Turniersieg der D1 in Horstmar

Über diesen Turniersieg zum Abschluss der Hallensaison 2016/2017 freuen sich die Spieler Lukas Schäpermeier, Lukas Schönebeck, Cenk Killioglu, Christian Benesch, Marcel Blankemeyer, Michel Glasing, Lars Eckrodt, Tom Termühlen, Levin Koch, Luca Perterskeit, Finn Uhlenbrock, David Schürmann, Vedat Ayaskir, Simar Gül, Joshua Plotz, sowie die Trainer Fatih Killioglu, Michael Uhlenbrock, Mark Termühlen, Michael Koch.

Beim Turnier des TuS Germania Horstmar am 21.01.2017 konnte die D1 des S.C. Preußen Borghorst den Turniersieg erringen.

Die Preußen mussten sich in ihrem ersten Gruppenspiel gegen die gastgebende Mannschaft aus  Horstmar/Leer, durch ein Gegentor mit dem Schlusspfiff, mit einem 2:2 unentschieden begnügen.

Im weiteren Verlauf der Gruppenphase steigerten sich die Adlerträger kontinuierlich, so dass sie sich mit einem 1:0 Sieg gegen Falke Saerbeck, sowie einem 2:0 Sieg gegen Borussia Emsdetten den Gruppensieg sichern konnten.

In dem hiermit erreichten Halbfinale trafen die Preußen auf die Auswahl von Fortuna Emsdetten.

Von der ersten Minute an dominierten die Adlerträger dieses Spiel, so dass sie dieses mit einem verdienten 2:0 Sieg für sich entscheiden konnten.

In dem anschließenden Finale trafen die Preußen auf den S.C. Reckenfeld.

Trotz eines wiederum starken Auftritts der Borghorster, mit zahlreichen Torchancen, stand es nach Ende der regulären Spielzeit 0:0 unentschieden.

Die Entscheidung musste nun im 7 Meterschiessen fallen.

Reckenfeld eröffnete den Showdown mit einem verwandelten 7-Meter.

Cenk Killioglu konnte im anschließenden 7-Meter für die Preußen ausgleichen.

Dann kam der große Auftritt des Preußentorhüters Lukas Schäpermeier.

Zuerst parierte er den zweiten 7-Meter der Reckenfelder.

Im Anschluss verwandelte er selber einen 7-Meter, um dann den letzen 7-Meter der Reckenfelder wiederum zu entschärfen.

Hierdurch sicherten sich die Preußen den Turniersieg.

 

SCP II: Test gegen SW Weiner abgesagt

Das Spiel der Preußen-Reserve (Sonntag, 22.01.2017) gegen den FC Schwarz-Weiß Weiner wurde abgesagt.

 

DM-Cup 2017: Mini-Kicker starten bei den Jugendturnieren des SCP

Am Samstag, den 21.01.2017, richten die Mini-Kicker das erste von fünf Hallenturnieren der Jugendabteilung aus. Gespielt wird ab 14:00 Uhr in der Kreissporthalle an der Liedekerkerstraße in Burgsteinfurt. Das Finale wird ca. 17.30 Uhr ausgespielt mit anschließender Siegerehrung für alle Mannschaften. Der Drogeriemarkt DM in Borghorst hat für alle Kinder Medaillen gespendet und Pokale für die Erstplatzierten Teams.

Teilnehmen werden neben den Preußen-Minis, die Mannschaften aus Gellendorf, Greven, Havixbeck, Neuenkirchen, Nordwalde, Sprakel und Wettringen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist natürlich frei. In unserer Cafeteria bieten wir neben Kaffee/Tee und Kuchen auch frische Waffeln, belegte Brötchen, Heißwürste und diverse Süßigkeiten an.

Am Wochenende des 4./5. Februars geht es dann in der Halle der Wirtschaftsschulen (Gartenstraße in Burgsteinfurt) weiter. Dann treten unsere F- und E-Jugendlichen ihre Turniere an. Weitere Details folgen.

 

SCP I: Test gegen Borussia Emsdetten II ebenfalls abgesagt

Spiel gegen die Fußballakademie Schüttorf wird nachgeholt

Auch das für den Samstag (21. Jan. 2017) angesetzte Testspiel gegen die Zweitvertretung von Borussia Emsdetten musste abgesagt werden. Die Plätze sind derzeit nicht bespielbar und eine Besserung ist für die nächsten Tage nicht zu erwarten.

Das Spiel gegen die Fußballakademie Schüttorf wird in der nächsten Woche (Donnerstag, 26. Jan. 2017, 19.45 Uhr) nachgeholt.

 

Test gegen die Fußballakademie Schüttorf fällt aus

Das für den Donnerstag (19.01.2017 - 19:45 Uhr) angesetzte Freundschaftsspiel unserer ersten Mannschaft gegen die Fußballakademie Schüttorf fällt aus.

 

7. Turnier um den Kreissparkassen-Cup

Fußball in der Kreisliga B, C und D

2014 im Blickpunkt (unten, von li.): Torschützenkönig Flavio Do Vale Gomes (Borussia Münster), Top-Torhüter Amadeus Heinemann (Westfalia Kinderhaus) und der beste Turnierspieler Spieler Manuel Kannenbrock (TuS Altenberge) sowie (stehend, li.) Turnierorganisator Dominik Goetsch und Martin Hille von der Kreissparkasse Steinfurt. Foto: Vera Szybalski

Zum siebten Mal findet am Wochenende in der Soccerhalle Steinfurt das Turnier um den Kreissparkassen-Cup für Mannschaften der Kreisligen B, C und D statt. Es gibt Gründe, weshalb sich der Indoor-Kick fest im Turnierkalender vieler auswärtiger Mannschaften verankert hat.

Der ganz große Boom des Hallenfußballs ist passé, die Zeiten, in denen der Budenzauber Hallen füllte, liegt gut 30 Jahre zurück. Indes entwickelt sich das Turnier um den Kreissparkassen-Cup immer mehr zu einem Selbstläufer. Wenn am Freitagabend um 18.30 Uhr der Indoor-Kick für Mannschaften der Kreisligen B bis D zum siebten Mal eröffnet wird, dann werden die Ränge in der Soccerworld Steinfurt wieder gut besetzt sein. „Wir bekommen heute noch Anfragen. Aber wir waren schon zwei bis drei Wochen nach Veröffentlichung der Anmeldung ausgebucht“, sagt Turnierorganisator Dominik Goetsch . Es gibt Gründe für diese erstaunliche Resonanz.

