Preußen vor großer Herausforderung

Bericht in der WN vom 24. Sept. 2016 von Heiner Gerull

Aldo Colalongo (li.), hier in einer Szene aus einem Spiel gegen Borussia Emsdetten, kehrt in den Kader des SC Preußen Borghorst zurück. Foto: Thomas Strack

Der SC Preußen Borghorst steht am Sonntag im Punktspiel beim FC Vorwärts Wettringen vor einer Herkulesaufgabe. Doch trotz großen Verletzungspechs will der SCP das Beste aus dieser Situation machen.

Mit dem 3:3-Remis beim SC Greven 09 hatte der SC Preußen Borghorst am vergangenen Sonntag sein Minimalziel erreicht. Nun steht der heimische Fußball-Bezirksligist vor einer ungleich größeren Herausforderung, geht es doch zu Vorwärts Wettringen (Sonntag, 15 Uhr, Volksbankstadion). Eine Herkulesaufgabe, wie SCP-Trainer Carlos Andrade zu verstehen gibt: „Vorwärts Wettringen zählt sicherlich zu den heimstärksten Mannschaften der Bezirksliga. Aber wir wollen trotzdem versuchen, nach vorne zu marschieren.“

Inwieweit sich die Devise umsetzen lässt, bleibt abzuwarten. Denn vor dem Spiel in Wettringen hat sich die Personallage im Lager der Borghorster weiter verschärft. Zwar kehrt Aldo Colalongo in den Kader zurück. Dafür gesellen sich aber mit Jonas Baumann, Dennis Brake und dem rotgesperrten Tobias Mader drei weitere Akteure aus dem Stammkader zu den schön länger verletzten Akteuren hinzu, was die Aufgabe nicht leichter macht für den SC Preußen.

Dennoch will Andrade nicht lamentieren. Vielmehr zeigt sich der Coach fest entschlossen, das Beste aus der Situation zu machen. Allerdings zählt Vorwärts zu den Titelanwärtern. Zudem tankten die Wettringer am Mittwoch mit dem 4:1-Sieg im Kreispokal-Viertelfinale beim FC Nordwalde weiteres Selbstvertrauen, so dass die Elf von Vorwärts-Trainer Manfred Köning auch am Sonntag favorisiert ist.

 

Oktoberfest der SC Preußen Alte Herren

Das 4. Oktoberfest der SC Preußen Alte Herren startet am 21. Okt. 2016 um 19 Uhr in der Soccerworld Steinfurt.

Los geht es mit bayrischer Live-Musik, die zu Beginn für die richtige Stimmung sorgen wird. Nach einem zünftigen bayrischen Buffet geht die Party dann richtig los und unser DJ wird nicht nur zu einem Schuhplattler aufspielen.

Der Eintritt beträgt für Mitglieder und deren Partnerin jeweils 19 Euro. Hierin sind pro Person 6 halbe Maß und das Essen enthalten.

Nichtmitglieder erhalten für 19 Euro 1 halbe Maß und das Essen.

Damit es auch ein zünftiges Oktoberfest wird, müssen wieder einige Leute zusammen kommen. Sprecht bitte eure Freunde und Bekannten an.

Um besser planen zu können, meldet Euch bitte rechtzeitig an.

Der Vorstand

 

"Rausch bis zum 30. November gesperrt"

Stellungnahme des SCP zum Artikel in der WN vom 17.09.2016

In dem Bericht vom 17.09.2016 über den Wechsel von Lennart Rausch zum TuS Altenberge wird behauptet, der SC Preußen Borghorst hätte den August als Wechseldatum angegeben wohl deshalb, weil der Verein wenig Lust verspürte, dem Spieler die Freigabe zu erteilen.

Das ist so nicht richtig und kann so nicht stehen bleiben. Grundsätzlich ist es so, dass jeder Spieler des SCP, der sich ordnungsgemäß per Einschreibekarte bis zum 30.06. abmeldet um einen Vereinswechsel vorzunehmen zunächst ohne Freigabe innerhalb der vorgeschriebenen 14 Tage seinen Spielerpass erhält. Im Regelfall einigen sich dann der abgebende und der aufnehmende Verein und erwirken im Nachhinein eine Freigabe. Diese Vorgehensweise praktizieren fast alle Vereine so.

Im Falle Lennart Rausch lag der Fall ein wenig anders. Lennart hatte sich tatsächlich am 07.06.2016 mit einem Standardbrief beim SCP abgemeldet. Vor und nach der Abmeldung hatte Lennart in mehreren Gesprächen mit der sportlichen Leitung die Abmeldung mit seiner Studienaufnahme und einen damit verbundenen Umzug nach Berlin begründet. Das sei zwar noch nicht fix, aber sehr wahrscheinlich. Daraufhin händigte der Verein den Pass nicht aus, da zum Einen bei einem Ortswechsel dieser Art der Spieler sowieso eine sofortige Spielberechtigung erhalten hätte und zum Anderen die kleine Hoffnung bestand, dass wenn das mit dem Studium nicht klappt, Lennart sofort wieder für den SCP spielen könnte.

Bereits bei den Stadtmeisterschaften wurde dann bekannt, dass der Ortswechsel nach Berlin tatsächlich nicht zustande gekommen war. Vollkommen überrascht war man dann seitens des SCP, als Lennart der sportlichen Leitung mitteilte, dass er zunächst mal bei diversen Vereinen ein Probetraining absolvieren würde aber auch der SCP natürlich noch im Rennen sei. Und tatsächlich absolvierte Lennart dann unter Carlos Andrade am 23. August ein Training beim SCP. Allerdings bat er dann bereits am darauffolgenden 24.08.2016 um Übergabe seines Passes, um sich in aller Ruhe darüber im Klaren zu werden, wo sein Weg hingehen sollte.

Spätestens da war der sportlichen Leitung klar, dass der SCP was unternehmen musste und hat dann das Abmeldedatum 24.08.2016 eingetragen und die Freigabe verweigert. "Hätten wir das Abmeldedatum 07.06.2016 eingetragen hätte Lennart die sofortige Freigabe erhalten, da wir nicht innerhalb von 14 Tagen den Pass ausgehändigt haben. Wir hätten keine Möglichkeit gehabt, mit dem aufnehmenden Verein irgendeine Vereinbarung zu treffen."

Nachdem Lennart sich dann doch recht schnell über einen Wechsel zum TuS Altenberge im Klaren war, kontaktierte die sportliche Leitung des TuS am Abend des 29.08.2016 den SCP und fragte nach, was man den jetzt tun könnte, damit Lennart sofort für den TuS spielen könnte. Zugegebener Weise teilte der SCP unverblümt seine Verärgerung über die Art und Weise mit, dennoch fand man recht schnell auch aufgrund des bis dahin guten Verhältnisses zum TuS eine Lösung. Am 30.08.2016 kontaktierte der Geschäftsführer des SCP sofort die Passstelle in Duisburg und schilderte die bisherige Vorgehensweise. Da es ja keinen Einschreibebeleg gab, sollte der SCP die Abmeldung vom 07.06.2016 zunächst per Fax und anschließend im Original dort einreichen und man stellte daraufhin eine Freigabe in Aussicht. Am 31.08.2016 teilte der TuS dann mit, dass es Schwierigkeiten mit der Freigabe gibt. Auf unsere Nachfrage bei der Passstelle wurde uns dann mitgeteilt, dass ohne Einschreibebeleg keine Freigabe erfolgt, schließlich könnte die von uns vorgelegte Abmeldung auch nachträglich und aus Gefälligkeit ausgestellt worden sein.

