SCP erleidet herben Rückschlag im Abstiegskampf

Bezirksliga 12: SC Preußen Borghorst unterliegt SC Greven 09

Nach dem Flug folgt die unsanfte Landung: Der Einsatz der ganz in rot spielenden Preußen um Isuf Asllani und Tim Westhoff (v.r.) stimmte. Für Punkte reichte das aber nicht. Foto: Jan Gudorf

Zwar werden auch in einem Sechs-Punkte-Spiel nur drei Zähler vergeben, dennoch tat den Preußen die 0:1 (0:0)-Niederlage gegen Greven 09 besonders weh.

Statt mit dem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf punktemäßig gleichzuziehen, liegen die Borghorster nun sechs Zähler hinter ihm. Entsprechend getrübt war die Stimmung nach dem Schlusspfiff.

„Das ist sehr bitter für uns. Kleinigkeiten haben das Spiel entschieden. Wir haben einmal nicht aufgepasst“, sagte Trainer Carlos Andrade und bezog sich dabei auf die 71. Minute, in der das Tor des Tages fiel. Nach einer ansehnlichen Kurzpass-Kombination der Gäste landete der Ball auf der rechten Außenbahn. Die Flanke von Philipp Kraus verwertete Julian Loose in der Mitte per Kopf.

Bis dahin war es ein offenes Spiel, in dem die Preußen von Beginn an zeigten, dass sie verstanden haben, worauf es im Abstiegskampf ankommt: Sie zeigten einen hohen kämpferischen Einsatz und waren präsent in den Zweikämpfen. Im Offensivspiel fehlte im windigen Preußenstadion jedoch die Genauigkeit, weshalb gefährliche Torschüsse im ersten Durchgang ausblieben. Greven erspielte sich mehr Strafraumaktionen, SCP-Keeper Ismael Beckers musste aber nur einmal ernsthaft eingreifen.

Im zweiten Abschnitt entwickelten beide Mannschaften mehr Zug zum Tor. Vor allem die Preußen verschärften nun ihre Offensivbemühungen, wodurch sie sich in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit ein Chancenplus erarbeiteten. Die größte Möglichkeit hatte Jonas Bünker, der aus zentraler Position an Torwart Patrick Hinkerohe scheiterte (51.). Wenig später parierte dieser auch einen Schuss von Michael Brinkjans.

Doch nach dem Tor gewann Greven die Oberhand. Große Gelegenheiten zum Ausgleich konnten sich die Preußen nicht mehr erspielen. Die Gäste bestimmten das Geschehen, verpassten aber die vorzeitige Entscheidung.

Zu allem Überfluss verschärfte eine Rote Karte für Nico Matic in der Nachspielzeit die ohnehin angespannte Personallage des SCP. Der Schiedsrichter ahndete ein grobes Foulspiel – eine harte Entscheidung. Trotz der Enttäuschung richtete Andrade den Blick auf die kommenden Aufgaben: „Wir haben noch einige Spiele, in denen wir Punkte holen können.“

SCP : Beckers – Reiß, Mader, Matic, Westhoff (71. Barragan Castro) – Chiappetta (58. Berghaus), Colalongo – Bünker, Brinkjans, Klein (85. Menke) – Asllani.

Tor : 0:1 Loose (71.).

Bes. Vorkommnis : Rote Karte für Nico Matic (SCP, 90.+2) wegen groben Foulspiels.

Bericht in der WN vom 20. März 2017 von Jan Gudorf

 

Preußen setzen auf das Prinzip Hoffnung

Bericht in der WN vom 18. März von Heiner Gerull

Aldo Colalongo (re.) kehrt in den Borghorster Kader zurück. Foto: Heimspiel / Alex Piccin

Unter denkbar schlechten Vorzeichen steht für den SC Preußen Borghorst das Abstiegsderby gegen Greven 09. Die ohnehin sich dezimierten Borghorster Reihen haben sich weiter gelichtet.

Für Preußen Borghorst sind es die Wochen der Wahrheit, in denen sich herauskristallisiert, wohin der Weg des heimischen Fußball-Bezirksligisten führt. Am Sonntag geht es im heimischen Preußen-Stadion gegen den SC Greven 09, einen direkten Mitbewerber im Kampf um den Klassenerhalt. Ein Blick auf die Tabelle reicht, um den Stellenwert zu erfassen. Die Preußen stehen bei drei Punkten Rückstand auf 09 unter Zugzwang. Sie müssen gewinnen, um im Geschäft zu bleiben.