„Zum einen liegt das sicherlich daran, dass wir auf Kunstrasen spielen. Das wird immer besonders gerne angenommen“, zeigt Goetsch einen Grund auf. Zum anderen besetze der Ausrichter eine Nische im breiten Spektrum des Fußballs , weil sich das Angebot ausdrücklich an Mannschaften der Kreisligen B bis D richtet. „Bei allen anderen Hallenturnieren bleiben die unterklassigen Mannschaften meistens früh auf der Strecke“, erläutert der Fußballer von den „Allstars“ des SC Preußen Borghorst.

Beim Turnier in der Soccerworld ist das anders. Da kommen die „Kleinen“ zu ihrem Recht. Sie messen sich unter ihresgleichen und ermitteln unter 72 Mannschaften den Champion. „Wir hätten noch mehr Mannschaften generieren können. Wir mussten aber das Teilnehmerfeld auf 72 Mannschaften beschränken, weil eine größere Zahl den Rahmen zeitlich gesprengt hätte.“

Da strikt darauf geachtet wird, dass nicht höherklassige Teams auflaufen, wird Vorjahressieger VfL Büren nur mit einer „Zweite“ das Unternehmen Titelverteidigung antreten können, da die erste Mannschaft im vergangenen Sommer von der Kreisliga B in die A-Liga aufgestiegen und sie somit nicht mehr teilnahmeberechtigt ist.

Die Herkunft der Vereine beschränkt sich längst nicht nur auf den Fußballkreis Steinfurt. Neben dem Dauergast FC Schwarz-Weiß Weiner hat mit dem FC Lau-Brechte auch ein zweiter Verein aus Ochtrup gemeldet. Nicht fehlen dürfen natürlich der SC Preußen Borghorst, die Preußen „Allstars“, die Zweite und Dritte der Piggen sowie SV Burgsteinfurt IV. Darüber hinaus haben Mannschaften aus den Kreisen Ahaus-Coesfeld, Münster, Tecklenburg, Hamm, der Grafschaft Bentheim, dem Emsland sowie aus den Niederlanden gemeldet. Die Teilnahme von Tubantia Hengelo ist fast schon selbstverständlich.

Goetsch blickt mit Freude auf die vergangenen Jahre zurück und erwartet ein torreiches und spannendes Wochenende. So wurden im vergangenen Jahr 1371 Treffer in 252 Spielen erzielt. „Vielleicht können wir in diesem Jahr nochmal nachlegen“, gibt sich Goetsch optimistisch. Gespielt wird um ein Preisgeld in Höhe von 700 Euro sowie den großen Wanderpokal.

Bericht in der WN vom 19. Jan 2017 von Heiner Gerull

 

Vereinsinternes Hallenturnier des SCP war ein voller Erfolg

Die Finalteilnehmer Arminia Bierzelt und FC Dauerfeuer

Am Samstag richtete der SCP zum vierten Mal ein vereinsinternes Turnier aus.

Acht bunt gemischte Mannschaften, bestehend aus Spielern der I. und II. Senioren, den Alten Herren, Damen und A-Jugend sowie Jugendtrainern, Betreuern, Jugendausschuss- und Vorstandsmitgliedern spielten um den Turniersieg. Dabei ging es in erster Linie darum Spaß zu haben und den Zusammenhalt im Verein zu stärken. Das es dabei nicht Bierernst zuging, zeigten schon die Namen der Mannschaften.

So spielten in Gruppe A die SpVgg Irrläufer, der FC Dauerfeuer, Holzklotz United und die Bierokraten und in Gruppe B der TuS Halbe Lunge, Arminia Bierzelt, Mut zur Lücke e.V. und Real Litätsverlust zunächst die Halbfinal- und Finalteilnehmer aus. Hier bezwangen dann Arminia Bierzelt den FC Dauerfeuer mit 4:1 Toren.

Im Anschluss an das Turnier wurde dann im Preußen-Stübel der Turniersieger ausgiebig gefeiert.

 
 

SC Preußen im Aufbruch

Bericht in der WN vom 13. Jan. 2017 von Heiner Gerull

Foto: Thomas Strack

Mit Diogo Maia Rego und Isuf Asllani haben sich in der Winterpause zwei hochkarätige Neuzugänge den Bezirksligisten SC Preußen Borghorst angeschlossen. Trainer Carlos Andrade bringt klar zum Ausdruck, was er von den beiden Neulingen erwartet.

Zwischenzeitlich tendierten die Chancen auf den Klassenerhalt gen Null. Doch kurz vor Jahresschluss nahmen die Bezirksliga-Fußballer des SC Preußen Borghorst richtig Fahrt auf. Dieser Aufwind soll die Mannschaft im neuen Jahr zum Klassenerhalt führen. Dabei ruhen die Hoffnungen maßgeblich auf zwei Neulingen: Diogo Maia Rego und Isuf Asllani. „Das sind Spieler, die uns weiterhelfen werden. Sie bringen richtig Qualität mit“, freut sich Carlos Andrade über den Zuwachs. Die Botschaft des Trainers ist unmissverständlich. Mitten im Winter herrscht Aufbruchstimmung in Borghorst.

Vereine, die in der Winterpause Spieler holen, wandeln auf schmalen Grat. Denn nur selten finden sich Kräfte, die dazu beitragen, die sportlichen Ziele zu verwirklichen. Im Fall des SC Preußen dürfte das anders sein. Denn mit dem ehemaligen Wilmsberger Maia Rego und dem Ex-05er Asllani setzten die Borghorster ein Zeichen, wohin der Weg im neuen Jahr führen soll: Hinaus aus der Abstiegszone ins gesicherte Mittelfeld.

„Diogo ist ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann. Er ist technisch versiert und stark im Spiel eins gegen eins“, zeigt Andrade die Qualitäten des offensiven Mittelfeldakteurs auf. Nicht nur der SCP-Coach weiß, was er an seinem Neuzugang hat. Die gesamte Borghorster Fußball-Familie freut sich über die Rückkehr des verlorenen Sohnes, hat dieser doch schon in der Jugend für den Club gekickt und dabei sein Talent zu erkennen gegeben. Mit dem Wechsel vom Ortsrivalen SV Wilmsberg zum SC Preußen kehrt der Portugiese zu seinen Wurzeln zurück.

