Greven 09 - Preußen Borghorst

Bericht in der WN vom 28. Mai 2016

Ausgangslage: Beide „Aufsteiger“ haben den Klassenerhalt bereits gesichert. Die Preußen schon etwas länger, Greven am vergangenen Spieltag. Borghorst präsentierte sich in der Liga zuletzt nicht in guter Form, verlor drei Mal in Folge. Unter der Woche gelang dafür im Pokal ein Sieg gegen Ochtrup.

Personal: Der Kader ist am Sonntag auf Kante genäht. Wahrscheinlich reisen die Borghorster mit 13 Feldspielern und zwei Torhütern nach Greven.

O-Ton: „Wir wünschen uns natürlich einen guten Saisonabschluss. Ob man das dann so hinbekommt, ist eine andere Frage“, sagt SCP-Trainer Ralf Zenker.

Sonntag 15 Uhr Am Sportplatz 4, Greven

 

Preußen Borghorst landet 4:0-Pokalsieg gegen Arminia Ochtrup

Rausch trifft doppelt / Arminia mit vier A-Junioren

Preußens Luca Berning (weißes trikot) und Ochtrups Julian Averbeck lieferten sich vor allem in der ersten Halbzeit packende Zweikämpfe. Foto: Heiner Gerull

Mit einem 4:0 (0:0)-Sieg in der zweiten Runde des Kreispokals zog der SC Preußen Borghorst am Dienstagabend in die dritte Runde ein, wo der Gegner SC Altenrheine oder Borussia Emsdetten heißt. Trotz des am Ende deutlichen Ergebnisses enttäuschte auch die stark verjüngte Ochtruper Mannschaft nicht.

50 Minuten lang tat sich der SC Preußen Borghorst im Kreispokalspiel der zweiten Runde gegen Arminia Ochtrup schwer. Doch am Ende sprang gestern Abend noch ein verdienter, wenngleich um ein oder zwei Tore zu hoch ausgefallener 4:0 (0:0)-Sieg für die Gastgeber heraus. In der dritten Kreispokalrunde bekommen es die Preußen mit dem Sieger der Partie SC Altenrheine gegen Borussia Emsdetten zu tun.

Nach einer kurzen Phase des Abtastens übernahm Bezirksligist Borghorst das Zepter und erspielte sich auch Feldvorteile. Klare Chancen blieben aber Mangelware, weil das Spiel in die Spitze zu ungenau war. Zudem agierte die auf mehreren Positionen veränderte Ochtruper Elf in der Torabsicherung zuverlässig.

SCA-Trainer Klaus Holtmann hatte zuvor angekündigt, einigen jungen Akteuren Spielpraxis vermitteln zu wollen. Das setzte er auch um. So standen mit Angreifer Philipp Jesewski, Janik Hannekotte und Jannis Theile drei A-Junioren in der Startformation. Mitte der zweiten Halbzeit kam mit Paolo Ferreira Lopes noch ein vierter hinzu. Allesamt rechtfertigten sie das in sie gesetzte Vertrauen.

Das taten aber auch die zuletzt arg gebeutelten Borghorster. Verfehlten Luca Berning (25.), Lennart Rausch (36.) und Martin Schlattmann in der ersten Halbzeit noch das Ziel, so wirkte der Führungstreffer von Sven Berghaus in der 65. Minute wie ein Brustlöser. Der SCP-Kapitän war mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 30 Metern erfolgreich.

Das 1:0 verlieh Preußens Aktionen Sicherheit, obwohl sie kurz zuvor nach einem Patzer in der Abwehr fast in Rückstand geraten wären. Jesewski hatte aus halblinker Position innerhalb des Strafraumes abgezogen, doch SCP-Keeper Frederik Teupen rettete glänzend.

In den letzten 20 Minuten schwanden beim klassentieferen A-Ligisten zusehends Kraft und Kondition. Maßgeblich war das auch den Belastungen in den zurückliegenden englischen Wochen geschuldet.

Dagegen nutzten die Borghorster ihre Chance, um sich den Frust der jüngsten Vergangenheit von der Seele zu schießen. Dabei ging auch die Taktik von Trainer Ralf Zenker und seinem „Co“ Michel Straube auf. Sie hatten in der Pause mit Aldo Colalongo für Nico Matic eine weitere Offensivkraft gebracht; eine Maßnahme, die sich belebend auf das in der ersten Halbzeit statische Borghorster Spiel auswirkte.

Die Entscheidung fiel schließlich in der 68. Minute, als Ochtrups Temur Natsvishvili Rausch im eigenen 16er foulte. Tobias Mader ließ sich die Chance nicht entgehen und versenkte die Kugel vom Elfmeterpunkt aus zur Borghorster 3:0-Führung. Denn Schlusspunkt setzte der am gestrigen Tag auffälligste Spieler, Lennart Rausch, in der 79. Minute mit dem Treffer zum 4:0-Endstand.

Letztlich ging Borghorst Sieg in Ordnung. Aber auch Ochtrup verkaufte sich mit seiner stark verjüngten Mannschaft zumindest 70 Minuten lang respektabel.

SC Preußen Borghorst: Teupen – Lürwer, Mader, Matic (46. Colalongo), Berning – Berghaus, Brake (75. Westhoff) – Klein, Piotrowski, Rausch – Schlattmann.

SC Arminia Ochtrup: Laurenz – Averbeck (66. Ferreiro Lopes), Natsvlishvili, Frieling, M. Engbrink – J. Engbrink – Hannekotte, Heilig (21. Abu Hamid), Bode, Theile – Jesewski.

Tore: 1:0 Berghaus (51.), 2:0 Rausch (68.), 3:0 Mader (71./Foulelfmeter), 4:0 Rausch (79.)

Bericht in der WN vom 25. Mai 2016 von Heiner Gerull

 

Unterschiedliche Befindlichkeiten

Kreispokal

Geste des Dankes: Preußen Borghorsts Vorsitzender Karl-Heinz Brinkert (re.) und sein Stellvertreter Reinhard Rotterdam verabschiedeten vor dem Meisterschaftsspiel gegen TuS Recke Trainer Ralf Zenker (3. von li.), Co-Trainer Michel Straube (2. von li.) und Spieler Alex Hesener. Foto: iPreußen Borghorst

In der zweiten Runde des Kreispokalwettbewerbes empfängt Bezirksligist SC Preußen Borghorst am Dienstagabend den A-Ligisten SC Arminia Ochtrup. Es ist eine Partie zu erwarten, die aus mehreren Gründen Spannung verspricht.

Mit höchst unterschiedlichen Befindlichkeiten gehen Bezirksligist SC Preußen Borghorst und A-Ligist SC Arminia Ochtrup ins Kreispokalspiel der zweiten Runde heute ab 19 Uhr im Preußen-Stadion. „Ich denke, da spielt es keine Rolle, wer Bezirks- und wer A-Ligist ist. In jedem Fall wird es ein schweres Spiel für uns“, sagt Preußens Trainer Ralf Zenker.

