Reserve siegt mit 3:0 beim SV Mesum III

Rene Weiermann

Die Reserve des SCP hält weiterhin Kontakt zum Spitzenreiter SuS Neuenkirchen IV und dem Tabellenzweiten, der SpVgg Langenhorst. Eine geschlossene Mannschaftsleistung und ein stark spielender Julian Bauland, der alle drei Tore erzielte, waren ausschlaggebend für den am Ende souveränen 3:0 Sieg bei der dritten Mannschaft vom SV Mesum. Einziges Manko war wieder einmal, wie so oft in dieser Saison, dass Auslassen hochkarätigster Torchancen.

Erwähnenswert noch, das fast auf dem Tag genau nach 18 monatiger Verletzungspause in der 60. Minute Rene Weiermann eingewechselt wurde. Gleich einer seiner ersten Ballkontakte hätte fast zum Torerfolg geführt, als er aus kurzer Distanz nur den linken Pfosten traf.

Am 28.11.2015 absolvierte er beim 2:2 der Ersten Mannschaft des SCP im Spiel bei Borussia Emsdetten sein letztes Pflichtspiel. Am Sonntag endete nun nach zwei Hüftoperationen die 18 monatige Verletzungspause.

 

Preußen Borghorst nach 1:2 am Boden

Zwei Verletzte und eine Niederlage

René Reiß (li.) zog sich eine schwere Verletzung zu.

„Zwei verletzte Spieler, und eine Niederlage, die wir nicht verdient haben – was soll ich dazu noch sagen?“ Carlos Andrade verschlug es nach dem 1:2 (1:1) seiner Borghorster Preußen bei SuS Neuenkirchen II fast die Sprache. Dass seine Mannschaft aufgrund der Niederlage noch ein Stückchen weiter an den Rand des Abstiegs aus der Bezirksliga gedrängt wurde, geriet für den portugiesischen Trainer fast zur Nebensache.

In der 80. Minute brach sich René Reiß nach einem nicht geahndeten Foul, wie Andrade berichtete, das Schultergelenk. Der Krankenwagen beförderte den Borghorster Außenverteidiger in die Klinik, wo er sich wohl einer Operation unterziehen muss.

Die schwere Verletzung war der negative Höhepunkt einer Verkettung von höchst betrüblichen Ereignissen, die schließlich in eine Niederlage mündeten. Es passte ins Bild, dass die Preußen schon in der vierten Minute das 0:1 kassierten. Nach einer missratenen Abwehraktion von Tobias Mader flankte ein Neuenkirchen den Ball in den Strafraum. Felix Wiggers war zur Stelle und markierte das 1:0.

Die Borghorster zeigten eine Reaktion. Sie erarbeiteten sich fortan Feldvorteile. Es dauerte jedoch bis zur 41. Minute, ehe der für den ebenfalls verletzten Jonas Bünker eingewechselte Diogo Maia Rego nach Vorarbeit von Daniel Groll und Maik Menke das 1:1 erzielte.

Nach dem Seitenwechsel bot sich Maia Rego in der 50. Minute die erste glasklare Möglichkeit zum Führungstreffer. Zehn Minuten später stand Menke der Pfosten im Wege; spätestens hier wäre die Borghorster Führung fällig gewesen. Doch der Treffer fiel wiederum auf der andere Seite. Torhüter Ismael Beckers hatte den Ball in einer eigentlich harmlosen Situation zur Ecke gelenkt. Die nutzten die Neuenkirchener in der 78. Minute, um daraus den Siegtreffer zu produzieren. „Beide Treffer waren geschenkt“, sagte Andrade. 

Preußen Borghorst: Beckers – Reiß, Schulze Brock, Mader, Barragan Castro – Bünker (25. Maia Rego), Chiappetta, Colalongo (25. Brinkjans), Berghaus, Groll (76. Osorio) – Menke.

Bericht in der WN vom 24. April 2017 von Heiner Gerull

 

Hat Preußen noch etwas anzubieten?

Bericht in der WN vom 22. April 2017 von Heiner Gerull

Immer noch hat der SC Preußen Borghorst eine kleine Chance auf den Klassenerhalt. Um die aufrecht zu erhalten, muss am Sonntag bei der „Zweiten“ vom SuS Neuenkirchen ein Sieg her.

Sven Berghaus traf zuletzt für den SC Preußen. Foto: Thomas Strack

Nach der jüngsten 2:4-Niederlage gegen Teuto Riesenbeck sind die Aussichten des SC Preußen Borghorst auf den Klassenerhalt in der Bezirksliga auf ein Minimum gesunken. Am Sonntag folgt nun der zweite Teil der als „Schicksalsspiele“ deklarierten Begegnungen. Ab 15 Uhr gastieren die Preußen bei der Zweitvertretung von SuS Neuenkirchen. Und man benötigt nicht viel Fantasie, um den Stellenwert der Partie auf den Punkt zu bringen: Wenn überhaupt noch ein Fünkchen Hoffnung in Sachen Klassenerhalt keimen soll, dann müssen die Borghorster dieses Spiel gewinnen; ohne Wenn und Aber.

Bei der Niederlage gegen Riesenbeck zeigten die Preußen immerhin Moral. 0:4 lagen sie da schon hinten. Dass sie noch einmal zurückkamen und ein wenig Ergebniskosmetik betrieben, stimmte ein bisschen zuversichtlich. Das Hauptproblem ist jedoch, „dass einige wollen, dass wir die Klasse halten, dass es aber andere gibt, denen das egal ist“, sagt Trainer Carlos Andrade.

Verzichten müssen die Preußen am Sonntag auf Dennis Brake (Urlaub) und Innenverteidiger Nico Matic (noch gesperrt).

 

Preußen Borghorst tanzt in den Mai .....

.... und lädt dazu herzlichst ein!

Ab 20:00 Uhr erwartet euch:
- eine gute Location!
- starke Musik ! DJ - Steve !
- Bier und andere Getränke zum vernünftigen Kurs!
- Cocktailbar
- top Stimmung !
- freier Eintritt !

Wer weiß, wie im Preußen Stübel gefeiert wird - kann sich diesen Abend nicht entgehen lassen.

Ihr zahlt keinen Eintritt, allerdings gibt es nur eine begrenzte Anzahl an Eintrittsbändchen!
Wenn voll - dann voll !

!!! EINTRITT AB 18 JAHREN !!!

Wir freuen uns auf euch !

Mit freundlichen Grüßen,

Orga-Team Preußen Borghorst!

 

Preußen so gut wie abgestiegen

Bericht in der WN vom 10. April 2017 von Heiner Gerull

Müde, geknickt und deprimiert: Nach der 2:4-Niederlage gegen Teuto Riesenbeck ist der Abstieg für die Borghorster Preußen kaum mehr abzuwenden. Foto: Thomas Strack

Nach der 2:4-Heimniederlage im Abstiegsduell gegen Teuto Riesenbeck gehen bei Preußen Borghorst langsam, aber sicher die Bezirksliga-Lichter aus. Fünf Spieltage vor Schluss beträgt der Abstand zum rettenden Ufer acht Punkte.

Das war es dann wohl für Preußen Borghorst. Nach der 2:4 (0:2)-Niederlage gegen den SV Teuto Riesenbeck ist der Klassenerhalt in der Bezirksliga fünf Spieltage vor Schluss in nahezu unerreichbare Ferne für die Borghorster gerückt. Das einzig Positive eines ansonsten tristen Fußballspiels war, dass sich die Adlerträger nach zwischenzeitlichem 0:4-Rückstand ihrem Schicksal nicht ergaben, sondern sie am Ende noch ein wenig Ergebniskosmetikbetrieben.

„Die ersten beiden Treffer durften niemals fallen. Das waren Geschenke“, betrieb SCP-Trainer Carlos Andrade Ursachenforschung. Beim 0:1 agierten die Preußen gedanklich zu langsam, als sie nach einem Ballverlust im Umschaltspiel nicht energisch genug nachsetzten, so dass Riesenbecks Christian Biermann den Konter mit einem präzisen Flachschuss ins Eck zum 1:0 für Teuto abschloss. Beim 0:2 in der 40. Minute waren die Gastgeber in der Abwehr zu unsortiert, so dass Biermann den Ball nach einer Flanke von der rechten Außenbahn sogar noch mit der Brust annehmen konnte und ihn dann zum 2:0-Pausenstand einnetzte.