Nachdem nun der TuS und der SCP jeweils aus ihrer Sicht die Vorgänge beschrieben haben, kann sich abschließend ein Jeder sein eigenes Bild machen.

 

Glück gehabt in Greven

Bericht in der WN vom 19. Sept. 2016 von Uli Schaper

Preußen Borghorst hat bei Greven 09 einen Punkt geholt, allerdings war das 3:3 angesichts der Vielzahl an Chancen für die Gastgeber ein wenig schmeichelhaft.

Greven 09 ist in Sachen Gewaltanwendung bislang nicht sonderlich in Erscheinung getreten. Zumindest nicht in physischer Form. Psychologisch macht der SCG seinem Übungsleiter schwer zu schaffen. Das 3:3 (2:2) gegen Preußen Borghorst dürfte bei Trainer Thomas Fraundörfer Blessuren hinterlassen, die zwar nach außen hin nicht sichtbar sind, die ihn aber innerlich zumindest noch einige Tage beschäftigen werden.

„Irgendwann müssen wir auch mal die Frage nach der Qualität stellen“, sagte der 09-Verantwortliche nach Abpfiff. Seine Elf hatte kurz zuvor eine Reihe hervorragender Möglichkeiten ausgelassen, den seinerseits beschädigten Gegner aus Borghorst mit einer Niederlage im Gepäck nach Hause zu schicken. Das 1:0 durch Emre Kücükosman war die logische Folge einer zunächst überlegen geführten Partie. Greven rannte an, Borghorst beteiligte sich nur unzureichend am Spielgeschehen. Wie aus dem Nichts kippte das Spiel – zwei Standardsituationen binnen weniger Minuten genügten den Preußen, um mit 2:1 in Front zu gehen. Erst traf Sven Berghaus (25.), dann legte Jakob Konradi (29.) nach.

Es spricht für das Grevener Team, dass selbst dieser neuerliche Nackenschlag keine Wirkung zeigte. Als Töller im Strafraum gefällt wurde, nutzte Kücükosman die Chance und verwandelte den Foulelfmeter zum 2:2 Pausenstand (10.).

Nach dem Seitenwechsel lief das Spiel weiterhin nur in Richtung des Preußen-Gehäuses. Mit einer schönen Einzelaktion, bei der er gleich mehrere Gegenspieler umspielte, brachte Lakenbrink Greven endlich wieder in Front (65.). Weitere Möglichkeiten ließen die Gastgeber ungenutzt, die größte davon Mario Töller, als er sich den Ball vom Gästeschlussmann vom Fuß pflücken ließ. Und auf der Gegenseite? Brachte ein erneuter Standard das 3:3 für den SCP durch Jonas Baumann (85.).

Carlos Andrade war mit dem 3:3 vollauf zufrieden, vermisste aber den Willen zum Sieg: „Ich hatte das Gefühl, die Mannschaft hat mehr Angst zu verlieren als Lust zu gewinnen.“

SCP: Beckers - Pinto, Mader, A. Groll (70. Baumann), Reiß - Saritekin (70. D. Groll), Schabos, Berghaus, Bünker - Konradi, Menke (46. Brake).

 

SC Preußen geht auf dem Zahnfleisch

Bericht in der WN vom 17. Sept. 2016 von Heiner Gerull

Jonas Baumann 

Die Überschrift vor dem Kellerderby zwischen dem SC Greven 09 und dem SC Preußen Borghorst könnte lauten: Verlieren verboten. Doch aus Sicht des SC Preußen dürfte sich dieses Unterfangen als schwierig gestalten.

Vor dem Kellerduell beim SC Greven 09 geht der SC Preußen Borghorst personell auf dem Zahnfleisch. Denn auch im wegweisenden Spiel bei den „Nullneunern“ muss Borghorsts Trainer Carlos Andrade am Sonntag (15 Uhr) eine Vielzahl von Stammspielern aus unterschiedlichen Gründen ersetzen. Für Andrade ist das das Hauptproblem dafür, weshalb es in jüngster Vergangenheit nicht so lief wie gewünscht.

„70 Minuten sind wir in der Lage, ein Spiel ausgeglichen zu gestalten. Danach brechen wir ein“, sagt der Coach in Anspielung an die letzten Spiele. Wobei die Ursache für das Nachlassen auf der Hand liegt. Da so viele Spieler verletzt seien, lasse auch die Trainingsbeteiligung zu wünschen übrig. Das wiederum habe Auswirkungen auf die Fitness, erläutert Andrade.

Auch in Greven ist die Liste der Ausfälle lang. Sie beginnt bei Süleymann Toylular und setzt sich fort über Tim Westhoff, Aldo Colalongo, Nico Matic, Nils Piotrowski, Dennis Brake, Alex und Daniel Groll. „Trotzdem wollen wir wenigstens einen Punkt. Denn der Verlierer kriegt in den kommenden Wochen Stress“, zeigt der portugiesische Trainer den Stellenwert der Partie auf. Einer kleiner Lichtblick ist, dass Jonas Baumann auf der Bank Platz nehmen soll.

 

Simon Lürwer sagt "Auf Wiedersehen"

Seit 1999 im Verein

Reinhard Rotterdam verabschiedet Simon Lürwer

Nach 16 Jahren Vereinszugehörigkeit verläßt Simon Lürwer den SCP. Mit 6 Jahren wurde er im Verein angemeldet und blieb ihm bis heute treu.

Nun aber, nach 17 Jahren ist Schluß. Die Gesundheit einerseits und das Studium in Osten andererseits ließen ihm keine Wahl.

Am vergangenen Sonntag wurde Simon Lürwer vor dem Spiel der 1. Mannschaft von  Reinhard Rotterdam verabschiedet.

Der SCP wünscht Simon alles Gute. Vielleicht trägt er ja irgendwann mal wieder den Preußen-Adler auf der Brust.

 

Das alte Lied – mangelnde Chancenverwertung

Preußen-Reserve spielt 2:2 gegen TuS Laer II

Jan-Hendrik Harbert scheitert aus der Distanz

"Im Vorfeld hätten wir das unterschrieben", meinte Laers Oliver Veltrup, im Nachhinein ärgerte er sich aber über den Ausgleich in der Nachspielzeit.

Dennoch sollte er eigentlich zufrieden sein, denn was die Preußen-Reserve wieder einmal an Chancen vergab, war schon nicht mehr feierlich. Allein in den letzten fünf Minuten des Spiels verschoss man erst einen Elfmeter, traf danach noch einmal die Latte und erzielte letztendlich in der 93. Spielminute durch Julian Bauland doch noch den verdienten Ausgleich.

