers bereits zweimal mit guten Distanzschüssen geprüft.

Auch Timo Althoff zimmerte das Kunstleder einmal aufs Preußen-Tor (23.), traf dabei aber nur die Latte. Acht Zeigerumdrehungen später landete der Ball endlich im Netz der Gastgeber. Rene Reiß traf bei der scharfen Hereingabe von rechts allerdings kaum eine Schuld, denn er konnte auf der Linie stehend kaum mehr ausweichen.

Nach dem Wechsel hatten Asllani und Baumann nach einem Flankenlauf von Jonas Bünker die Chance, das 2:1 zu markieren, behinderten sich aber gegenseitig.

Anschließend stand Beckers mal wieder im Mittelpunkt des Geschehens, als Lukas Stellmacher aus der Ferne abgezogen hatte. Sechs Minuten später traf Chris Naberbäumer erneut nur die Latte.

„Wille und Einsatz waren da, ab und zu haben wir aber nicht gut verteidigt“, musste sich Trainer Carlos Andrade mit dem Remis in dem zum Schluss hektischen Spiel zufrieden geben.

SCP: Beckers - Westhoff, Matic (40. Brinkjans), Mader, Reiß - Colalongo, Baumann (63. Chiappetta) - Maia Rego, Schabos, Bünker - Asslani.

Tore: 1:0 Asllani (14.), 1:1 Eigentor Reiß (35.).

Bericht in der WN vom 6. März 2017 von G. Saborowski

 
 
 
 

Fusion kein brandheißes Thema

Jahreshauptversammlung des SC Preußen Borghorst / Verbindlichkeiten um 19 000 Euro gesenkt

„Nicht hochgradig besorgniserregend, aber auch nicht erfreulich“ – diese Situationsbeschreibung wurde am Freitagabend während der Jahreshauptversammlung des SC Preußen Borghorst gleich in mehrfacher Hinsicht geäußert. Sie zeigt: Der Verein befindet sich erneut in einem Jahr voller Herausforderungen.

Allen voran die sportliche Lage der ersten Mannschaft, die in der Bezirksliga gegen den Abstieg kämpft, bereitet den Verantwortlichen Magenschmerzen. „Wenn nicht jeder ganz schnell realisiert worauf es ankommt, wird der Klassenerhalt nicht zu schaffen sein“, nahm Jürgen Weiermann die Aktiven in die Pflicht. Zudem kündigte der Sportliche Leiter an, dass zur Entlastung der Reserve im Sommer eine dritte Mannschaft den Spielbetrieb aufnehmen werde.

Ein neues Team konnte auch Matthias Lembeck, Leiter der Damen- und Mädchenabteilung, aufbauen. Jedoch müsse dieses in der Frauen-Kreisliga-A aufgrund des kleinen Kaders häufig mit einer „improvisierten Aufstellung“ antreten. Zurzeit belegt die Mannschaft einen Platz im Tabellenmittelfeld.

Mit unterbesetzten Teams müssen die Preußen auch im männlichen B- und A-Juniorenbereich auskommen. Die kurz vor dem Abschluss stehende Jugendspielgemeinschaft mit dem SV Wilmsberg soll in diesem Punkt Abhilfe schaffen.

In diesem Zusammenhang sprach Karl-Heinz Brinkert eine mögliche Fusion beider Vereine im Sinne der „Bündelung der Kräfte“ an. Dies sei, so der Erste Vorsitzende, zwar momentan kein brandheißes Thema, könne es aber in den nächsten Jahren werden.

Neben einem konstanten Mitgliederschwund könnte vor allem die Sportstätten-Situation diesen Gedanken reifen lassen. Zwar scheint die Nutzung des Borghorster Stadions in den kommenden zwei bis drei Jahren gesichert, darüber hinaus jedoch „muss sich die Stadt entscheiden, in welche Richtung sie gehen möchte“, so Brinkert.

Positives durfte Schatzmeister Paul Brinkert den Mitgliedern im voll besetzten Saal im Vereinslokal Haus Tümler vermelden: Im vergangenen Jahr wurden die Schulden um knapp 19 000 Euro gesenkt. Damit betragen die Verbindlichkeiten noch rund 40 000 Euro. Nach einer ausgiebigen und kontroversen Diskussion sprachen sie die Mitglieder mehrheitlich für eine Beitragserhöhung ab 2018 aus, über deren Ausmaß der Vorstand in den kommenden Monaten beraten wird.