Noch vor wenigen Wochen wären die Borghorster sicherlich entspannter in die Partie gegangen. Doch drei Niederlagen in Serie mit 14 Gegentoren stempeln die Gastgeber nicht gerade zum Favoriten. Weshalb es nach der höchst erfolgreichen Serie von neun Spielen, in denen der SCP ungeschlagen geblieben war, zu diesem Bruch kam, ist selbst für Zenker kaum erklärbar. „Man hat gesehen, dass wir rasch an unsere Grenzen stoßen, wenn nicht alle an ihr Limit kommen.“ Da ist es für den Borghorster Coach ein schwacher Trost, „dass wir uns die Krise in einer Phase nehmen, in der es nicht mehr wirklich wichtig für uns ist“, gibt der Coach zu verstehen. In der Tat hätte es eng werden können, wäre der sportliche Einbruch zu einem früheren Zeitpunkt erfolgt. Immerhin haben die Borghorster heute die Chance, mit einer gegenüber dem vergangenen Sonntag unveränderten Mannschaft in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Wobei sie mit dem SC Arminia auf ein Team treffen, das nach durchwachsenem Start richtig in Fahrt gekommen ist. Die letzte Niederlage kassierte Arminia bei 0:2 in Leer. Seitdem geht es stetig bergauf, auch wenn Trainer Klaus Holtmann konstatiert, „dass die Belastung in den vergangenen Wochen sehr hoch war.“ Nicht zuletzt aus diesem Grund gibt der Coach dem einen oder anderen A-Jugendlichen heute Abend die Chance, Spielpraxis in der „Ersten“ zu sammeln.

Die Rollen sieht Holtmann klar verteilt. „Als Bezirksligist ist Preußen Borghorst sicherlich der Favorit.“ Der SCA-Trainer sagt das nicht zuletzt deshalb, weil ihm drei oder vier seiner Stammkräfte heute nicht zur Verfügung stehen.

Bericht in der WN vom 24. Mai 2016 von Heiner Gerull

 

Fehlerfestival in der Preußenabwehr

Preußen Borghorst verliert gegen TuS Recke

Das lange Beim kommt zu spät, Nils Piotrowski (links) erzielt in der 24. Minute den Anschlusstreffer zum 1:2. Geholfen hat das Tor in der Endabrechnung allerdings nicht. Foto: Günter Saborowski

Es war ein wahres Schützenfest – nur leider mit dem größeren Anteil an Toren auf der falschen Seite. Der SC Preußen Borghorst hat sein letztes Heimspiel unter dem Trainergespann Ralf Zenker/Michel Straube mit 2:5 (1:2) gegen den TuS Recke verloren.

Deutlich sogar, doch das hatte seinen Grund: Die Mannschaft, die bis vor einigen Spieltagen noch eine der besten Abwehrreihen der Liga ihr Eigen nennen konnte, glich in der Deckung einem Torso. Mindestens drei der fünf Gegentreffer waren vermeidbar und resultierten aus eigenen Fehlern.

„Fünf bis sechs Leute sind zurzeit einfach neben der Spur. Wir haben uns alle fünf Gegentore selbst reingetan. Recke musste ja nur auf unsere Fehler warten“, war Ralf Zenker wenig erfreut darüber, dass sein letzter Auftritt mit der Mannschaft vor heimischem Publikum so in die Hose gegangen ist.

Und das begann schon in der 11. Minute, als Andre Klostermann nach einem Fehler von Aldo Colalongo zum 1:0 einschießen durfte. Drei Minuten später setzte sich das fort, diesmal nach einer Ecke. Die Preußen bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Tobias Lampe zog aus 18 Metern ab – und traf. Martin Schlattmann, allein vor Reckes Keeper, oder Sven Berghaus (19. ans Lattenkreuz) hatten den Ausgleich auf dem Fuß, den in der 24. Minute Nils Piotrowski endlich erzielte.

Richtig schlimm wurde es nach der Pause; zwar hatte Berghaus (67.) noch den Ausgleich auf dem Stiefel, doch dann ereignete sich das Fehlerfestival der Preußenabwehr: 68. Minute: Brake und Teupen sind sich uneins, 1:3 durch Wullkotte; 84.: wieder ein Abwehrdesaster, Maik Klostermann macht das 2:4; 90.: Maik Klostermann und Ryan Hagan spielen mit der Abwehr Katz und Maus – 2:5 durch Hagan. Das zwischenzeitliche 2:3 von Simon Lürwer, super herausgespielt über die rechte Seite, fiel dabei kaum mehr ins Gewicht.

SC Preußen: Teupen - Piotrowski, Brake, Matic (77. Mader), Colalongo - Schabos, Brinkjans - Schlattmann (64. Lürwer), Berghaus, Rausch (78. Klein) - Hesener.

Tore: 0:1 Andre Klostermann (11.), 0:2 Tobias Lampe (14.), 1:2 Nils Piotrowski (24.), 1:3 Dennis Wullkotte (68.), 2:3 Simon Lürwer (71.), 2:4 Maik Klostermann (84.), 2:5 Raan Hagan (90.).

Bericht in der WN vom 23. MAi 2016 von G. Saborowski

 

Preußen Borghorst will Eindruck machen

Bericht in der WN vom 21. Mai 2016

SCP-Torjäger Alexander Hesener (M.) soll einen schönen Abschied bekommen. Foto: Vera Szybalski

Letztmalig in der Saison 2015/16 stellt sich der SC Preußen Borghorst dem eigenen Publikum vor. Am Sonntag gibt der TuS Recke seine Visitenkarte im Sportzentrum ab. Zuletzt wirkten die Preußen nicht ganz so frisch – das soll sich jetzt ändern.

Ausgangslage: Kurz vor dem Saisonfinale sind die Preußen in einen Negativstrudel geraten. Zuletzt gab es zwei deutliche Niederlagen. Im letzten Heimspiel dieser Ligasaison soll auf jeden Fall noch mal eine gute Leistung her.

Personal: Die Preußen treten voraussichtlich mit dem gleichen Kader wie am vergangenen Montag an.

O-Ton: „Es wäre wünschenswert, dass wir wieder in die Spur kommen. Der letzte Eindruck ist ja meist der, der bleibt“, hofft Trainer Ralf Zenker, auf einen erfolgreichen Ausgang. Das Team müsse, so Zenker, auch „an Alex Hesener denken“. Der scheidende SCP-Top-Torschützen soll einen schönen Nachmittag bekommen. „Ob wir den TuS Recke dann auch schlagen, steht auf einem anderen Blatt“, weiß Zenker um die Stärke des Tabellenvierte.-vera-

Sonntag 15 Uhr Sportzentrum Borghorst

 

Reserve von SF Lotte macht Boden gut

Bericht im Lokalsport vom 16. Mai 2016 von Alfred Stegemann

Endlich durften die Sportfreunde wieder jubeln. Hier freut sich die Reserve über den Treffer zum 2:0 Gerrit Ruhöfer. Foto: Foto: Mrugalla

Sie können es doch noch, die Reserve-Kicker von SF Lotte. Auch ohne große Unterstützung aus dem Regionalliga-Kader feierte die Mannschaft des Trainer-Duos Thomas Egbers und Maijd Cirousse am Montag gegen Preußen Borghorst einen auch in dieser Höhe völlig verdienten 4:0-Erfolg.

Mit Semih Daglar half nur ein Spieler „von oben“ aus, dennoch waren die Sportfreunde jederzeit Herr der Lage. Daglar lief allerdings zu großer Form auf und erzielte die Treffer Nummer zwei und drei. Die Mannschaft bleibt trotz des Sieges zwar auf einem Abstiegsplatz, hat den Kontakt zum rettenden Ufer aber wieder hergestellt. Greven 09 als 13. weist nur noch einen Zähler mehr auf.

Von Beginn an untermauerten die Sportfreunde, dass sie diese Partie unbedingt gewinnen wollten. Die Gäste verzeichneten während der gesamten 90 Minuten nicht eine wirkliche Torgelegenheit. Auf der anderen Seite ließ Lotte sogar noch einige Chancen liegen, sonst wäre der Erfolg noch deutlich ausgefallen.

Von Borghorst gab es keine wirkliche Gegenwehr, die Sportfreunde dagegen waren von Beginn an aggressiv und drin im Spiel. So war das 1:0 nach einer halben Stunde durch Mergim Selimi längst überfallig. Das 2:0 kurz vor der Pause durch Gerrit Ruhöfer war absolut verdient.