Davor hatten die Laerer zweimal den Spielverlauf auf den Kopf gestellt. In der 14. Minute schloss Wim Bozelie den ersten und einzigen gefährlichen Konter der ersten Halbzeit gleich zum 0:1 ab. Und auch in der zweiten Hälfte traf Fabian Frie in der 70. Minute zum völlig überraschenden 1:2, als er sein Solo mit einem herrlichen Tor über den etwas zu weit vorne stehenden Matthias Brinkert abschloss.

Zwischenzeitlich hatte Sandro Bühning nach artistischer Vorarbeit von Hendrik Frieler in der 51. Minute für den hochverdienten Ausgleich gesorgt. "Spielerisch gibt es wenig Mannschaften in der Kreisliga B, die unser Niveau erreichen" so Preußen Trainer Charlie Laukötter – "aber die mangelnde Chancenverwertung hat uns heute genau wie gegen Galaxy zwei Punkte gekostet."

Gelingt es dieses Manko abzustellen, könnte die Reserve in dieser Saison ganz oben mitspielen.

 

Andrade fuchsteufelswild

Bericht bei Heimspiel-Online vom 11. Sept 2016 von Christian Lehmann

Die portugiesische Ruhe und Gelassenheit, die Carlos Andrade für gewöhnlich ausstrahlt, verlor der Coach des SC Preußen Borghorst spätestens in der 90. Minute. Nach einem vermeintlichen Foulspiel von Marcel Brameier an Jonas Bünker protestierten Andrade und sein Spieler Nico Matic vehement. Zu vehement, Matic wurde mit Gelb-Roter Karte zum Duschen geschickt,  .......

Kompletter Bericht

 

Preußens Krankheit kostet Punkte

Fußball Bezirksliga: Altenberge gewinnt in Borghorst

Nicht nur schöne Momente erlebte Vargin Der (o.) am Sonntag. Den Doppeltorschützen kann Tobias Mader in dieser Szene nur mit einem Foul stoppen. Foto: Vera Szybalski

Wenn immer dieses Resultat dabei rauskommt, hat Florian Reckels sicher nichts dagegen, wenn die Wochenendplanung von Vargin Der nicht nur das Fußballspiel mit dem TuS Altenberge, sondern auch den Besuch einer Trauung vorsieht.

„Er war am Wochenende auf einer türkischen Hochzeit und stand deshalb heute unter Druck“, verriet Reckels nach der Partie bei Preußen Borghorst. Der musste liefern – und das tat er. In der 16. Minute erzielte er die Führung für die Altenberger, die allerdings nicht lange Bestand hatte. Anders sah es nach seinem zweiten Treffer (72.) aus, es war der Grundstein für den 4:1 (1:1)-Erfolg bei den Preußen. „Er hat ein gutes Spiel gemacht“, lobte Reckels seinen Offensivmann.

Mit einem Flachschuss aus knapp 20 Metern hatte Der das 1:0 für Altenberge erzielt, nur eine Minute später schlug Borghorst zurück: Nach einem Freistoß von Erhan Saritekin traf Sven Berghaus (17.) zum Ausgleich. Jonas Bünker (21.) auf der einen und Der (36.) sowie Christian Hölker (45.+4) auf der anderen Seite verpassten die nächsten Treffer.

Dass die Altenberger ihre Führung so schnell wieder hergegeben hatten, schmeckte Reckels überhaupt nicht: „Das war bitter. Das ist unsere Krankheit. Wir vertrauen noch nicht auf unsere Stärke.“ Eine ähnliche Ursache könnte die Krankheit der Borghorster haben. Die Symptome davon: Nach ansprechender erster Halbzeit stehen die Preußen im zweiten Durchgang tiefer, zu Großchancen kommen sie kaum noch.

Bereits im Heimspiel gegen Blau-Weiß Aasee passierte das, die Andrade-Elf ging mit einer Niederlage vom Platz. Und auch gegen Altenberge tauchten die Borghorster nach dem Seitenwechsel fast gar nicht mehr gefährlich im Strafraum des TuS auf.

Altenberge selbst war kurz davor den perfekten Start in Durchgang zwei zu erwischen, den Schuss von Felix Risau (47.) klärte Rodrigo de Faria Alves Pinto aber noch vor der Linie. Auch mit Distanzschüssen versuchte der TuS immer mal wieder sein Glück, die fanden aber ebenso wenig den Weg ins Ziel. Der Strafstoß von Vargin Der (72.) hingegen schon. Felix Risau (83.) und Jakob Schlatt (89.) schraubten das Ergebnis in die Höhe.

Etwas Aufregung gab es kurz vor Schluss noch mal: Nach einem Zweikampf zwischen Jonas Bünker und Marcel Brameier forderte Carlos Andrade (90.) einen Elfmeter und das zu vehement aus Sicht des Schiedsrichters, der den Preußen-Trainer hinter die Bande schickte. Anschließend zeigte der Referee Nico Matic die Gelbe Karte (es war die zweite für ihn in diesem Spiel) wegen Meckerns – auch wenn Matic darauf beharrte, nicht mit dem Schiedsrichter gesprochen zu haben. Es war das Ende einer Reihe von Entscheidungen, die aus Sicht von Andrade mindestens unglücklich ausfielen.

Bereits vor dem Treffer zum 1:0 hatte Matic ein Foulspiel reklamiert, aber die Pfeife blieb stumm. Anders als in der 72. Minute, als der Unparteiische nach einem vermeintlichen Foul von de Faria Alves Pinto an Holger Heppe im Strafraum auf den Punkt zeigte.

SCP: Beckers – De Faria Alves Pinto, Matic, Mader, Reiß – Saritekin (62. Klein), Schabos (83. Brake), Berghaus, Bünker – Konradi, Menke (76. D. Groll). 

TuS: Wenning-Künne (46. Brameier) – Kemper, Roters, Heppe, Risau – Schlatt, Marx – Greshake, Schmidt (68. Teriete), C. Hölker (87. Efker) – Der.

Tore: 0:1 Der (16.), 1:1 Berghaus (17.), 1:2 Der (72./FE), 1:3 Risau (83.), 1:4 Schlatt (89.). 

Bes. Vorkommnisse: Carlos Andrade (90.) wird hinter die Tribüne geschickt, Nico Matic (90.) sieht Gelb-Rot.

Bericht in der WN vom 12. Sept. 2016 von Vera Szybalski

 

SCP I - TuS Altenberge 1:4

Reckels-Elf siegt im Borghorster Sportzentrum

Vollversammlung im Altenberger Strafraum.

Verdient nahm der TuS Altenberge die 3 Punkte mit zurück ins Hügeldorf. Der Sieg wurde allerdings erst in der 2. Hälfte eingetütet, denn zur Halbzeit stand es 1:1.