Carlos Andrade übertreibt nicht, wenn er betont, dass „das Spiel zu einem schlechten Zeitpunkt für uns kommt.“ Borghorsts Trainer sagt das nicht zuletzt aufgrund der misslichen Lage, die sich am vergangenen Sonntag durch die Verletzungen von Jonas Baumann und Philipp Wierling verschärft hat. „Beide werden definitiv nicht spielen können“, erläutert Andrade. Und da Diogo Maia Rego am vergangenen Sonntag die Rote Karte gesehen hatte, die eine dreiwöchige Sperre nach sich zieht, lichten sich die ohnehin schon dezimierten Reihen weiter. „Das sind keine guten Voraussetzungen“, verrät der Trainer nichts wirklich Neues. Wenigstens gibt es einen kleinen Lichtblick: So kehrt Aldo Colalongo nach abgesessener Sperre in den Borghorster Kader zurück, und auch Innenverteidiger Nico Matic steht der SCP-Mannschaft zur Verfügung. „In dieser Saison ist für uns vieles schiefgelaufen. Vielleicht haben wir jetzt ja endlich einmal das Quäntchen Glück auf unserer Seite“, hofft Andrade.

 

Der Favorit setzt sich durch

Fußball Bezirksliga: TuS Altenberge besiegt SC Preußen Borghorst

Die Altenberger Spieler bejubeln den Führungstreffer von Malte Greshake (M.). Ins Straucheln brachten die Borghorster um Jonas Bünker (kl. Bild) die Gastgeber hin und wieder, der Sieg des TuS war allerdings nie ernsthaft in Gefahr. Foto: Vera Szybalski

Die Überraschung blieb aus: Der abstiegsbedrohte SC Preußen Borghorst konnte im Derby beim TuS Altenberge den aktuellen Spitzenreiter nie ernsthaft in Gefahr bringen und ging nach 90 Minuten als Verlierer vom Platz.

Mit einem Wetteinsatz auf einen Sieg des TuS Altenberge gegen den SC Preußen Borghorst wäre am Sonntag wohl nicht viel Geld zu machen gewesen. Die Ausgangslage war schon eindeutig: In der Tabelle rangieren die Kontrahenten fast an den entgegengesetzten Enden. Und auch auf dem Rasen war das Duell eine klare Angelegenheit. Der Favorit aus Altenberge setzte sich mit 3:0 (1:0) durch und thront auf Grund von mittlerweile zwei Nachholpartien des SV Wilmsberg mit vier Punkten Vorsprung an der Bezirksligaspitze.

Seiner Rolle wurde der Gastgeber von Beginn an gerecht. Bereits in den ersten Minuten testete Altenberge die Abwehr der Borghorster samt Torhüter Ismael Beckers auf deren Tauglichkeit. In Führung ging der TuS aber erst nach etwas mehr als 20 Minuten: Den Schuss von Vargin Der parierte Beckers noch, den Nachschuss versenkte Malte Greshake (23.) unhaltbar im Borghorster Kasten.

Wenn man den Altenbergern irgendetwas vorwerfen wollte dann, dass sie zu lange brauchten, um den zweiten Treffer nachzulegen. „Damit haben wir uns schwer getan“, hätte auch Florian Reckels es lieber gesehen, wenn seine Mannschaft früher für noch klarere Verhältnisse gesorgt hätte: „Wir hätten eigentlich schon in der ersten Halbzeit deutlicher führen müssen.“

Solche Probleme sind aus Borghorster Sicht momentan absolute Luxusprobleme. Die Preußen taten sich schon schwer damit, gefährlich vor dem Kasten von Marc Wenning-Künne aufzutauchen. Nicht selten war der lange Ball auf Isuf Asllani das Mittel der Wahl, von Erfolg gekrönt war dieses aber nicht. Carlos Andrade war alles in allem „überhaupt nicht zufrieden“ mit der Leistung seiner Elf: „Wir haben das, was wir uns vorgenommen haben, nicht umgesetzt.“ Es habe ebenso an Mut wie an Disziplin und Wille gefehlt.

Vom Glück verfolgt waren die Borghorster auch nicht. Im ersten Durchgang verletzten sich mit Jonas Baumann und Philipp Wierling gleich zwei Spieler, die ausgewechselt werden mussten. Mit der taktischen Maßnahme Winter-Neuzugang David Barragan Castro einzuwechseln, waren so bereits in den ersten 45 Minuten alle Joker verbraucht.

Im Mittelpunkt bei den Borghorstern stand aber auch nach dem Seitenwechsel vor allem Ismael Beckers, der mit seinen Paraden gegen Der (50./51.) und Lennart Rausch (51.) die Preußen vor größeren Schaden bewahrte. In der 65. Minute war er dann machtlos: Marcel Lütke Lengerich (65.) traf zur Vorentscheidung. Als Diogo Maia Rego zwei Minuten später eine umstrittene Rote Karte sah, dürfte endgültig niemand mehr an einem Erfolg der Altenberger gezweifelt haben. Vargin Der (74.) erzielte anschließend noch den Treffer zum 3:0-Endstand.