Dem SC Preußen bot sich zwischenzeitlich eine dicke Chance für Isuf Asllani, als er plötzlich mutterseelenallein vor dem Riesenbecker Tor auftauchte, er die Kugel aber nicht versenken konnte.

Nach dem Seitenwechsel nahm das Unheil dann seinen Lauf, als Biermann mit einem Freistoß aus gut 22 Metern in der 58. Minute das 3:0 erzielte. Schließlich vollendete Biermann seinen „Viererpack“ in der 63. Minute, indem er Borghorsts Schlussmann Ismael Beckers mit einem unhaltbaren Schrägschuss aus halblinker Distanz zum 4:0 überlistete.

Immerhin ergaben sich die Gastgeber nicht ihrem Schicksal. So verkürzte Sven Berghaus mit einem platzierten Schuss aus gut 18 Metern in der 75. Minute auf 1:4. Sieben Minuten später unterlief Riesenbeck Alexander Schröer ein Handspiel im eigenen Strafraum. Den Elfmeter versenkte Diogo Maia Rego zum 2:4. Nur drei Minuten später bot sich erneut Asllani eine Chance, doch Teutos Keeper Philipp Stockmann konnte den Ball gerade noch mit den Fingerspitzen um den Pfosten lenken. „Bei uns spielte der Kopf nicht mit“, klagte Andrade.

SC Preußen Borghorst: Beckers – Reiß, Mader, Brake, Barragan – Berghaus, Colalongo (46. Maia Rego) – Bünker, Menke (67. Brinkjans), Klein – Asllani

Tore: 0:1, 0:2, 0:3, 0:4 Biermann (13./40./58./63.), 1:4 Berghaus (75.), 2:4 Diogo Maia Rego (82./Handelfmeter).

 
 

Der neue Wegweisende

Bericht in der WN vom 8. April 2017 von Heiner Gerull

Dirk Altkrüger gibt bei Preußen Borghorst in der kommenden Saison die Richtung vor. Der ehemalige Westfalenliga-Trainer von GW Nottuln sagte unabhängig der Spielklassen-Zugehörigkeit des stark abstiegsbedrohten Bezirksligisten zu. Foto: Johannes Oetz

Das ging alles rasend schnell: Anfang der Woche hatte Preußen Borghorst bekannt gegeben, dass Trainer Carlos Andrade entgegen der bereits getroffenen Vereinbarung, die Zusammenarbeit fortzusetzen, in der neuen Saison den SC Preußen nicht mehr trainieren werde. Am Freitag teilte der SCP-Vorstand mit, dass Dirk Altkrüger Andrades Nachfolger wird.

Dass da etwas im Busch war beim SC Preußen, spürte man seit einigen Tagen. So hatte Trainer Carlos Andrade seine Mannschaft „schon vor zwei Wochen“, wie er selbst sagt, darüber informiert, dass er seinen Job in Borghorst mit Ablauf der Saison quittieren werde. Die Suche nach einem Nachfolger wurde zu keiner Hängepartie. So teilte SCP-Sportleiter Jürgen Weiermann am Freitag schriftlich mit: „Wir sind hoch erfreut, mit Dirk Altkrüger schnell einen kompetenten Nachfolger präsentieren zu können.“

Kompetenz dürften die Borghorster in der Tat verpflichtet haben. Denn Altkrüger trainierte zwischen 2012 und 2014 zunächst die zweite Mannschaft von Grün-Weiß Nottuln, ehe er im Sommer 2014 zum Chefcoach der Nottulner Westfalenliga-Mannschaft avancierte, die er zwei Jahre trainierte. Zuletzt hatte der 50-Jährige ein Sabbatjahr eingelegt. Doch damit ist bald Schluss. In der kommenden Saison ist er der neue Wegweisende, der die Preußen in die Spur bringen soll.

Dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht absehbar ist, ob die Borghorster ab Sommer in der Bezirks- oder der Kreisliga beheimatet sein werden, habe bei seiner Entscheidungsfindung keine Rolle gespielt: „Der Charakter einer Mannschaft ist mir wichtiger als die Liga-Zugehörigkeit“, betont Altkrüger. „Und wichtig ist auch, dass das Team mit Spaß bei der Sache ist.“

Neben der fachlichen Qualifikation kann der bekennende Fan von Union Berlin von sich behaupten, mit der heimischen Region verwachsen zu sein. 1990 zog er von Brandenburg nach Westfalen. Dort hat er an seinem Wohnsitz Metelen inzwischen Wurzeln geschlagen. Seine erste Meriten hatte er sich bei der SpVgg. Langenhorst/Welbergen verdient; zunächst als Jugendtrainer, dann als Übungsleiter der Langenhorster B-Liga-Mannschaft.

Der Kontakt zum SC Preußen sei über Vorstandsmitglied Friedhelm Wies entstanden. „Er hat mich am Montag angerufen. Wir haben uns am Dienstag zusammengesetzt, und was er mir berichtete, hat mich überzeugt. Deshalb habe ich direkt zugesagt“, erläutert Altkrüger. Überzeugt haben ihn wohl auch die Perspektiven, „denn ich glaube“, so der 50-Jährige, „dass sich in Borghorst einiges bewegen lässt, weil das Umfeld ja durchaus fußballverrückt ist.“

Bei der Umsetzung seines Konzepts wird er künftig von Michael Straube unterstützt. Der hatte diese Tätigkeit bereits unter Ralf Zenker inne. Altkrüger macht zugleich deutlich, dass er stark auf den eigenen Nachwuchs setzt: „Ich bin nicht der Typ, der dem Nachwuchsspieler fünf Spieler von außerhalb vor die Nase setzt und dann sagt: Nu sieh mal zu, dass du an denen vorbeikommst.“

 

Dirk Altkrüger ist der Neue bei Preußen

Michel Straube wird sein Co

Foto: WN

Nachdem die Verantwortlichen des SCP und Carlos Andrade bereits Ende März beschlossen hatten, die Zusammenarbeit zum Saisonende zu beenden, ist man bei den Preußen hocherfreut, mit Dirk Altkrüger schnell einen kompetenten Nachfolger präsentieren zu können.

Dirk Altkrüger trainierte zunächst von 2012 bis 2014 die zweite Mannschaft von GW Nottuln in der Kreisliga A und dann im Anschluss daran zwei Jahre bis zum Ende der Saison 2015/2016 die I. Mannschaft des damaligen Westfalenligisten. Nach einem Jahr schöpferischer Pause ist er jetzt bereit, eine neue sportliche Herausforderung anzunehmen. Unterstützt wird er hierbei von Michel Straube als Co-Trainer, der diese Tätigkeit bereits unter Ralf Zenker Inne hatte.

Nach Klärung dieser ganz entscheidenden Personalien hofft der Verein nun, seine Kaderplanung für die kommende Saison weiter vorantreiben zu können. Dabei setzt der Verein weiterhin vornehmlich auf den jetzigen Stamm der ersten aber auch der zweiten Mannschaft, sowie auf die im Sommer aus der A-Jugend hinzukommenden Nachwuchskräfte. Allerdings würde man sich auch über jeden Neuzugang freuen. Einige Gespräche laufen noch, gestalten sich allerdings aufgrund der momentanen sportlichen Situation als schwierig.

Zunächst sind jedoch die Mannschaft und der Trainer gefordert, alle Kräfte zu bündeln und mit voller Konzentration die letzten 6 Spiele anzugehen, um den drohenden Abstieg doch noch zu vermeiden.

 

Jubilarehrung

Auf dem Foto (von links nach rechts): Geschäftsführer Dietmar Mader, Josef Büning (50 Jahre), Jochen Wierich (50 Jahre), Helmut Deiters (50 Jahre), Erster Vorsitzender Karl-Heinz Brinkert, Helmut Wierling (50 Jahre), Zweiter Vorsitzender Reinhard Rotterdam, Martin Huesmann (50 Jahre), Josef Heitmann (50 Jahre), Rolf Üding (65 Jahre) und Günter Edler (60 Jahre).

