Es muss endlich ein Dreier her

Bericht in der WN vom 3. Dez. 2016 von Günter Saborowski

Auch Jonas Baumann gehört zu den Kandidaten, die – unverschuldet – nicht immer trainieren können. Foto: Vera Szybalski

Soviel ist sicher: Mit einem Unentschieden kommt man seit Einführung der Drei-Punkte-Regel nicht weiter. Diese schmerzliche Erfahrung macht der SC Preußen Borghorst seit Wochen. Am Sonntag um 15.15 Uhr muss die Mannschaft von Trainer Carlos Andrade beim Tabellenvierten TuS Recke antreten.

Das Hinspiel gewannen die Recker in Borghorst mit 3:0, und selbst wenn die Preußen diesmal ein Remis erzielen würden – was gefühlt ja wie ein Sieg eingestuft werden kann –, dann hilft ihnen das bei der aktuellen Tabellensituation nicht weiter.

Ganze fünf Punkte haben die Preußen aus den letzten zehn Spielen (bei 11:24 Toren) geholt. Respektable Ergebnisse wie ein 1:1 gegen den Ligazweiten Kinderhaus waren dabei, aber halt auch wieder nur ein Zähler. Es nützt alles nix: Die Preußen müssen endlich Dreier einfahren.

„Das wissen wir“, sagt Andrade. Das Problem ist nur: Einige Spieler können unter der Woche nicht trainieren. Es gibt Tage, da steht der Coach mit acht Mann auf dem Trainingsplatz. Leistungsträger sind verletzt oder fallen längerfristig aus. Das macht wenig Hoffnung auf einen Dreier in Recke, trotzdem versprüht Andrade weiter Zuversicht und Hoffnung: „Wir werden alles dafür tun. Mal sehen, was dabei herauskommt.“

 

Vereinsinternes Hallenturnier des SCP am 14.01.2017

Bitte Termin vormerken

Das Orga Team hofft auf eine ähnlich gute Resonanz wie im Jahr 2015

Am 14.01.2017 plant der SCP anstelle seines traditionellen Hallenturniers die Ausrichtung eines vereinsinternen Turniers, an dem alle Senioren, Alte Herren, Damen, A-Jugendliche, Jugendtrainer, Betreuer sowie Jugendausschuss- und Vorstandsmitglieder in bunt gemischten Mannschaften gegeneinander antreten sollen. Der Verein bittet darum, diesen Termin jetzt schon vorzumerken und innerhalb der Abteilungen bzw. Mannschaften bekannt zu machen und Teilnehmerlisten zu erstellen. Damit das Orga-Team einen ungefähren Überblick über das Teilnehmerfeld erhält wird die Rückgabe der Listen möglichst bis zum 18.12.2016 an Jürgen Weiermann, Friedhelm Wies oder Stephan Schabos erbeten. Vereinzelte Nachmeldungen sind jedoch bis kurz vor Turnierbeginn möglich.

Am Abend soll dann im Preußen-Stübel im Rahmen eines geselligen „Neujahrsempfanges“ die Siegerehrung stattfinden und der Turniersieger gefeiert werden.

 

Preußens Reserve fürs Spitzenspiel gerüstet

Philipp Wierling mit erstem Saisoneinsatz

Philipp Wierling erzielte den 4. Preußen-Treffer.

Der Höhenflug der Preußen Reserve geht weiter. Mit einem 5:1-Erfolg bei Germania Horstmar II kletterte der B-Ligist am Sonntag auf Tabellenplatz zwei und geht somit gut gerüstet in das am kommenden Wochenende anstehende Gipfeltreffen bei Spitzenreiter SuS Neuenkirchen IV.

Trotz zwischenzeitlicher Probleme gestalteten, dem Tabellenstand entsprechend klar, die Preußen die Partie und ließen am Ende nichts anbrennen. Durch ein frühes Tor von Jonas Ratert bereits nach zwei Minuten und einem verwandelten Elfmeter durch Martin Schlattmann in der 35. Minute ging man mit einer 2:0 Führung in die Halbzeit. Eng wurde es dann noch einmal, als die Horstmarer in der 52. Minute den Anschlusstreffer erzielten. Doch nach dem 1:3 durch Jens Klein in der 75. Minute waren dann alle Bedenken ausgeräumt. In der 58. Minute kam erfreulicher Weise mit Philipp Wierling einer der Langzeitverletzten aus dem Kader der Ersten zu seinem ersten Saisoneinsatz und erzielte prompt in der 90. Minute den Treffer zum 1:4, dem Jens Klein in der 91. noch das 1:5 folgen ließ.

Mit Spannung geht man nun in das Spitzenspiel am kommenden Sonntag, in dem man mit einem Sieg beim Tabellenführer punktemäßig aufschließen könnte. Anstoß in Neuenkirchen ist um 12.45 Uhr. Die Mannschaft würde sich über zahlreiche Unterstützung freuen. Und da die I. Mannschaft erst um 15.15 Uhr Anstoß in Recke hat, können die Hardcore-Fans des SCP beide Spiele schaffen.

 

Bei Preußen gehen die Lichter aus – 2:4

Bericht in der WN vom 28. Nov. 2016 von Heiner Gerull

Nils Piotrowski (re.) zog sich eine Schulterverletzung zu.

Beim SC Preußen Borghorst gehen die Lichter aus. Bei der 2:4-Niederlage zeigte die Mannschaft eine Leistung, die eines Bezirksligisten unwürdig war.

Selten hat man Carlos Andrade so angefressen erlebt wie gestern nach der 2:4 (1:0)-Niederlage bei der Ibbenbürener Spielvereinigung. „Ich kritisiere meine Mannschaft ja selten. Aber heute hat sie eine Leistung abgeliefert, wie ich mir sie überhaupt nicht vorgestellt habe“, ärgerte sich der Trainer des SC Preußen Borghorst. Wobei er vor allem das Defensivverhalten meinte. In dieser Hinsicht präsentierte sich seine Truppe wie ein Trümmerhaufen. „So kann man nicht überleben“, sagte Andrade. „Ibbenbüren war wirklich nicht stark“, brachte er das Geschehen auf den Punkt. Aber seine Elf war eben noch einen Deut schlechter. Der letzte Tabellenplatz ist das leistungsgetreue Abbild dieses schwachen Auftritts.

Es gab zwei Knackpunkte in diesem Spiel. Nachdem Maik Menke die Borghorster in der 27. Minute in Führung gebracht hatte, bot sich gleich mehrfach die Möglichkeit, den Vorsprung komtortabler zu gestalten. Es sollte sich rächen, dass diese Chancen ausgelassen wurden.