Nach dem Seitenwechsel ließen die Hausherren nicht nach und erhöhten durch zwei Treffer von Semih Daglar (68. und 71.) auf 4:0.

In einer Woche steigt das Kreisderby bei Teuto Riesenbeck.

SF Lotte 2: Dibra - Ferringo, Peprah-Agyemang, Cirousse, Behrendt, Sydikum (75. Weinrich), Selimi (81. Kamali), Daglar, Ruhöfer, Uckac, Ott (85. Vogelmann).

Tore: 1:0 Selimi (31.), 2:0 Ruhöfer (42.), 3:0, 4:0 Daglar (68., 71.).

 

90 Minuten katastrophal

Preußen Borghorst verliert bei Lotte II mit 0:4

Frederik Teupen verhinderte weitere Gegentore. Foto: Strack

Die beeindruckende Serie ohne Niederlage des SC Preußen Borghorst beendete bereits der SV Wilmsberg, am Montag gegen die Sportfreunde Lotte II setzte sich der Negativtrend – der bereits vor dem Wilmsberg-Spiel begann – weiter fort. Dem Kellerkind aus Lotte unterlagen die Preußen deutlich mit 0:4 (0:2).

„Das war 90 Minuten katastrophal, das war gar nichts“, sagte Michael Straube. „Die Borghorster Zuschauer, die mit nach Lotte gefahren sind, können einem nur Leid tun.“ Die Gäste erwischten durch die Bank einen schlechten Tag, Lotte hingegen hatte nach Grevens Niederlage unter der Woche wieder Hoffnung auf den Klassenerhalt geschöpft und ging engagiert zu Werke.

Als Mergim Selimi (30.) die Sportfreunde in Führung brachte, war das keine Überraschung mehr, sondern hatte sich vielmehr zuvor bereits angedeutet. Gerrit Ruhöfer (43.) erhöhte auf 2:0. Frederik Teupen verhinderte mit starken Paraden weitere Gegentreffer.

Die folgten dann nach der Pause. Regionalliga-Leihgabe Semih Daglar (68., 71.) war für die Preußen nie zu halten – Straube: „Sobald er am Ball war, haben wir nur noch zugeguckt.“ – und erzielte noch Treffer Nummer drei und vier. „Wir haben vier Mal entscheidend den Ball verloren, über wenige Stationen kommt Lotte dann zum Abschluss“, ähnelten sich die Gegentore laut Straube: „Und wir hatten nicht eine Torchance.“

SCP: Teupen – Piotrowski, Brake, Westhoff (78. Matic), Lürwer – Schabos – Colalongo (80. Klein), Berghaus, Schlattmann (78. Berning), Rausch – Hesener.

Tore: 1:0 Selimi (30.), 2:0 Ruhöfer (43.), 3:0 Daglar (68.), 4:0 Daglar (71.).

Bericht in der WN vom 17. Mai 2016

 

Nur ein Sparringspartner

SV Wilmsberg gewinnt bei Preußen Borghorst

Die sonst so starke Defensive der Preußen kassierte im Derby gleich fünf Gegentreffer. Einen davon erzielte Diogo Maia Rego (l.). Die Serie von Lennart Rausch (kl. Bild) und Co. von neun Siegen ohne Niederlage ist damit beendet. Foto: Vera Szybalski

Nach dem Derby gab Ralf Zenker einen kleinen Einblick in das Gesagte vor dem Spiel: „In der Besprechung wurde, glaube ich, auf Christof, auf Jannick, auf Matze, auf Diogo hingewiesen.“ Das Problem an dem Ganzen: Die Warnung vor der Stärke der Wilmsberger kam bei seinen Spielern offensichtlich nicht richtig an.

Zenker: „Wenn man eine halbe Stunde vorher was dazu gesagt hat, muss man sich schon fragen: Geht das bei dem einen nur zum rechten Ohr rein und zum linken wieder raus?“ Denn Christof Brüggemann, Jannick Hagedorn, Matthias Brüggemann und Diogo Maia Rego waren die vier Schützen der Wilmsberger Tore beim 5:1 (2:0)-Erfolg gegen den SC Preußen Borghorst.

Die Serie aus neun Siegen ohne Niederlage endete damit – und das völlig verdient. Derbystimmung kam bei den Preußen, ganz anders als bei den Piggen, nie richtig auf. „Wilmsberg ist hierhin gekommen, um zu gewinnen und wir waren halt ein angenehmer Sparringspartner“, fällte Zenker ein hartes Urteil. Christof Brüggemann sah es ähnlich: „Borghorst hatte nicht den allerletzten Biss oder wir waren wirklich so viel besser.“

Die Gäste bestimmten das Geschehen. Das drückte sich auch in Toren aus: Hagedorn (24.) brachte die Piggen mit einem Fernschuss in Führung, nach einer starken Flanke von Maia Rego erhöhte Christof Brüggemann (42.) mit einer Kopfball-Bogenlampe auf 2:0.

Dabei war es nicht so, dass die Borghorster kein einziges Mal gefährlich vor dem Kasten von Lukas Schröder auftauchten. Einmal wackelte kurz die Führung, den Schuss von Jonas Baumann (37.) wehrte Schröder aber beim Stand von 1:0 mit dem Fuß zur Ecke ab. „Man muss fairerweise sagen, wenn er das Ding zum 1:1 macht, dann weiß ich nicht, wie das Spiel weitergeht“, wusste Brüggemann nur zu gut um die Comeback-Qualitäten der Adlerträger.

Die hätten auch kurz nach der Halbzeit noch mal eine entscheidende Rolle spielen können, denn Dennis Brake und Alexander Hesener (48.) hätten noch mal für Spannung sorgen können. Aber es blieb beim Konjunktiv. Denn Brake scheiterte am Pfosten, Hesener anschließend mit dem Nachschuss.

Statt einem Aufbäumen der Preußen gab es einen weiteren Treffer der Wilmsberger zu sehen: Hagedorn bekamen die Hausherren noch gestoppt, Matthias Brüggemann (50.) ließ sich aber nicht aufhalten und erzielte Treffer Nummer drei. Luca Berning (59.) verkürzte zwar noch mal, aber spätestens nach Maia Regos Treffer (66.) waren die Piggen endgültig auf der Siegerstraße. Matthias Brüggemann verpasste in der 74. Minute zunächst noch das 5:1, das erzielte er dann sieben Minuten später.

Überraschend kam die deutliche Niederlage für Zenker nicht: „Das hat sich zuletzt schon angedeutet. Heute war dann auch mal ein Gegner da, der die Qualität hatte, uns abzuschießen.“ Dass der Erfolg der Gäste verdient war, daran gab es keine Zweifel. Zenker: „Es war nicht unglücklich, es ist auch nicht dumm gelaufen, es war einfach ein auch in der Höhe verdienter Sieg für Wilmsberg.“

SCP: Teupen – Berning, Brake, Mader, Lürwer – Schabos (46. Groll) – Colalongo, Baumann (83. Brinkjans), Berghaus, Rausch – Hesener.

SVW: Schröder – Langer, Baumeister, Wesselmann, Dobbe – Ochse (83. Thoms), Wies – M. Brüggemann, Hagedorn, Maia Rego (73. Gedenk) – C. Brüggemann (78. Oldach).

Tore: 0:1 Hagedorn (24.). 0:2 C. Brüggemann (42.), 0:3 M. Brüggemann (50.), 1:3 Berning (59.), 1:4 Maia Rego (66.), 1:5 M. Brüggemann (81.)

Text zum Foto: Die sonst so starke Defensive der Preußen kassierte im Derby gleich fünf Gegentreffer. Einen davon erzielte Diogo Maia Rego (l.). Die Serie von Lennart Rausch (kl. Bild) und Co. von neun Siegen ohne Niederlage ist damit beendet. Foto: Vera Szybalski

Bericht in der WN vom 9. Mai 2016 von Vera Szybalski

 

SCP I: Serie endet gegen die Piggen

Wilmsberg an diesem Sonntag einfach besser

Viele Fußballfreunde kamen zum Derby.