Traditionsgemäß lud der SC Preußen Borghorst in der vergangenen Woche 8 Jubilare die dem Verein schon 50 Jahre und länger als Mitglied angehören, zu einer gelungenen Jubilarfeier in das Vereinslokal Tümler ein.

Der Ersten Vorsitzende Karl-Heinz Brinkert begrüßte die Jubilare und ihre Ehefrauen sehr herzlich und bedankte sich zusammen mit seinem Stellvertreter Reinhard Rotterdam und Vorstandsmitglied Dietmar Mader bei jedem Einzelnen ganz herzlich für die langjährige Verbundenheit zum Verein. Als Dank erhielt jeder Jubilar eine Urkunde, verbunden jeweils mit persönlichen Worten der Anerkennung. Der Dank galt auch den anwesenden Ehefrauen, die für die Vereinstreue und Einsatzbereitschaft stets Verständnis hatten und auch weiterhin haben. Beim anschließenden Abendessen wurden in gemütlicher Runde Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse ausgetauscht, aber auch die aktuelle sportliche Situation und auch die Zukunft des Vereins ausgiebig erörtert.

 

Carlos Andrade verlässt Preußen Borghorst jetzt doch schon am Saisonende

Bericht in der WN vom 6. April 2017 von Marc Brenzel

Trainer Carlos Andrade hört am Saisonende bei den Preußen auf. Ende Dezember hatte er sich mit dem Vorstand noch auf eine Vertragsverlängerung verständigt. Foto: Thomas Strack

Der Vorstand des SC Preußen Borghorst muss umdenken. Carlos Andrade bleibt dem abstiegsgefährdeten Bezirksligisten nämlich doch nicht über die Saison hinaus als Trainer erhalten. Dabei hatten sich beide Seiten im Dezember noch auf eine Zusammenarbeit über die Saison 2016/17 hinaus verständigt.

Der Vorstand des Fußball-Bezirksligisten SC Preußen Borghorst muss sich für die Saison 2017/18 nach einem neuen Trainer umsehen. Carlos Andrade und die sportlichen Verantwortlichen verständigten sich jetzt darauf, nach Beendigung der laufenden Spielzeit getrennte Wege zu gehen. Pikant: Ende Dezember hatte der 41-Jährige, der erst seit Sommer 2016 bei den Adlerträgern auf der Bank sitzt, seinen Vertrag noch für eine weitere Saison verlängert.

„Als Trainer nach nur einer Saison schon wieder zu gehen – das sieht immer ein bisschen unglücklich aus. Das war auch einer der Gründe, warum ich zunächst bleiben wollte“, erklärt Andrade. Doch in der Zwischenzeit seien einige Dinge vorgefallen, die ihn dazu veranlasst hätten, seine Entscheidung rückgängig zu machen. Um was es sich dabei im Detail handelt, wollte der Portugiese nicht verraten. Kein Geheminis ist aber, dass dem Übungsleiter unter anderem die schwache Trainingsbeteiligung seiner Elf nicht passte.

Andrade versprach aber, sich in den verbleibenden sechs Spielen weiter zu 100 Prozent einsetzen zu wollen, um den Klassenerhalt doch noch zu schaffen.

Karl-Heinz Brinkert, Vorsitzender der Preußen, zeigte sich von der Entwicklung in der Trainerfrage nicht großartig überrascht. „Kurz vor der Winterpause war durchaus noch eine Euphorie zu spüren, doch im neuen Jahr waren die Ergebnisse ja eher mager“, so Brinkert. Es habe sich bei den Verantwortlichen die Erkenntnis durchgesetzt, dass der Ligaverbleib nur noch schwer zu realisieren sei. Das sei auch ein Grund gewesen, warum man sich jetzt mit Carlos Andrade an einen Tisch gesetzt habe. „Dabei sind wir zu dem Schluss gekommen, dass eine weitere Zusammenarbeit keinen Sinn mehr machen würde“, erläutert Brinkert. Einen sofortigen Wechsel auf der Kommandobrücke schloss er aus: „Was würde das denn bringen? Und für die Verletzten und die Gesperrten kann Carlos doch nichts.“

Brinkert betonte, dass sich seine Mitstreiter und er jetzt verstärkt der Suche nach einem neuen Übungsleiter widmen wollen. „Wir haben April und befinden uns daher zeitlich etwas unter Zugzwang. Die Spieler wollen ja schließlich wissen, wer in der neuen Saison das Sagen hat“, sagt Brinkert.

► Auch Daniel Groll verlässt den SC Preußen. Der 20-jährige Mittelfeldspieler wechselt zur neuen Saison zum Lokalrivalen SV Wilmsberg.

 

Spitzenspiel in Borghorst wird zur Nullnummer

Fußball in der Kreisliga B Steinfurt

Henning Wichman (l.) arbeitete sehr viel im defensiven Mittelfeld. Foto: Alex Piccin/Heimspiel

Keine Tore und keinen Sieger gab es im B-Liga-Spitzenspiel zwischen Preußen Borghorst II und der SpVgg Langenhorst Welbergen. Die Anst vor dem Verlieren und zwei sehr starke Defensivreihen raubten der Partie ihren Unterhaltungswert.

Das Spitzenspiel der Kreisliga B 2 zwischen Preußen Borghorst II und der SpVgg Langenhorst/Welbergen wurde den hohen Erwartungen nicht gerecht. Wie schon in der Hinrunde gingen beide Teams mit einem torlosen Unentschieden auseinander. „Wir waren heute offensiv nicht so im Spiel wie gewohnt, allerdings hat es der Gegner auch sehr gut gemacht und uns kaum Räume gelassen“, analysierte SpVgg-Trainer Thorsten Bäumer. Da seine Defensivreihe auch hervorragend arbeitete, gab es in den 90 Minuten kaum nennenswerte Strafraumszenen. Einen Aufreger gab es in der 77. Minute, als ein Tor des Langenhorsters Christian Holtmann aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht gegeben wurde.

SpVgg Langenhorst/Welbergen: Kuhmann – Bültbrune, M. Fehlker, M. Schwering – Wesseling (77. Schulte-Sutrum), Wichmann, S. Schwering – K. Wenning (80. Terdenge), M. Wenning, C. Holtmann – Heinrich (65. P. Holtmann).

Tore: Fehlanzeige.

Bericht in der WN vom 3. April 2017 von Marc Brenzel

 

Noch ist Preußen nicht verloren

Bericht in der WN vom 3. April 2017 von Heiner Gerull

Maik Menke (re.) brachte den SC Preußen in Münster in Führung. Foto: Jan Gudorf

Rechnerisch half Preußen Borghorst das 3:3-Remis bei Westfalia Kinderhaus zwar nicht vom Fleck. Doch für die Moral könnte der Punkt Gold wert sein für die Borghorster.

„Hätte mir vorher jemand gesagt, dass wir hier einen Punkt holen würden, dann hätte ich das sofort unterschrieben“, sagte Borghorsts Trainer Carlos Andrade. Was nicht nur ihn, sondern auch alle anderen Borghorster ärgerte, war der Umstand, dass der abstiegsbedrohte Bezirksligist den Treffer zum 3:3-Ausgleich erst in der 89. Minute kassierte. Er war sinnbildlich für den Saisonverlauf der Borghorster.

„Wenn du unten stehst, dann verlässt dich in den entscheidenden Momenten auch das Glück“, haderte Andrade mit dem Schicksal.

Freilich lautete die wichtigste Botschaft des Tages: Noch ist Preußen nicht verloren. Die Borghorster Mannschaft lebt. Und wenn es gelingt, die Kräfte zu bündeln, dann könnte in den bevorstehenden Spielen gegen Teuto Riesenbeck und SuS Neuenkirchen II noch etwas möglich sein. An diesen Grashalm klammert sich auch Andrade: „Unsere Mannschaft hat sich gut verkauft und Moral gezeigt“, fasste er 90 – überaus unterhaltsame – Minuten zusammen.