„Wie aus dem Nichts“, so Andrade, kamen die Ibbenbürener nach dem Seitenwechsel durch Treffer von Sascha Pakularz und Benjamin Basler zu einem 2:1-Vorsprung. Jakob Konradi glich zwar in der 70. Minute zum 2:2 aus. Doch nur 30 Sekunden später fingen sich die Borghorster postwendend das 2:3. Spätestens zu dem Zeitpunkt war klar, dass die Preußen für einen Punkt nicht in Frage kamen. Auch deshalb, weil Nils Piotrowski, einer der wenigen Lichtblicke im Spiel der Borghorster, in der 54. Minute wegen einer Schulterverletzung das Feld verlassen musste.

In der 80. Minute sorgte Sascha Pakularz für das 4:2. Als die Ibbenbürener dann noch Dickens Toka brachten, konnte nichts mehr anbrennen. Den Preußen blieb nur die bittere Erkenntnis, dass mit solch einer Leistung wie der gestrigen der Klassenerhalt kaum zu bewerkstelligen sein wird.

SC Preußen Borghorst: Beckers – Berghaus, Mader, Matic, Piotrowski (54. Reiß) – Bünker, Schabos, Colalongo, Groll – Brinkjans – Menke (62. Konradi).

Tore: 0:1 Menke (27.), 1:1 Pakularz (57.), 2:1 Basler (60.), 2:2 Konradi (70.). 3:2 Wellmeyer (71.), 4:2 Pakularz (80.).

 

„Können nur nach vorne schauen“

Bericht in der WN vom 26. Nov. 2016 von Heiner Gerull

Wieder fit: Tobias Mader

Der SC Preußen Borghorst trägt die Rote Laterne. Mit einem Sieg in Ibbenbüren könnte er sie abgeben. Es gibt Anzeichen, die positiv stimmen vor dem Gastspiel des SCP bei der SV Ibbenbüren.

Drei Spiele stehen noch bis zum Beginn der Winterpause in der Fußball-Bezirksliga auf dem Plan. Für Preußen Borghorst sind es äußerst wichtige, in denen es für den heimischen Vertreter darauf ankommt, den Anschluss zum rettenden Ufer nicht zu verlieren. Den ersten Schritt in diese Richtung könnten die Schützlinge von Trainer Carlos Andrade am Sonntag bei der SV Ibbenbüren (Anstoß 14.15 Uhr, Stadion Ost) machen. „Wir haben erst einmal in dieser Saison zu null gespielt. Ich hoffe, dass uns das jetzt ein zweites Mal gelingt und dass wir vorne ein Tor schießen“, wünscht sich Andrade vor der Fahrt zum starken Aufsteiger.

Die Vorzeichen, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, sind nicht so schlecht, nachdem sich beim Tabellenletzten mit Nico Matic und Tobias Mader beide etatmäßigen Innenverteidiger zurückgemeldet haben. Andrade ergeben sich dadurch Alternativen. Grund genug, ein wenig Optimismus zu verbreiten. „Wir Schlusslicht, tiefer geht es nicht. Deshalb gibt es für uns nur eine Richtung, in die wir schauen können: nach vorne“, sagt Andrade.

 

SCP II reist zu den Germanen nach Horstmar

Spitzengruppe könnte enger zusammenrücken

Am Sonntag reist die Reserve des SCP zur Zweitvertretung des TuS Germania Horstmar. Von der Tabellensituation her eine klare Angelegenheit. Der SCP belegt mit 28 Punkten Rang 3, Germania hängt im Tabellenkeller auf Platz 13 mit 8 Punkten.

Wäre da nicht das Problem der Preußen mit vermeintlich schwächeren Gegnern. In den Spielen gegen Laer und Leer, bei denen der SCP jeweils haushoher Favorit war, taten sich die Preußen sehr schwer.

Mit der richtigen Einstellung, sonst geht sowieso nichts, sollte aber ein Dreier möglich sein. Der wäre wichtig, denn die Spitzengruppe könnte am Wochenende weiter zusammenrücken. Die zwei vor dem SCP platzierten Teams haben schwere Aufgaben vor der Brust haben. Primus Neuenkirchen IV bekommt es mit Fortuna Emsdetten zu tun, Langenhorst/Welbergen spielt bei der Zweitvertretung der Piggen. Aber erst einmal muß der SCP seine Hausaufgaben erfüllen.

Sonntag, 12:30 Uhr Horstmar, Stadion am Borghorster Weg

 

Andrade nimmt sich und seine Elf in die Pflicht

Bericht in der WN vom 23. Nov. 2016 von Heiner Gerull

Innenverteidiger Nico Matic kehrt am Wochenende in den Kader des SC Preußen Borghorst zurück. Foto: Thomas Strack

Einen Spieltag vor Beendigung der Hinrunde steht dem SC Preußen Borghorst das Wasser bis zur Oberkante Unterlippe. SCP-Trainer Carlos Andrade fordert, dass sich noch vor Anbruch der Winterpause etwas ändert.

„Die Hoffnung stirbt zuletzt“, besagt eine Redewendung. Allerdings wird kaum zur Kenntnis genommen, dass dieser Aphorismus noch einen zweiten Teil hat. Und der lautet: „Aber sie stirbt.“ Deshalb setzt Carlos Andrade ganz und gar nicht auf eben jenes Prinzip, wenn es darum geht, den SC Preußen Borghorst aus dem Tabellenkeller der Fußball-Bezirksliga zu hieven.

Wobei die Bestandsaufnahme alarmierend ist. Nach dem 3:2-Sieg des SC Greven 09 gegen Teuto Riesenbeck ist Preußen Borghorst seit vergangenem Wochenende plötzlich Schlusslicht und Träger der Roten Laterne im Gesamtklassement. Und bis zum Anbruch der Winterpause wird es darauf ankommen, diese möglichst wieder abzugeben – oder den Abstand zum rettenden Ufer nicht zu groß werden zu lassen.

Andrade verrät nichts wirklich Neues, wenn er feststellt: „Wir sind konkurrenzfähig. Aber nur dann, wenn wir komplett sind.“ Womit der Trainer verklausuliert einen Hauptgrund liefert, weshalb der Zug bislang noch nicht ins Rollen gekommen ist. Die Borghorster gingen seit dem ersten Spieltag auf dem Zahnfleisch. Immer wieder fielen Eckpfeiler der Mannschaft aus unterschiedlichen Gründen aus, so dass sich Andrade gezwungen sah, seine Formation stets zu verändern. „Wir haben keine zwei Spiele mit derselben Mannschaft gespielt“, klagt der Trainer sein Leid. Die Folge: Im 13 Meisterschaftsspielen gab es nur einen Sieg, und 13 geschossene Tore sind auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Höchste Zeit also, dass sich etwas dreht beim heimischen Bezirksligisten.