Auch Isuf Asllani ist in Steinfurt kein Unbekannter. Denn bereits zweimal stand er in Diensten des SV Burgsteinfurt. Das erste Mal schlug der Deutsch-Albaner Anfang 2010 seine Zelte bei den Stemmertern auf. Nach einer ersten Stippvisite bei Emsdetten 05 kehrte er am 1. Juli 2011 für eine Saison zu den Gelb-Roten zurück. Zuletzt spielte Asllani ein zweites Mal für den Landesligisten Emsdetten 05. Dort fiel er jedoch den Turbulenzen einer restlos verkorksten Hinrunde zum Opfer und wurde ausgebootet. Bei Preußen Borghorst beginnt für ihn ein neues Kapitel seiner Laufbahn. In dem es der 33-Jährige allen noch einmal zeigen will.

Andrade jedenfalls ist von den Qualitäten seines Novizen überzeugt: „Isuf war Torschützenkönig, als Emsdetten 05 in die Landesliga aufgestiegen, und er war auch bei der Zweiten des FC Eintracht Top-Torschütze. Er weiß, wo die Hütte steht.“ Somit gehen die Preußen gut gerüstet in die Vorbereitung, in der es darauf ankomme, „die beiden Neuen möglichst rasch zu integrieren“, erläutert Andrade.

 

Jugendlicher des Jahres 2016
Leon Smitz

Dass junge Menschen für vorbildhafte Leistungen Lob und Anerkennung verdienen, das praktiziert die Jugendabteilung des SC Preußen Borghorst bereits seit 1976 mit der Auszeichnung “Jugendlicher des Jahres“.

Jetzt wählte die Jugendabteilung den 18-jährigen Leon Smitz zum Preußen-Jugendlichen des Jahres 2016.

Durch sein Engagement, indem er nun schon seit 3 Jahren neben der Schule, in seiner Freizeit zweimal wöchentlich die Trainingseinheiten inclusive der Vorbereitungen übernimmt und die Mannschaft samstags bei den Spielen betreut, hat er sich diese Auszeichnung verdient.

Hierüber freut sich Leon sehr, der seit 2002 dem Verein angehört.

Da hat er bei den Mini-Kickern angefangen Fußball zu spielen. In der C-Jugend zwang ihn dann eine Knieverletzung zum Aufhören.

Seit Anfang 2014 ist Leon Jugendtrainer beim SCP.

Aktuell trainiert er zusammen mit seinem Freund Nick Petersen mit großem Engagement und Erfolg die E1.

Ein wichtiger Trainer war Patrick Overhage in der D-Jugend. Bei ihm war die Mischung aus Spaß, aber auch Ernsthaftigkeit während des Trainings perfekt.

Mit Preußen Borghorst verbindet ihn besonders, dass bereits sein Opa Leonhard Smitz Mitglied war und sein Vater Jürgen bis heute Mitglied ist und auch jahrelang in der Jugend Fußball gespielt hat. Ihm gefallen besonders die gute Kommunikation und die damit verbundenen guten Kompromisse der Trainer untereinander.

Fußball ist sein großes Hobby, sein Lieblingsverein ist der FC Schalke 04.

Derzeit macht er sein  Abitur und besucht die 13. Klasse der Wirtschaftsschulen des Kreises Steinfurt. Sein Ziel danach ist es, ein Lehramtsstudium zu beginnen. Nebenbei gibt er auch noch Nachhilfe.

Leon ist gerne Jugendtrainer, da es zwei seiner Leidenschaften verbindet, nämlich Fußball und die Arbeit mit Kindern. Zudem bereitet es ihn auch auf seine zukünftigen Berufsziele vor.

 

4. Auflage des vereinsinternen Hallenturniers des SCP

Siegerteam 2015

Am 14.01.2017 richtet der SCP zum vierten Mal ein vereinsinternen Turnier aus, in dem alle Senioren, Alte Herren, Damen, A-Jugendliche, Jugendtrainer, Betreuer sowie Jugendausschuss- und Vorstandsmitglieder in bunt gemischten Mannschaften gegeneinander antreten.

Die Teilnehmerlisten liegen zwar zwischenzeitlich vor, aber Kurzentschlossene haben noch am Turniertag bis 12.30 Uhr Gelegenheit sich zu melden um aktiv am Turnier teilzunehmen. Ganz besonders freuen würde man sich über die Teilnahme passiver Mitglieder oder aber auch Nichtmitglieder, die mal Vereinsluft schnuppern möchten.

Turnierort wird die Realschulhalle am Buchenberg sein. Die Organisatoren würden sich freuen, ab 13.00 Uhr möglichst viele interessierte Zuschauer begrüßen zu können, die die Gelegenheit nutzen, bei Kaffee und Kuchen oder diversen Kaltgetränken die Spiele zu verfolgen. Der Eintritt ist natürlich kostenfrei.

Im Anschluss an das Turnier soll dann ab 19.30 Uhr im Preußen-Stübel im Rahmen eines geselligen „Neujahrsempfanges“ die Siegerehrung stattfinden und der Turniersieger gefeiert werden. Hierzu sind alle Preußen-Fans, auch ohne aktive Turnierteilnahme und ohne Vereinsmitgliedschaft mit ihren Partnern und Partnerinnen recht herzlich eingeladen. Für Musik, verschiedene Aktionen sowie Essen und Getränke zu einem geringen Unkostenbeitrag ist natürlich gesorgt.

Das Orga Team hofft auf eine ähnlich gute Resonanz wie im Jahr 2015.

 

Andrade verlängert, Asllani im Anflug

Bericht in der WN vom 30. Dez. 2016 von Vera Szybalski

Carlos Andrade bleibt Preußen Borghorst treu, Isuf Asllani (kl. Bild) kommt im Winter neu dazu. Foto: Vera Szybalski

Carlos Andrade ist nicht der Typ Trainer, der sich nach einer Saison wieder einen neuen Verein sucht. In Nordwalde war Andrade einige Jahre, auch sein Engagement in Borghorst ist längerfristig angelegt. Deshalb hat Andrade vor knapp zwei Wochen auch für die kommende Spielzeit seine Zusage gegeben und seinen Vertrag verlängert.