Schon im Vorfeld hatte sich andeutet, dass etwas her­auskommen könnte beim Trip in Münsters Norden. Selbst Andrade staunte nicht schlecht, als bei einer Trainingseinheit in der vergangenen Woche sage und schreibe 19 Akteure erschienen waren. Und dass die sich nicht verlaufen hatten, zeigte sich bei der zweiten Übungseinheit, zu der immerhin noch 15 Leute erschienen waren – auch der Trainer war da. Keine Frage – so kann es noch mal was werden im Abstiegskampf,

In Kinderhaus traf am Freitagabend Maik Menke bereits nach vier Minuten zum 1:0. Doch die Freude währte nicht lange, denn schon in der siebten Minute erzielte Westfalias Dominic Tomasso den Ausgleich. Und als Matthias Brockhoff nur drei Minuten später das 2:1 für Kinderhaus besorgte, schien das Schicksal seinen Lauf zu nehmen.

Doch Westfalia ergab sich keinesfalls seinem Schicksal. So war in der 34. Minute Isuf Asllani zur Stelle und markierte das 2:2. Das Remis schien sich als Endresultat herauszukristallisieren, ehe Daniel Groll die Borghorster mit dem 3:2 in der 84. Minute die Weichen auf Sieg stellte. Die Borghorster zählten schon die Sekunden bis zum heiß ersehnten Schlusspfiff herunter. Den Dreier glaubten sie sicher in den Händen. Aber in der 89. Minute ermöglichte ein kapitaler Schnitzer den Gastgebern noch den 3:3-Ausgleich, den Westfalias Winter-Neuzugang Nawid Nasar erzielte. So ging das Spiel letztlich mit einem 3:3-Unentschieden aus. Doch wie heißt es doch so schön: Aufschoben ist nicht aufgehoben. Noch ist alles möglich.

SC Preußen Borghorst: Beckers – Reiß, Mader, Brake, Barragan Castro – Bünker, Colalongo (70. Chiappetta), Berghaus, Klein (46. Groll) – Menke (85. Brinkjans) – Asllani.

Tore: 0:1 Menke (4.), 1:1 Tomasso (7.), 1:2 Brockhoff (10.), 2:2 Asllani (34.), 3:2 Groll (84.), 3:3 Nasar (89.).

 
 

Nesar rettet Westfalia Kinderhaus – Preußen Borghorst führt zwei Mal

Bericht in der WN vom 1. April 2017 von Alexander Heflik

Borghorsts David Barragan Castro (l.) gibt dem Kinderhauser ThomasEichler einen kräftigen Schubser. Foto: Heimspiel / Lehmann

Münster - 

Westfalia Kinderhaus und Preußen Borghorst trennten sich in einer vorgezogenen Partie mit 3:3 (2:2). Nawid Nesar gelang in der Schlussminute der Treffer zum Ausgleich für die Gastgeber aus Münster.

Das war schon ein kurioser Spielverlauf, am Ende aber verschaffte Nawid Nesar mit seinem Ausgleich zum 3:3 (2:2) in der Schlussminute Westfalia Kinderhaus im Heimspiel gegen Kellerkind Preußen Borghorst ein Erfolgserlebnis – auch für den im Anschluss stattfindenden Mannschaftsabend nicht so schlecht.

Den frühen Rückstand durch Maik Menke steckten die Gastgeber locker weg und drehten flugs die Partie durch Treffer von Dominic Tomasso und Matthias Brockhoff, da waren erst zehn Minuten gespielt. Und die Westfalia hätte den Sack schon früher zumachen können, verpasste es, gute Chancen zu verwerten. Dafür gab es kurz vor der Pause den Ausgleich durch Isuf Asslani (34.).

Nach dem Wechsel plätscherte die Partie so vor sich hin, ehe Daniel Groll (84.) zur Gäste-Führung traf. Aber am Ende war der eingewechselte Nesar zur Stelle und markiert den 3:3-Ausgleich.

Kinderhaus: Pieper – Eichler, Lammerding, Schwinn, Göbel – Brockhoff (80. Nesar), Kemmerling – Jungfermann (75. Zegiri), Sojeva, Suvar (60. Neufeld).

 
 
 

Erfahrung macht den Unterschied

SCP unterliegt Vorwärts Wettringen 1:3

-Jan Gudorf- Borghorst - Nach dem Schlusspfiff haderte Carlos Andrade einzig mit dem Ergebnis. „Wenn es Niederlagen gibt, bei denen man seiner Mannschaft nichts vorwerfen kann, dann war das heute so eine“, sagte der Trainer des SC Preußen Borghorst nach dem 1:3 (0:2) gegen Vorwärts Wettringen.

„Wir waren spielerisch gut und haben stark gekämpft“, lobte er sein junges und von Ausfällen geplagtes Team. In der Tat erwischte es einen guten Start und kontrollierte das Geschehen – von Auflösungserscheinungen keine Spur. David Barragan Castro hatte nach einer Viertelstunde aus spitzem Winkel sogar die Möglichkeit zur Führung, scheiterte aber am Gäste-Torwart.

Doch nach einer halben Stunde wurde offensichtlich, dass es der Mannschaft an Erfahrung und Abgezocktheit fehlt. Attribute, die dafür den Gästen zugesprochen werden können. Zweimal schlugen sie eiskalt zu – beide Tore wurden über die linke Angriffsseite eingeleitet (30. und 35. Minute).

In der Folge dominierte Wettringen das Spiel, die Preußen kamen kaum noch vor das Tor. Aber der Gast verpasste die endgültige Entscheidung. So kam der SCP dem Punktgewinn nach 76 Minuten doch noch einmal nah. Barragan Castro setzte sich im Strafraum durch und schob aus kurzer Distanz ein. Doch die Hoffnung erlosch nur sechs Minuten später, als Nabil Charif für Vorwärts nach einem Konter auf 3:1 erhöhte.

SCP: Beckers – Reiß, Mader, Westhoff, Barragan Castro – Colalongo (71. Dirkes), Chiappetta – Bünker, Brinkjans (61. Berghaus), Klein (77. Sierra Osorio) – Menke.

Tore: 0:1 Brünen (30.), 0:2 Artmann (35.), 1:2 Barragan Castro (76.), 1:3 Charif (82.).

Bericht in der WN vom 27. März 2017

 
 

SCP erleidet herben Rückschlag im Abstiegskampf

Bezirksliga 12: SC Preußen Borghorst unterliegt SC Greven 09

Nach dem Flug folgt die unsanfte Landung: Der Einsatz der ganz in rot spielenden Preußen um Isuf Asllani und Tim Westhoff (v.r.) stimmte. Für Punkte reichte das aber nicht. Foto: Jan Gudorf

Zwar werden auch in einem Sechs-Punkte-Spiel nur drei Zähler vergeben, dennoch tat den Preußen die 0:1 (0:0)-Niederlage gegen Greven 09 besonders weh.

Statt mit dem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf punktemäßig gleichzuziehen, liegen die Borghorster nun sechs Zähler hinter ihm. Entsprechend getrübt war die Stimmung nach dem Schlusspfiff.

„Das ist sehr bitter für uns. Kleinigkeiten haben das Spiel entschieden. Wir haben einmal nicht aufgepasst“, sagte Trainer Carlos Andrade und bezog sich dabei auf die 71. Minute, in der das Tor des Tages fiel. Nach einer ansehnlichen Kurzpass-Kombination der Gäste landete der Ball auf der rechten Außenbahn. Die Flanke von Philipp Kraus verwertete Julian Loose in der Mitte per Kopf.

Bis dahin war es ein offenes Spiel, in dem die Preußen von Beginn an zeigten, dass sie verstanden haben, worauf es im Abstiegskampf ankommt: Sie zeigten einen hohen kämpferischen Einsatz und waren präsent in den Zweikämpfen. Im Offensivspiel fehlte im windigen Preußenstadion jedoch die Genauigkeit, weshalb gefährliche Torschüsse im ersten Durchgang ausblieben. Greven erspielte sich mehr Strafraumaktionen, SCP-Keeper Ismael Beckers musste aber nur einmal ernsthaft eingreifen.

Im zweiten Abschnitt entwickelten beide Mannschaften mehr Zug zum Tor. Vor allem die Preußen verschärften nun ihre Offensivbemühungen, wodurch sie sich in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit ein Chancenplus erarbeiteten. Die größte Möglichkeit hatte Jonas Bünker, der aus zentraler Position an Torwart Patrick Hinkerohe scheiterte (51.). Wenig später parierte dieser auch einen Schuss von Michael Brinkjans.