Jede Serie geht einmal zu Ende. Das musste der SCP heute erleben, als der SV Wilmsberg als Gast im Borghorster Sportzentrum seine Visitenkarte abgab.

Der SVW war an diesem Sonntag einfach besser. Nach Toren durch Hagedorn (24.) und Christof Brüggemann (42.) führte der Gast zur Pause mit 2:0-Toren. Jonas Baumann auf Seiten des SCP hätte das Ergebnis freundlicher aussehen lassen können, seine Großchance zum zwischenzeitlichen Ausgleich aber vergab er.

Der SVW war auch im zweiten Durchgang das bessere Team. Als Matthias Brüggemann in der 50. Minute auf 3:0 erhöhte, schien das Spiel gelaufen zu sein. Luca Berning allerdings verkürzte mit seiner Flanke auf 3:1. Die Hoffnung aber erlosch, als Diogo Maia-Rego in der 66. Minute auf 4:1 erhöhte. Matthias Brüggemann erzielte  in der 80. Minute sogar noch das 5:1. Der SCP hätte durch Alex Hesener noch verkürzen  können, er scheiterte aber am SVW-Keeper Schröder. An diesem Sonntag sollte es einfach nicht sein.

Makaber, aber wahr. Die Tore der Piggen wurden ausnahmslos von ehemaligen Preußen erzielt.

Weitere Infos

 

Ende der Serie oder Spucke in der Suppe?

Derby zwischen Preußen Borghorst und Wilmsberg

Wer darf am Sonntag jubeln? Die Preußen (l.), wie hier nach Alexander Heseners Tor zum 1:0 im Hinspiel gegen den SVW, oder die Wilmsberger (r.), wie am Donnerstag nach Jannick Hagedorns (l.) Führungstreffer gegen Gievenbeck? Foto: Thomas Strack/Vera Szybalski

Dass Prognosen manchmal herzlich wenig wert sind, beweist im Moment der SC Preußen Borghorst. Vor einem Jahr trafen die Borghorster im Derby auf den SV Wilmsberg – und fügten den bereits als A-Liga-Meister feststehenden Piggen die erste Saisonniederlage zu.

Auf Augenhöhe sahen viele, und das zurecht, die beiden Mannschaften aber nicht. In einem Spiel würden die Preußen vielleicht gut mithalten, sogar gewinnen können, aber auf Dauer setzte sich die Qualität der Wilmsberger durch. Das wurde in der vergangenen Saison wahr: Während die Piggen Meister wurden, sprang für Borghorst mit Rang acht gerade mal ein Platz im Mittelfeld raus.

Die Vorhersage für die neue Saison fiel dementsprechend unterschiedlich aus: Während den Wilmsbergern zugetraut wurde, eine gute Rolle in der Bezirksliga zu spielen, erwarteten viele, dass die Preußen bis zuletzt um den Klassenerhalt kämpfen müssten. Ein Jahr später kann man festhalten: Es kam anders. Vier Spieltage vor dem Ende ist der Abstieg überhaupt kein Thema mehr, den Abstand auf die Piggen haben die Borghorster klar verkürzt.

Um auf Augenhöhe zu sein, fehle vielleicht noch ein bisschen etwas, meint Ralf Zenker. Aber dass es überhaupt so gut laufe, habe keiner, auch er, vor einem Jahr „nicht für möglich gehalten“. Die Preußen sind richtig gut drauf, einen Favoriten im Derby am Sonntag mag Zenkers Gegenüber Christof Brüggemann nicht ausmachen.

Der Wilmsberger Spielertrainer macht keinen Hehl daraus, dass er froh ist, dass die beiden Ortsrivalen in der Tabelle nicht nur drei, sondern sechs Punkte trennen: „Das wäre sonst ein wahnsinniger Motivationsschub.“ Die Hoffnung, die Piggen auf den letzten Metern in der Tabelle noch zu überholen, ist bei Ralf Zenker nicht besonders groß: „Das halte ich für weniger realistisch.“

Für den scheidenden Borghorster Trainer wird das Derby wohl das letzte richtige Highlight in dieser Saison sein und das bietet noch die Chance, den Piggen in die Suppe zu spucken. Die schielen noch auf Platz zwei und damit möglicherweise auf die Aufstiegsrelegation.

Für die Borghorster gibt es so einen Anreiz nicht mehr, dafür werden sie alles versuchen, ihre Serie weiter auszubauen. Neun Spiele in Folge sind die Preußen ungeschlagen und können mit dementsprechend breiter Brust in das Nachbarschaftsduell gehen. Zudem sind sie nicht gerade ein Lieblingsgegner der Wilmsberger.

Für die Motivation dürfte bei dem Duell, wenn Preußens Gegenwart auf seine Vergangenheit trifft, gesorgt sein. Schließlich trugen nur wenige Piggen aus der mutmaßlichen Stammformation nicht das Trikot der Preußen. Im Sommer ist es noch einer mehr: Mit Alexander Hesener wechselt der zweifache Borghorster Torschütze aus dem Hinspiel bekanntlich nach Wilmsberg. Und der dürfte besonders heiß darauf sein, seinen zukünftigen Kollegen zu zeigen, was er kann.

„Das hat man in dieser Woche schon gemerkt“, sagt sein Noch-Trainer Zenker. „Wir hatten regen Austausch, er ist sonst ja mehr der ruhigere Typ. Ihm ist es schon sehr wichtig, dass natürlich er über 90 Minuten auf dem Platz steht und insgesamt die bestmögliche Mannschaft.“ Dass der Borghorster Top-Torschütze gehemmt in das Duell geht, glaubt Zenker nicht: „Ich denke schon, dass er Christof zeigen will, warum der ihn geholt hat.“

Mit 18 Treffern hat Hesener mehr erzielt als Wilmsbergs bester Torjäger Christof Brüggemann. Zenker ist voll des Lobes für seinen Spieler, der immer eine „top Einstellung“ an den Tag lege. Das habe Auswirkungen: „Er belohnt sich selber mit seiner Entwicklung.“ Die entgeht natürlich auch seinem künftigen Coach nicht: „Wenn er so spielt wie in dieser Saison, hat er sowas seinen Platz im Team sicher.“

Während Hesener am Sonntag gesetzt sein dürfte, fehlen den Preußen auch einige Spieler. Nicht mitwirken können voraussichtlich Nico Matic, Nils Piotrowski, Philipp Wierling, Maik Menke, Timo Weiermann und Martin Schlattmann. Bei den Piggen hofft Brüggemann, dass Marius Wies rechtzeitig fit wird.

► Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Preußenplatz.

Bericht in der WN vom 7. Mai 2016 von Vera Szybalski

 

SC Preußen robbt an den TuS heran

TuS Altenberge gegen Preußen Borghorst

Der Eindruck täuscht: Die Preußen (hier Michael Brinkjans und Tobias Mader, li., gegen Kai Hintelmann am Boden) waren trotz ihres 2:0-Sieges keineswegs obenauf. In Halbzeit eins waren die Grünen klar besser, brachten allerdings kein Tor zustande. Foto: Günter Saborowski

Preußen Borghorst hat das Nachholspiel beim TuS Altenberge mit 2:0 durch Tore von Alex Hesener (67. Minute) und Lennart Rausch (69.) gewonnen. Alelrdings kann wahrlich nicht von einem verdienten Sieg gesprochen werden, denn die Gastgeber waren 65 Minuten lang die bessere Mannschaft.