Diesem gehören weiterhin Reinhard Rotterdam (Zweiter Vorsitzender), Paul Brinkert (Schatzmeister) und Dietmar Mader (Zweiter Geschäftsführer) an, die einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden.

40 Jahre Mitglied: Holger Ballering, Andreas Haase, Dieter Krude, Michael Schoop, Detlef Voges und Frank Westermann.

25 Jahre Mitglied: Konrad Altebäumer, Bernd Enting, Ludwig Ewering, Judith Finke, Jörg Göcke und Rene Huesmann.

Bericht in der WN vom 20. Febr. 2017 von Jan Gudorf

 

Déjà-vu für die Preußen

Bericht in der WN vom 20. Febr. 2017

Kein schönes Ende nahm die Begegnung bei BW Aasee für die Borghorster um Aldo Colalongo (M.). Foto: Heimspiel / Alex Piccin

Mit einer mehr als unglücklichen Niederlage haben die Borghorster Preußen die Mission „Klassenerhalt“ fortgeführt. Bei Blau-Weiß Aasee deutete alles auf eine Punkteteilung hin, ehe die Hausherren zwei Minuten vor dem Ende noch einmal zuschlugen. Das weckte Erinnerungen an das Hinspiel.

Es war ein Déjà-vu der unschönen Art. Wie im Hinspiel führte der SC Preußen Borghorst auch im Rückspiel früh gegen BW Aasee . Wie im Hinspiel gelang den Blau-Weißen der Ausgleich und sehr spät im Spiel auch der Treffer zum 2:1 (0:1)-Endstand. Wie im Hinspiel kassierte die Mannschaft von Carlos Andrade den finalen Knock-out im Anschluss an einen Freistoß.

Nicht nur aufgrund des späten Treffers war es eine unglückliche Niederlage für die abstiegsbedrohten Borghorster : „Mir fehlen die Worte. Aasee hatte keine nennenswerte Torchancen“, ärgerte sich Andrade, dass die hundertprozentigen Möglichkeiten zwar vermieden wurden, dennoch aber zwei Tore für die Münsteraner fielen. Zunächst aber war Borghorst erfolgreich gewesen. Sven Berghaus (21.) erzielte die verdiente Führung für die Gäste. Bei dem Versuch eines Rückpasses zum Torwart eroberte Berghaus den Ball und verwandelte zum 1:0.

Defensiv standen beide Mannschaften kompakt und ließen wenig zu. Das meiste spielte sich fernab der Strafräume im Mittelfeld ab. Die Taktik der Blau-Weißen schien es zu sein, vor allem nach Standardsituationen zum Erfolg zu kommen. Das gelang zunächst aber nicht.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts grundlegend. Auf Höhepunkte in Form von hochkarätigen Chancen mussten die Zuschauer verzichten. Symptomatisch, dass der Ausgleich für Aasee durch eine verunglückte Flanke von Julian Sandner (58.) fiel, die Borghorsts Keeper Matthias Brinkert, der für den erkrankten Ismael Beckers einsprang, nicht klären konnte.

Als sich kurz vor Schluss viele schon darauf einstellten, dass die beiden Teams sich die Punkte teilen, fand die Begegnung doch noch einen Sieger. Bei einem Freistoß aus dem Mittelfeld stieg Gerrit Borgers (88.) am höchsten und verlängerte den Ball per Kopf zum 2:1 in die Maschen. Die Preußen stehen nun ohne Punkte da.

SCP: Brinkert – Westhoff, Matic, Mader, Reiß (89. Brinkjans) – Maia Rego (65. D. Groll), Brake, Colalongo, Bünker – Berghaus (82. Dirkes), Asllani.

Tore: 0:1 Berghaus (21.), 1:1 Sandner (58.), 2:1 Borgers (88.).

 
 
 
 
 
 
 
 

Das neue Wir-Gefühl

Jugendspielgemeinschaft des SV Wilmsberg und Preußen Borghorst

Eine Einheit: Karl-Heinz Brinkert (v. l.), Stephan Fischer, Peter Starmann, Jürgen Risau, Stefan Albers, David Pepping und Ulrich Guddorf treiben das Vorhaben voran. Einen Vorschlag für ein gemeinsames Logo (kl. Bild) gibt es schon. Foto: Vera Szybalski

Im Mittelpunkt steht nicht das Trennende, sondern das Einende. Das stellt Stephan Fischer zu Beginn klar: „Es ist nicht mehr ‚die‘ und ‚wir‘.“ Stattdessen soll es bald ein neues Wir-Gefühl geben, wenn der SC Preußen Borghorst und der SV Wilmsberg zur Saison 2017/2018 ihre Jugendspielgemeinschaft an den Start schicken.