Beide Seiten wurden sich schnell einig, erklärt Friedhelm Wies , Sportlicher Leiter bei den Preußen. „Ich freue mich. Die Mannschaft hat schon eine Entwicklung gemacht und die will ich weiter begleiten“, sagt Andrade . „Die Chemie ist der Truppe stimmt, der Vorstand unterstützt uns. Diese Menschlichkeit ist mir sehr wichtig.“

In der Bezirksliga kämpft der SC Preußen Borghorst um den Klassenerhalt, als Tabellenvorletzter hat sich die Mannschaft in die Winterpause verabschiedet. Damit es in der Rückrunde aufwärts geht, haben sich die Preußen nicht nur die Dienste von Diogo Maia Rego (wir berichteten) gesichert, sondern mit Isuf Asllani ist ein weiterer Spieler im Anflug. Asllani, der auch schon für den SV Burgsteinfurt auf Torejagd ging, kommt im Winter von der Spielvereinigung Emsdetten 05. Seine Zusage gilt zunächst bis Sommer.

Der Trainer bleibt den Borghorstern definitiv auch darüber hinaus erhalten. Andrades Zusage für die kommende Saison gilt ligaunabhängig. Allzu viel mit einem möglichen Abstieg wollen sich die Preußen aber nicht beschäftigten, der Klassenerhalt in der Bezirksliga ist das erklärte Ziel. Das wird dann mit den zwei Neuzugängen angegangen. Andrade: „Wir freuen uns auf die beiden.“

 
 
 
 

Preußen feiern Weihnachten ohne rote Laterne

Bericht in der WN vom 12. Dez. 2016 von Jan Gudorf

Einen versöhnlichen Jahresabschluss feierte Jonas Bünker (l.) mit seinem Team. Durch den ersten Heimsieg reichte der SCP die rote Laterne an die Gäste aus Rheine weiter. Foto: Jan Gudorf

Vier Monate musste der SC Preußen Borghorst darauf warten. Nach sieben erfolglosen Anläufen wurde er zum Jahresabschluss am Sonntag endlich eingefahren: der erste Heimsieg.

Der Bann ist gebrochen: Beim 3:1 (1:1) gegen die Zweitvertretung des FC Eintracht Rheine gelang dem SC Preußen Borghorst der erste Heimsieg der Saison. Der nächste wird allerdings ebenfalls lange auf sich warten lassen. Denn der SCP verabschiedet sich nun in die Winterpause.

Von Beginn an waren die Gastgeber gewillt, das Jahr versöhnlich zu beenden. Früh in der gegnerischen Hälfte störten sie die Eintracht beim Spielaufbau und wurden bereits nach sechs Minuten belohnt: Michael Brinkjans schoss das Leder nach Ablage von Maik Menke unter den Querbalken. Als Jonas Bünker nur fünf Minuten später im Strafraum gefoult wurde, hatte Sven Berghaus per Elfmeter die Chance zum 2:0. Er scheiterte jedoch an FCE-Torwart Hannes Schäperklaus. Dieser partierte kurz darauf auch einen Kopfball von Dennis Brake glänzend.

Konsequenter zeigten sich die Rheinenser: Simon Moß nutzte gleich die erste echte Chance zum Ausgleich (24.). Damit war der FCE im Spiel und suchte häufiger den Weg nach vorne.

Jedoch nur bis zur Pause, denn in Hälfte zwei erspielte sich der SCP durch aggressives Pressing eine deutliche Überlegenheit. Im Ergebnis zeigte sich diese zunächst nicht. Auch weil Berghaus erneut vom Punkt an Schäperklaus scheiterte (56.). „Die Mannschaft hat den Kopf nicht hängen lassen, sondern weitergekämpft“, lobte Carlos Andrade die Reaktion seines Teams. So brachte ein weiterer von Berghaus getretener Standard die verdiente Führung. Tobias Mader war per Kopf zur Stelle (72.).

Bei Standardsituationen war auch die Eintracht in der Schlussphase gefährlich. Das Tor fiel allerdings auf der anderen Seite: Mit einem Heber traf Menke zum erlösenden 3:1 (90.+2).

SC Preußen Borghorst : Beckers – Mader, Brake, Matic – Bünker, Baumann, Schabos (46. Colalongo), Berghaus, D. Groll (81. Piotrowski) – Brinkjans (65. Konradi), Menke.

Tore : 1:0 Brinkjans (6.), 1:1 Moss (24.), 2:1 Mader (72.), 3:1 Menke (90.+2).

Besondere Vorkommnisse: Schäperklaus (FCE II) pariert zwei Elfmeter von Berghaus (11. und 56.).

 

Preußen überraschen

Fußball-Bezirksliga: Preußen Borghorst besiegt Recke

Stephan Schabos erzielte den Treffer zum 3:1. Foto: Szybalski

Lange, lange Zeit haben sie darauf warten müssen. Am zweiten Spieltag durfte der SC Preußen Borghorst das letzte Mal über einen Dreier in der Liga jubeln – bis jetzt.

Denn gestern Nachmittag feierten die Borghorster einen Überraschungserfolg beim TuS Recke. Mit 3:2 (2:0) siegten die Preußen beim Tabellenvierten. „Das war eine super Leistung“, sagte Carlos Andrade.

Dass es mit einem Dreier etwas werden könnte, bahnte sich bereits im ersten Durchgang an. Jonas Bünker (23.) sorgte für die verdiente Führung. Diese baute Maik Menke (40.) nach einem Eckball noch vor dem Seitenwechsel aus.

Den ersten Rückschlag mussten die Preußen zu Beginn der zweiten Hälfte einstecken. Keine Minute war gespielt, da erzielte Rene Heeke (46.) den Anschlusstreffer. Das war aber nicht die Initialzündung für Recke. Borghorst hatte die Partie weiter im Griff und baute durch Stephan Schabos (78.) die Führung aus. Als Maik Klostermann (89.) einen Foulelfmeter verwandelte, wurde es noch mal spannend. Aber auch vier Minuten Nachspielzeit überstanden die Borghorster und durften sich über den zweiten Sieg der Saison freuen.

SCP: Beckers – Matic, Brake, Mader – Groll (85. Saritekin), Berghaus, Schabos, Baumann (64. Konradi), Bünker – Brinkjans, Menke (88. Westhoff).