„Unverdienter geht‘s ja wohl nicht“, traf Preußentrainer Ralf Zenker allerdings nach der Partie die richtige Analyse, denn nur durch einen Fehler von TuS-Keeper Marc Wenning-Künne kam Borghorst zum 1:0 – und legte direkt eins nach.

65. Minuten lang zog sich die Begegnung zäh wie ein Kaugummi dahin. Altenberge war zwar spielerisch besser, versagte aber durchgehend vor dem Tor. Malte Greshake (17.) und Kai Hintelmann (32.) hatten die Führung auf dem Fuß. Borghorst dagegen hatte Probleme im Spielaufbau und verlor immer wieder den Ball. „Was wir in der ersten Halbzeit geboten haben, das geht auf kein Kuhhaut“, war Trainer Ralf Zenker erzürnt ob der Leistung seiner Mannschaft.

Erst als sich Marc Wennig-Künne in Halbzeit zwei (67.) einen Fehlpass leistete, Jonas Baumann den auf Alex Hesener spielte, wurde die Partie spannend. Zwei Minuten später erhöhte Lennart Rausch – wiederum nach einem abgefangenen Ball in der Vorwärtsbewegung des TuS – auf 2:0.

„Fußballerisch waren wir klar besser, aber wenn wir nicht in der Lage sind, vorne ein Tor zu schießen“, war Jakob Schlatt, der das Spiel nur von außen beobachten konnte, nicht gut zu sprechen auf seine Angreifer. Torwart Wenning-Künne nahm er jedoch in Schutz: „Kann passieren. Wenn man vorne vier Chancen verballert, merkt das keiner. Wenn der Torwart einen Fehler macht, ist der Ball gleich drin.“

Allerdings war nach dem 0:2 mehr Tempo im Spiel, endlich kam so was wie Stimmung auf. David Marx kassierte die Gelbe Karte. Vorher hatte man das Gefühl „für beide Mannschaften geht es um nichts mehr, machen wir uns mal einen schönen Abend.“ Doch die letzten Angriffsbemühungen der Gastgeber brachten auch nichts mehr ein. „Wir schießen heute kein Tor mehr“, hatte auch Jakob Schlatt die Hoffnung auf den Ehrentreffer aufgegeben.

TuS Altenberge: Wenning-Künne - Wilpsbäumer (82. Efker), Kemper, Lütke Lengerich, Risau - Greshake (70. Bredeck), Marx, P. Hölker, C. Hölker - Hintelmann, Hünker (54. Sandmann).

Preußen Borghorst: Teupen - Berning, Westhoff, Brake, Lürwer - Mader, Brinkjans (46. Baumann) - Colalongo, Berghaus, Rausch (87. Klein) - Menke (46. Hesener).

Tore: 0:1 Hesener (67.), 0:2 Rausch (69.)

Bericht in der WN vom 5. Mai 2016 von G. Saborowski

 

Der Remiskönig kommt nach Altenberge

TuS Altenberge gegen Preußen Borghorst

Der TuS Altenberge (hier Pascal Hölker, rechts, im Zweikampf gegen Patrick Franke) hat das Nacholspiel gegen Preußen Borghorst um einen Tag nach vorne verlegt. Foto: Vera Szybalski

Eigentlich stand die Partie TuS Altenberge gegen Preußen Borghorst am Vatertag auf dem Programmplan der Nachholspiele. Aber „weil es bei uns wohl einige Väter gibt“, sagt Eppi Hammer vom TuS, ist das Spiel vorgezogen worden auf den Mittwoch (Anstoß 18.30 Uhr).

 

Den Beinamen Spitzenspiel hat die Begegnung Fünfter (TuS, 42 Punkte) gegen Siebter (Preußen, 38) allerdings nicht verdient, denn die Meisterschaft ist für die Altenberger – auch wenn sie nie so richtig auf dem Plan stand – gelaufen. Zwar kann der TuS in der Tabellen noch Boden gutmachen in den verbleibenden fünf Spielen, mehr als Rang drei sitzt aber nicht drin. Zudem muss dabei auch die Konkurrenz aus Recke und Wilmsberg mitmachen. „Ich halte von solchen Zielvorgaben wenig. Die muss man ständig revidieren“, sagt Hammer. Er bevorzugt „taktische Weiterentwicklung“, weswegen man auch viel – auch jetzt schon – in Kontakt mit dem neuen Trainer Florian Reckels stehe.

Ausfälle gibt es bis auf Tobias Herrmann und Julian Schmidt (beide krank) nicht.

Das Hinspiel bei den Preußen endete übrigens mit 1:1 – was auch im Rückspiel ein durchaus mögliches Ergebnis wäre, denn die Preußen sind mit elf Punkteteilungen die Remiskönige der Liga. Gar nicht auszudenken, wenn nur fünf davon ein Sieg gewesen wären. „Habe ich auch schon drüber nachgedacht“, sagt Trainer Ralf Zenker, aber: „Wir sind auch so gut zufrieden. Seit Lottes Niederlage können wir nicht mehr absteigen und haben unser Saisonziel erreicht.“ Auch wenn sich Zenker insgeheim vielleicht ein klein wenig mehr vorgestellt hat.

Martin Schlattmann, Tobias Mader und Lennart Rausch sollten wieder dabei sein, Philipp Wierling, Rene Weiermann und Nils Piotrowski fehlen.

Bericht in der WN vom 4. Mai 2016 von G. Saborowski

 

SCP I: Mittwoch in Altenberge

Preußen spielen um 18:30 Uhr

Kurzfristig wurde das Nachholspiel der Preußen beim TUS Altenberge auf den Mittwoch vorgezogen.

Der Gastgeber Altenberge hat 4 Punkte mehr auf dem Konto als der SCP und liegt aktuell auf dem 5. Tabellenplatz.

Zur Winterpause noch war der TUS aussichtsreich im Aufstiegsrennen unterwegs, hat dann aber etliche Punkte liegen lassen. Der SCP hingegen sammelt fleißig Punkte und wird die Erfolgsserie der letzten Wochen sicherlich nicht abreissen lassen wollen.

Weitere Infos folgen.

 

Punkteteilung im Sportpark

Bericht bei Heimspiel-Online vom 30. April 2016 von Nils Tyczewski

Stefan Bischoff erzielte die Gievenbecker Führung.

Keinen Sieger fand am Samstagnachmittag das Duell der Tabellennachbarn Gievenbeck und Borghorst. Nach 90 taktisch geprägten Minuten mit wenigen Torraumszenen trennten sich beide Mannschaften mit einem 1:1-Unentschieden.

Kompletter Bericht

 

 
 

SCP I: Die Serie hält

Preußen spielen 1:1 bei der U23 des FC Gievenbeck

Für den SCP begann der Tanz in den Mai bereits um 16:00 Uhr im Gievenbecker Sportpark. Auf dem Hauptplatz traten die Zenker-/Straube-Schützlinge im vorgezogenen Meisterschaftsspiel gegen die U23 des FC Gievenbeck an.

Während der SCP bisher eine tolle Rückrunde spielt, hat der FCG in der Rückrunde noch nicht überzeugen können, belegt in der Rückrundentabelle sogar nur den viertletzten Platz.

Auch an diesem Samstag war bei den Münsteranern von der Qualität der Hinrunde wenig zu sehen. Dennoch steigerten sie sich im ersten Spielabschnitt und übernahmen nach gut einer Viertelstunde die Initiative. Das war aber auch nicht schwer, denn der SCP glänzte in der ersten Halbzeit nur mit Fehlpässen und hatte keine nennenswerte Torchance.

Sven Berghaus traf in der 86. Minute vom Elfmeterpunkt.

Gievenbeck setzte zwar auch keine Glanzpunkte, kam dem von Teupen gehüteten SCP-Tor aber gefährlich näher. In der 43. Minute aber war auch Teupen machtlos, als eine Flanke von der SCP-Abwehr unterschätzt wurde und Stefan Bischoff für die 1:0-Halbzeitführung sorgte.