Doch nach dem Tor gewann Greven die Oberhand. Große Gelegenheiten zum Ausgleich konnten sich die Preußen nicht mehr erspielen. Die Gäste bestimmten das Geschehen, verpassten aber die vorzeitige Entscheidung.

Zu allem Überfluss verschärfte eine Rote Karte für Nico Matic in der Nachspielzeit die ohnehin angespannte Personallage des SCP. Der Schiedsrichter ahndete ein grobes Foulspiel – eine harte Entscheidung. Trotz der Enttäuschung richtete Andrade den Blick auf die kommenden Aufgaben: „Wir haben noch einige Spiele, in denen wir Punkte holen können.“

SCP : Beckers – Reiß, Mader, Matic, Westhoff (71. Barragan Castro) – Chiappetta (58. Berghaus), Colalongo – Bünker, Brinkjans, Klein (85. Menke) – Asllani.

Tor : 0:1 Loose (71.).

Bes. Vorkommnis : Rote Karte für Nico Matic (SCP, 90.+2) wegen groben Foulspiels.

Bericht in der WN vom 20. März 2017 von Jan Gudorf

 
 

Der Favorit setzt sich durch

Fußball Bezirksliga: TuS Altenberge besiegt SC Preußen Borghorst

Die Altenberger Spieler bejubeln den Führungstreffer von Malte Greshake (M.). Ins Straucheln brachten die Borghorster um Jonas Bünker (kl. Bild) die Gastgeber hin und wieder, der Sieg des TuS war allerdings nie ernsthaft in Gefahr. Foto: Vera Szybalski

Die Überraschung blieb aus: Der abstiegsbedrohte SC Preußen Borghorst konnte im Derby beim TuS Altenberge den aktuellen Spitzenreiter nie ernsthaft in Gefahr bringen und ging nach 90 Minuten als Verlierer vom Platz.

Mit einem Wetteinsatz auf einen Sieg des TuS Altenberge gegen den SC Preußen Borghorst wäre am Sonntag wohl nicht viel Geld zu machen gewesen. Die Ausgangslage war schon eindeutig: In der Tabelle rangieren die Kontrahenten fast an den entgegengesetzten Enden. Und auch auf dem Rasen war das Duell eine klare Angelegenheit. Der Favorit aus Altenberge setzte sich mit 3:0 (1:0) durch und thront auf Grund von mittlerweile zwei Nachholpartien des SV Wilmsberg mit vier Punkten Vorsprung an der Bezirksligaspitze.

Seiner Rolle wurde der Gastgeber von Beginn an gerecht. Bereits in den ersten Minuten testete Altenberge die Abwehr der Borghorster samt Torhüter Ismael Beckers auf deren Tauglichkeit. In Führung ging der TuS aber erst nach etwas mehr als 20 Minuten: Den Schuss von Vargin Der parierte Beckers noch, den Nachschuss versenkte Malte Greshake (23.) unhaltbar im Borghorster Kasten.

Wenn man den Altenbergern irgendetwas vorwerfen wollte dann, dass sie zu lange brauchten, um den zweiten Treffer nachzulegen. „Damit haben wir uns schwer getan“, hätte auch Florian Reckels es lieber gesehen, wenn seine Mannschaft früher für noch klarere Verhältnisse gesorgt hätte: „Wir hätten eigentlich schon in der ersten Halbzeit deutlicher führen müssen.“

Solche Probleme sind aus Borghorster Sicht momentan absolute Luxusprobleme. Die Preußen taten sich schon schwer damit, gefährlich vor dem Kasten von Marc Wenning-Künne aufzutauchen. Nicht selten war der lange Ball auf Isuf Asllani das Mittel der Wahl, von Erfolg gekrönt war dieses aber nicht. Carlos Andrade war alles in allem „überhaupt nicht zufrieden“ mit der Leistung seiner Elf: „Wir haben das, was wir uns vorgenommen haben, nicht umgesetzt.“ Es habe ebenso an Mut wie an Disziplin und Wille gefehlt.

Vom Glück verfolgt waren die Borghorster auch nicht. Im ersten Durchgang verletzten sich mit Jonas Baumann und Philipp Wierling gleich zwei Spieler, die ausgewechselt werden mussten. Mit der taktischen Maßnahme Winter-Neuzugang David Barragan Castro einzuwechseln, waren so bereits in den ersten 45 Minuten alle Joker verbraucht.

Im Mittelpunkt bei den Borghorstern stand aber auch nach dem Seitenwechsel vor allem Ismael Beckers, der mit seinen Paraden gegen Der (50./51.) und Lennart Rausch (51.) die Preußen vor größeren Schaden bewahrte. In der 65. Minute war er dann machtlos: Marcel Lütke Lengerich (65.) traf zur Vorentscheidung. Als Diogo Maia Rego zwei Minuten später eine umstrittene Rote Karte sah, dürfte endgültig niemand mehr an einem Erfolg der Altenberger gezweifelt haben. Vargin Der (74.) erzielte anschließend noch den Treffer zum 3:0-Endstand.

TuS: Wenning-Künne – Schlatt, Kemper, Marx (76. Hintelmann), Lütke Lengerich – P. Hölker, Botella (53. Wilpsbäumer), Risau, C. Hölker (46. Rausch) – Greshake, Der.

SCP: Beckers – Bünker, Mader, Wierling (45. Reiß), Westhoff, Baumann (35. Maia Rego) – Brinkjans (37. Barragan Castro), D. Groll, Schabos, Chiappetta – Asllani.

Tore: 1:0 Greshake (23.), 2:0 Lütke Lengerich (65.), 3:0 Der (74.).

Bes. Vorkommnisse: Rote Karte für Diogo Maia Rego (67./SCP) wegen groben Foulspiels.

 

Bericht in der WN vom 13. März 2017 von Vera Szybalski

 
 
 
 

Preußen müssen sich mit einem Punkt zufrieden geben

Bezirksliga 12: Preußen Borghorst - SC Altenrheine

Es war der Tag der Verletzungen: Hier liegt Nico Matic nach einem Zusammenprall mit Aldo Colalongo am Boden, außerdem musste Jonas Baumann verletzt raus, ebenso ein Altenrheiner Spieler. Foto: Günter Saborowski

Es war kein schönes Spiel. Viele Unterbrechungen auf beiden Seiten, von denen einige aus Sicht der Spieler gar keine waren, Schiedsrichter Dennis Röhrs jedoch anderer Meinung war; zudem gab es nur zwei Tore zu bejubeln. Da nur Isuf Asllani (14. Minute) und Rene Reiß (35.) den Ball über die Linie befördern konnten, ging die Partie mit einem 1:1-Unentschieden aus.

Nach einem zu kurz geratenen Rückpass von Außenverteidiger Niklas Bieker, den Isuf Asllani gegen SCA-Keeper Luis Bültel erlief, führten die Preußen ab der 14. Minute mit 1:0. Bis dahin hatten allerdings Yannik Langner und Kevin Beermann die Reaktionsfähigkeit von Preußen-Torwart Ismael Beckers bereits zweimal mit guten Distanzschüssen geprüft.

Auch Timo Althoff zimmerte das Kunstleder einmal aufs Preußen-Tor (23.), traf dabei aber nur die Latte. Acht Zeigerumdrehungen später landete der Ball endlich im Netz der Gastgeber. Rene Reiß traf bei der scharfen Hereingabe von rechts allerdings kaum eine Schuld, denn er konnte auf der Linie stehend kaum mehr ausweichen.

Nach dem Wechsel hatten Asllani und Baumann nach einem Flankenlauf von Jonas Bünker die Chance, das 2:1 zu markieren, behinderten sich aber gegenseitig.

Anschließend stand Beckers mal wieder im Mittelpunkt des Geschehens, als Lukas Stellmacher aus der Ferne abgezogen hatte. Sechs Minuten später traf Chris Naberbäumer erneut nur die Latte.

„Wille und Einsatz waren da, ab und zu haben wir aber nicht gut verteidigt“, musste sich Trainer Carlos Andrade mit dem Remis in dem zum Schluss hektischen Spiel zufrieden geben.