Tore: 0:1 Bünker (23.), 0:2 Menke (40.), 1:2 Heeke (46.), 1:3 Schabos (78.), 2:3 M. Klostermann (89./FE).

Bericht in der WN vom 5. Dez. 2016

 

Vereinsinternes Hallenturnier des SCP am 14.01.2017

Bitte Termin vormerken

Das Orga Team hofft auf eine ähnlich gute Resonanz wie im Jahr 2015

Am 14.01.2017 plant der SCP anstelle seines traditionellen Hallenturniers die Ausrichtung eines vereinsinternen Turniers, an dem alle Senioren, Alte Herren, Damen, A-Jugendliche, Jugendtrainer, Betreuer sowie Jugendausschuss- und Vorstandsmitglieder in bunt gemischten Mannschaften gegeneinander antreten sollen. Der Verein bittet darum, diesen Termin jetzt schon vorzumerken und innerhalb der Abteilungen bzw. Mannschaften bekannt zu machen und Teilnehmerlisten zu erstellen. Damit das Orga-Team einen ungefähren Überblick über das Teilnehmerfeld erhält wird die Rückgabe der Listen möglichst bis zum 18.12.2016 an Jürgen Weiermann, Friedhelm Wies oder Stephan Schabos erbeten. Vereinzelte Nachmeldungen sind jedoch bis kurz vor Turnierbeginn möglich.

Am Abend soll dann im Preußen-Stübel im Rahmen eines geselligen „Neujahrsempfanges“ die Siegerehrung stattfinden und der Turniersieger gefeiert werden.

 
 

Bei Preußen gehen die Lichter aus – 2:4

Bericht in der WN vom 28. Nov. 2016 von Heiner Gerull

Nils Piotrowski (re.) zog sich eine Schulterverletzung zu.

Beim SC Preußen Borghorst gehen die Lichter aus. Bei der 2:4-Niederlage zeigte die Mannschaft eine Leistung, die eines Bezirksligisten unwürdig war.

Selten hat man Carlos Andrade so angefressen erlebt wie gestern nach der 2:4 (1:0)-Niederlage bei der Ibbenbürener Spielvereinigung. „Ich kritisiere meine Mannschaft ja selten. Aber heute hat sie eine Leistung abgeliefert, wie ich mir sie überhaupt nicht vorgestellt habe“, ärgerte sich der Trainer des SC Preußen Borghorst. Wobei er vor allem das Defensivverhalten meinte. In dieser Hinsicht präsentierte sich seine Truppe wie ein Trümmerhaufen. „So kann man nicht überleben“, sagte Andrade. „Ibbenbüren war wirklich nicht stark“, brachte er das Geschehen auf den Punkt. Aber seine Elf war eben noch einen Deut schlechter. Der letzte Tabellenplatz ist das leistungsgetreue Abbild dieses schwachen Auftritts.

Es gab zwei Knackpunkte in diesem Spiel. Nachdem Maik Menke die Borghorster in der 27. Minute in Führung gebracht hatte, bot sich gleich mehrfach die Möglichkeit, den Vorsprung komtortabler zu gestalten. Es sollte sich rächen, dass diese Chancen ausgelassen wurden.

„Wie aus dem Nichts“, so Andrade, kamen die Ibbenbürener nach dem Seitenwechsel durch Treffer von Sascha Pakularz und Benjamin Basler zu einem 2:1-Vorsprung. Jakob Konradi glich zwar in der 70. Minute zum 2:2 aus. Doch nur 30 Sekunden später fingen sich die Borghorster postwendend das 2:3. Spätestens zu dem Zeitpunkt war klar, dass die Preußen für einen Punkt nicht in Frage kamen. Auch deshalb, weil Nils Piotrowski, einer der wenigen Lichtblicke im Spiel der Borghorster, in der 54. Minute wegen einer Schulterverletzung das Feld verlassen musste.

In der 80. Minute sorgte Sascha Pakularz für das 4:2. Als die Ibbenbürener dann noch Dickens Toka brachten, konnte nichts mehr anbrennen. Den Preußen blieb nur die bittere Erkenntnis, dass mit solch einer Leistung wie der gestrigen der Klassenerhalt kaum zu bewerkstelligen sein wird.

SC Preußen Borghorst: Beckers – Berghaus, Mader, Matic, Piotrowski (54. Reiß) – Bünker, Schabos, Colalongo, Groll – Brinkjans – Menke (62. Konradi).

Tore: 0:1 Menke (27.), 1:1 Pakularz (57.), 2:1 Basler (60.), 2:2 Konradi (70.). 3:2 Wellmeyer (71.), 4:2 Pakularz (80.).

 
 
 
 
 

Preußen II siegt im kleinen Derby

Etwas glücklich siegte in einem chancenarmen Spiel die Reserve des SC Preußen Borghorst am Ende mit 1:0 (0:0).

Dabei war das Tor des Tages mehr oder weniger ein Zufallsprodukt. Gut 75 Minuten waren gespielt, als Hendrik Frieler aus gut 20 Metern abzog. Sein Schuss landete dabei allerdings an der Schulter des kurz zuvor eingewechselten Kevin Dirkes. Der so abgefälschte Torschuss erwischte SVW Torhüter Henrik Bäumer auf dem falschen Fuß, da dieser bereits auf dem Weg in die andere Torecke war.

Die Elf von Markus Laukötter kletterte durch diesen Sieg und den gleichzeitigen Patzern der Mitkonkurrenten auf Platz drei der Tabelle und liegt somit nur 3 Punkte hinter dem Tabellenführer SuS Neuenkirchen IV.

 

Jeder Schuss ein Treffer

Der SV Wilmsberg gewinnt das Borghorster Derby gegen die Preußen etwas zu hoch mit 5:1

Auf dem Papier war es vielleicht zu erwarten, dass das Derby der beiden Borghorster Bezirkligisten eine einseitige Sache werden könnte. Auch das Ergebnis liest sich so. Aber, das war es nicht, obwohl die Preußen mit 1:5 (0:1) deutlich den Kürzeren gegen den SV Wilmsberg zogen. „Der Sieg ist aufgrund der zweiten Halbzeit verdient, ist aber deutlich zu hoch ausgefallen“, sah auch Christof Brüggemann sein Team nicht vier Tore besser als den Stadtrivalen.