Die Halbzeitansprache von Zenker, die vermutlich stattfand und nicht harmonisch gewesen sein wird, zeigte Wirkung. Auch wenn noch immer viel zu viele unnötige Ballverluste einen besseren Spielaufbau verhinderten, so war Preußen nun doch im Spiel. Und sie kamen zu Chancen. Lürwers Schuß aus kurzer Distanz fand seinen Meister im FCG-Keeper. Max Wulfert im Gievenbecker Kasten musste nun häufiger eingreifen.

In der 86. Minute dann der Ausgleich. Nachdem der Elfmeterpfiff kurz zuvor nach einem Foul an Jonas Baumann noch ausblieb, entschied der Unparteiische in dieser besagten 86. Minute nach einem erneuten Foul an Baumann auf Elfmeter. Sven Berghaus trat an und verwandelte sicher.

Warum sich der FC Gievenbeck in der zweiten Halbzeit völlig zurückzog und offensiv kaum noch in Erscheinung trat, wird wohl das Geheimnis des FCG-Trainers bleiben. Auf eigenem Platz einen 1:0-Halbzeitvorsprung über die Zeit retten zu wollen, ist auf jeden Fall kein probates Mittel.

Nach dem Ausgleich wurde der FCG wieder offensiver und hatte die große Möglichkeit zur erneuten Führung. Andre Kahlert aber warf sich dazwischen und verhinderte den Führungstreffer.

Nun ging es hin und her. Beurteilt man nur die letzten 10 Minuten, so hätte man von einem rassigen Spiel sprechen können. Das aber war es nicht. Auch wenn der SCP in der 90. Minute noch den Siegtreffer hätte einfahren können. Der aussichtsreiche Konter aber wurde nicht konsequent zu Ende gespielt.

Der SCP bleibt damit auch im 8. Spiel ohne Niederlage und freut sich auf den kommenden Sonntag, wenn der Nachbar aus Wilmsberg ins Borghorster Sportzentrum kommt.

 
 

Preussen suchen weiteren Betreuer für die 1. Mannschaft

Wer hat Interesse?

 
 

Preußen mit Leidenschaft zum 3:3

Bericht in der WN vom 25. April 2016 von Heiner Gerull

Augen zu und durch: Maik Menke (re.) rettete dem SC Preußen Borghorst mit seinem Treffer in der 88. Minute das 3:3-Remis gegen Borussia Emsdetten. Foto: Thomas Strack

Der SC Preußen Borghorst blieb auch im siebten Spiel in Serie ungeschlagen. Das Team von Trainer Ralf Zenker trotzte Spitzenreiter Borussia Emsdetten beim 3:3-Remis einen Punkt ab. Es war ein Spiel, in dem sich am Ende die Ereignisse überschlugen.

Das Top-Spiel der Fußball-Bezirksliga zwischen dem SC Preußen Borghorst und Borussia Emsdetten wurde den hohen Erwartungen gerecht. Und wie das 3:3 (1:1)-Endergebnis schon vermuten lässt, war die Partie in mancherlei Hinsicht von hohem Unterhaltungswert.

Aus Borghorster Sicht ist das Unentschieden gegen den Spitzenreiter ein verdienter Punktgewinn. Vor allem vor dem Hintergrund der personellen Engpässe, die Trainer Ralf Zenker zu beklagen hatte. Verletzungsbedingt fehlten ihm gleich zehn Akteure. Doch die ihm verbliebenen rechtfertigten das Vertrauen, indem sie Verantwortung übernahmen und große Leidenschaft zeigten.

Angesichts dieser Vorzeichen überraschte es, dass nicht der favorisierte Spitzenreiter, sondern vielmehr die Preußen das Kommando übernahmen. Und sie brauchten nur 22 Minuten zu warten, ehe sie belohnt wurden. Denn in eben jener Minute war Tim Westhoff zur Stelle, als er das 1:0 erzielte. Die Borghorster blieben am Drücker. Sie hätten die Führung sogar ausbauen können. So verfehlte Sven Berghaus mit einem Freistoß aus gut 30 Metern nur knapp das gegnerische Gehäuse. In der 42. Minute lief Alex Hesener auf das gegnerische Tor zu, doch er scheiterte am gegnerischen Torhüter. Doch wie aus dem Nichts fiel das Tor auf der anderen Seite. In der Nachspielzeit nutzte Karl Hoffmann die erste Emsdettener Möglichkeit zum schmeichelhaften 1:1-Ausgleich.

Nach der Pause begann Borussia, sich den Punkt zu verdienen. Sie hatte nun deutliche Feldvorteile. Folgerichtig markierte Fabio da Costa Pereira das 2:1 in der 66. Minute, nachdem Niklas Melzer den Ball per Kopf auf Robin Schölling abgelegt hatte. Der spielte die Kugel flach in den Strafraum, so dass Pereira aus fünf Metern keine Mühe hatte, zum 2:1 einzuschieben.

Doch der SC Preußen schlug in der 76. Minute zurück. Lennart Rausch drang in den gegnerischen Strafraum ein. Im Laufduell mit dem Emsdettener Frederik Ruwe kam es zu einem Körperkontakt, so dass Rausch zu Boden ging. Der Schiedsrichter pfiff Strafstoß, den Berghaus sicher zum 2:2 verwandelte.

Doch nur vier Minuten später nahm Hoffmann einen Pass von Ruwe auf. Der Borusse steuerte alleine auf das Borghorster Tor zu und überwand SCP-Keeper Frederik Teupen mit einem präzisen Flachschuss ins linke Toreck zum 3:2. Die Preußen zeigten aber Moral. Denn sie waren keineswegs gewillt, sich mit der Niederlage abzufinden. Und sie wurden spät, aber nicht zu spät belohnt. So führte Maik Menke in der 88. Minute mit einer feinen Einzelleistung den 3:3-Endstand herbei. „Die Mannschaft hat nie aufgehört, an sich zu glauben“, lobte Zenker hinterher die fantastische Moral seiner Schützlinge. So wahrten am Ende beide Mannschaften ihrenNimbus der Unbesiegbarkeit. Der SC Preußen ist nunmehr seit sieben Spielen ungeschlagen, die Emsdettener gar seit dem 7. November.

SC Preußen Borghorst: Teupen – Colalongo, Brake, Matic, Westhoff – Schlattmann (22. Rausch), Wierling (58. Schabos), Berghaus, Klein (74. Brinkjans) – Hesener – Menke. –

Tore: 1:0 Westhoff (22.), 1:1 Hoffmann (45.), 1:2 Costa da Pereira (66.), 2:2 Berghaus (78./Foulelfmeter), 2:3 Hoffmann (81.), 3:3 Menke (88.).

Anmerkung: Das 1:0 für den SCP erzielte Martin Schlattmann in der 4. Spielminute und nicht wie im Bericht erwähnt, Tim Westhoff nach 22 Minuten.

 

Preußen schließen zwei Baustellen

Neuigkeiten beim SCP

-19.04.2016- Gleich zwei Baustellen konnte der SCP am letzten Wochenende schließen.

Auf der Suche nach einem weiteren Torwart ist der Verein fündig geworden und erhielt von Ismael Beckers die Zusage für die kommende Saison. Der zwanzigjährige Beckers, der aktuell im Kader der U23 des SC Preußen Münster steht und ursprünglich aus Baden-Württemberg stammt, kam über den Umweg Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern im Alter von 14 Jahren nach Emsdetten und schloss sich dort zunächst den 05ern an, bevor er dann zur Borussia wechselte, wo er dann ab der B-Jugend im Tor spielte. In der Saison 2014/2015 wechselte er dann zum SV Burgsteinfurt und gehörte dort dem Landesliga-Kader an. Nach einem weiteren Jahr in der U23 des SC Preußen Münster schließt er sich nun den Borghorster Preußen an und wird sich mit Freddy Teupen einen gesunden Konkurrenzkampf um die Nummer 1 liefern, dem sich dann im Frühjahr 2017 hoffentlich auch Matthias Brinkert wieder stellen wird.