Die Kehrtwende soll noch vor Anbruch der Winterpause eingeleitet werden. Mit zwei Siegen aus drei Spielen. „Das ist das Minimalziel“, formuliert der portugiesische Trainer seine Erwartungen. Womit er die Messlatte hoch legt. Denn mit den Auswärtsspielen bei der Ibbenbürener Spielvereinigung und dem TuS Recke wartet keine Laufkundschaft auf die Borghorster. Und bevor die Winterpause anbricht, geht es auch noch gegen die Oberliga-Reserve des FC Eintracht Rheine; eine Mannschaft, der ebenfalls das Wasser bis zur Oberkante Unterlippe steht. Aus diesen drei Spielen sechs Punkte zu holen – damit nimmt Andrade sich und seine Mannschaft gleichermaßen in die Pflicht.

Immerhin gibt es Anzeichen, dass das gelingen könnte. So haben mit Nico Matic und Tobias Mader zwei zuvor verletzte Kämpen das Training wieder aufgenommen, die der Abwehr des SCP Festigkeit verleihen sollten. Aber die wohl größere Baustelle ist der Angriff. Hier vermochten die Borghorster im bisherigen Saisonverlauf nur wenig Durchschlagskraft zu erzeugen.

Doch ist Andrade weit davon entfernt, die Flinte ins Korn zu werfen. „Als ich nach Borghorst kam, war mir klar, dass es eine schwere Saison werden würde. Aber ich bin nicht der Typ, der sagt: Das klappt nicht.“ Eher das Gegenteil ist der Fall. Weshalb der Coach fest davon überzeugt ist, dass sich sein „Minimalziel“, zwei Siege aus den letzten drei Pflichtspielen des Jahres zu holen, realisieren lässt. „Das ist machbar“, verkündet er im Brustton der Überzeugung. Somit geht es bei den Preußen darum, sich mit einem Ertrag von sechs Punkten in die Winterpause zu retten. Um sich dann neu aufzustellen für die Fortsetzung der Rückrunde.

 

Pause für die Seniorenkicker

Keine Spiele am Wochenende

Foto: WN

An diesem Wochenende können die Seniorenfußballer des SCP die Beine hochlegen.

Daher heute schon mal ein Blick auf das Restprogramm in 2016.

 

 

1. Mannschaft

27.11.16  14:15 SV Ibbenbüren SCP I
04.12.16  15:15 TuS Recke SCP I
11.12.16  14:15 SCP I E. Rheine U23

 

2. Mannschaft

27.11.16  12:30 Horstmar II SCP II
04.12.16  12:45 Neuenkirchen IV SCP II
11.12.16  12:30 SCP II Galaxy

Rückrundenstart für beide Teams ist der 19. Febr. 2017

 

Preußen II siegt im kleinen Derby

Etwas glücklich siegte in einem chancenarmen Spiel die Reserve des SC Preußen Borghorst am Ende mit 1:0 (0:0).

Dabei war das Tor des Tages mehr oder weniger ein Zufallsprodukt. Gut 75 Minuten waren gespielt, als Hendrik Frieler aus gut 20 Metern abzog. Sein Schuss landete dabei allerdings an der Schulter des kurz zuvor eingewechselten Kevin Dirkes. Der so abgefälschte Torschuss erwischte SVW Torhüter Henrik Bäumer auf dem falschen Fuß, da dieser bereits auf dem Weg in die andere Torecke war.

Die Elf von Markus Laukötter kletterte durch diesen Sieg und den gleichzeitigen Patzern der Mitkonkurrenten auf Platz drei der Tabelle und liegt somit nur 3 Punkte hinter dem Tabellenführer SuS Neuenkirchen IV.

 

Jeder Schuss ein Treffer

Der SV Wilmsberg gewinnt das Borghorster Derby gegen die Preußen etwas zu hoch mit 5:1

Auf dem Papier war es vielleicht zu erwarten, dass das Derby der beiden Borghorster Bezirkligisten eine einseitige Sache werden könnte. Auch das Ergebnis liest sich so. Aber, das war es nicht, obwohl die Preußen mit 1:5 (0:1) deutlich den Kürzeren gegen den SV Wilmsberg zogen. „Der Sieg ist aufgrund der zweiten Halbzeit verdient, ist aber deutlich zu hoch ausgefallen“, sah auch Christof Brüggemann sein Team nicht vier Tore besser als den Stadtrivalen.

Dass die beiden Mannschaften an entgegengesetzten Enden in der Tabelle stehen, war auf dem Rasen lange Zeit kaum zu sehen. Dabei schien früh alles nach Plan zu laufen für den Ligaprimus: Marius Wies (2.) erzielte die Führung für die Piggen. Anschließend entwickelte sich aber ein Spiel auf Augenhöhe. Viele Strafraumszenen und gefährliche Abschlüsse bekamen die Zuschauer nicht zu sehen.

Das änderte sich erst in Durchgang zwei. Nach einem Eckball bekamen die Wilmsberger den Ball nicht aus dem Strafraum, Jonas Baumann (56.) nutzte den Abpraller zum Ausgleich. Nach diesem Treffer kam etwas Schwung in die Partie, die Preußen witterten nun ihre Chance. Der Schuss von Jakob Konradi (61.) verfehlte jedoch den Kasten der Wilmsberger.

Statt zugunsten der Preußen kippte die Begegnung wieder in Richtung Wilmsberg. Eine Flanke von Raffael Dobbe lenkte Christof Brüggemann (64.) zur erneuten Führung ins Tor: „Das war insgesamt wahrscheinlich erst mein fünfter Ballkontakt. In der ersten Halbzeit habe ich nicht viel an die Hacken bekommen.“ So soll es bei Stürmern sein: Wenn sie gebraucht werden, sind sie da.