Dass die beiden Mannschaften an entgegengesetzten Enden in der Tabelle stehen, war auf dem Rasen lange Zeit kaum zu sehen. Dabei schien früh alles nach Plan zu laufen für den Ligaprimus: Marius Wies (2.) erzielte die Führung für die Piggen. Anschließend entwickelte sich aber ein Spiel auf Augenhöhe. Viele Strafraumszenen und gefährliche Abschlüsse bekamen die Zuschauer nicht zu sehen.

Das änderte sich erst in Durchgang zwei. Nach einem Eckball bekamen die Wilmsberger den Ball nicht aus dem Strafraum, Jonas Baumann (56.) nutzte den Abpraller zum Ausgleich. Nach diesem Treffer kam etwas Schwung in die Partie, die Preußen witterten nun ihre Chance. Der Schuss von Jakob Konradi (61.) verfehlte jedoch den Kasten der Wilmsberger.

Statt zugunsten der Preußen kippte die Begegnung wieder in Richtung Wilmsberg. Eine Flanke von Raffael Dobbe lenkte Christof Brüggemann (64.) zur erneuten Führung ins Tor: „Das war insgesamt wahrscheinlich erst mein fünfter Ballkontakt. In der ersten Halbzeit habe ich nicht viel an die Hacken bekommen.“ So soll es bei Stürmern sein: Wenn sie gebraucht werden, sind sie da.

Auf der anderen Seite fehlte den Preußen etwas das nötige Glück und vor allem hatten sie in Selwan Abdul-Rahman einen starken Widersacher im Tor. Jonas Baumann (66.) prüfte Abdul-Rahman, der Wilmsberger Schlussmann parierte aber nicht nur den Schuss, sondern klärte später auch stark gegen Dennis Brake (82.) und Jonas Bünker (88.). „Der Torwart hat einen guten Tag erwischt“, gab es von Carlos Andrade Lob. Dass seine Mannschaft nach 90 Minuten mit einer so deutlichen Niederlage vom Platz ging, lag vor allem an der fast perfekten Chancenauswertung der Piggen. Andrade: „Da war jeder Schuss ein Treffer.“

Thomas Grabowski (71.) lenkte eine Hereingabe von Marius Wies zum 3:1 ins Borghorster Tor, Jan Kroening (75.) legte Wilmsbergs Treffer Nummer vier nach ehe der eingewechselte Jannik Oldach (85.) sich auch noch in die Torschützenliste eintrug.

SCP: Beckers – Piotrowski, Brake, Schabos, Berghaus – Baumann, Colalongo – D. Groll (71. Saritekin), Brinkjans (78. Klein), Bünker – Menke (46. Konradi).

SVW: Abdul-Rahman – Langer, Grabowski, S. Wehrmann – Ochse (75. Köhler), Wies, A. Wehrmann (43. Dobbe), Kroening, Gedenk – Brüggemann (79. Oldach), Hesener.

Tore: 0:1 Wies (2.), 1:1 Baumann (56.), 1:2 Brüggemann (64.), 1:3 Grabowski (71.), 1:4 Kroening (75.), 1:5 Oldach (85.).

Bericht in der WN vom 14. Nov. 2016 von Vera Szybalski

 
 
 

Späte Freude

Fußball-Bezirksliga 12: Germania Hauenhorst - Preußen Borghorst

Schon zum fünften Mal hat der SC Preußen Borghorst in dieser Spielzeit die Punkte geteilt. Mit dem 2:2 (1:1) bei Germania Hauenhorst konnte die Elf von Trainer Carlos Andrade diesmal allerdings sehr gut leben.

In der Schlussminute sorgte Sven Berghaus mit einem präzisen Schuss von der Strafraumkante für den Ausgleich. „Es wäre schon bitter gewesen, wenn wir dieses Spiel verloren hätten“, befand SCP-Coach Andrade.

Schon nach fünf Minuten war der Matchplan der Adlerträger komplett über den Haufen geworfen worden, denn Nico Matic verknackste sich nach einem Kopfballduell den Fuß und musste mit einer Außenbandverletzung raus.

Hauenhorst ging nach einem Eckball durch Dennis Schnippes Kopfball in Führung (13.), anschließend übernahm aber Borghorst die Initiative. Jonas Bünker sorgte – ebenfalls nach einer Ecke, von Nils Piotrowski – per Kopf für den Ausgleich (35.). Im zweiten Durchgang trafen die Germanen durch Lukas Göers (77.) und verpassten es anschließend, die Entscheidung herbeizuführen. Zum Glück für den SCP, der nach einem Einwurf Piotrowskis die allerletzte Patrone durch Berghaus nutzte.

SCP: Beckers – Berghaus, Mader, Matic (8. Brake), Piotrowski – Bünker, Colalongo, Schabos, D. Groll (66. Baumann) – Brinkjans, Menke (59. Konradi).

Tore: 1:0 Schnippe (13.), 1:1 Bünker (35.), 2:1 Göers (77.), 2:2 Berghaus (90.).

Bericht in der WN vom 7. Nov. 2016

 
 

Adlerträger stürzen Tabellenführer Arminia Ochtrup II

Markus Laukötter konnte mit dem Spiel seiner Mannschaft sehr zufrieden sein.

Preußen Borghorst II gelang im Top-Spiel des Tages ein dominanter Auftritt und siegte vollkommen verdient gegen Arminia Ochtrup II mit 3:1 (1:0). Dadurch rückte die Tabellenspitze noch enger zusammen. Drei Mannschaften mit 25 Punkten sind ganz vorn, gefolgt von Fortuna Emsdetten mit 24 Punkten und den mit 22 Zählern punktgleichen Borghorstern und Galaxy.

In den ersten dreißig Minuten kamen die Ochtruper kaum über die Mittellinie, geschweige denn in den Sechzehner der Adlerträger, lediglich ein Tor wollte den Preußen trotz einiger guter Möglichkeiten einfach nicht gelingen. In einer Phase, als die Ochtruper gerade anfingen, sich ein wenig vom Druck der Preußen zu befreien, war es dann Henning Reckermann kurz vor dem Halbzeitpfiff vorbehalten, doch noch das 1:0 zu erzielen.