Und auch die noch vakante Co-Trainer- Position kann der Verein ab der kommenden Saison neu besetzen. Mit Stephan Schabos wird es dann auf Wunsch von Carlos Andrade und in Absprache mit den Vereinsverantwortlichen einen spielenden Co-Trainer geben.

Damit sind die Saisonplanungen abgeschlossen. Lediglich zur Unterstützung von Betreuer Kai Berghaus sucht der Verein noch einen weiteren zuverlässigen Betreuer.

 

Stephan Schabos wird Preußen Borghorsts Co-Trainer

Bericht in der WN vom 20.04.16 von G. Saborowski

Stephan Schabos (M.) übernimmt ab Sommer mehr Verantwortung bei den Preußen. Foto: Thomas Strack

Beim SC Preußen Borghorst sind zwei offene Fragen im Hinblick auf die kommende Saison geklärt worden. Stephan Schabos übernimmt den Posten des spielenden Co-Trainers, und auch für die Torwartposition wurde eine starke Lösung gefunden.

Fußball-Bezirksligist SC Preußen Borghorst hat am Wochenende zwei „Baustellen“ schließen können. Auf der Suche nach einem weiteren Torwart ist der Verein fündig geworden und erhielt von Ismael Beckers die Zusage für die kommende Saison, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

Der 20-Jährige, der aktuell im Kader der U 23 des SC Preußen Münster steht, spielte auch schon beim SV Burgsteinfurt in der Landesliga. Nach einem weiteren Jahr in der Westfalenliga-Reserve von Preußen Münster schließt er sich nun den Borghorster Preußen an und wird sich mit Freddy Teupen einen gesunden Konkurrenzkampf um die Nummer eins liefern, dem sich im Frühjahr 2017 auch Matthias Brinkert wieder stellen wird.

Zudem haben die Borghorster die noch vakante Position des Co-Trainers neu besetzt. Mit Stephan Schabos wird es dann auf Wunsch des neuen Coaches Carlos Andrade und in Absprache mit den Vereinsverantwortlichen einen spielenden Co-Trainer geben.

Am Sonntag (24. April) erwarten die seit sechs Spielen unbesiegten Borghorster im heimischen Sportzentrum den Spitzenreiter Borussia Emsdetten.

 

Preußen Borghorst in Altenrheine – eine Nachlese

Bericht in der WN vom 18. April 2016 von G. Saborowski

Die Torleute der Preußen Frederik Teupen und Rene Pichutzki (kl. Bild) standen am Sonntag mehr als ihnen lieb war im Brennpunkt des Geschehens. Foto: Günter Saborowski

Preußen Borghorst hat beim SC Altenrheine am Sonntag den sechsten Sieg in Folge verpasst. Nicht ganz unschuldig aus Sicht der Preußenfans und -zuschauer daran war Schiedsrichter Daniel Röttgers aus Ochtrup, der statt sieben zehn Minuten nachspielen ließ und durch einen Elfmeter in der Nachspielzeit – verschuldet von Nils Piotrowski an Chris Naberbäumer – den Gastgebern das 2:2 ermöglichte.

Die Sportredaktion sprach mit Trainer Ralf Zenker über die Partie.

Das war eine dramatische Schlussphase in Altenrheine. Haben Sie noch mit dem Schiri gesprochen, warum er so lange hat spielen lassen?

Ralf Zenker: Ja, aber er hat nicht geantwortet. Es war ja so viel Hektik in der Phase, ich glaube, der war froh, dass er in der Kabine war. Aber mal ehrlich, mit einem Tag Abstand: Ich hätte auch zehn Minuten Nachspielzeit akzeptiert, wenn er das kommuniziert hätte. Durch die Wechsel, die beiden Verletzungen, die Gelb-Rote Karte – es wäre ja in Ordnung gewesen. Der Aufreger war aber wohl, dass er sieben angezeigt hat und zehn hat spielen lassen. Das Spiel lief hin und her, dann fiel das Tor – und er pfeift ab.

Altenrheine hatte sehr viele Chancen und hätte schon in der ersten Halbzeit den Ausgleich machen können. Wäre der in Ihren Augen nicht auch verdient gewesen?

Ralf Zenker: Ja klar. Das habe ich auch am Sonntag schon zu den anderen gesagt. Das 2:2 geht total in Ordnung. Nicht der Schiedsrichter ist Schuld an dem 2:2, nur wir selber.

Inwiefern?

Ralf Zenker: Für mich war der viel größere Aufreger die Gelb-Rote Karte für Simon Lürwer, (der den Ball nach einmal Gelb wegen Spielverzögerung im Angriff weggeschossen hat und dafür Gelb-Rot sah, Anm. der Red.). Wenn wir weiter elf gegen elf gespielt hätten, hätten wir das Spiel nicht verloren. Ich sehe die Probleme in diesem Spiel mehr bei uns als beim Schiedsrichter.

Und dann gab es den Elfmeter, verursacht von Nils Piotrowski in Höhe der Torauslinie. War es einer?

Ralf Zenker: Ich konnte das nicht genau sehen, aber ein Linienrichter war ja sehr nahe dran. Also muss es wohl ein Foul gewesen sein. Aber trotzdem, der Rheiner Spieler (Chris Naberbäumer) steht schon auf der Torauslinie, dann kann ich da auch anders drangehen.

 

Preußen Borghorst spielt 2:2 in Altenrheine

Bericht in der WN vom 18. April 2016 von Günter Saborowski

Getümmel im Strafraum der Preußen nach einer Ecke: Lennart Rausch und Tobias Mader (Nr. 28) schlagen den Ball gemeinsam aus der Gefahrenzone. Foto: Günter Saborowski

Sieben Minuten Nachspielzeit hatte Schiedsrichter Daniel Röttgers aus Ochtrup in der Schlussphase der Begegnung SC Altenrheine gegen Preußen Borghorst angezeigt – zehn sind es geworden. Zehn Minuten, die es in sich hatten, denn die Elf von Trainer Ralf Zenker hatte den sechsten Sieg in Folge vor Augen, musste aber mit einem 2:2 (1:0) und dem Gefühl des Betrogenseins vom Platz schleichen.

Keine Frage, die sieben Minuten zeitliche Zugabe waren berechtigt, denn außer SCP-Keeper Frederik Teupen, der mit Schwindelgefühlen nach einem Schlag aufs Ohr vom Platz musste (51. Minute), hatte sich auch SCA-Torwart Dominik Wierling am Knie verletzt (75.) und die Partie war eine Zeit lang unterbrochen. Warum Röttgers indes aus den sieben zehn machte und solange wartete, bis Nils Piotrowski seinen Gegenspieler im Strafraum elfmeterwürdig foulte, wird sein Geheimnis bleiben.

So dramatisch die Schlussphase auch war, so harmlos begann das Spiel. Borghorst ging durch Alex Hesener in Führung, doch ab der 30. Minute wurden die Gastgeber stärker und hatten zahlreiche Chancen, die Teupen im Kasten der Preußen mit starken Paraden zunichte machte und das 1:0 bis in die Pause rettete.

Wild entschlossen, das Spiel zu drehen, kamen die Altenrheiner aus der Kabine und erzielten durch Jan-Eik Frieling (65.) den Ausgleich. Der allerdings nicht lange hielt, denn mit dem Wiederanpfiff erzielte Hesener – als die Gastgeber noch mit Jubeln beschäftigt waren – die erneute Führung.