Vargin Der brachte den TuS in der 16. Minute durch durch einen Schuß aus gut 22 Metern in Führung. Sein nicht astreiner Körpereinsatz brachte ihn erst in diese Schussposition. Das hätte man auch pfeifen können.

Die Preußen steckten den Rückstand gut weg und kamen nach einem Freistoß, der auf die 16-Meterlinie zurückgelegt wurde durch Sven Berghaus nur eine Minute später zum Ausgleich. 

In der Folge hielt der SCP gut mit, wenn auch der TuS die besseren Chancen hatte.

In der zweiten Hälfte legte Altenberge los wie die Feuerwehr und brachte den SCP in den Anfangsminuten mächtig in Verlegenheit. Der Führungstreffer allerdings fiel vorerst nicht. Der Druck des TuS ließ zwar nicht nach, richtig gute Einfälle hatten die Altenberger aber nicht.

So musste der Schiedsrichter nachhelfen, denn in der 71. Minute zeigte er nach einer Ecke und einem Kopfballduell zur Freude des TuS Altenberge auf den Punkt. Elfmeter! Was der Schiedsrichter da gesehen hat, er wird es als einer der wenigen auf dem Preußengelände gewusst haben. Der Elfer brachte dem TuS die Führung, wieder war es Vargin Der.

Nun hatte Altenberge leichtes Spiel. Denn der SCP musste nun offensiver agieren. Während Altenberge die Räume zu nutzen wusste und durch Tore von Risau (83.) und Schlatt (88.) die Führung ausbaute, konnte der SCP das mittlerweile von Brameier gehütete Tor nicht in Gefahr bringen. Die größte Chance hätte der SCP haben können, als Jonas Bünker im Strafraum gefoult wurde. Nur dieses Mal blieb der Pfiff des Schiedsrichters aus. Dafür gab er kurz darauf Mico Matic die gelb-rote Karte.

 
 

Preußen müssen sich gegen TuS Altenberge steigern

Fußball-Bezirksliga 12: Preußen Borghorst - TuS Altenberge

Tobias Mader und Stephan Schabos (rechts) erwarten mit dem TuS Altenberge am fünften Spieltag (Sonntag, 15 Uhr) einen der Meisterschaftsfavoriten. Foto: Vera Szybalski

Dass Preußen Borghorst in dieser Saison nicht um die Meisterschaft mitspielen wird, dürfte von Beginn an klar gewesen sein. Am Sonntag ist einer dieser Kandidaten, der TuS Altenberge, beim SC Preußen zu Gast.

Nach dem jüngsten Spieltag und dem 0:3 beim SC Altenrheine dürfte den Anhängern des SCP allerdings auch bewusst geworden sein, dass die Mannschaft – zumindest mit der Leistung von Altenrheine – sich sogar deutlich steigern muss, um den Klassenerhalt zu schaffen.

Am Sonntag kommt einer der Meisterschaftskandidaten zu den Preußen, der nach vier Spielen noch nicht so recht in Tritt gekommen zu sein scheint. Ein Sieg (2:0) gegen Greven und zwei Unentschieden – das ist die bisherige Bilanz. Nun hoffen die Altenberger darauf, dass es am Sonntag gelingt, dem Punktekonto einen weiteren „Dreier“ hinzuzufügen.

„Wir wollen den positiven Trend aus dem Spiel gegen Greven mitnehmen“, setzt Trainer Florian Reckels auf einen andauernden Motivationsschub. Allerdings sind die personellen Voraussetzungen wenig verheißungsvoll. So stellte sich Anfang der Woche heraus, dass Henrik Wilpsbäumer bei der rüden Attacke des Greveners Mouhamed Seye einen Knöchelbruch davongetragen hat. Er wird voraussichtlich bis Jahresende ausfallen. Darüber hinaus fehlen Ricardo Bredeck, Pascal Hölker (beide Urlaub), Kevin Botella (Magenverstimmung), Tobias Herrmann und Patrick Teriete (beide Rückenprobleme).

Spielerisch dürfte der TuS Altenberge den Preußen überlegen sein, auch die taktische Disziplin der Gäste ist nicht von schlechten Eltern. Was bislang oftmals fehlte, war die Durchschlagskraft in vorderster Spitze.

Hier haben die Preußen mit Maik Menke und Jakob Konradi zwei Stoßstürmer, die bislang ebenfalls mit ihrer Ausbeute nicht zufrieden sein können. Das lag jedoch – zumindest in Altenrheine – nicht nur an diesen beiden. Die Zuspiele, vor allem die Länge derselben, war oftmals unzureichend und ist dringend verbesserungswürdig.

Ausfälle bei den Preußen sind nicht bekannt, Aldo Colalongo ist durch seine Gelb-Rote Karte in Altenrheine für ein Spiel gesperrt.

Bericht in der WN vom 10. Sept. 2016

 

Preußen Reserve grüßt von ganz oben

Klaus Kleymann hielt seinen Kasten "fast" sauber.

Dank des besseren Torverhältnisses grüßt die Reserve des SC Preußen Borghorst derzeit von ganz oben.

Das 6:1 (4:0) bei Westfalia Leer II trug seinen Teil dazu bei, allerdings hätte der Sieg noch höher ausfallen müssen, darauf lässt zumindest die Aussage von Coach Markus Laukötter schließen, der die mangelnde Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit bemängelte.

Von Anfang an ließen die Borghorster den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren. Bereits nach 6 Minuten ging es dann zu schnell für die Westfalia als Luca Berning den Flügel entlang eilte und zurück auf Hendrik Frieler passte, der zum 1:0 einschob.

Zum Sieg verhalfen unter anderem drei Strafstöße, an deren Entstehung Martin Schlattmann ursächlich beteiligt war. Nachdem er bereits das 2:0 von Julian Bauland (20.) vorbereitet hatte wurde er zweimal im Sechzehner gefoult - die Elfer wurden von Bauland (27.) und Kevin Dirkes (44.) verwandelt. Und nachdem er dann in der 74. Minute das 5:0 durch Hendirk Frieler vorbereitet hatte, schoss er dem Leerer Kapitän Michael Stix die Kugel an die Hand. Diese Mal übernahm er dann selbst die Verantwortung und krönte seine Leitung mit dem 6:1 vom Punkt aus (90.). Zwischenzeitlich war Erik Schulte in der 88. Minute noch der Ehrentreffer für die Westfalia geglückt.

Westfalia Leer II - Preußen Borghorst II 1:6 (0:4)
0:1 Frieler (6.), 0:2 Bauland (20.),
0:3 Bauland (27./FE), 0:4 Dirkes (44./HE),
0:5 Frieler (74.), 1:5 E. Schulte (88.),
1:6 Schlattmann (90./FE)

 

Preußen Borghorst einfach viel zu harmlos

Fußball Bezirksliga 12: SC Altenrheine - Preußen Borghorst

Der Eindruck täuscht: Preußen Borghorst, hier Maik Menke, der gegen Altenrheines Torhüter Alexander Noack einen Schritt zu spät kommt, war über die gesamten 90 Minuten in Altenrheine viel zu harmlos. Foto: Günter Saborowski

Der SC Preußen Borghorst scheint in dieser Spielzeit in Altenrheine nicht gewinnen zu können. Schon im Pokal gab es vor Wochenfrist eine 0:2-Niederlage, diesmal ging die Auswärtsfahrt der Preußen an den Kanal in Rheine mit 0:3 (0:0) in die Hose.