SCP: Beckers - Westhoff, Matic (40. Brinkjans), Mader, Reiß - Colalongo, Baumann (63. Chiappetta) - Maia Rego, Schabos, Bünker - Asslani.

Tore: 1:0 Asllani (14.), 1:1 Eigentor Reiß (35.).

Bericht in der WN vom 6. März 2017 von G. Saborowski

 
 
 
 

Fusion kein brandheißes Thema

Jahreshauptversammlung des SC Preußen Borghorst / Verbindlichkeiten um 19 000 Euro gesenkt

„Nicht hochgradig besorgniserregend, aber auch nicht erfreulich“ – diese Situationsbeschreibung wurde am Freitagabend während der Jahreshauptversammlung des SC Preußen Borghorst gleich in mehrfacher Hinsicht geäußert. Sie zeigt: Der Verein befindet sich erneut in einem Jahr voller Herausforderungen.

Allen voran die sportliche Lage der ersten Mannschaft, die in der Bezirksliga gegen den Abstieg kämpft, bereitet den Verantwortlichen Magenschmerzen. „Wenn nicht jeder ganz schnell realisiert worauf es ankommt, wird der Klassenerhalt nicht zu schaffen sein“, nahm Jürgen Weiermann die Aktiven in die Pflicht. Zudem kündigte der Sportliche Leiter an, dass zur Entlastung der Reserve im Sommer eine dritte Mannschaft den Spielbetrieb aufnehmen werde.

Ein neues Team konnte auch Matthias Lembeck, Leiter der Damen- und Mädchenabteilung, aufbauen. Jedoch müsse dieses in der Frauen-Kreisliga-A aufgrund des kleinen Kaders häufig mit einer „improvisierten Aufstellung“ antreten. Zurzeit belegt die Mannschaft einen Platz im Tabellenmittelfeld.

Mit unterbesetzten Teams müssen die Preußen auch im männlichen B- und A-Juniorenbereich auskommen. Die kurz vor dem Abschluss stehende Jugendspielgemeinschaft mit dem SV Wilmsberg soll in diesem Punkt Abhilfe schaffen.

In diesem Zusammenhang sprach Karl-Heinz Brinkert eine mögliche Fusion beider Vereine im Sinne der „Bündelung der Kräfte“ an. Dies sei, so der Erste Vorsitzende, zwar momentan kein brandheißes Thema, könne es aber in den nächsten Jahren werden.

Neben einem konstanten Mitgliederschwund könnte vor allem die Sportstätten-Situation diesen Gedanken reifen lassen. Zwar scheint die Nutzung des Borghorster Stadions in den kommenden zwei bis drei Jahren gesichert, darüber hinaus jedoch „muss sich die Stadt entscheiden, in welche Richtung sie gehen möchte“, so Brinkert.

Positives durfte Schatzmeister Paul Brinkert den Mitgliedern im voll besetzten Saal im Vereinslokal Haus Tümler vermelden: Im vergangenen Jahr wurden die Schulden um knapp 19 000 Euro gesenkt. Damit betragen die Verbindlichkeiten noch rund 40 000 Euro. Nach einer ausgiebigen und kontroversen Diskussion sprachen sie die Mitglieder mehrheitlich für eine Beitragserhöhung ab 2018 aus, über deren Ausmaß der Vorstand in den kommenden Monaten beraten wird.

Diesem gehören weiterhin Reinhard Rotterdam (Zweiter Vorsitzender), Paul Brinkert (Schatzmeister) und Dietmar Mader (Zweiter Geschäftsführer) an, die einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden.

40 Jahre Mitglied: Holger Ballering, Andreas Haase, Dieter Krude, Michael Schoop, Detlef Voges und Frank Westermann.

25 Jahre Mitglied: Konrad Altebäumer, Bernd Enting, Ludwig Ewering, Judith Finke, Jörg Göcke und Rene Huesmann.

Bericht in der WN vom 20. Febr. 2017 von Jan Gudorf

 

Déjà-vu für die Preußen

Bericht in der WN vom 20. Febr. 2017

Kein schönes Ende nahm die Begegnung bei BW Aasee für die Borghorster um Aldo Colalongo (M.). Foto: Heimspiel / Alex Piccin

Mit einer mehr als unglücklichen Niederlage haben die Borghorster Preußen die Mission „Klassenerhalt“ fortgeführt. Bei Blau-Weiß Aasee deutete alles auf eine Punkteteilung hin, ehe die Hausherren zwei Minuten vor dem Ende noch einmal zuschlugen. Das weckte Erinnerungen an das Hinspiel.

Es war ein Déjà-vu der unschönen Art. Wie im Hinspiel führte der SC Preußen Borghorst auch im Rückspiel früh gegen BW Aasee . Wie im Hinspiel gelang den Blau-Weißen der Ausgleich und sehr spät im Spiel auch der Treffer zum 2:1 (0:1)-Endstand. Wie im Hinspiel kassierte die Mannschaft von Carlos Andrade den finalen Knock-out im Anschluss an einen Freistoß.

Nicht nur aufgrund des späten Treffers war es eine unglückliche Niederlage für die abstiegsbedrohten Borghorster : „Mir fehlen die Worte. Aasee hatte keine nennenswerte Torchancen“, ärgerte sich Andrade, dass die hundertprozentigen Möglichkeiten zwar vermieden wurden, dennoch aber zwei Tore für die Münsteraner fielen. Zunächst aber war Borghorst erfolgreich gewesen. Sven Berghaus (21.) erzielte die verdiente Führung für die Gäste. Bei dem Versuch eines Rückpasses zum Torwart eroberte Berghaus den Ball und verwandelte zum 1:0.

Defensiv standen beide Mannschaften kompakt und ließen wenig zu. Das meiste spielte sich fernab der Strafräume im Mittelfeld ab. Die Taktik der Blau-Weißen schien es zu sein, vor allem nach Standardsituationen zum Erfolg zu kommen. Das gelang zunächst aber nicht.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts grundlegend. Auf Höhepunkte in Form von hochkarätigen Chancen mussten die Zuschauer verzichten. Symptomatisch, dass der Ausgleich für Aasee durch eine verunglückte Flanke von Julian Sandner (58.) fiel, die Borghorsts Keeper Matthias Brinkert, der für den erkrankten Ismael Beckers einsprang, nicht klären konnte.

Als sich kurz vor Schluss viele schon darauf einstellten, dass die beiden Teams sich die Punkte teilen, fand die Begegnung doch noch einen Sieger. Bei einem Freistoß aus dem Mittelfeld stieg Gerrit Borgers (88.) am höchsten und verlängerte den Ball per Kopf zum 2:1 in die Maschen. Die Preußen stehen nun ohne Punkte da.

SCP: Brinkert – Westhoff, Matic, Mader, Reiß (89. Brinkjans) – Maia Rego (65. D. Groll), Brake, Colalongo, Bünker – Berghaus (82. Dirkes), Asllani.

Tore: 0:1 Berghaus (21.), 1:1 Sandner (58.), 2:1 Borgers (88.).

 
 
 
 
 
 
 
 

Das neue Wir-Gefühl

Jugendspielgemeinschaft des SV Wilmsberg und Preußen Borghorst

Eine Einheit: Karl-Heinz Brinkert (v. l.), Stephan Fischer, Peter Starmann, Jürgen Risau, Stefan Albers, David Pepping und Ulrich Guddorf treiben das Vorhaben voran. Einen Vorschlag für ein gemeinsames Logo (kl. Bild) gibt es schon. Foto: Vera Szybalski

Im Mittelpunkt steht nicht das Trennende, sondern das Einende. Das stellt Stephan Fischer zu Beginn klar: „Es ist nicht mehr ‚die‘ und ‚wir‘.“ Stattdessen soll es bald ein neues Wir-Gefühl geben, wenn der SC Preußen Borghorst und der SV Wilmsberg zur Saison 2017/2018 ihre Jugendspielgemeinschaft an den Start schicken.

In der A- und B-Jugend machen die beiden Borghorster Vereine dann gemeinsame Sache. Stefan Albers, Peter Starmann, Stephan Fischer , Franz Scharlau und David Pepping aufseiten der Wilmsberger sowie Karl-Heinz Brinkert, Jürgen Risau, Holher Bühn und Ulrich Guddorf aufseiten der Preußen haben in vielen Gesprächen über diese Art der Kooperation beraten, nun wagen sie den Schritt. Bei einer Informationsveranstaltung am Montagabend wurde der aktuelle Sachstand den Spielern vorgestellt.