In der 52. Minute gelang dann Hendrik Frieler nach einer wunderbaren Ballstafette über Nikki Lieven und Sandro Bühning das am schönsten herausgespielte Tor des Tages. Überlegt und gekonnt guckte Frieler den Torwart aus und überlupfte ihn zum 2:0. Als dann auch noch kurze Zeit später ein Ochtruper vom Platz gestellt wurde, war die Partie eigentlich gelaufen. Die Adlerträger verwalteten den Vorsprung und blieben stets durch Konter torgefährlich, versäumten es lediglich den Sack zuzumachen. Und dass hätte sich beinahe noch gerächt, als in der 88. Minute der Ochtruper Marc Altholtmann aus gut 20 Metern abzog und in den rechten oberen Winkel traf.

Es war wiederum Henning Reckermann, der dem kurzzeitigen Aufbäumen der Ochtruper ein Ende setzte. Zunächst tankte er sich mit dem Ball aus dem Mittelfeld kommend durch und holte eine Ecke raus, die kurz ausgeführt wurde und wiederum Reckermann in Ballbesitz brachte. Diesmal dribbelte er in den Strafraum und wurde dort von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte er sicher, krönte damit seine tolle Leistung und empfahl sich für höhere Aufgaben.

Die Zweite bereitet dem Verein im Moment viel Freude, zum einen durch die eigenen tollen Leistungen und zum anderen durch den tollen Zusammenhalt der Truppe. Und auch bei den Spielen der Ersten steht die Zweite geschlossen und unterstützend am Rand und versucht zu helfen. Das ist gut so.

 

Warten auf den ersten Heimsieg

Bericht in der WN vom 31. Okt. 2016 von Jan Gudorf

Der Wille konnte den Borghorstern um Maik Menke (r.) nicht abgesprochen werden. Punkte gab es aber nicht. Foto: Jan Gudorf

Dass die kleine Serie von drei Remis in Folge reißt, war durchaus das Bestreben des SC Preußen Borghorst. Allerdings nicht in dieser Art und Weise: Gegen die U23 des 1. FC Gievenbeck setzte es eine 0:2 (0:0)-Heimniederlage.

Trainer Carlos Andrade war angesichts der großen Personalnot dennoch einverstanden mit der Leistung: „Wir haben gegen einen starken Gegner gespielt. Wenn man keine Ersatzleute bringen kann, schwindet am Ende etwas die Kraft.“

Die Preußen boten den Gästen im ersten Durchgang dank einer beherzten Abwehrleistung Paroli. So kam Gievenbeck trotz größerer Spielanteile nur zu zwei nennenswerten Chancen. Jonas Bünker (14. Minute) und Torwart Ismael Beckers (26.) klärten jeweils vor der Linie. Selbst kam der Gastgeber vor allem in Person von Maik Menke gefährlich vors Tor. Doch seine beiden Schüsse verfehlten das Ziel knapp (20., 22.).

Es sollten die letzten guten Offensivaktionen der Preußen für lange Zeit sein. Dafür klingelte es nach einem fahrlässigen Ballverlust auf der anderen Seite: Maximilian Brüwer ließ Beckers aus halbrechter Position keine Chance (55.). Im Anschluss hatte der 1. FCG das Spiel im Griff und ließ Ball und Gegner laufen. Den Weg in den Strafraum fanden sie gegen die diszipliniert verteidigenden Borghorster jedoch höchst selten.

Nach 79 Minuten kam der SCP aus heiterem Himmel beinahe zum Ausgleich. Der kurz zuvor von der schmalen Ersatzbank gekommene Michael Brinkjans hatte nach einem Doppelpass mit Menke die große Chance, verzog aber aus zentraler Position. Dies sollte sich rächen: Nach einem Konter köpfte Brüwer zum vorentscheidenden 2:0 ein (84.).

SCP: Beckers – Klein, Mader, Matic, Piotrowski – Colalongo (78. Brinkjans), Schabos – Bünker, Berghaus, D. Groll – Menke.

Tore: 0:1 Brüwer (55.), 0:2 Brüwer (84.).

 

Preußen II Sieg nie gefährdet

Durch einen auch in dieser Klarheit hochverdienten und nie gefährdeten  4:0 (2:0)-Sieg kletterte die Preußen Reserve auf Rang fünf und erwartet nun am Wochenende zum Spitzenspiel der Kreisliga B 2 den Tabellenführer Arminia Ochtrup II.

Durch einen Doppelpack des in der ersten Halbzeit überragenden Henning Reckermann stellten die Preußen frühzeitig klar, wer den Platz als Sieger verlassen würde. In der 10. Minute köpfte Reckermann nach einer Ecke von Alexander Groll die Preußen in Führung, die er in der 23. Minute nach einem tollen Solo mit einem präzisen Flachschuss in die rechte untere Torecke auf 2:0 ausbaute.

In der zweiten Halbzeit legten die Preußen dann gleich durch Martin Schlattmann nach, der in der 47. Minute das 3:0 erzielte. Den Endstand in der 75. Minute besorgte dann Kevin Dierkes, der nach einem Foul an Alexander Groll den fälligen Elfmeter eiskalt verwandelte.

Gut gelaunt zeigte sich nach dem Spiel auch Charly Laukötter, der mit der Leistung seiner Truppe zufrieden war. Nun gilt es sich für das anstehende Spitzenspiel gegen den Tabellenführer aus Ochtrup gut vorzubereiten. Bei einem Sieg der Preußen könnte man den Abstand auf drei Punkte verkürzen, unmöglich scheint das nicht, wenn alle wie bisher weiter so mitziehen.

Weitere Infos

 
 

Hans Günter Hahn macht’s schon wieder

 

Erstmals in der Saison 2014/2015 stattete die Firma H.G. Hahn-Haustextilien GmbH aus Steinfurt Borghorst die Erste Mannschaft des SC Preußen Borghorst mit neuen Präsentationsanzügen aus. Seitdem engagierte sich der Firmeninhaber in jeder Saison aufs Neue und ermöglicht so, dass die aus der Jugend kommenden Eigengewächse sowie die Neuzugänge ebenfalls mit den schicken Präsentationsanzügen ausgestattet werden können und der Verein somit ein einheitliches Erscheinungsbild präsentieren kann.

Das Foto zeigt den Firmeninhaber H.G. Hahn mit den aktiven Seniorenspielern, Betreuern und dem Trainergespann.

Der Vorstand des SCP bedankt sich bei Hans Günter Hahn recht herzlich für die erneute Unterstützung.