TuS: Wenning-Künne – Schlatt, Kemper, Marx (76. Hintelmann), Lütke Lengerich – P. Hölker, Botella (53. Wilpsbäumer), Risau, C. Hölker (46. Rausch) – Greshake, Der.

SCP: Beckers – Bünker, Mader, Wierling (45. Reiß), Westhoff, Baumann (35. Maia Rego) – Brinkjans (37. Barragan Castro), D. Groll, Schabos, Chiappetta – Asllani.

Tore: 1:0 Greshake (23.), 2:0 Lütke Lengerich (65.), 3:0 Der (74.).

Bes. Vorkommnisse: Rote Karte für Diogo Maia Rego (67./SCP) wegen groben Foulspiels.

 

Bericht in der WN vom 13. März 2017 von Vera Szybalski

 
 
 
 

Preußen müssen sich mit einem Punkt zufrieden geben

Bezirksliga 12: Preußen Borghorst - SC Altenrheine

Es war der Tag der Verletzungen: Hier liegt Nico Matic nach einem Zusammenprall mit Aldo Colalongo am Boden, außerdem musste Jonas Baumann verletzt raus, ebenso ein Altenrheiner Spieler. Foto: Günter Saborowski

Es war kein schönes Spiel. Viele Unterbrechungen auf beiden Seiten, von denen einige aus Sicht der Spieler gar keine waren, Schiedsrichter Dennis Röhrs jedoch anderer Meinung war; zudem gab es nur zwei Tore zu bejubeln. Da nur Isuf Asllani (14. Minute) und Rene Reiß (35.) den Ball über die Linie befördern konnten, ging die Partie mit einem 1:1-Unentschieden aus.

Nach einem zu kurz geratenen Rückpass von Außenverteidiger Niklas Bieker, den Isuf Asllani gegen SCA-Keeper Luis Bültel erlief, führten die Preußen ab der 14. Minute mit 1:0. Bis dahin hatten allerdings Yannik Langner und Kevin Beermann die Reaktionsfähigkeit von Preußen-Torwart Ismael Beckers bereits zweimal mit guten Distanzschüssen geprüft.

Auch Timo Althoff zimmerte das Kunstleder einmal aufs Preußen-Tor (23.), traf dabei aber nur die Latte. Acht Zeigerumdrehungen später landete der Ball endlich im Netz der Gastgeber. Rene Reiß traf bei der scharfen Hereingabe von rechts allerdings kaum eine Schuld, denn er konnte auf der Linie stehend kaum mehr ausweichen.

Nach dem Wechsel hatten Asllani und Baumann nach einem Flankenlauf von Jonas Bünker die Chance, das 2:1 zu markieren, behinderten sich aber gegenseitig.

Anschließend stand Beckers mal wieder im Mittelpunkt des Geschehens, als Lukas Stellmacher aus der Ferne abgezogen hatte. Sechs Minuten später traf Chris Naberbäumer erneut nur die Latte.

„Wille und Einsatz waren da, ab und zu haben wir aber nicht gut verteidigt“, musste sich Trainer Carlos Andrade mit dem Remis in dem zum Schluss hektischen Spiel zufrieden geben.

SCP: Beckers - Westhoff, Matic (40. Brinkjans), Mader, Reiß - Colalongo, Baumann (63. Chiappetta) - Maia Rego, Schabos, Bünker - Asslani.

Tore: 1:0 Asllani (14.), 1:1 Eigentor Reiß (35.).

Bericht in der WN vom 6. März 2017 von G. Saborowski

 
 
 
 

Fusion kein brandheißes Thema

Jahreshauptversammlung des SC Preußen Borghorst / Verbindlichkeiten um 19 000 Euro gesenkt

„Nicht hochgradig besorgniserregend, aber auch nicht erfreulich“ – diese Situationsbeschreibung wurde am Freitagabend während der Jahreshauptversammlung des SC Preußen Borghorst gleich in mehrfacher Hinsicht geäußert. Sie zeigt: Der Verein befindet sich erneut in einem Jahr voller Herausforderungen.

Allen voran die sportliche Lage der ersten Mannschaft, die in der Bezirksliga gegen den Abstieg kämpft, bereitet den Verantwortlichen Magenschmerzen. „Wenn nicht jeder ganz schnell realisiert worauf es ankommt, wird der Klassenerhalt nicht zu schaffen sein“, nahm Jürgen Weiermann die Aktiven in die Pflicht. Zudem kündigte der Sportliche Leiter an, dass zur Entlastung der Reserve im Sommer eine dritte Mannschaft den Spielbetrieb aufnehmen werde.