Verdientermaßen, denn die Borghorster hatten über die gesamten 90 Minuten Spielzeit zwei erwähnenswerte Einschussmöglichkeiten: die eine von Maik Menke, im Bild zu sehen, als der Stürmer des SCP gegen Torwart Alexander Noack einen Schritt zu spät kam, die andere von Jakob Konradi, der sage und schreibe in der 43. Minute erstmalig gefährlich auf das Altenrheiner Tor schoss.

Ganz anders der SCA, der zwar in punkto Torchancen in dieser Partie ebenfalls nicht Weltmeister werden sollte, aber immerhin in dieser Hinsicht in Durchgang eins zweimal durch Dustin Wolters auffällig wurde, der in 22. Minute sogar die Latte traf.

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Begegnung mehr und mehr. Gelungene Aktionen in Richtung Tor – egal welches – hatten Seltenheitswert. Mit zunehmender Spielzeit wurden beide Trainer lauter und forderten mehr Engagement in Richtung gegnerisches Gehäuse. Zumindest die Altenrheiner Akteure sollten ihren Coach erhören, denn als Aldo Colalongo für ein minderschweres Foul die Gelb-Rote Karte sah (74. Minute), verstärkten die Gastgeber den Druck.

Die Folge: Dustin Wolters Bemühen und Stochern nach dem Ball wurde im Sechzehner mit einem ganz langen Bein nach einer Flanke mit dem Führungstreffer (79.) belohnt. Acht Minuten später wähnten sämtliche Preußen Kai Sandmann nach einem Befreiungsschlag im Abseits, Schiedsrichter Norbert Buss pfiff aber nicht – 2:0. Unglücklich indes das 3:0, als Ibrahim Polats Flanke durch Mann und Maus und Beckers, der irritiert wurde, zum 3:0 ins lange Eck segelte.

SCP: Beckers -Groll, Pinto, Mader, Berghaus - Bünker, Schabos, Colalongo, Saritekin (78. Westhoff), Menke (84. Klein), Konradi.

Tore: 1:0 Wolters (79.), 2:0 Sandmann (87.), 3:0 Polat (90.).

Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Colalongo.

Bericht in der WN vom 6. Sept. 2016 von Günter Saborowski

 

SC Altenrheine – Pr. Borghorst

Bericht in der WN vom 3. Sept. 2016

Ausgangslage: Nach drei Punktspielen ist der SC Altenrheine noch ungeschlagen. In der zweiten Runde des Kreispokalwettbewerbs unterlag der SC Preußen 0:2 in Altenrheine.

Personal: Innenverteidiger Nico Matic (Knieverletzung) fehlt. Zudem ist der Einsatz von Daniel Groll (Zahn-OP) gefährdet.

O-Ton: „Unser Ziel ist, so rasch wie möglich die zum Klassenerhalt erforderlichen Punkte zu holen.“ (Carlos Andrade, Trainer Preußen Borghorst)

Sonntag 15 Uhr Sportpark Altenrheine

 

Preußen-Reserve neuer Tabellenführer

Kevin Dirkes sorgte in der 90. Minute für die endgültige Entscheidung

Highlights zwischen dem neuen Tabellenführer Preußen Borghorst II und dem alten Tabellenführer SV Burgsteinfurt III waren in diesem Ortsderby rar gesät.

Am Ende setzten sich allerdings die Adlerträger bei hochsommerlichen Temperaturen in der prallen Mittagssonne durch Tore von Julian Bauland in der 61. Minute und Kevin Dirkes in der 90. Minute mit 2:0 (0:0) hochverdient durch.

Damit ist nach drei Spieltagen mit 7 Punkten und einem Torverhältnis von 8:1 die Basis für eine gute Hinrunde gelegt. Wenn jetzt in den kommenden Partien auch noch die vielen Torchancen konzentrierter verwertet werden, ist ein Festsetzen im oberen Tabellendrittel möglich.

 

Bucksteeg schockt Preußen in der Schlussphase

Bericht in der WN vom 29. Aug. 2016 von Vera Szybalski

Zu uneigennützig agierte Jonas Bünker (l.) in der 57. Minute, statt selber zu schießen, legte er den Ball quer. Foto: Vera Szybalski

Lange Zeit sah der SC Preußen Borghorst im Punktspiel gegen Bezirksliga-Aufsteiger BW Aasee wie der Sieger aus. Doch dann kam alles ganz anders.

Acht Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit hatte sich Preußen Borghorst schon damit anfreunden müssen, dass es mit den erhofften drei Punkten wohl nichts werden würde. Nach zwei Minuten Nachspielzeit stand dann fest: Es wird nicht mal etwas mit einem Zähler. Zwei Standards, zwei Mal Torben Bucksteeg per Kopf, zwei Tore – so einfach lautete die Erfolgsformel von Blau-Weiß Aasee am Sonntag. Nach einer Ecke glich Bucksteeg zunächst aus, nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld erzielte er den 2:1 (0:1)-Siegtreffer der Münsteraner.

Wenn ein eingewechselter Spieler die entscheidenden Tore macht, spricht man gerne von einem goldenen Händchen des Trainers. Folgt man dieser Argumentation, dann hatte Costa Fetsch in Borghorst ein eben solches. Denn Bucksteeg hatte der Aasee-Coach erst in der 46. Minute auf das Feld gebracht, der Doppeltorschütze ist vor kurzem erst aus einer längeren Verletzungspause wiedergekehrt. „Er hat in der Kreisliga A 26 Tore gemacht, viele auch mit dem Kopf“, wusste Fetsch natürlich nur allzu gut, was für einen starken Angreifer er einwechselt.

Und den hatten die Gäste auch nötig. Denn in den ersten 45 Minuten war von Aasee offensiv wenig zu sehen, gefährlich wurde es kaum bis gar nicht – allerdings auf beiden Seiten. Die Preußen waren zwar stark gestartet und belohnten sich für ihren guten Auftritt in der ersten Viertelstunde auch mit dem Führungstreffer durch Jakob Konradi (11.). Nach Vorarbeit von Jens Klein schloss er einen Konter erfolgreich ab.

Danach gab es aber nur noch wenige hochkarätige Möglichkeiten zu sehen. Aus spitzem Winkel verpassten Nico Matic (21.) und Klein in einer Doppelchance das zweite Tor. Nach dem Seitenwechsel hatte Jonas Bünker (57.) die Chance zu erhöhen, er entschied sich aber dazu nicht selber zu schießen, sondern den Ball noch mal abzulegen, Konradi stand dann im Abseits. „Da müssen wir das 2:0 machen, Jonas steht sechs Meter vor dem Tor“, haderte Preußen Borghorsts Trainer Carlos Andrade nach dem Schlusspfiff mit der verpassten Gelegenheit.