In der A- und B-Jugend machen die beiden Borghorster Vereine dann gemeinsame Sache. Stefan Albers, Peter Starmann, Stephan Fischer , Franz Scharlau und David Pepping aufseiten der Wilmsberger sowie Karl-Heinz Brinkert, Jürgen Risau, Holher Bühn und Ulrich Guddorf aufseiten der Preußen haben in vielen Gesprächen über diese Art der Kooperation beraten, nun wagen sie den Schritt. Bei einer Informationsveranstaltung am Montagabend wurde der aktuelle Sachstand den Spielern vorgestellt.

Die erste Erkenntnis: das Interesse ist groß. Zahlreiche Jugendliche waren ins Clubheim der Wilmsberger gekommen. Ausführlich erläuterten Pepping und Fischer die Notwendigkeit des Projektes, bedingt etwa durch den Spielermangel nach der C-Jugend, den demografischen Wandel und geändertes Freizeitverhalten sowie warum überhaupt zwei Vereine entstanden sind: nördlich der Bahnlinie der „Stadtverein“ SC Preußen Borghorst und südlich der Bahnlinie „der Verein der Bauerschaft“, der SV Wilmsberg .

Piggen und Preußen erhoffen sich durch die Zusammenarbeit unter anderem eine höhere Qualität im Nachwuchsbereich, ein aktives Vereinsleben und die Möglichkeit, den Junioren individuelle Förderung bieten zu können. Zudem bleibt die Basis für den Seniorenfußball erhalten. „Bei aller Skepsis, die verständlich ist. Nehmt das mit nach Hause, lasst das sacken. Das ist wirklich eine coole Sache für euch“, warb David Pepping bei den Jugendlichen für das Projekt.

Das sieht so aus, dass die beiden Borghorster Fußballvereine in der A- und der B-Jugend jeweils zwei Mannschaften stellen. Nach Möglichkeit wird es parallele Trainingszeiten geben, damit eine Durchlässigkeit zwischen erster und zweiter Mannschaft hergestellt werden kann. Beide Vereine sind dem Neutralitätsprinzip verpflichtet, wer in welchem Team spielt, wird nach Leistungskriterien entschieden. Erste gemeinsame Trainingseinheiten könnten bereits in der Rückrunde stattfinden.

Jeweils ein Verein ist verantwortlich für eine Altersklasse. Im ersten Jahr werden die Preußen die A-Jugend übernehmen, die Wilmsberger die B-Jugend. Das heißt aber nicht, dass die A-Jugend nun ausschließlich bei den Preußen trainiert und spielt und die B-Jugend bei den Piggen. Da soll es eine Art Kreislauf geben. Mitglied bleibt jeder in seinem Verein.

Trainer der A1 werden Michael Groll und Jörg Bäumer, die A2 wird von Jonas Ratert gecoacht. Bei der B1 stehen Frank Waldkötter und Alex Berning an der Seitenlinie, für die B2 sind die Verantwortlichen noch auf der Suche nach Übungsleitern. Auch für die A2 soll noch ein zweiter Trainer gefunden werden.

Als Wegbereiter für das Projekt in finanzieller Hinsicht haben die beiden Vereine Wolfgang Gözze gewinnen können. Gemeinsam wollen Preußen und Piggen daran arbeiten, dass die Jugendspielgemeinschaft eine Erfolgsgeschichte wird. Die Basis dafür ist gelegt. „Wir schaffen die Voraussetzungen. Ihr müsst gucken, was ihr daraus macht“, sagte Karl-Heinz Brinkert.

Die Koordinierungsgruppe trifft sich weiter regelmäßig, will ein Jugendspielgemeinschaftskonzept ausarbeiten und einen Koordinator als Bindeglied zwischen Spielern und Koordinierungsgruppe installieren. In Stein gemeißelt ist nichts. Jahr für Jahr kann neu entschieden werden, ob die Jugendspielgemeinschaft fortgeführt wird.