Ein neues Team konnte auch Matthias Lembeck, Leiter der Damen- und Mädchenabteilung, aufbauen. Jedoch müsse dieses in der Frauen-Kreisliga-A aufgrund des kleinen Kaders häufig mit einer „improvisierten Aufstellung“ antreten. Zurzeit belegt die Mannschaft einen Platz im Tabellenmittelfeld.

Mit unterbesetzten Teams müssen die Preußen auch im männlichen B- und A-Juniorenbereich auskommen. Die kurz vor dem Abschluss stehende Jugendspielgemeinschaft mit dem SV Wilmsberg soll in diesem Punkt Abhilfe schaffen.

In diesem Zusammenhang sprach Karl-Heinz Brinkert eine mögliche Fusion beider Vereine im Sinne der „Bündelung der Kräfte“ an. Dies sei, so der Erste Vorsitzende, zwar momentan kein brandheißes Thema, könne es aber in den nächsten Jahren werden.

Neben einem konstanten Mitgliederschwund könnte vor allem die Sportstätten-Situation diesen Gedanken reifen lassen. Zwar scheint die Nutzung des Borghorster Stadions in den kommenden zwei bis drei Jahren gesichert, darüber hinaus jedoch „muss sich die Stadt entscheiden, in welche Richtung sie gehen möchte“, so Brinkert.

Positives durfte Schatzmeister Paul Brinkert den Mitgliedern im voll besetzten Saal im Vereinslokal Haus Tümler vermelden: Im vergangenen Jahr wurden die Schulden um knapp 19 000 Euro gesenkt. Damit betragen die Verbindlichkeiten noch rund 40 000 Euro. Nach einer ausgiebigen und kontroversen Diskussion sprachen sie die Mitglieder mehrheitlich für eine Beitragserhöhung ab 2018 aus, über deren Ausmaß der Vorstand in den kommenden Monaten beraten wird.

Diesem gehören weiterhin Reinhard Rotterdam (Zweiter Vorsitzender), Paul Brinkert (Schatzmeister) und Dietmar Mader (Zweiter Geschäftsführer) an, die einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden.

40 Jahre Mitglied: Holger Ballering, Andreas Haase, Dieter Krude, Michael Schoop, Detlef Voges und Frank Westermann.

25 Jahre Mitglied: Konrad Altebäumer, Bernd Enting, Ludwig Ewering, Judith Finke, Jörg Göcke und Rene Huesmann.

Bericht in der WN vom 20. Febr. 2017 von Jan Gudorf

 

Déjà-vu für die Preußen

Bericht in der WN vom 20. Febr. 2017

Kein schönes Ende nahm die Begegnung bei BW Aasee für die Borghorster um Aldo Colalongo (M.). Foto: Heimspiel / Alex Piccin

Mit einer mehr als unglücklichen Niederlage haben die Borghorster Preußen die Mission „Klassenerhalt“ fortgeführt. Bei Blau-Weiß Aasee deutete alles auf eine Punkteteilung hin, ehe die Hausherren zwei Minuten vor dem Ende noch einmal zuschlugen. Das weckte Erinnerungen an das Hinspiel.

Es war ein Déjà-vu der unschönen Art. Wie im Hinspiel führte der SC Preußen Borghorst auch im Rückspiel früh gegen BW Aasee . Wie im Hinspiel gelang den Blau-Weißen der Ausgleich und sehr spät im Spiel auch der Treffer zum 2:1 (0:1)-Endstand. Wie im Hinspiel kassierte die Mannschaft von Carlos Andrade den finalen Knock-out im Anschluss an einen Freistoß.

Nicht nur aufgrund des späten Treffers war es eine unglückliche Niederlage für die abstiegsbedrohten Borghorster : „Mir fehlen die Worte. Aasee hatte keine nennenswerte Torchancen“, ärgerte sich Andrade, dass die hundertprozentigen Möglichkeiten zwar vermieden wurden, dennoch aber zwei Tore für die Münsteraner fielen. Zunächst aber war Borghorst erfolgreich gewesen. Sven Berghaus (21.) erzielte die verdiente Führung für die Gäste. Bei dem Versuch eines Rückpasses zum Torwart eroberte Berghaus den Ball und verwandelte zum 1:0.

Defensiv standen beide Mannschaften kompakt und ließen wenig zu. Das meiste spielte sich fernab der Strafräume im Mittelfeld ab. Die Taktik der Blau-Weißen schien es zu sein, vor allem nach Standardsituationen zum Erfolg zu kommen. Das gelang zunächst aber nicht.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts grundlegend. Auf Höhepunkte in Form von hochkarätigen Chancen mussten die Zuschauer verzichten. Symptomatisch, dass der Ausgleich für Aasee durch eine verunglückte Flanke von Julian Sandner (58.) fiel, die Borghorsts Keeper Matthias Brinkert, der für den erkrankten Ismael Beckers einsprang, nicht klären konnte.