Auf der anderen Seite fehlte den Preußen etwas das nötige Glück und vor allem hatten sie in Selwan Abdul-Rahman einen starken Widersacher im Tor. Jonas Baumann (66.) prüfte Abdul-Rahman, der Wilmsberger Schlussmann parierte aber nicht nur den Schuss, sondern klärte später auch stark gegen Dennis Brake (82.) und Jonas Bünker (88.). „Der Torwart hat einen guten Tag erwischt“, gab es von Carlos Andrade Lob. Dass seine Mannschaft nach 90 Minuten mit einer so deutlichen Niederlage vom Platz ging, lag vor allem an der fast perfekten Chancenauswertung der Piggen. Andrade: „Da war jeder Schuss ein Treffer.“

Thomas Grabowski (71.) lenkte eine Hereingabe von Marius Wies zum 3:1 ins Borghorster Tor, Jan Kroening (75.) legte Wilmsbergs Treffer Nummer vier nach ehe der eingewechselte Jannik Oldach (85.) sich auch noch in die Torschützenliste eintrug.

SCP: Beckers – Piotrowski, Brake, Schabos, Berghaus – Baumann, Colalongo – D. Groll (71. Saritekin), Brinkjans (78. Klein), Bünker – Menke (46. Konradi).

SVW: Abdul-Rahman – Langer, Grabowski, S. Wehrmann – Ochse (75. Köhler), Wies, A. Wehrmann (43. Dobbe), Kroening, Gedenk – Brüggemann (79. Oldach), Hesener.

Tore: 0:1 Wies (2.), 1:1 Baumann (56.), 1:2 Brüggemann (64.), 1:3 Grabowski (71.), 1:4 Kroening (75.), 1:5 Oldach (85.).

Bericht in der WN vom 14. Nov. 2016 von Vera Szybalski

 

Derby-Zeit auch für die Reserve

Laukötter-Team um 13 Uhr gegen SV Wilmsberg II

Auf einen langen Derby-Nachmittag können sich die Borghorster Fußballfans freuen. Bereits um 13 Uhr geht es im Borghorster Sporzentrum los.

Starten werden die Reserve-Teams des SCP und des SVW. Die Favoritenrolle in diesem Spiel liegt auf Seiten des SCP, der mit nur 3 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter SuS Neuenkirchen IV Platz 5 in der engen Spitzengruppe belegt.

Der SVW II startete gut in die Kreisliga-B-Saison, hat aber in den letzten Wochen Federn lassen müssen. Und das bedeutet, dass der SCP bereits 8 Punkte Vorsprung vor den Kickern aus dem Waldstadion hat.

Eine Favoritenrolle in einem Derby sagt aber nicht viel aus, denn in diesen Duellen haben die vermeintlichen Favoriten schon häufig böse Überraschungen erlebt.

Die hoffenltich vielen Zuschauer können den Schirm heute nachmittag zu Hause lassen, das Wetter bleibt gut. Zwar kalt, aber dagegen kann man sich anziehen. Und wenn die Spieler auf dem Grün Gas geben, wird es auch dem Zuschauer nicht kalt.

  • 13:00 Uhr:  SCP II - SVW II
  • 15:00 Uhr:  SCP I  - SVW I
 

Die Rollen sind klar verteilt

Bericht in der WN vom 12. Nov. 2016 von Heiner Gerull

Jonas Bünker (dunkles Trikot) steht mit dem SC Borghorst im Ortsderby gegen den SV Wilmsberg vor einer hohe Hürde. Foto: Thomas Strack

Zu Beginn der Saison 2015/16 vereinten sich die Wege des SC Preußen Borghorst und des SV Wilmsberg wieder in der Bezirksliga. Selten zuvor waren die Vorzeichen so eindeutig wie am Sonntag.

Es ist das dritte Stadtderby, das Preußen Borghorst und den SV Wilmsberg zusammenführt, nachdem sich die Wege der beiden Rivalen im Sommer 2015 in der Bezirksliga wieder vereinten. Nie zuvor waren die Vorzeichen so eindeutig wie am Sonntag.

So gilt der abstiegsbedrohte SCP als klarer Außenseiter gegen den Liga-Primus SVW. Aber gerade aus dieser Rollenzuweisung bezieht das Lokalderby seine besondere Spannung. Vermag Underdog SC Preußen dem Favoriten Wilmsberg ein Bein zu stellen? Die Antwort auf diese Frage erfolgt am Sonntag. Da der Kunstrasenplatz in Borghorst mit Flutlicht ausgestattet ist, beginnt das Spiel erst um 15 Uhr.

„Wir werden unser Bestes geben. Aber ich warte auf die Winterpause“, sagt Carlos Andrade. Wie schon so oft in dieser Saison sitzt Preußens Trainer wieder einmal in der Zwickmühle. Denn es vergeht kein Sonntag, an dem er seine Formation einmal nicht umstellen muss. Betroffen ist wieder die Abwehr.

So fallen mit Nico Matic, der in Hauenhorst wegen einer Bänderverletzung im Fußgelenk ausgewechselt werden musste, und dem erkrankten Tobias Mader zwei Abwehrspieler aus. Da zudem Süleyman Toylular verletzungsbedingt ohnehin passen muss und auch Rodrigo Pinto zuletzt fehlte, werden bei den Preußen die Alternativen für die Besetzung der Innenverteidigung langsam rar.

Es ist erstaunlich, dass es den Borghorstern bislang gelang, diesen Widrigkeiten zu trotzen; zuletzt bei den heimstarken Hauenhorstern, wo Sven Berghaus den Preußen mit seinem Treffer zum 2:2-Remis in der 90. Minute einen wichtigen Punkt rettete.

Auf der anderen Seite klagt Christof Brüggemann auf hohem Niveau, wenn er angesichts eines qualitativ wie quantitativ opulent bestückten Kaders die Ausfälle von Jannick Hagedorn (Meniskusriss) und Fabian Baumeister (Schienbeinverletzung) kompensieren muss. „In der vergangenen Saison haben wie in Borghorst gezeigt, wer Chef im Ring ist, und das erwarte ich auch am Sonntag“, lässt der SVW-Trainer keinerlei Zweifel, dass er die Favoritenrolle annimmt. In der vergangenen Serie hatten die Wilmsberger 4:0 beim SCP gewonnen.

Gespannt sein darf man darauf, ob die überraschenden Punktverluste beim 2:2-Remis gegen Greven 09 Auswirkungen haben werden. Brüggemann geht fest davon aus: „Das Training bei uns war am Dienstag und Donnerstag ein ganz anderes als zuvor. Ich hoffe jedenfalls auf einen positiven Effekt.“ Und sicherlich – darin sind sich beide Mannschaften einig – auf eine stimmungsvolle Kulisse.

 

Bitterer Ausgang für Matellia

Bericht bei Heimspiel Online vom 7. Nov. 2016 von Alex Piccin

Drei Punkte im Sack, Mund abwischen, weitermachen. Das war der Tenor bei Preußen Borghorst II nach dem 2:1 (1:1) bei Matellia Metelen II. Eine Partie, in der die Gäste vieles haben vermissen lassen.