Entwickelt sie sich zu einer Erfolgsgeschichte, könnte ein erster Schritt in Richtung einer Gesamtfusion der beiden Vereine getan sein. In dem Fall könnte es endgültig mit dem Spruch aus früheren Zeiten – „Wenn man über die Schranken kam, gab es was auf die Backen“ – vorbei sein.

Bericht in der WN vom 15. Febr. 2017 von Vera Szybalski

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Markus „Charlie“ Laukötter und der SCP gehen ins dritte Jahr

Markus Laukötter, mittlere Reihe stehend links, mit seinem „verschworenen Haufen“.

Charlie Laukötter wird auch in der kommenden Saison die Zweite des SCP trainieren und somit ein weiteres Jahr bei den Preußen seine gute und erfolgreiche Arbeit fortsetzen.

Er steht voll hinter dem sportlichen Konzept und identifiziert sich mit dem Verein. Ihm ist es gelungen, die Zweite als Unterbau der Ersten aufzubauen und an die Spitze der Kreisliga B zu führen. Dabei hat er es nicht immer ganz einfach, muss er doch manches Mal bis zu 25 Spieler beim Training beschäftigen und vor Allem auch bei Laune halten, bekanntlich können ja am Sonntag nur maximal 14 Spieler zum Einsatz kommen.

Aber irgendwie ist es ihm gelungen, aus der Zweiten einen verschworenen Haufen entstehen zu lassen, der auch noch Auffangbecken für diejenigen Spieler ist, die Sonntags von oben kommen.

Und somit ist es nicht verwunderlich, dass das Gespräch über eine Verlängerung seiner Trainertätigkeit, vielleicht dann sogar in der Kreisliga A, nicht sehr zeitintensiv war und man sich schell einig wurde.

 
 
 

Vereinsinternes Hallenturnier des SCP war ein voller Erfolg

Die Finalteilnehmer Arminia Bierzelt und FC Dauerfeuer

Am Samstag richtete der SCP zum vierten Mal ein vereinsinternes Turnier aus.

Acht bunt gemischte Mannschaften, bestehend aus Spielern der I. und II. Senioren, den Alten Herren, Damen und A-Jugend sowie Jugendtrainern, Betreuern, Jugendausschuss- und Vorstandsmitgliedern spielten um den Turniersieg. Dabei ging es in erster Linie darum Spaß zu haben und den Zusammenhalt im Verein zu stärken. Das es dabei nicht Bierernst zuging, zeigten schon die Namen der Mannschaften.

So spielten in Gruppe A die SpVgg Irrläufer, der FC Dauerfeuer, Holzklotz United und die Bierokraten und in Gruppe B der TuS Halbe Lunge, Arminia Bierzelt, Mut zur Lücke e.V. und Real Litätsverlust zunächst die Halbfinal- und Finalteilnehmer aus. Hier bezwangen dann Arminia Bierzelt den FC Dauerfeuer mit 4:1 Toren.

Im Anschluss an das Turnier wurde dann im Preußen-Stübel der Turniersieger ausgiebig gefeiert.

 
 

SC Preußen im Aufbruch

Bericht in der WN vom 13. Jan. 2017 von Heiner Gerull

Foto: Thomas Strack

Mit Diogo Maia Rego und Isuf Asllani haben sich in der Winterpause zwei hochkarätige Neuzugänge den Bezirksligisten SC Preußen Borghorst angeschlossen. Trainer Carlos Andrade bringt klar zum Ausdruck, was er von den beiden Neulingen erwartet.

Zwischenzeitlich tendierten die Chancen auf den Klassenerhalt gen Null. Doch kurz vor Jahresschluss nahmen die Bezirksliga-Fußballer des SC Preußen Borghorst richtig Fahrt auf. Dieser Aufwind soll die Mannschaft im neuen Jahr zum Klassenerhalt führen. Dabei ruhen die Hoffnungen maßgeblich auf zwei Neulingen: Diogo Maia Rego und Isuf Asllani. „Das sind Spieler, die uns weiterhelfen werden. Sie bringen richtig Qualität mit“, freut sich Carlos Andrade über den Zuwachs. Die Botschaft des Trainers ist unmissverständlich. Mitten im Winter herrscht Aufbruchstimmung in Borghorst.