Als sich kurz vor Schluss viele schon darauf einstellten, dass die beiden Teams sich die Punkte teilen, fand die Begegnung doch noch einen Sieger. Bei einem Freistoß aus dem Mittelfeld stieg Gerrit Borgers (88.) am höchsten und verlängerte den Ball per Kopf zum 2:1 in die Maschen. Die Preußen stehen nun ohne Punkte da.

SCP: Brinkert – Westhoff, Matic, Mader, Reiß (89. Brinkjans) – Maia Rego (65. D. Groll), Brake, Colalongo, Bünker – Berghaus (82. Dirkes), Asllani.

Tore: 0:1 Berghaus (21.), 1:1 Sandner (58.), 2:1 Borgers (88.).

 
 
 
 
 
 
 
 

Das neue Wir-Gefühl

Jugendspielgemeinschaft des SV Wilmsberg und Preußen Borghorst

Eine Einheit: Karl-Heinz Brinkert (v. l.), Stephan Fischer, Peter Starmann, Jürgen Risau, Stefan Albers, David Pepping und Ulrich Guddorf treiben das Vorhaben voran. Einen Vorschlag für ein gemeinsames Logo (kl. Bild) gibt es schon. Foto: Vera Szybalski

Im Mittelpunkt steht nicht das Trennende, sondern das Einende. Das stellt Stephan Fischer zu Beginn klar: „Es ist nicht mehr ‚die‘ und ‚wir‘.“ Stattdessen soll es bald ein neues Wir-Gefühl geben, wenn der SC Preußen Borghorst und der SV Wilmsberg zur Saison 2017/2018 ihre Jugendspielgemeinschaft an den Start schicken.

In der A- und B-Jugend machen die beiden Borghorster Vereine dann gemeinsame Sache. Stefan Albers, Peter Starmann, Stephan Fischer , Franz Scharlau und David Pepping aufseiten der Wilmsberger sowie Karl-Heinz Brinkert, Jürgen Risau, Holher Bühn und Ulrich Guddorf aufseiten der Preußen haben in vielen Gesprächen über diese Art der Kooperation beraten, nun wagen sie den Schritt. Bei einer Informationsveranstaltung am Montagabend wurde der aktuelle Sachstand den Spielern vorgestellt.

Die erste Erkenntnis: das Interesse ist groß. Zahlreiche Jugendliche waren ins Clubheim der Wilmsberger gekommen. Ausführlich erläuterten Pepping und Fischer die Notwendigkeit des Projektes, bedingt etwa durch den Spielermangel nach der C-Jugend, den demografischen Wandel und geändertes Freizeitverhalten sowie warum überhaupt zwei Vereine entstanden sind: nördlich der Bahnlinie der „Stadtverein“ SC Preußen Borghorst und südlich der Bahnlinie „der Verein der Bauerschaft“, der SV Wilmsberg .

Piggen und Preußen erhoffen sich durch die Zusammenarbeit unter anderem eine höhere Qualität im Nachwuchsbereich, ein aktives Vereinsleben und die Möglichkeit, den Junioren individuelle Förderung bieten zu können. Zudem bleibt die Basis für den Seniorenfußball erhalten. „Bei aller Skepsis, die verständlich ist. Nehmt das mit nach Hause, lasst das sacken. Das ist wirklich eine coole Sache für euch“, warb David Pepping bei den Jugendlichen für das Projekt.

Das sieht so aus, dass die beiden Borghorster Fußballvereine in der A- und der B-Jugend jeweils zwei Mannschaften stellen. Nach Möglichkeit wird es parallele Trainingszeiten geben, damit eine Durchlässigkeit zwischen erster und zweiter Mannschaft hergestellt werden kann. Beide Vereine sind dem Neutralitätsprinzip verpflichtet, wer in welchem Team spielt, wird nach Leistungskriterien entschieden. Erste gemeinsame Trainingseinheiten könnten bereits in der Rückrunde stattfinden.

Jeweils ein Verein ist verantwortlich für eine Altersklasse. Im ersten Jahr werden die Preußen die A-Jugend übernehmen, die Wilmsberger die B-Jugend. Das heißt aber nicht, dass die A-Jugend nun ausschließlich bei den Preußen trainiert und spielt und die B-Jugend bei den Piggen. Da soll es eine Art Kreislauf geben. Mitglied bleibt jeder in seinem Verein.