 

Die kalte Zeit kann kommen

Aus alter Verbundenheit zum SC Preußen Borghorst 1911 e.V. sponserte Geschäftsführer Jürgen Köning vom Autohaus Senden, Messingweg 3 in 48308 Senden, der Ersten Mannschaft jetzt 8 Coaching-Jacken. Auf dem Bild ganz rechts  Jürgen Köning sowie das Trainergespann, Betreuer und und 5 Aktive der Ersten. Die Spieler und der Vorstand des SC Preußen Borghorst bedanken sich recht herzlich.

 

Nullnummer samt Nachtrauern

Preußen Borghorst kommt gegen SuS Neuenkirchen II nicht über ein 0:0 hinaus

Das hätte der zweite Saisonsieg für die Preußen sein können. Gegen die Reserve von SuS Neuenkirchen ist die eigene Taktik fast perfekt aufgegangen, es fehlte nur der eigene erfolgreiche Torabschluss. So blieb es bei einem torlosen Unentschieden, das die Jungs von Carlos Andrade gerade noch über den Strich hält.

Die Hausherren hatten sich über weiter Strecken der Partie in die eigene Hälfte zurückgezogen und Neuenkirchen machen lassen. Vom hohen Ballbesitz-Anteil schlugen die Gäste allerdings kein Kapital, auch weil die Abschlüsse harmlos in Richtung Ismael Beckers flogen oder bereits zuvor abgeblockt oder vereitelt wurden.

Stattdessen hatten die Adlerträger den Jubelschrei bereits auf den Lippen. Eine knappe halbe Stunde war gespielt, da feuerte nach einem Querpass von Daniel Groll Jonas Bünker unbedrängt und mit viel Zeit aufs Neuenkirchener Gehäuse. Pascal Karperien kratzte das Geschoss gerade noch von der Linie (28.).

Anfang des zweiten Abschnitts hatte Neuenkirchen viel Freiraum, die Flanken flogen nur so durch den Preußen-Strafraum, Abschlüsse wurden gesucht und gefunden, das ganze allerdings ohne die zwingende Gefahr zu erzeugen. Innenverteidiger Nico Matic bemühte ein ums andere Mall seine Stimmbänder. „Wach werden!“, hallte es durch das weite Rund. Mitte der Halbzeit haben die Kollegen die Rufe erhört.

Und mit der Hereinnahme von Jakob Konradi nahm das Offensivspiel der Andrade-Elf mehr Schwung auf. Den zweiten Hochkaräter steuerte Konradi selbst bei. Er hatte sich im Strafraum durchgesetzt, scheiterte aber am stark reagierenden SuS-Keeper Marvin Wiesmann (84.).

In der Schlussbilanz monierten die Preußen zwei vermeintliche Foulspiele gegen sich im Strafraum. „Zuletzt haben wir wegen Nichts einen Elfer gegen uns bekommen. Heute hätte wenigstens einer für uns gepfiffen werden können“, haderte Andrade. Die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm. Durch das Remis verpasste es Borghorst, den Anschluss ans untere Tabellenmittelfeld herzustellen. Dem trauerte der Coach nach: „Wir haben nicht viel zugelassen und hatten die besseren Möglichkeiten. Fußball ist, wenn man effektiver ist.“

SCP: Beckers – Berghaus, Matic, Mader, Piotrowski – Bünker, Colalongo (75. Baumann), Schabos, A. Groll (46. Saritekin) – D. Groll (62. Konradi) – Menke.

Tore: Fehlanzeige.

Bericht in der WN vom 17. Okt. 2016

 

Bischoff erzielt beide Tore beim 1:1

Fußball-Bezirksliga: Teuto Riesenbeck - Preußen Borghorst

Mit dem einen Punkt war Carlos Andrade einverstanden, als „richtig bitter“ bewertete er Toylulars Verletzung. Foto: Szybalski

Benedikt Bischoff war der Mann des Spiels zwischen dem SV Teuto Riesenbeck und dem SC Preußen Borghorst. Uneingeschränkt erfreut wird der Riesenbecker darüber aber nicht sein. Der Riesenbecker erzielte den zweiten Treffer des Tages – diesmal traf er ins eigene Tor – und sorgte so für das 1:1 im Duell der beiden Kellerkinder.

Gut 20 Minuten vor dem Ende war der Jubel noch groß beim SV Teuto, als Bischoff die Führung erzielte, in der letzten Minute der regulären Spielzeit durften dann die Preußen über einen Treffer Bischoffs jubeln. Der Riesenbecker erzielte auch den zweiten Treffer des Tages – diesmal traf er ins eigene Tor – und sorgte so für das 1:1 (0:0)-Unentschieden im Duell der beiden Kellerkinder.

Ein leistungsgerechtes Ergebnis, wie SCP-Trainer Carlos Andrade befand: „Es war ein ausgeglichenes Spiel. Wichtig war, dass wir nicht verloren haben.“ Das mit einem Schreck für die Gäste begonnen hatte. Bereits in der Anfangsphase verletzte sich Borghorsts Kapitän Süleyman Toylular schwer. Eine erste Untersuchung im Krankenhaus ergab einen Riss des Außenbandes, ob auch das Kreuzband beschädigt wurde, werden die nächsten Untersuchungen zeigen.

Auf dem Rasen entwickelte sich ein verteiltes Spiel ohne hochkarätige Chancen. Durch Freistöße kamen beide Mannschaften einem Treffer mal gefährlich nahe, aber erst Bischoff (72.) schaffte es, den Ball über die Linie zu bugsieren, nachdem Ismael Beckers zuvor die Kugel nicht aus der Luft abfangen konnte. Andrade: „Das war gar keine richtige Torchance, sondern unser Fehler.“ Dass die Preußen doch noch einen Punkt mitnahmen, hatten sie Bischoff zu verdanken, der nach einem Freistoß das Leder in den eigenen Kasten beförderte.

SCP: Beckers – Piotrowski, De Faria Alves Pinto (79. Menke), Mader, Berghaus – Schabos, Toylular (11. Matic) – D. Groll, Colalongo (72. Reiß), Bünker – Konradi.

Tore: 1:0 Bischoff (72.), 1:1 Bischoff (90.).

Bericht in der WN vom 10. Okt. 2016

 
 
 
 

Berni's Bude ...

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Wir freuen uns auf Euern Besuch!

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