Es war die letzte gute Chance der Preußen, die anschließend zu passiv agierten. Andrade: „Wir haben gemerkt das wir das 2:0 nicht machen und haben dann versucht das 1:0 zu halten.“ Das ging schief, Aasee war die aktivere Mannschaft, Steffen Uphues (59.) und Bucksteeg (76.) verpassten zunächst noch den Ausgleich. Dann schlug Bucksteeg gleich zwei Mal zu.

SCP: Beckers – Piotrowski, Matic (56. de Faria Alves Pinto), Mader, Toylular – Schabos, A. Groll (83. Saritekin), Colalongo (60. Brake), Bünker – Klein, Konradi.

Tore: 1:0 Konradi (11.), 1:1 Bucksteeg (82.), 1:2 Bucksteeg (90.+2).

 

SCP I unterliegt BW Aasee in der Nachspielzeit mit 1:2

Preußen verspielen 1:0-Pausenführung

Jens Klein bereitete die Preußenführung vor

Gegen den Aufsteiger BW Aasee hatte sich der SCP sicherlich mehr ausgerechnet. Das der SCP am Ende ohne Punkte den Gang in die Kabine antreten musste, lag an der Steigerung der Münsteraner ab der 60. Minute.

Bis dahin war die Leistung von BW Aasee nicht unbedingt ligatauglich. Dem SCP, der in der 11. Minute nach einem Abwehrfehler von BW Aasee und guter Vorarbeit von Jens Klein durch Jakob Konradi in Führung ging, fiel im weiteren Spielverlauf nicht viel ein. Zur Halbzeit war der 1:0-Vorsprung, weil BW Aasee offensiv kaum stattfand, dennoch in Ordnung.

Dann der 2. Durchgang. Das Spiel plätscherte so vor sich hin. Fehlpässe hüben wie drüben, es war schon schwere Kost. Ab der 60. Minute aber dann wurde BW Aasee stärker. Der Ball lief gut durch die Reihen der Münsteraner. BW  kam zu Torchancen und in der 79. Minute zum Ausgleich. Torben Bucksteeg nutzte seine Chance per Kopf.

BW Aasee witterte nun seine Chance. Der SCP fand keine Mittel, um den ehemaligen Preußen-Keeper Sven Cordes in Gefahr zu bringen. Anders auf der anderen Seite. In der 92. Minute führte ein Feistoß aus dem Halbfeld zur Entscheidung. Die kopfballstarken "BW-Kicker"  nutzten diesen Freistoß zum Sieg. Wieder war Toben Bucksteeg zur Stelle.

Die Niederlage ist zwar bitter, aber die Saison ist noch jung und das von Carlos Andrade geforderte Spielsystem ist nicht von heute auf morgen umsetzbar.

 

Spitzenspiel in der Kreisliga B

SCP II empfängt SVB III

Foto: WN

Die 2. Mannschaft des SCP steht nach zwei Spieltagen auf Rang 3 der Kreisliga-B-Tabelle, die Drittvertretung des SVB sogar auf Platz 2. Beide Teams sind ungeschlagen, der SCP hat aber durch das Remis beim FC Galaxy am vergangenen Wochenende Punkte liegen lassen.

Heute nun gilt es, durch einen Sieg an Burgsteinfurt vorbei zu ziehen. Dabei wird nicht nur der SVB dem SCP das Leben schwer machen wollen, auch die hohen Temperaturen um die Mittagszeit werden dem SCP alles abverlangen.

Anstoß: 13 Uhr im Borghorster Sportzentrum

 

„Man darf sich nicht überraschen lassen“

Preußen Borghorst gegen BW Aasee

Süleyman Toylular und Jonas Bünker werden sich am Sonntag gegen Aasee über jede Trinkpause freuen. Foto: vera

Mit einem Torverhältnis von 77:19 ist Blau-Weiß Aasee, am Sonntag Gast in Borghorst, aus der Kreisliga Münster in die Bezirksliga aufgestiegen und hat nach zwei Spieltagen bereits fast ein Drittel dieser Gegentore in der neuen Spielklasse kassiert, aktuell 4:5.

Die Mannschaft von Trainer Costa Fetsch, am Sonntag um 15 Uhr zu Gast beim SC Preußen, dürfte gemerkt haben, dass die Qualität der Angreifer eine Liga höher eine andere ist. Ein 3:3 in Altenberge, ein 1:2 gegen Greven stehen zu Buche. Schwer daraus zu lesen, wer im Duell gegen Borghorst der Favorit sein könnte.

Der größte Gegner am Sonntag – allerdings beider Teams – dürfte die zu erwartende Hitze sein. „Hohes Tempo wird nicht zu erwarten sein“, meint auch Preußentrainer Carlos Andrade, der auf Michael Brinkjans aufgrund einer Prellung im Knie verzichten muss. „Er hat Schmerzen und wird wohl fehlen“, glaubt der Trainer, dass sein Mittelfeldspieler bis Sonntag nicht wieder fit sein wird.

Ansonsten wird sich Andrade auf einen Gegner einstellen, der „defensiv sehr gut sein soll“ und „sehr aggressiv im Angriff“. Ob das jedoch auch bei 30 gRad im Schatten und sicherlich 45 auf dem Rasen wirklich zutreffen wird, steht auf einem anderen Blatt. „Ich habe viel Lob über Blau-Weiß Aasee gehört, werde mir aber noch weitere Informationen einholen“, will sich Andrade mit dem Trainer von Westfalia Kinderhaus kurzschließen. Denn, „man darf sich auch nicht zu sehr überraschen lassen“, steht für den Borghorster Coach der zweite Sieg auf dem Plan.

Bericht in der WN vom 27. Aug. 2016 von Günter Saborowski

 
 

FC Galaxy spielt 1:1 gegen SCP II

Bericht in der WN vom 22 Aug. 2016 (gs)

Das kleine Ortsderby zwischen dem FC Galaxy Steinfurt und der Reserve von Preußen Borghorst ging mit einem 1:1 (1:1) schiedlich-friedlich aus, auch wenn Preußentrainer Markus Laukötter der Ansicht war, dass seine Mannschaft in der Schlussphase die größte Chance zum Siegtreffer durch Martin Schlattmann hatte.

Galaxy ging in der 21. Minute in Führung, als Matthias Brinkert einen Schuss aus 20 Metern unglücklich in die Mitte faustete und ein Galaxy-Stürmer zur Führung abstauben konnte. Borghorst reagierte in der 38. Minute und erzielte durch Luca Berning den Ausgleich. Mit einem Traumtor, denn sein Hammer aus 16 Metern landete direkt unter der Latte – keine Abwehrchance für den Torwart. Danach waren die Preußen, auch in Halbzeit zwei, besser, ein Treffer gelang ihnen aber nicht mehr.