Trainer der A1 werden Michael Groll und Jörg Bäumer, die A2 wird von Jonas Ratert gecoacht. Bei der B1 stehen Frank Waldkötter und Alex Berning an der Seitenlinie, für die B2 sind die Verantwortlichen noch auf der Suche nach Übungsleitern. Auch für die A2 soll noch ein zweiter Trainer gefunden werden.

Als Wegbereiter für das Projekt in finanzieller Hinsicht haben die beiden Vereine Wolfgang Gözze gewinnen können. Gemeinsam wollen Preußen und Piggen daran arbeiten, dass die Jugendspielgemeinschaft eine Erfolgsgeschichte wird. Die Basis dafür ist gelegt. „Wir schaffen die Voraussetzungen. Ihr müsst gucken, was ihr daraus macht“, sagte Karl-Heinz Brinkert.

Die Koordinierungsgruppe trifft sich weiter regelmäßig, will ein Jugendspielgemeinschaftskonzept ausarbeiten und einen Koordinator als Bindeglied zwischen Spielern und Koordinierungsgruppe installieren. In Stein gemeißelt ist nichts. Jahr für Jahr kann neu entschieden werden, ob die Jugendspielgemeinschaft fortgeführt wird.

Entwickelt sie sich zu einer Erfolgsgeschichte, könnte ein erster Schritt in Richtung einer Gesamtfusion der beiden Vereine getan sein. In dem Fall könnte es endgültig mit dem Spruch aus früheren Zeiten – „Wenn man über die Schranken kam, gab es was auf die Backen“ – vorbei sein.

Bericht in der WN vom 15. Febr. 2017 von Vera Szybalski

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Markus „Charlie“ Laukötter und der SCP gehen ins dritte Jahr

Markus Laukötter, mittlere Reihe stehend links, mit seinem „verschworenen Haufen“.

Charlie Laukötter wird auch in der kommenden Saison die Zweite des SCP trainieren und somit ein weiteres Jahr bei den Preußen seine gute und erfolgreiche Arbeit fortsetzen.

Er steht voll hinter dem sportlichen Konzept und identifiziert sich mit dem Verein. Ihm ist es gelungen, die Zweite als Unterbau der Ersten aufzubauen und an die Spitze der Kreisliga B zu führen. Dabei hat er es nicht immer ganz einfach, muss er doch manches Mal bis zu 25 Spieler beim Training beschäftigen und vor Allem auch bei Laune halten, bekanntlich können ja am Sonntag nur maximal 14 Spieler zum Einsatz kommen.

Aber irgendwie ist es ihm gelungen, aus der Zweiten einen verschworenen Haufen entstehen zu lassen, der auch noch Auffangbecken für diejenigen Spieler ist, die Sonntags von oben kommen.

Und somit ist es nicht verwunderlich, dass das Gespräch über eine Verlängerung seiner Trainertätigkeit, vielleicht dann sogar in der Kreisliga A, nicht sehr zeitintensiv war und man sich schell einig wurde.

 
 
 

Vereinsinternes Hallenturnier des SCP war ein voller Erfolg

Die Finalteilnehmer Arminia Bierzelt und FC Dauerfeuer

Am Samstag richtete der SCP zum vierten Mal ein vereinsinternes Turnier aus.

Acht bunt gemischte Mannschaften, bestehend aus Spielern der I. und II. Senioren, den Alten Herren, Damen und A-Jugend sowie Jugendtrainern, Betreuern, Jugendausschuss- und Vorstandsmitgliedern spielten um den Turniersieg. Dabei ging es in erster Linie darum Spaß zu haben und den Zusammenhalt im Verein zu stärken. Das es dabei nicht Bierernst zuging, zeigten schon die Namen der Mannschaften.

So spielten in Gruppe A die SpVgg Irrläufer, der FC Dauerfeuer, Holzklotz United und die Bierokraten und in Gruppe B der TuS Halbe Lunge, Arminia Bierzelt, Mut zur Lücke e.V. und Real Litätsverlust zunächst die Halbfinal- und Finalteilnehmer aus. Hier bezwangen dann Arminia Bierzelt den FC Dauerfeuer mit 4:1 Toren.

Im Anschluss an das Turnier wurde dann im Preußen-Stübel der Turniersieger ausgiebig gefeiert.

 
 

SC Preußen im Aufbruch

Bericht in der WN vom 13. Jan. 2017 von Heiner Gerull

Foto: Thomas Strack

Mit Diogo Maia Rego und Isuf Asllani haben sich in der Winterpause zwei hochkarätige Neuzugänge den Bezirksligisten SC Preußen Borghorst angeschlossen. Trainer Carlos Andrade bringt klar zum Ausdruck, was er von den beiden Neulingen erwartet.