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Späte Freude

Fußball-Bezirksliga 12: Germania Hauenhorst - Preußen Borghorst

Schon zum fünften Mal hat der SC Preußen Borghorst in dieser Spielzeit die Punkte geteilt. Mit dem 2:2 (1:1) bei Germania Hauenhorst konnte die Elf von Trainer Carlos Andrade diesmal allerdings sehr gut leben.

In der Schlussminute sorgte Sven Berghaus mit einem präzisen Schuss von der Strafraumkante für den Ausgleich. „Es wäre schon bitter gewesen, wenn wir dieses Spiel verloren hätten“, befand SCP-Coach Andrade.

Schon nach fünf Minuten war der Matchplan der Adlerträger komplett über den Haufen geworfen worden, denn Nico Matic verknackste sich nach einem Kopfballduell den Fuß und musste mit einer Außenbandverletzung raus.

Hauenhorst ging nach einem Eckball durch Dennis Schnippes Kopfball in Führung (13.), anschließend übernahm aber Borghorst die Initiative. Jonas Bünker sorgte – ebenfalls nach einer Ecke, von Nils Piotrowski – per Kopf für den Ausgleich (35.). Im zweiten Durchgang trafen die Germanen durch Lukas Göers (77.) und verpassten es anschließend, die Entscheidung herbeizuführen. Zum Glück für den SCP, der nach einem Einwurf Piotrowskis die allerletzte Patrone durch Berghaus nutzte.

SCP: Beckers – Berghaus, Mader, Matic (8. Brake), Piotrowski – Bünker, Colalongo, Schabos, D. Groll (66. Baumann) – Brinkjans, Menke (59. Konradi).

Tore: 1:0 Schnippe (13.), 1:1 Bünker (35.), 2:1 Göers (77.), 2:2 Berghaus (90.).

Bericht in der WN vom 7. Nov. 2016

 

Problemfall Chancenverwertung

Fußball-Bezirksliga: Germania Hauenhorst - Preußen Borghorst

Noch ohne Tor in dieser Saison: Maik Menke (r.). Foto: J. Gudorf

„Stürmer leben von ihren Toren“ – sagt Preußentrainer Carlos Andrade, der mit seiner Mannschaft am Sonntag um 14.30 Uhr bei Aufsteiger Germania Hauenhorst antreten muss.

Sollte diese alte Fußballweisheit tatsächlich einen gewissen Wahrheitsgehalt haben, gehört Borghorsts Angreifer Maik Menke seit elf Spielen zu den Toten.

„Meines Wissens hat er noch kein Tor geschossen. Möglichkeiten hatte er, zuletzt hat er gegen Gievenbeck gut gespielt, aber nur einmal den Pfosten getroffen. Spielzeit hat er genug, und ich bin mir sicher, dass auch bald der Knoten bei ihm platzen wird“, ergänzt Andrade seine Aussage.

Fussball.de weist Jakob Konradi mit drei und Sven Berghaus mit zwei Treffern aus. Bei einem Torverhältnis von 10:22 und nur sieben Punkten ist es dann kein Wunder, dass die Preußen Vorletzter der Rangliste sind.

Hauenhorst steht als Aufsteiger mit 13 Punkten besser da, ist zu Hause eine Macht und kämpft in der Regel bis zum Schlusspfiff. „Es ist schwer, dort zu gewinnen, aber es ist nicht unmöglich“, ist beim Preußentrainer, der wieder auf Jonas Baumann und Konradi zurückgreifen kann, der Optimismus ungebrochen.

Bericht in der WN vom 5. Nov. 2016 von Günter Saborowski

 

Adlerträger stürzen Tabellenführer Arminia Ochtrup II

Markus Laukötter konnte mit dem Spiel seiner Mannschaft sehr zufrieden sein.

Preußen Borghorst II gelang im Top-Spiel des Tages ein dominanter Auftritt und siegte vollkommen verdient gegen Arminia Ochtrup II mit 3:1 (1:0). Dadurch rückte die Tabellenspitze noch enger zusammen. Drei Mannschaften mit 25 Punkten sind ganz vorn, gefolgt von Fortuna Emsdetten mit 24 Punkten und den mit 22 Zählern punktgleichen Borghorstern und Galaxy.

In den ersten dreißig Minuten kamen die Ochtruper kaum über die Mittellinie, geschweige denn in den Sechzehner der Adlerträger, lediglich ein Tor wollte den Preußen trotz einiger guter Möglichkeiten einfach nicht gelingen. In einer Phase, als die Ochtruper gerade anfingen, sich ein wenig vom Druck der Preußen zu befreien, war es dann Henning Reckermann kurz vor dem Halbzeitpfiff vorbehalten, doch noch das 1:0 zu erzielen.

In der 52. Minute gelang dann Hendrik Frieler nach einer wunderbaren Ballstafette über Nikki Lieven und Sandro Bühning das am schönsten herausgespielte Tor des Tages. Überlegt und gekonnt guckte Frieler den Torwart aus und überlupfte ihn zum 2:0. Als dann auch noch kurze Zeit später ein Ochtruper vom Platz gestellt wurde, war die Partie eigentlich gelaufen. Die Adlerträger verwalteten den Vorsprung und blieben stets durch Konter torgefährlich, versäumten es lediglich den Sack zuzumachen. Und dass hätte sich beinahe noch gerächt, als in der 88. Minute der Ochtruper Marc Altholtmann aus gut 20 Metern abzog und in den rechten oberen Winkel traf.

Es war wiederum Henning Reckermann, der dem kurzzeitigen Aufbäumen der Ochtruper ein Ende setzte. Zunächst tankte er sich mit dem Ball aus dem Mittelfeld kommend durch und holte eine Ecke raus, die kurz ausgeführt wurde und wiederum Reckermann in Ballbesitz brachte. Diesmal dribbelte er in den Strafraum und wurde dort von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte er sicher, krönte damit seine tolle Leistung und empfahl sich für höhere Aufgaben.

Die Zweite bereitet dem Verein im Moment viel Freude, zum einen durch die eigenen tollen Leistungen und zum anderen durch den tollen Zusammenhalt der Truppe. Und auch bei den Spielen der Ersten steht die Zweite geschlossen und unterstützend am Rand und versucht zu helfen. Das ist gut so.