Die erste Erkenntnis: das Interesse ist groß. Zahlreiche Jugendliche waren ins Clubheim der Wilmsberger gekommen. Ausführlich erläuterten Pepping und Fischer die Notwendigkeit des Projektes, bedingt etwa durch den Spielermangel nach der C-Jugend, den demografischen Wandel und geändertes Freizeitverhalten sowie warum überhaupt zwei Vereine entstanden sind: nördlich der Bahnlinie der „Stadtverein“ SC Preußen Borghorst und südlich der Bahnlinie „der Verein der Bauerschaft“, der SV Wilmsberg .

Piggen und Preußen erhoffen sich durch die Zusammenarbeit unter anderem eine höhere Qualität im Nachwuchsbereich, ein aktives Vereinsleben und die Möglichkeit, den Junioren individuelle Förderung bieten zu können. Zudem bleibt die Basis für den Seniorenfußball erhalten. „Bei aller Skepsis, die verständlich ist. Nehmt das mit nach Hause, lasst das sacken. Das ist wirklich eine coole Sache für euch“, warb David Pepping bei den Jugendlichen für das Projekt.

Das sieht so aus, dass die beiden Borghorster Fußballvereine in der A- und der B-Jugend jeweils zwei Mannschaften stellen. Nach Möglichkeit wird es parallele Trainingszeiten geben, damit eine Durchlässigkeit zwischen erster und zweiter Mannschaft hergestellt werden kann. Beide Vereine sind dem Neutralitätsprinzip verpflichtet, wer in welchem Team spielt, wird nach Leistungskriterien entschieden. Erste gemeinsame Trainingseinheiten könnten bereits in der Rückrunde stattfinden.

Jeweils ein Verein ist verantwortlich für eine Altersklasse. Im ersten Jahr werden die Preußen die A-Jugend übernehmen, die Wilmsberger die B-Jugend. Das heißt aber nicht, dass die A-Jugend nun ausschließlich bei den Preußen trainiert und spielt und die B-Jugend bei den Piggen. Da soll es eine Art Kreislauf geben. Mitglied bleibt jeder in seinem Verein.

Trainer der A1 werden Michael Groll und Jörg Bäumer, die A2 wird von Jonas Ratert gecoacht. Bei der B1 stehen Frank Waldkötter und Alex Berning an der Seitenlinie, für die B2 sind die Verantwortlichen noch auf der Suche nach Übungsleitern. Auch für die A2 soll noch ein zweiter Trainer gefunden werden.

Als Wegbereiter für das Projekt in finanzieller Hinsicht haben die beiden Vereine Wolfgang Gözze gewinnen können. Gemeinsam wollen Preußen und Piggen daran arbeiten, dass die Jugendspielgemeinschaft eine Erfolgsgeschichte wird. Die Basis dafür ist gelegt. „Wir schaffen die Voraussetzungen. Ihr müsst gucken, was ihr daraus macht“, sagte Karl-Heinz Brinkert.

Die Koordinierungsgruppe trifft sich weiter regelmäßig, will ein Jugendspielgemeinschaftskonzept ausarbeiten und einen Koordinator als Bindeglied zwischen Spielern und Koordinierungsgruppe installieren. In Stein gemeißelt ist nichts. Jahr für Jahr kann neu entschieden werden, ob die Jugendspielgemeinschaft fortgeführt wird.

Entwickelt sie sich zu einer Erfolgsgeschichte, könnte ein erster Schritt in Richtung einer Gesamtfusion der beiden Vereine getan sein. In dem Fall könnte es endgültig mit dem Spruch aus früheren Zeiten – „Wenn man über die Schranken kam, gab es was auf die Backen“ – vorbei sein.

Bericht in der WN vom 15. Febr. 2017 von Vera Szybalski

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Markus „Charlie“ Laukötter und der SCP gehen ins dritte Jahr

Markus Laukötter, mittlere Reihe stehend links, mit seinem „verschworenen Haufen“.

Charlie Laukötter wird auch in der kommenden Saison die Zweite des SCP trainieren und somit ein weiteres Jahr bei den Preußen seine gute und erfolgreiche Arbeit fortsetzen.

Er steht voll hinter dem sportlichen Konzept und identifiziert sich mit dem Verein. Ihm ist es gelungen, die Zweite als Unterbau der Ersten aufzubauen und an die Spitze der Kreisliga B zu führen. Dabei hat er es nicht immer ganz einfach, muss er doch manches Mal bis zu 25 Spieler beim Training beschäftigen und vor Allem auch bei Laune halten, bekanntlich können ja am Sonntag nur maximal 14 Spieler zum Einsatz kommen.

Aber irgendwie ist es ihm gelungen, aus der Zweiten einen verschworenen Haufen entstehen zu lassen, der auch noch Auffangbecken für diejenigen Spieler ist, die Sonntags von oben kommen.

Und somit ist es nicht verwunderlich, dass das Gespräch über eine Verlängerung seiner Trainertätigkeit, vielleicht dann sogar in der Kreisliga A, nicht sehr zeitintensiv war und man sich schell einig wurde.

 
 
 

Vereinsinternes Hallenturnier des SCP war ein voller Erfolg

Die Finalteilnehmer Arminia Bierzelt und FC Dauerfeuer

Am Samstag richtete der SCP zum vierten Mal ein vereinsinternes Turnier aus.

Acht bunt gemischte Mannschaften, bestehend aus Spielern der I. und II. Senioren, den Alten Herren, Damen und A-Jugend sowie Jugendtrainern, Betreuern, Jugendausschuss- und Vorstandsmitgliedern spielten um den Turniersieg. Dabei ging es in erster Linie darum Spaß zu haben und den Zusammenhalt im Verein zu stärken. Das es dabei nicht Bierernst zuging, zeigten schon die Namen der Mannschaften.

So spielten in Gruppe A die SpVgg Irrläufer, der FC Dauerfeuer, Holzklotz United und die Bierokraten und in Gruppe B der TuS Halbe Lunge, Arminia Bierzelt, Mut zur Lücke e.V. und Real Litätsverlust zunächst die Halbfinal- und Finalteilnehmer aus. Hier bezwangen dann Arminia Bierzelt den FC Dauerfeuer mit 4:1 Toren.

Im Anschluss an das Turnier wurde dann im Preußen-Stübel der Turniersieger ausgiebig gefeiert.

 
 

SC Preußen im Aufbruch

Bericht in der WN vom 13. Jan. 2017 von Heiner Gerull

Foto: Thomas Strack

Mit Diogo Maia Rego und Isuf Asllani haben sich in der Winterpause zwei hochkarätige Neuzugänge den Bezirksligisten SC Preußen Borghorst angeschlossen. Trainer Carlos Andrade bringt klar zum Ausdruck, was er von den beiden Neulingen erwartet.

Zwischenzeitlich tendierten die Chancen auf den Klassenerhalt gen Null. Doch kurz vor Jahresschluss nahmen die Bezirksliga-Fußballer des SC Preußen Borghorst richtig Fahrt auf. Dieser Aufwind soll die Mannschaft im neuen Jahr zum Klassenerhalt führen. Dabei ruhen die Hoffnungen maßgeblich auf zwei Neulingen: Diogo Maia Rego und Isuf Asllani. „Das sind Spieler, die uns weiterhelfen werden. Sie bringen richtig Qualität mit“, freut sich Carlos Andrade über den Zuwachs. Die Botschaft des Trainers ist unmissverständlich. Mitten im Winter herrscht Aufbruchstimmung in Borghorst.

Vereine, die in der Winterpause Spieler holen, wandeln auf schmalen Grat. Denn nur selten finden sich Kräfte, die dazu beitragen, die sportlichen Ziele zu verwirklichen. Im Fall des SC Preußen dürfte das anders sein. Denn mit dem ehemaligen Wilmsberger Maia Rego und dem Ex-05er Asllani setzten die Borghorster ein Zeichen, wohin der Weg im neuen Jahr führen soll: Hinaus aus der Abstiegszone ins gesicherte Mittelfeld.