Zwischenzeitlich tendierten die Chancen auf den Klassenerhalt gen Null. Doch kurz vor Jahresschluss nahmen die Bezirksliga-Fußballer des SC Preußen Borghorst richtig Fahrt auf. Dieser Aufwind soll die Mannschaft im neuen Jahr zum Klassenerhalt führen. Dabei ruhen die Hoffnungen maßgeblich auf zwei Neulingen: Diogo Maia Rego und Isuf Asllani. „Das sind Spieler, die uns weiterhelfen werden. Sie bringen richtig Qualität mit“, freut sich Carlos Andrade über den Zuwachs. Die Botschaft des Trainers ist unmissverständlich. Mitten im Winter herrscht Aufbruchstimmung in Borghorst.

Vereine, die in der Winterpause Spieler holen, wandeln auf schmalen Grat. Denn nur selten finden sich Kräfte, die dazu beitragen, die sportlichen Ziele zu verwirklichen. Im Fall des SC Preußen dürfte das anders sein. Denn mit dem ehemaligen Wilmsberger Maia Rego und dem Ex-05er Asllani setzten die Borghorster ein Zeichen, wohin der Weg im neuen Jahr führen soll: Hinaus aus der Abstiegszone ins gesicherte Mittelfeld.

„Diogo ist ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann. Er ist technisch versiert und stark im Spiel eins gegen eins“, zeigt Andrade die Qualitäten des offensiven Mittelfeldakteurs auf. Nicht nur der SCP-Coach weiß, was er an seinem Neuzugang hat. Die gesamte Borghorster Fußball-Familie freut sich über die Rückkehr des verlorenen Sohnes, hat dieser doch schon in der Jugend für den Club gekickt und dabei sein Talent zu erkennen gegeben. Mit dem Wechsel vom Ortsrivalen SV Wilmsberg zum SC Preußen kehrt der Portugiese zu seinen Wurzeln zurück.

Auch Isuf Asllani ist in Steinfurt kein Unbekannter. Denn bereits zweimal stand er in Diensten des SV Burgsteinfurt. Das erste Mal schlug der Deutsch-Albaner Anfang 2010 seine Zelte bei den Stemmertern auf. Nach einer ersten Stippvisite bei Emsdetten 05 kehrte er am 1. Juli 2011 für eine Saison zu den Gelb-Roten zurück. Zuletzt spielte Asllani ein zweites Mal für den Landesligisten Emsdetten 05. Dort fiel er jedoch den Turbulenzen einer restlos verkorksten Hinrunde zum Opfer und wurde ausgebootet. Bei Preußen Borghorst beginnt für ihn ein neues Kapitel seiner Laufbahn. In dem es der 33-Jährige allen noch einmal zeigen will.

Andrade jedenfalls ist von den Qualitäten seines Novizen überzeugt: „Isuf war Torschützenkönig, als Emsdetten 05 in die Landesliga aufgestiegen, und er war auch bei der Zweiten des FC Eintracht Top-Torschütze. Er weiß, wo die Hütte steht.“ Somit gehen die Preußen gut gerüstet in die Vorbereitung, in der es darauf ankomme, „die beiden Neuen möglichst rasch zu integrieren“, erläutert Andrade.

 

Jugendlicher des Jahres 2016
Leon Smitz

Dass junge Menschen für vorbildhafte Leistungen Lob und Anerkennung verdienen, das praktiziert die Jugendabteilung des SC Preußen Borghorst bereits seit 1976 mit der Auszeichnung “Jugendlicher des Jahres“.

Jetzt wählte die Jugendabteilung den 18-jährigen Leon Smitz zum Preußen-Jugendlichen des Jahres 2016.

Durch sein Engagement, indem er nun schon seit 3 Jahren neben der Schule, in seiner Freizeit zweimal wöchentlich die Trainingseinheiten inclusive der Vorbereitungen übernimmt und die Mannschaft samstags bei den Spielen betreut, hat er sich diese Auszeichnung verdient.

Hierüber freut sich Leon sehr, der seit 2002 dem Verein angehört.

Da hat er bei den Mini-Kickern angefangen Fußball zu spielen. In der C-Jugend zwang ihn dann eine Knieverletzung zum Aufhören.

Seit Anfang 2014 ist Leon Jugendtrainer beim SCP.

Aktuell trainiert er zusammen mit seinem Freund Nick Petersen mit großem Engagement und Erfolg die E1.

Ein wichtiger Trainer war Patrick Overhage in der D-Jugend. Bei ihm war die Mischung aus Spaß, aber auch Ernsthaftigkeit während des Trainings perfekt.

Mit Preußen Borghorst verbindet ihn besonders, dass bereits sein Opa Leonhard Smitz Mitglied war und sein Vater Jürgen bis heute Mitglied ist und auch jahrelang in der Jugend Fußball gespielt hat. Ihm gefallen besonders die gute Kommunikation und die damit verbundenen guten Kompromisse der Trainer untereinander.