 

Warten auf den ersten Heimsieg

Bericht in der WN vom 31. Okt. 2016 von Jan Gudorf

Der Wille konnte den Borghorstern um Maik Menke (r.) nicht abgesprochen werden. Punkte gab es aber nicht. Foto: Jan Gudorf

Dass die kleine Serie von drei Remis in Folge reißt, war durchaus das Bestreben des SC Preußen Borghorst. Allerdings nicht in dieser Art und Weise: Gegen die U23 des 1. FC Gievenbeck setzte es eine 0:2 (0:0)-Heimniederlage.

Trainer Carlos Andrade war angesichts der großen Personalnot dennoch einverstanden mit der Leistung: „Wir haben gegen einen starken Gegner gespielt. Wenn man keine Ersatzleute bringen kann, schwindet am Ende etwas die Kraft.“

Die Preußen boten den Gästen im ersten Durchgang dank einer beherzten Abwehrleistung Paroli. So kam Gievenbeck trotz größerer Spielanteile nur zu zwei nennenswerten Chancen. Jonas Bünker (14. Minute) und Torwart Ismael Beckers (26.) klärten jeweils vor der Linie. Selbst kam der Gastgeber vor allem in Person von Maik Menke gefährlich vors Tor. Doch seine beiden Schüsse verfehlten das Ziel knapp (20., 22.).

Es sollten die letzten guten Offensivaktionen der Preußen für lange Zeit sein. Dafür klingelte es nach einem fahrlässigen Ballverlust auf der anderen Seite: Maximilian Brüwer ließ Beckers aus halbrechter Position keine Chance (55.). Im Anschluss hatte der 1. FCG das Spiel im Griff und ließ Ball und Gegner laufen. Den Weg in den Strafraum fanden sie gegen die diszipliniert verteidigenden Borghorster jedoch höchst selten.

Nach 79 Minuten kam der SCP aus heiterem Himmel beinahe zum Ausgleich. Der kurz zuvor von der schmalen Ersatzbank gekommene Michael Brinkjans hatte nach einem Doppelpass mit Menke die große Chance, verzog aber aus zentraler Position. Dies sollte sich rächen: Nach einem Konter köpfte Brüwer zum vorentscheidenden 2:0 ein (84.).

SCP: Beckers – Klein, Mader, Matic, Piotrowski – Colalongo (78. Brinkjans), Schabos – Bünker, Berghaus, D. Groll – Menke.

Tore: 0:1 Brüwer (55.), 0:2 Brüwer (84.).

 

Preußen II Sieg nie gefährdet

Durch einen auch in dieser Klarheit hochverdienten und nie gefährdeten  4:0 (2:0)-Sieg kletterte die Preußen Reserve auf Rang fünf und erwartet nun am Wochenende zum Spitzenspiel der Kreisliga B 2 den Tabellenführer Arminia Ochtrup II.

Durch einen Doppelpack des in der ersten Halbzeit überragenden Henning Reckermann stellten die Preußen frühzeitig klar, wer den Platz als Sieger verlassen würde. In der 10. Minute köpfte Reckermann nach einer Ecke von Alexander Groll die Preußen in Führung, die er in der 23. Minute nach einem tollen Solo mit einem präzisen Flachschuss in die rechte untere Torecke auf 2:0 ausbaute.

In der zweiten Halbzeit legten die Preußen dann gleich durch Martin Schlattmann nach, der in der 47. Minute das 3:0 erzielte. Den Endstand in der 75. Minute besorgte dann Kevin Dierkes, der nach einem Foul an Alexander Groll den fälligen Elfmeter eiskalt verwandelte.

Gut gelaunt zeigte sich nach dem Spiel auch Charly Laukötter, der mit der Leistung seiner Truppe zufrieden war. Nun gilt es sich für das anstehende Spitzenspiel gegen den Tabellenführer aus Ochtrup gut vorzubereiten. Bei einem Sieg der Preußen könnte man den Abstand auf drei Punkte verkürzen, unmöglich scheint das nicht, wenn alle wie bisher weiter so mitziehen.

Weitere Infos

 

SCP verzichtet einmalig auf die Ausrichtung seines traditionellen Hallenturniers

Schweren Herzens hat sich die Vereinsführung des SC Preußen Borghorst dazu entschieden, in diesem Jahr das alljährlich traditionell stattfindende Hallenturnier nicht auszurichten.

Aufgrund der ungünstig gelegenen Weihnachts- und Neujahrsfeiertage und zur Vermeidung von Kollisionen mit anderen Turnieren bzw. Veranstaltungen, war eine Turnierdurchführung zunächst für das Wochenende von 13.01.2017 bis 15.01.2017 vorgesehen. Aufgrund der ungünstigen Terminierung war allerdings bereits eine Turnierverkürzung auf 2 Tage angedacht.

Nachdem nun von zuvor 74 angeschriebenen Vereinen sich lediglich 5 mit einer Zusage zurückgemeldet haben, hat der Verein sich nun nach Abwägung aller Kriterien einmalig für die Absage seines Traditionsturnieres entschieden.

Ein Grund für die vielen Absagen bzw. fehlenden Rückmeldungen ist sicher der frühe Rückrundenstart am 12.02.2017 in den Kreisligen bzw. am 19.02.2017 in der Bezirksliga. Viele Vereine sind da bereits in der Wintervorbereitung und da kommt so ein Hallenturnier einfach zum falschen Zeitpunkt.

Großen Wert legt der Verein darauf, dass im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder ein dreitägiges Turnier ausgerichtet wird. „Zum einen ist die Feiertagskonstellation wesentlich günstiger und zum anderen haben wir dann wieder gemäß Absprache das Erstzugriffsrecht bei der Terminwahl.“

„Auf jeden Fall wird der Verein das nun „freie“ Wochenende für ein vereinsinternes Turnier nutzen, in dem dann alle Senioren, Alte Herren, Damen, A-Jugendliche und Betreuer in bunt gemischten Mannschaften gegeneinander antreten werden.“

 

Hans Günter Hahn macht’s schon wieder

 

Erstmals in der Saison 2014/2015 stattete die Firma H.G. Hahn-Haustextilien GmbH aus Steinfurt Borghorst die Erste Mannschaft des SC Preußen Borghorst mit neuen Präsentationsanzügen aus. Seitdem engagierte sich der Firmeninhaber in jeder Saison aufs Neue und ermöglicht so, dass die aus der Jugend kommenden Eigengewächse sowie die Neuzugänge ebenfalls mit den schicken Präsentationsanzügen ausgestattet werden können und der Verein somit ein einheitliches Erscheinungsbild präsentieren kann.

Das Foto zeigt den Firmeninhaber H.G. Hahn mit den aktiven Seniorenspielern, Betreuern und dem Trainergespann.