Vereine, die in der Winterpause Spieler holen, wandeln auf schmalen Grat. Denn nur selten finden sich Kräfte, die dazu beitragen, die sportlichen Ziele zu verwirklichen. Im Fall des SC Preußen dürfte das anders sein. Denn mit dem ehemaligen Wilmsberger Maia Rego und dem Ex-05er Asllani setzten die Borghorster ein Zeichen, wohin der Weg im neuen Jahr führen soll: Hinaus aus der Abstiegszone ins gesicherte Mittelfeld.

„Diogo ist ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann. Er ist technisch versiert und stark im Spiel eins gegen eins“, zeigt Andrade die Qualitäten des offensiven Mittelfeldakteurs auf. Nicht nur der SCP-Coach weiß, was er an seinem Neuzugang hat. Die gesamte Borghorster Fußball-Familie freut sich über die Rückkehr des verlorenen Sohnes, hat dieser doch schon in der Jugend für den Club gekickt und dabei sein Talent zu erkennen gegeben. Mit dem Wechsel vom Ortsrivalen SV Wilmsberg zum SC Preußen kehrt der Portugiese zu seinen Wurzeln zurück.

Auch Isuf Asllani ist in Steinfurt kein Unbekannter. Denn bereits zweimal stand er in Diensten des SV Burgsteinfurt. Das erste Mal schlug der Deutsch-Albaner Anfang 2010 seine Zelte bei den Stemmertern auf. Nach einer ersten Stippvisite bei Emsdetten 05 kehrte er am 1. Juli 2011 für eine Saison zu den Gelb-Roten zurück. Zuletzt spielte Asllani ein zweites Mal für den Landesligisten Emsdetten 05. Dort fiel er jedoch den Turbulenzen einer restlos verkorksten Hinrunde zum Opfer und wurde ausgebootet. Bei Preußen Borghorst beginnt für ihn ein neues Kapitel seiner Laufbahn. In dem es der 33-Jährige allen noch einmal zeigen will.

Andrade jedenfalls ist von den Qualitäten seines Novizen überzeugt: „Isuf war Torschützenkönig, als Emsdetten 05 in die Landesliga aufgestiegen, und er war auch bei der Zweiten des FC Eintracht Top-Torschütze. Er weiß, wo die Hütte steht.“ Somit gehen die Preußen gut gerüstet in die Vorbereitung, in der es darauf ankomme, „die beiden Neuen möglichst rasch zu integrieren“, erläutert Andrade.

 

Jugendlicher des Jahres 2016
Leon Smitz

Dass junge Menschen für vorbildhafte Leistungen Lob und Anerkennung verdienen, das praktiziert die Jugendabteilung des SC Preußen Borghorst bereits seit 1976 mit der Auszeichnung “Jugendlicher des Jahres“.

Jetzt wählte die Jugendabteilung den 18-jährigen Leon Smitz zum Preußen-Jugendlichen des Jahres 2016.

Durch sein Engagement, indem er nun schon seit 3 Jahren neben der Schule, in seiner Freizeit zweimal wöchentlich die Trainingseinheiten inclusive der Vorbereitungen übernimmt und die Mannschaft samstags bei den Spielen betreut, hat er sich diese Auszeichnung verdient.

Hierüber freut sich Leon sehr, der seit 2002 dem Verein angehört.

Da hat er bei den Mini-Kickern angefangen Fußball zu spielen. In der C-Jugend zwang ihn dann eine Knieverletzung zum Aufhören.

Seit Anfang 2014 ist Leon Jugendtrainer beim SCP.

Aktuell trainiert er zusammen mit seinem Freund Nick Petersen mit großem Engagement und Erfolg die E1.

Ein wichtiger Trainer war Patrick Overhage in der D-Jugend. Bei ihm war die Mischung aus Spaß, aber auch Ernsthaftigkeit während des Trainings perfekt.

Mit Preußen Borghorst verbindet ihn besonders, dass bereits sein Opa Leonhard Smitz Mitglied war und sein Vater Jürgen bis heute Mitglied ist und auch jahrelang in der Jugend Fußball gespielt hat. Ihm gefallen besonders die gute Kommunikation und die damit verbundenen guten Kompromisse der Trainer untereinander.

Fußball ist sein großes Hobby, sein Lieblingsverein ist der FC Schalke 04.