Fußball ist sein großes Hobby, sein Lieblingsverein ist der FC Schalke 04.

Derzeit macht er sein  Abitur und besucht die 13. Klasse der Wirtschaftsschulen des Kreises Steinfurt. Sein Ziel danach ist es, ein Lehramtsstudium zu beginnen. Nebenbei gibt er auch noch Nachhilfe.

Leon ist gerne Jugendtrainer, da es zwei seiner Leidenschaften verbindet, nämlich Fußball und die Arbeit mit Kindern. Zudem bereitet es ihn auch auf seine zukünftigen Berufsziele vor.

 
 

Andrade verlängert, Asllani im Anflug

Bericht in der WN vom 30. Dez. 2016 von Vera Szybalski

Carlos Andrade bleibt Preußen Borghorst treu, Isuf Asllani (kl. Bild) kommt im Winter neu dazu. Foto: Vera Szybalski

Carlos Andrade ist nicht der Typ Trainer, der sich nach einer Saison wieder einen neuen Verein sucht. In Nordwalde war Andrade einige Jahre, auch sein Engagement in Borghorst ist längerfristig angelegt. Deshalb hat Andrade vor knapp zwei Wochen auch für die kommende Spielzeit seine Zusage gegeben und seinen Vertrag verlängert.

Beide Seiten wurden sich schnell einig, erklärt Friedhelm Wies , Sportlicher Leiter bei den Preußen. „Ich freue mich. Die Mannschaft hat schon eine Entwicklung gemacht und die will ich weiter begleiten“, sagt Andrade . „Die Chemie ist der Truppe stimmt, der Vorstand unterstützt uns. Diese Menschlichkeit ist mir sehr wichtig.“

In der Bezirksliga kämpft der SC Preußen Borghorst um den Klassenerhalt, als Tabellenvorletzter hat sich die Mannschaft in die Winterpause verabschiedet. Damit es in der Rückrunde aufwärts geht, haben sich die Preußen nicht nur die Dienste von Diogo Maia Rego (wir berichteten) gesichert, sondern mit Isuf Asllani ist ein weiterer Spieler im Anflug. Asllani, der auch schon für den SV Burgsteinfurt auf Torejagd ging, kommt im Winter von der Spielvereinigung Emsdetten 05. Seine Zusage gilt zunächst bis Sommer.

Der Trainer bleibt den Borghorstern definitiv auch darüber hinaus erhalten. Andrades Zusage für die kommende Saison gilt ligaunabhängig. Allzu viel mit einem möglichen Abstieg wollen sich die Preußen aber nicht beschäftigten, der Klassenerhalt in der Bezirksliga ist das erklärte Ziel. Das wird dann mit den zwei Neuzugängen angegangen. Andrade: „Wir freuen uns auf die beiden.“

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Hans Günter Hahn macht’s schon wieder

 

Erstmals in der Saison 2014/2015 stattete die Firma H.G. Hahn-Haustextilien GmbH aus Steinfurt Borghorst die Erste Mannschaft des SC Preußen Borghorst mit neuen Präsentationsanzügen aus. Seitdem engagierte sich der Firmeninhaber in jeder Saison aufs Neue und ermöglicht so, dass die aus der Jugend kommenden Eigengewächse sowie die Neuzugänge ebenfalls mit den schicken Präsentationsanzügen ausgestattet werden können und der Verein somit ein einheitliches Erscheinungsbild präsentieren kann.

Das Foto zeigt den Firmeninhaber H.G. Hahn mit den aktiven Seniorenspielern, Betreuern und dem Trainergespann.

Der Vorstand des SCP bedankt sich bei Hans Günter Hahn recht herzlich für die erneute Unterstützung.

 

Die kalte Zeit kann kommen

Aus alter Verbundenheit zum SC Preußen Borghorst 1911 e.V. sponserte Geschäftsführer Jürgen Köning vom Autohaus Senden, Messingweg 3 in 48308 Senden, der Ersten Mannschaft jetzt 8 Coaching-Jacken. Auf dem Bild ganz rechts  Jürgen Köning sowie das Trainergespann, Betreuer und und 5 Aktive der Ersten. Die Spieler und der Vorstand des SC Preußen Borghorst bedanken sich recht herzlich.

 
 
 
 

Hol dir den Schuh mit deinem Namen

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Berni's Bude ...

..... ist während der Heimspiele unserer 1. Mannschaft geöffnet.

Dort gibt es kalte und heiße Getränke sowie Bratwurst und Kuchen!

Wir freuen uns auf Euern Besuch!

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Sporthand - Integration durch Sport

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