Der Vorstand des SCP bedankt sich bei Hans Günter Hahn recht herzlich für die erneute Unterstützung.

 

Die kalte Zeit kann kommen

Aus alter Verbundenheit zum SC Preußen Borghorst 1911 e.V. sponserte Geschäftsführer Jürgen Köning vom Autohaus Senden, Messingweg 3 in 48308 Senden, der Ersten Mannschaft jetzt 8 Coaching-Jacken. Auf dem Bild ganz rechts  Jürgen Köning sowie das Trainergespann, Betreuer und und 5 Aktive der Ersten. Die Spieler und der Vorstand des SC Preußen Borghorst bedanken sich recht herzlich.


 

Nullnummer samt Nachtrauern

Preußen Borghorst kommt gegen SuS Neuenkirchen II nicht über ein 0:0 hinaus

Das hätte der zweite Saisonsieg für die Preußen sein können. Gegen die Reserve von SuS Neuenkirchen ist die eigene Taktik fast perfekt aufgegangen, es fehlte nur der eigene erfolgreiche Torabschluss. So blieb es bei einem torlosen Unentschieden, das die Jungs von Carlos Andrade gerade noch über den Strich hält.

Die Hausherren hatten sich über weiter Strecken der Partie in die eigene Hälfte zurückgezogen und Neuenkirchen machen lassen. Vom hohen Ballbesitz-Anteil schlugen die Gäste allerdings kein Kapital, auch weil die Abschlüsse harmlos in Richtung Ismael Beckers flogen oder bereits zuvor abgeblockt oder vereitelt wurden.

Stattdessen hatten die Adlerträger den Jubelschrei bereits auf den Lippen. Eine knappe halbe Stunde war gespielt, da feuerte nach einem Querpass von Daniel Groll Jonas Bünker unbedrängt und mit viel Zeit aufs Neuenkirchener Gehäuse. Pascal Karperien kratzte das Geschoss gerade noch von der Linie (28.).

Anfang des zweiten Abschnitts hatte Neuenkirchen viel Freiraum, die Flanken flogen nur so durch den Preußen-Strafraum, Abschlüsse wurden gesucht und gefunden, das ganze allerdings ohne die zwingende Gefahr zu erzeugen. Innenverteidiger Nico Matic bemühte ein ums andere Mall seine Stimmbänder. „Wach werden!“, hallte es durch das weite Rund. Mitte der Halbzeit haben die Kollegen die Rufe erhört.

Und mit der Hereinnahme von Jakob Konradi nahm das Offensivspiel der Andrade-Elf mehr Schwung auf. Den zweiten Hochkaräter steuerte Konradi selbst bei. Er hatte sich im Strafraum durchgesetzt, scheiterte aber am stark reagierenden SuS-Keeper Marvin Wiesmann (84.).

In der Schlussbilanz monierten die Preußen zwei vermeintliche Foulspiele gegen sich im Strafraum. „Zuletzt haben wir wegen Nichts einen Elfer gegen uns bekommen. Heute hätte wenigstens einer für uns gepfiffen werden können“, haderte Andrade. Die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm. Durch das Remis verpasste es Borghorst, den Anschluss ans untere Tabellenmittelfeld herzustellen. Dem trauerte der Coach nach: „Wir haben nicht viel zugelassen und hatten die besseren Möglichkeiten. Fußball ist, wenn man effektiver ist.“

SCP: Beckers – Berghaus, Matic, Mader, Piotrowski – Bünker, Colalongo (75. Baumann), Schabos, A. Groll (46. Saritekin) – D. Groll (62. Konradi) – Menke.

Tore: Fehlanzeige.

Bericht in der WN vom 17. Okt. 2016

 

Bischoff erzielt beide Tore beim 1:1

Fußball-Bezirksliga: Teuto Riesenbeck - Preußen Borghorst

Mit dem einen Punkt war Carlos Andrade einverstanden, als „richtig bitter“ bewertete er Toylulars Verletzung. Foto: Szybalski

Benedikt Bischoff war der Mann des Spiels zwischen dem SV Teuto Riesenbeck und dem SC Preußen Borghorst. Uneingeschränkt erfreut wird der Riesenbecker darüber aber nicht sein. Der Riesenbecker erzielte den zweiten Treffer des Tages – diesmal traf er ins eigene Tor – und sorgte so für das 1:1 im Duell der beiden Kellerkinder.

Gut 20 Minuten vor dem Ende war der Jubel noch groß beim SV Teuto, als Bischoff die Führung erzielte, in der letzten Minute der regulären Spielzeit durften dann die Preußen über einen Treffer Bischoffs jubeln. Der Riesenbecker erzielte auch den zweiten Treffer des Tages – diesmal traf er ins eigene Tor – und sorgte so für das 1:1 (0:0)-Unentschieden im Duell der beiden Kellerkinder.

Ein leistungsgerechtes Ergebnis, wie SCP-Trainer Carlos Andrade befand: „Es war ein ausgeglichenes Spiel. Wichtig war, dass wir nicht verloren haben.“ Das mit einem Schreck für die Gäste begonnen hatte. Bereits in der Anfangsphase verletzte sich Borghorsts Kapitän Süleyman Toylular schwer. Eine erste Untersuchung im Krankenhaus ergab einen Riss des Außenbandes, ob auch das Kreuzband beschädigt wurde, werden die nächsten Untersuchungen zeigen.

Auf dem Rasen entwickelte sich ein verteiltes Spiel ohne hochkarätige Chancen. Durch Freistöße kamen beide Mannschaften einem Treffer mal gefährlich nahe, aber erst Bischoff (72.) schaffte es, den Ball über die Linie zu bugsieren, nachdem Ismael Beckers zuvor die Kugel nicht aus der Luft abfangen konnte. Andrade: „Das war gar keine richtige Torchance, sondern unser Fehler.“ Dass die Preußen doch noch einen Punkt mitnahmen, hatten sie Bischoff zu verdanken, der nach einem Freistoß das Leder in den eigenen Kasten beförderte.

SCP: Beckers – Piotrowski, De Faria Alves Pinto (79. Menke), Mader, Berghaus – Schabos, Toylular (11. Matic) – D. Groll, Colalongo (72. Reiß), Bünker – Konradi.

Tore: 1:0 Bischoff (72.), 1:1 Bischoff (90.).