 

Die Preußen holen in Rheine ihre ersten drei Punkte

FCE Rheine II gegen Preußen Borghorst

Jakob Konradi (rechts) bekam in der ersten Halbzeit in erster Linie lange Bälle präsentiert, hatte aber gegen seinen Gegenspieler einen schweren Stand und war ziemlich auf sich allein gestellt; dennoch gelang ihm in der 60. Minnute die Führung für die Preußen. Foto: Günter Saborowski

Preußen Borghorst hat das zweite Spiel der noch jungen Saison, diesmal bei der Reserve des FC Eintracht Rheine, mit 3:1 (0:0) gewonnen. Erstaunlicherweise, denn nach den Spielanteilen der ersten Halbzeit war dieser Erfolg eigentlich nicht zu erwarten.

Fußballerisch betrachtet, war es in Halbzeit eins kein gutes Spiel. Rheine kombinierte und Borghorst reagierte, denn in Durchgang eins spielten die Gastgeber munter nach vorn, allerdings ohne wirklich gefährlich zu werden. Borghorst kam selten über die Mittellinie, und wenn, dann meist durch lange Bälle, die auf Jakob Konradi gespielt wurden, der aber oftmals nichts damit anfangen konnte. Chancen, egal ob hüben oder drüben, waren nicht zu erkennen. Zugegeben, Rheine war das ein oder andere Mal einigermaßen Gefahr suchend im Strafraum der Preußen zu sehen, von zwingenden Möglichkeiten zu sprechen, wäre aber übertrieben.

Ganz anders die zweite Halbzeit, in der Konradi nach einem Freistoß von Alexander Groll in der 60. Minute per Kopf die Führung erzielte. Rheine drängte auf den Ausgleich, doch da die Innenverteidigung wieder mit Matic und Mader komplett war, stand sie auch sicher. Rheine rannte sich tot, Borghorst machte das 2:0. Nach einer Kombination über Stephan Schabos und Konradi gelangte der Ball zu Michael Brinkjans, der zum 2:0 vollendete.

Die – relativ – klare Führung währte allerdings nicht lange, denn Valentin Ricken erzielte drei Minuten später (86.) nach einem Ballverlust der Preußen im Mittelfeld den Anschlusstreffer. Jetzt wollten die Rheinenser mehr und taten alles, um noch den Ausgleich zu erzielen. Dieser Schuss ging jedoch nach hinten los, da Jens Klein Sekunden vor dem Schlusspfiff aus einem Abpraller das 3:1 machte.

SC Preußen: Beckers - A. Groll, Matic, Mader, Toylular - Schabos, Brake (67. Saritekin) - Colalongo, Brinkjans, Bünker (80. Pinto) - Konradi (86. Klein).

Tore: 0:1 (60.) Konradi, 0:2 (83.) Brinkjans, 1:2 (86.) V. Ricken, 1:3 (90.) Klein

Bericht in der WN vom 22. Aug. 2016 von Günter Saborowski

 

SCP II - SuS Neuenkirchen IV 5:0

Deutlicher Sieg der SCP-Reserve

Julian Bauland brachte den SCP mit 2 Toren auf die Siegerstraße

Das sah nach Fußball aus", lobte Markus Laukötter seine Reserve von Preußen Borghorst nach dem 5:0 (3:0) gegen SuS Neuenkirchen IV. Durch Tore von Julian Bauland in der 6. und 21. Minute sowie durch ein Eigentor in der 9. Minuten waren die Weichen relativ früh auf Sieg gestellt.

Und auch in der zweiten Halbzeit waren die Preußen durchweg die überlegene Mannschaft, der kurz nach Wiederanpfiff ein glasklarer Elfer verweigert wurde. Zwar hätten die Neuenkirchener durchaus das ein oder andere Tor erzielen können, doch der solide haltende Torwart Matthias Brinkert hielt seinen Kasten sauber.

Nach dem Doppelpack durch Hendrik Frieler in der 67. und 83. Minute waren dann die letzten Zweifel beseitigt, wer den Platz als Sieger verlassen wird. Unterm Strich hätte der Sieg auch durchaus höher ausfallen können.

 

Drei Gegentreffer innerhalb von acht Minuten

Bericht in der WN vom 15. Aug. 2016

Preußen Borghorst (hier Jonas Bünker) hatte gegen den TuS Recke wenig zu bestellen und lag schon nach gut einer halben Stunde mit 0:3 hinten. Foto: Thomas Strack

Das hatten sich die Preußen und ihr Coach Carlos Andrade sicherlich anders vorgestellt. Zum Saisonauftakt gab es im heimischen Stadion eine nicht unbedingt erwartete 0:3-Niederlage gegen den Gast aus Recke.

„Aber der Sieg des Gegners ist verdient. Und wir müssen schnell aus unseren Fehlern lernen und daran arbeiten; alle drei Tore resultierten aus individuellen Fehlern.“ Carlos Andrade war in Gedanken schon bei der Auswertung und bei der Vorbereitung auf die nächste Bezirksligapartie.

Am meisten beklagte er das Fehlen seiner kompletten zentralen Abwehr. „Urlaub, Verletzung, Sperre. Das traf uns hart, und das merkte man bei allen drei Toren.“ Die Treffer fielen übrigens innerhalb von acht Minuten. Maik Klostermann (30.) machte den Auftakt, René Heeke (33./38.) erhöhte wenig später mit einem Doppelpack. Die Begegnung hatte in sehr kurzer Zeit zumindest eine Vorentscheidung erfahren.

Dabei waren die Preußen recht gut in die Partie gekommen, gestalteten sie zunächst ausgeglichen und störten den Spielaufbau der Gäste erfolgreich, ohne allerdings selbst zu Tormöglichkeiten zu kommen. Mit dem klaren Rückstand jedoch war die Hoffnung auf einen erfolgreichen Saisonauftakt nahezu geschwunden.

Dennoch war in der zweiten Halbzeit von einer Überlegenheit der Recker nichts zu sehen. Sie konnten es sich leisten, sich auf gelegentliche Konter und die Verwaltung ihrer klaren Führung zu beschränken. Die Preußen dagegen hatten durch Jakob Konradi (55.), Jens Klein (76.) und Stefan Schabos (85.) durchaus Möglichkeiten zur Veränderung des Spielstands, scheiterten aber aufgrund von Schusspech oder am Recker Schlussmann Patrick Donnermeyer.

SC Preußen: Beckers, Schabos, Piotrowski, Menke (75. Groll), Toylular, Colalongo, Konradi, Schlattmann, Brake, Bünker (67. Klein), Brinkjans (42. Saritekin).

 

Pokalaus in der ersten Runde

Kreispokal 2016/17: Preußen Borghorst verliert in Altenrheine

Preußen Borghorst ist im Pokal ausgeschieden. Bereits ab der 14. Minute spielten die Borghorster nur noch zu zehnt, da Nico Matic die Gelb-Rote Karte gesehen hatte.Jens Klein hatte in der 51. Minute eine der wenigen Torchancen. Foto: Sven Rapreger

Für Preußen Borghorst ist der Kreispokal bereits nach der ersten Runde bereits Geschichte. Die Mannschaft von Trainer Carlos Andrade unterlag am Abend beim Ligakonkurrenten SC Altenrheine mit 0:2 (0:2).