„Diogo ist ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann. Er ist technisch versiert und stark im Spiel eins gegen eins“, zeigt Andrade die Qualitäten des offensiven Mittelfeldakteurs auf. Nicht nur der SCP-Coach weiß, was er an seinem Neuzugang hat. Die gesamte Borghorster Fußball-Familie freut sich über die Rückkehr des verlorenen Sohnes, hat dieser doch schon in der Jugend für den Club gekickt und dabei sein Talent zu erkennen gegeben. Mit dem Wechsel vom Ortsrivalen SV Wilmsberg zum SC Preußen kehrt der Portugiese zu seinen Wurzeln zurück.

Auch Isuf Asllani ist in Steinfurt kein Unbekannter. Denn bereits zweimal stand er in Diensten des SV Burgsteinfurt. Das erste Mal schlug der Deutsch-Albaner Anfang 2010 seine Zelte bei den Stemmertern auf. Nach einer ersten Stippvisite bei Emsdetten 05 kehrte er am 1. Juli 2011 für eine Saison zu den Gelb-Roten zurück. Zuletzt spielte Asllani ein zweites Mal für den Landesligisten Emsdetten 05. Dort fiel er jedoch den Turbulenzen einer restlos verkorksten Hinrunde zum Opfer und wurde ausgebootet. Bei Preußen Borghorst beginnt für ihn ein neues Kapitel seiner Laufbahn. In dem es der 33-Jährige allen noch einmal zeigen will.

Andrade jedenfalls ist von den Qualitäten seines Novizen überzeugt: „Isuf war Torschützenkönig, als Emsdetten 05 in die Landesliga aufgestiegen, und er war auch bei der Zweiten des FC Eintracht Top-Torschütze. Er weiß, wo die Hütte steht.“ Somit gehen die Preußen gut gerüstet in die Vorbereitung, in der es darauf ankomme, „die beiden Neuen möglichst rasch zu integrieren“, erläutert Andrade.

 

Jugendlicher des Jahres 2016
Leon Smitz

Dass junge Menschen für vorbildhafte Leistungen Lob und Anerkennung verdienen, das praktiziert die Jugendabteilung des SC Preußen Borghorst bereits seit 1976 mit der Auszeichnung “Jugendlicher des Jahres“.

Jetzt wählte die Jugendabteilung den 18-jährigen Leon Smitz zum Preußen-Jugendlichen des Jahres 2016.

Durch sein Engagement, indem er nun schon seit 3 Jahren neben der Schule, in seiner Freizeit zweimal wöchentlich die Trainingseinheiten inclusive der Vorbereitungen übernimmt und die Mannschaft samstags bei den Spielen betreut, hat er sich diese Auszeichnung verdient.

Hierüber freut sich Leon sehr, der seit 2002 dem Verein angehört.

Da hat er bei den Mini-Kickern angefangen Fußball zu spielen. In der C-Jugend zwang ihn dann eine Knieverletzung zum Aufhören.

Seit Anfang 2014 ist Leon Jugendtrainer beim SCP.

Aktuell trainiert er zusammen mit seinem Freund Nick Petersen mit großem Engagement und Erfolg die E1.

Ein wichtiger Trainer war Patrick Overhage in der D-Jugend. Bei ihm war die Mischung aus Spaß, aber auch Ernsthaftigkeit während des Trainings perfekt.

Mit Preußen Borghorst verbindet ihn besonders, dass bereits sein Opa Leonhard Smitz Mitglied war und sein Vater Jürgen bis heute Mitglied ist und auch jahrelang in der Jugend Fußball gespielt hat. Ihm gefallen besonders die gute Kommunikation und die damit verbundenen guten Kompromisse der Trainer untereinander.

Fußball ist sein großes Hobby, sein Lieblingsverein ist der FC Schalke 04.

Derzeit macht er sein  Abitur und besucht die 13. Klasse der Wirtschaftsschulen des Kreises Steinfurt. Sein Ziel danach ist es, ein Lehramtsstudium zu beginnen. Nebenbei gibt er auch noch Nachhilfe.

Leon ist gerne Jugendtrainer, da es zwei seiner Leidenschaften verbindet, nämlich Fußball und die Arbeit mit Kindern. Zudem bereitet es ihn auch auf seine zukünftigen Berufsziele vor.

 
 

Andrade verlängert, Asllani im Anflug

Bericht in der WN vom 30. Dez. 2016 von Vera Szybalski

Carlos Andrade bleibt Preußen Borghorst treu, Isuf Asllani (kl. Bild) kommt im Winter neu dazu. Foto: Vera Szybalski

Carlos Andrade ist nicht der Typ Trainer, der sich nach einer Saison wieder einen neuen Verein sucht. In Nordwalde war Andrade einige Jahre, auch sein Engagement in Borghorst ist längerfristig angelegt. Deshalb hat Andrade vor knapp zwei Wochen auch für die kommende Spielzeit seine Zusage gegeben und seinen Vertrag verlängert.

Beide Seiten wurden sich schnell einig, erklärt Friedhelm Wies , Sportlicher Leiter bei den Preußen. „Ich freue mich. Die Mannschaft hat schon eine Entwicklung gemacht und die will ich weiter begleiten“, sagt Andrade . „Die Chemie ist der Truppe stimmt, der Vorstand unterstützt uns. Diese Menschlichkeit ist mir sehr wichtig.“

In der Bezirksliga kämpft der SC Preußen Borghorst um den Klassenerhalt, als Tabellenvorletzter hat sich die Mannschaft in die Winterpause verabschiedet. Damit es in der Rückrunde aufwärts geht, haben sich die Preußen nicht nur die Dienste von Diogo Maia Rego (wir berichteten) gesichert, sondern mit Isuf Asllani ist ein weiterer Spieler im Anflug. Asllani, der auch schon für den SV Burgsteinfurt auf Torejagd ging, kommt im Winter von der Spielvereinigung Emsdetten 05. Seine Zusage gilt zunächst bis Sommer.

Der Trainer bleibt den Borghorstern definitiv auch darüber hinaus erhalten. Andrades Zusage für die kommende Saison gilt ligaunabhängig. Allzu viel mit einem möglichen Abstieg wollen sich die Preußen aber nicht beschäftigten, der Klassenerhalt in der Bezirksliga ist das erklärte Ziel. Das wird dann mit den zwei Neuzugängen angegangen. Andrade: „Wir freuen uns auf die beiden.“

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Hans Günter Hahn macht’s schon wieder

 

Erstmals in der Saison 2014/2015 stattete die Firma H.G. Hahn-Haustextilien GmbH aus Steinfurt Borghorst die Erste Mannschaft des SC Preußen Borghorst mit neuen Präsentationsanzügen aus. Seitdem engagierte sich der Firmeninhaber in jeder Saison aufs Neue und ermöglicht so, dass die aus der Jugend kommenden Eigengewächse sowie die Neuzugänge ebenfalls mit den schicken Präsentationsanzügen ausgestattet werden können und der Verein somit ein einheitliches Erscheinungsbild präsentieren kann.

Das Foto zeigt den Firmeninhaber H.G. Hahn mit den aktiven Seniorenspielern, Betreuern und dem Trainergespann.

Der Vorstand des SCP bedankt sich bei Hans Günter Hahn recht herzlich für die erneute Unterstützung.

 

Die kalte Zeit kann kommen

Aus alter Verbundenheit zum SC Preußen Borghorst 1911 e.V. sponserte Geschäftsführer Jürgen Köning vom Autohaus Senden, Messingweg 3 in 48308 Senden, der Ersten Mannschaft jetzt 8 Coaching-Jacken. Auf dem Bild ganz rechts  Jürgen Köning sowie das Trainergespann, Betreuer und und 5 Aktive der Ersten. Die Spieler und der Vorstand des SC Preußen Borghorst bedanken sich recht herzlich.

 
 
 
 

Hol dir den Schuh mit deinem Namen

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Berni's Bude ...

..... ist während der Heimspiele unserer 1. Mannschaft geöffnet.

Dort gibt es kalte und heiße Getränke sowie Bratwurst und Kuchen!

Wir freuen uns auf Euern Besuch!

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Sporthand - Integration durch Sport

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