Bericht in der WN vom 10. Okt. 2016

 

Punkt für leidenschaftliche Preußen

Bericht in der WN vom 3. Okt. 2016 von Jan Gudorf

Auch wenn es nicht so aussieht, behält Jonas Bünker (l.) in dieser Szene die Kontrolle über seinen Beine. Mit einer Körpertäuschung versucht er den Gegner zu irritieren. Für sein Team sprang am Ende immerhin ein Teilerfolg heraus. Foto: Jan Gudorf

Als nach 93 Minuten auch der letzte Eckball der Gäste nicht den Weg ins Tor fand, stand er fest, der erste Heimpunkt für den SC Preußen Borghorst. Diesen verdiente er sich beim 1:1 (1:1) gegen Westfalia Kinderhaus durch eine gute Abwehrleistung und einen starken kämpferischen Einsatz.

 

Dementsprechend zufrieden war Carlos Andrade mit seinem Team, das „das Spiel gegen einen guten Gegner lange Zeit kontrolliert hat.“

Tatsächlich machten die Preußen den hochgehandelten Gästen, die allerdings noch keinen Auswärtssieg einfahren konnten, das Leben schwer. Zwar besaßen die Kinderhauser etwas mehr Spielanteile, doch die größten Chancen in der ersten Halbzeit erspielte sich der SCP. Jonas Bünker prüfte Westfalia-Torwart Patrick Beyer mit einem platzierten Kopfball (21. Minute). Keine zehn Minuten später sorgte ein Eckball von Daniel Groll für große Gefahr: Stephan Schabos verlängerte auf Tobias Mader, der knapp über das Tor schoss.

Genau in dieser starken Phase der Gastgeber ging Kinderhaus etwas überraschend in Führung, allerdings unter Mithilfe der Borghorster. Ein langer Ball aus dem Mittelfeld fand den Weg zu Torjäger Dominic Tomasso, der ungestört einschießen konnte (29.). Doch Preußens Reaktion kam prompt. Groll eroberte den Ball auf dem linken Flügel und legte quer ins Zentrum, wo Aldo Colalongo die Kugel im Tor versenkte.

Auch in Halbzeit zwei war der SCP zunächst leicht spielbestimmend. Bünker scheiterte nach 51 Minuten am Außenpfosten. Doch eine halbe Stunde vor dem Ende übernahm Westfalia mehr und mehr die Kontrolle über das Geschehen. In der Schlussphase verlagerten sie das Spiel komplett in die Hälfte der Preußen. Diese behielten jedoch ihre defensive Ordnung, sodass Ismael Beckers‘ Tor fast nur durch Weitschüsse in Gefahr geriet. Tomasso (69.) und Engin Demirdag (71.) trafen jeweils die Latte. Mit hohem Einsatz überstanden die Borghorster Westfalias Schlussoffensive ohne Gegentor.

SCP : Beckers – Berghaus, Mader, Matic (71. Westhoff), Piotrowski – Toylular, Schabos (84. Reiß) – Bünker, Colalongo (76. De Faria Alves Pinto), D. Groll – Konradi.

Tore : 0:1 Tomasso (29.), 1:1 Colalongo (32.).

 

Reserve holt Punkt in Langenhorst-Welbergen

Keine Tore im Spitzenspiel

Chris Weber präsentierte sich in glänzender Form.

Dank der Abschlussschwäche Langenhorsts und einem schier unüberwindbaren Chris Weber zwischen den Pfosten hat die Reserve von Preußen Borghorst am Mittwochabend unter Flutlicht im vorgezogenen Spitzenspiel der Kreisliga B durch ein torloses Unentschieden einen Punkt entführt.

Die Preußen Reserve konnte zwar das Spiel durchaus ausgeglichen gestalten, aber die klar besseren Einschussmöglichkeiten lagen auf Seiten der Langenhorster.

 

Preußen Borghorst muss sich Wettringer Cleverness beugen

Bericht in der WN vom 26. Sept. 2016

Nico Matic (li.) hatte Pech, als er mit einem Kopfball knapp scheiterte. Foto: Thomas Strack

Preußen Borghorst musste einige Akteure ersetzen. Doch trotz dieses Umstands verkaufte sich die Mannschaft von Trainer Carlos Andrade trotz einer 0:2-Niederlage bei Vorwärts Wettringen respektabel.

Die Reihen hatten sich bei Preußen Borghorst verletzungsbedingt stark gelichtet. Doch der heimische Fußball-Bezirksligist verkaufte sich im Gastspiel bei Vorwärts Wettringen respektabel, obwohl am Ende eine 0:2 (0:1)-Niederlage stand. „Die Wettringer waren etwas cleverer als wir, weil sie ihre Torchancen genutzt haben. Von daher war ihr Sieg verdient“, räumte Borghorsts Trainer Carlos Andrade hinterher ein.

Zugleich bedauerte der SCP-Coach, dass sein Konzept bereits in der vierten Minute durchkreuzt wurde. Lyon Meyerring hatte sich geschickt von seinem Gegenspieler gelöst und hob das Leder gefühlvoll unter die Latte – 1:0 für Wettringen (4.). Die Borghorster taten sich offensiv schwer und konnten erst nach 20 Minuten durch Jakob Konradi einen ersten Warnschuss setzen. Wettringen hätte hingegen erneut erhöhen können, doch Gerold Laschke scheiterte zweimal am stark parierenden Borghorst-Keeper Ismael Beckers (24., 35.). Die beste Chance für die Gäste hatte Nico Matic, dessen Kopfball am Wettringer Gehäuse vorbeiging (26.).

Etwas Aufregung gab es, als Borghorsts Jonas Bünker vorm Wettringer Tor im Duell mit Eugen Wiens zu Fall kam (41.). Schiedsrichter Jonathan Wlotzka entschied sich gegen einen Elfmeter. Eine knifflige, aber wohl richtige Entscheidung.

In der 54. Minute hatte sich Henning Hils im Borghorster Strafraum durchgesetzt und gab die Kugel in die Mitte, wo Laschke zum 2:0 einschoss (54.). Doch auch diese Szene hatte einen bitteren Beigeschmack, da Witthake hier umgeknickt war und ebenfalls nicht weiterspielen konnte. „Obwohl wir nicht viel zugelassen haben – aus einer Niederlage kann man nie Selbstvertrauen schöpfen“, lautete Andrades bittere Erkenntnis. –

Pr. Borghorst: Beckers – Reiß, Pinto, Matic, Alexander Groll (85. Menke) – Berghaus, Schabos, Colalongo – Bünker, Daniel Groll (69. Klein), – Konradi.

Tore: 1:0 Meyerring (4.), 2:0 Laschke (54.).

 

Berni's Bude ...

..... ist während der Heimspiele unserer 1. Mannschaft geöffnet.

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Wir freuen uns auf Euern Besuch!

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