Derzeit macht er sein  Abitur und besucht die 13. Klasse der Wirtschaftsschulen des Kreises Steinfurt. Sein Ziel danach ist es, ein Lehramtsstudium zu beginnen. Nebenbei gibt er auch noch Nachhilfe.

Leon ist gerne Jugendtrainer, da es zwei seiner Leidenschaften verbindet, nämlich Fußball und die Arbeit mit Kindern. Zudem bereitet es ihn auch auf seine zukünftigen Berufsziele vor.

 
 

Andrade verlängert, Asllani im Anflug

Bericht in der WN vom 30. Dez. 2016 von Vera Szybalski

Carlos Andrade bleibt Preußen Borghorst treu, Isuf Asllani (kl. Bild) kommt im Winter neu dazu. Foto: Vera Szybalski

Carlos Andrade ist nicht der Typ Trainer, der sich nach einer Saison wieder einen neuen Verein sucht. In Nordwalde war Andrade einige Jahre, auch sein Engagement in Borghorst ist längerfristig angelegt. Deshalb hat Andrade vor knapp zwei Wochen auch für die kommende Spielzeit seine Zusage gegeben und seinen Vertrag verlängert.

Beide Seiten wurden sich schnell einig, erklärt Friedhelm Wies , Sportlicher Leiter bei den Preußen. „Ich freue mich. Die Mannschaft hat schon eine Entwicklung gemacht und die will ich weiter begleiten“, sagt Andrade . „Die Chemie ist der Truppe stimmt, der Vorstand unterstützt uns. Diese Menschlichkeit ist mir sehr wichtig.“

In der Bezirksliga kämpft der SC Preußen Borghorst um den Klassenerhalt, als Tabellenvorletzter hat sich die Mannschaft in die Winterpause verabschiedet. Damit es in der Rückrunde aufwärts geht, haben sich die Preußen nicht nur die Dienste von Diogo Maia Rego (wir berichteten) gesichert, sondern mit Isuf Asllani ist ein weiterer Spieler im Anflug. Asllani, der auch schon für den SV Burgsteinfurt auf Torejagd ging, kommt im Winter von der Spielvereinigung Emsdetten 05. Seine Zusage gilt zunächst bis Sommer.

Der Trainer bleibt den Borghorstern definitiv auch darüber hinaus erhalten. Andrades Zusage für die kommende Saison gilt ligaunabhängig. Allzu viel mit einem möglichen Abstieg wollen sich die Preußen aber nicht beschäftigten, der Klassenerhalt in der Bezirksliga ist das erklärte Ziel. Das wird dann mit den zwei Neuzugängen angegangen. Andrade: „Wir freuen uns auf die beiden.“

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Hans Günter Hahn macht’s schon wieder

 

Erstmals in der Saison 2014/2015 stattete die Firma H.G. Hahn-Haustextilien GmbH aus Steinfurt Borghorst die Erste Mannschaft des SC Preußen Borghorst mit neuen Präsentationsanzügen aus. Seitdem engagierte sich der Firmeninhaber in jeder Saison aufs Neue und ermöglicht so, dass die aus der Jugend kommenden Eigengewächse sowie die Neuzugänge ebenfalls mit den schicken Präsentationsanzügen ausgestattet werden können und der Verein somit ein einheitliches Erscheinungsbild präsentieren kann.

Das Foto zeigt den Firmeninhaber H.G. Hahn mit den aktiven Seniorenspielern, Betreuern und dem Trainergespann.

Der Vorstand des SCP bedankt sich bei Hans Günter Hahn recht herzlich für die erneute Unterstützung.

 

Die kalte Zeit kann kommen

Aus alter Verbundenheit zum SC Preußen Borghorst 1911 e.V. sponserte Geschäftsführer Jürgen Köning vom Autohaus Senden, Messingweg 3 in 48308 Senden, der Ersten Mannschaft jetzt 8 Coaching-Jacken. Auf dem Bild ganz rechts  Jürgen Köning sowie das Trainergespann, Betreuer und und 5 Aktive der Ersten. Die Spieler und der Vorstand des SC Preußen Borghorst bedanken sich recht herzlich.

 
 
 
 

Berni's Bude ...

..... ist während der Heimspiele unserer 1. Mannschaft geöffnet.

Dort gibt es kalte und heiße Getränke sowie Bratwurst und Kuchen!

Wir freuen uns auf Euern Besuch!

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