Diese Schlappe am Kanal in Rheine hatte allerdings ihren Grund. Bereits nach einer Viertelstunde sah Nico Matic, der mit dem Altenrheiner Kai Sandmann aneinander geraten war, zuerst die Gelbe und kurz darauf die Rote Karte und durfte zum Duschen. Matic hatte seinen Gegenspieler mit einem Schimpfwort bedacht, das bei Schiedsrichter Eduard Schäfer offensichtlich zu deutlich angekommen war und kassierte dafür im Nachgang auch noch den roten Karton.

Die Gastgeber waren in der Folgezeit klar überlegen, zogen das Spiel schön in die Breite und ließen die zahlenmäßig unterlegenen Borghorster laufen. Lukas Stellmacher traf in der 35. Minute zunächst noch die Latte, Altenrheines Goalgetter Kai Sandmann schlug kurz danach gleich doppelt zu. In der 40. Minute zirkelte Sandmann die Kugel mit einem Heber über den zu weit vor seinem Kasten stehenden Matthias Brinkert, vier Minuten später wurde Sandmann von Simon Rosetti über die linke Seite bedient und netzte zum 2:0-Pausenstand ein.

Auch im zweiten Durchgang blieben die Kanalkicker am Drücker, schraubten ihr Bemühen aber einen Gang zurück und spielten nur noch im Sparmodus Zweimal trafen die Gastgeber durch Ibrahim Polat und Dustin Wolters noch die Latte, für den SC Preußen hatte der eingewechselte Jens Klein (51.) nach einem Rückpass noch die Chance, den Ehrentreffer zu erzielen, zeigte sich dabei aber zu unentschlossen. Auch Jakob Konradi scheiterte im Nachsetzen. Das war‘s, Borghorst kann sich nun voll und ganz auf die Meisterschaft konzentrieren. Am Sonntag kommt der TuS Recke ins Sportzentrum.

SCP: Brinkert - Piotrowski, Matic, Mader, Toylular - Saritekin (70. Alexander Groll), Brinkjans, Brake, Colalongo - Konradi (81. Daniel Groll), Menke (45. Klein)

Tore: 1:0 (40.) Kai Sandmann, 2:0 (44.) Sandmann.

Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Nico Matic (14.) wegen Meckerns

Bericht in der WN vom 9. Aug. 2016 von Günter Saborowski

 

Spinning-Einheit des SCP .....

..... im ELAN Sport- und Saunazentrum

Mit einer Spinning-Einheit startete jetzt die erste Mannschaft des SC Preußen Borghorst in die heiße Phase der Vorbereitung.

Powerfrau Cathy Hille vom ELAN Sport- und Saunazentrum machte der Ersten im wahrsten Sinne des Wortes Beine und brachte die Spieler ordentlich ins Schwitzen.

Gut vorbereitet geht man nun in die letzten Testspiele am Donnerstag um 19.00 Uhr gegen Borussia Emsdetten II, gegen den 1.FC Nordwalde anlässlich der Saisoneröffnung am Samstag den 06.08.2016 um 16.00 Uhr sowie in das Pokalspiel gegen den Sieger aus SC Altenrheine – gegen Borussia Emsdetten.

 

Schwarz und weiß, dass sind die Fahnen ....

Die Europameisterschaft ist vorbei, die Deutschland-Fahnen sind eingeholt und nun steht er da, der nackte Fahnenmast.

Aber dem kann jetzt abgeholfen werden. Ab sofort kann bei SPORT LINKE die oben abgebildete Fahne (100 x 150 cm) große SCP-Fahne zum Preis von zunächst 49,95 € bestellt werden. Sollten genügend Bestellungen eingehen, wird die Fahne günstiger.

Die Fahne hat am linken Rand drei stabile Ösen zum befestigen am Fahnenmast.

Interessenten melden sich im Sporthaus oder bestellen direkt per Mail. Getreu dem Motto unseres Vereinsliedes "Schwarz und weiß, dass sind die Fahnen, die voran uns wehen ........ " würde der SC Preußen Borghorst sich freuen, wenn demnächst möglichst viele Fahnen in den Borghorster Gärten, Vorgärten und Anlagen wehen würden.

 

Ohne Unparteiische geht es nicht

Fußball beim SC Preußen Borghorst

Mit seinen zehn Referees stellt der SCP die zweitgrößte Schiedsrichter-Abteilung im Kreis. Foto: Preußen Borghorst

Der SC Preußen Borghorst ist stolz auf seine Schiedsrichter. Zehn Unparteiische stellen die Adlerträger. Damit liegen sich nicht nur weit über dem Soll, sondern stellen auch die zweitgrößte Schiedsrichterabteilung im Kreis. Die größte hat ein Verein, dessen erste Mannschaft ebenfalls in der Bezirksliga vertreten ist.

Jost Fröbich, Guido Kratzke, Jan Lohmann, Önder Ögrünc, Nick Petersen, Tobias Börger, Timo Rotterdam, Christian El-Hajjah, Cliff Odum und Joscha Hille heißen die zehn Schiedsrichter des SC Preußen Borghorst. Sie tragen dafür Sorge, dass der Verein nicht nur vier Unparteiische mehr als nötig stellt, sondern nach dem FC Vorwärts Wet­tringen auch die zweitgrößte Schiedsrichterabteilung im Kreis hat. Und damit das so bleibt, pflegt und hegt der SCP seine Schiris und lädt sie einmal im Jahr in das Vereinslokal Tümler zu einem Dankeschön-Abend ein. Der zweite Vorsitzende Reinhard Rotterdam bedankte sich für die 224 Spiele, die die Referees für die Preußen in ihrer Freizeit und meistens am Wochenende geleitet haben.

Bericht in der WN vom 19. Juli 2016

 

Neue Gesichter bei Preußens Trainingsauftakt

Bericht in der WN vom 15. Juli 2016

Carlos Andrade (2. von li.), neuer Chefcoach des Fußball-Bezirksligisten SC Preußen Borghorst, sowie Co-Trainer Stephan Schabos baten ihre Spieler am Dienstag zum ersten Training ins Borghorster Sportzentrum.

Neben dem neuen Torwart-Trainer Jörg Lindenbaum (4. von li.) wurden auch die Neuzugänge Daniel Groll (3. von li.) aus der eigenen A-Jugend sowie Jakob Konradi, Jonas Bünker, Erhan Saritekin, Rodrigo Pinto und Süleyman Toylular (Fünfter bis Neunter von li.) begrüßt. Lediglich der noch im Urlaub weilende Ismael Beckers stößt erst in der kommenden Woche zum Borghorster Kader.

Foto: Preußen Borghorst

Berni's Bude ...

..... ist während der Heimspiele unserer 1. Mannschaft geöffnet.

Dort gibt es kalte und heiße Getränke sowie Bratwurst und Kuchen!

Wir freuen uns auf Euern Besuch!

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Sporthand - Integration durch Sport

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