Die hielt schließlich bis zur 100. Minute, als Nils Piotrowski Chris Naberbäumer an der Torauslinie des Strafraums zu Fall brachte und Schiedsrichter Röttgers auf den Punkt zeigte. Der Gefoulte selbst ließ sich diese Chance nicht entgehen, schickte den für Teupen eingewechselten Rene Pichutzki in die falsche Ecke und traf zum umjubelten 2:2-Ausgleich für Altenrheine.

SCP: Teupen (51. Pichutzki) - Piotrowski, Brake, Matic, Lürwer - Schlattmann, Baumann (49. Colalongo), Mader, Berghaus - Hesener, Rausch (88. Brinkjans).

Tore: 0:1 (12.) Hesener, 1:1 (65.) Frieling, 1:2 (66.) Hesener, 2:2 (90.+9) Elfmeter Naberbäumer. Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Lürwer (90.+2).

 

Pokalauslosung

SCP startet erst in Runde 2

Am Montag wurde in der Sparkasse die Auslosung zum Kreispokal vorgenommen. In der 1. Runde darf der SCP pausieren, um dann in der 2. Runde beim Sieger des Spieles Arminia Ochtrup/Rodde aufzulaufen.

Das Pokalspiel der Preußen muss bis zum 4. August 2016 ausgetragen sein. Einen genauen Termin gibt es noch nicht.

 

Neuer Stadtmeister gesucht

Bericht in der WN vom 12. April 2016

In den vergangenen beiden Jahren war der SV Wilmsberg bei der Stadtmeisterschaft nicht zu schlagen. Können die Piggen den Titel erneut verteidigen? Foto: Vera Szybalski

In der Sommerpause wird wieder Steinfurts beste Fußballmannschaft gesucht. Der SV Burgsteinfurt richtet in diesem Jahr die Stadtmeisterschaft aus. Gespielt wird an vier Tagen.

Eröffnet wird das Turnier am 23. Juli (Samstag) um 16 Uhr mit dem Duell zwischen Wilmsberg und dem FC Galaxy. Um 17.45 Uhr spielen der SV Burgsteinfurt und Preußen Borghorst gegeneinander. Am 26. Juli (Dienstag) um 18.30 Uhr stehen sich Galaxy und der SVB gegenüber, einen Tag später um 18.30 Uhr dann die Preußen und Wilmsberg.

Der Finaltag ist der 30. Juli (Samstag). Um 16 Uhr findet zunächst das Spiel zwischen Galaxy und dem SCP statt, um 17.45 Uhr beschließen Burgsteinfurt und Wilmsberg die Stadtmeisterschaft.

 

SC Preußen landet fünften Sieg in Serie

Bericht in der WN vom 11. April 2016 von Heiner Gerull

Lennart Rausch (Mitte) freut sich mit Sven Berghaus und Martin Schlattmann über sein 3:1. Foto: Thomas Strack

Der SC Preußen Borghorst ist die Mannschaft der Stunde in der Bezirksliga. Gegen SuS Neuenkirchen landete die Elf von Trainer Ralf Zenker den fünften Sieg in Serie. Dabei entwickelte das Spiel eine ganz besondere Dramatik.

Der Eindruck, der sich schon beim 1:0-Sieg in Kinderhaus aufdrängte, verfestigte sich gestern beim 3:1 (1:0)-Erfolg gegen die „Zweite“ vom SuS Neuenkirchen. Fußball-Bezirksligist SC Preußen Borghorst scheint in diesen Wochen keine Gegner, sondern allenfalls Opfer zu finden. Auch die SuS-Reserve war nur ein Spielball der Borghorster. Preußen-Trainer Ralf Zenker brauchte jedenfalls nicht lange zu überlegen, um den Grund für die wundersame Wandlung seiner Elf aufzuzeigen. „Vor einem Jahr lagen wir auf Platz sieben in der Kreisliga A. Jetzt haben wir eine Klasse höher den fünften Sieg in Serie eingefahren. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die Mannschaft entwickelt.“

Das konnte der am Saisonende scheidende Coach guten Gewissens behaupten. Denn das, was sein Team gestern zeigte, war über weite Strecken große Klasse. Das bezieht sich in erster Linie auf die taktische Disziplin. Selbst nach dem 1:1-Ausgleich, den Neuenkirchens Goalgetter Murat Hitir in der 67. Minute erzielt hatte, behielten die Borghorster kühlen Kopf. Auch wenn der Foulelfmeter, der zum 2:1 durch Sven Berghaus führte, umstritten war, so war die Borghorster Führung dennoch verdient. Weil die Mannschaft um Kapitän Nico Matic die nicht nur größeren Spielanteile, sondern auch die reifere Spielanlage hatte. Darüber hinaus gewann sie mehr Zweikämpfe, so dass das 3:1 von Lennart Rausch in der 81. Minute – zuvor hatte er bereits in der 21. den Treffer zum 1:0 erzielt – die logische Konsequenz dieser Überlegenheit war. Am Ende des Tages blieb die Erkenntnis, dass sich der Blick des SCP gewiss nicht mehr nach unten zu richten braucht. Eher das Gegenteil ist der Fall.

SC Preußen Borghorst: Teupen – Piotrowski, Brake, Matic, Westhoff (68. Baumann) – Berghaus, Mader – Schlattmann, Colalongo (79. Schabos) – Hesener, Rausch (86. Lürwer).

Tore: 1:0 Rausch (21.), 1:1 Hitir (67.), 2:1 Berghaus (74./Foulelfmeter), 3:1 Rausch (81.).

 

Jakob Konradi wird ein Preuße

Nachdem bereits zu Beginn des Jahres mit Süleyman Toylular von Borussia Emsdetten sowie mit Erhan Saritekin und Rodrigo Pinto von Emsdetten 05 drei neue Spieler für die Saison 2016/2017 gewonnen werden konnten, meldet der Verein mit Jakob Konradi von Galaxy Steinfurt den vierten Neuzugang für die kommende Saison.

Damit sind die Planungen für die kommende Saison so gut wie abgeschlossen, da bis auf  Alex Hesener alle Spieler des jetzigen Kaders sowie die zu den Senioren stoßenden A-Jugendlichen ihre Zusage für die kommende Saison gegeben haben. Lediglich auf der Torwartposition besteht noch dringend Handlungsbedarf, da Matthias Brinkert ab dem Sommer für ein halbes Jahr ins Ausland geht.

Jakob Konradi

Matthias Brinkert

Rene Weiermann

Starten wird die neue Saison jedoch zunächst ohne Rene Weiermann, der sich in der vergangenen Woche einer ersten Hüft-OP unterziehen musste, der im Sommer noch eine zweite OP folgen wird.

 

Forschungsprojekt der Sporthochschule Köln

Online-Befragung

Sehr geehrte Vereinsmitglieder, liebe Eltern,

im Rahmen eines vom Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverband e.V. (WFLV) unterstützten Forschungsprojekts befragt die Deutsche Sporthochschule Köln Mitglieder von Fußball- und Leichtathletikvereinen im WFLV sowie die Eltern von Kindern in den Vereinen. Dabei werden das ehrenamtliche Engagement und finanzielle Aspekte in den Vereinen des WFLV genauer untersucht.

Dazu teilt die Sporthochschule Köln mit: Wir würden uns freuen, wenn Sie sich ca. 10 Minuten Zeit nehmen und den vorliegenden Fragebogen vollständig ausfüllen. Die Befragung ist anonym und die Daten werden selbstverständlich streng vertraulich behandelt und nur für wissenschaftliche Zwecke benutzt. Sie können die Beantwortung des Fragebogens jederzeit abbrechen, ohne dass Ihnen daraus irgendwelche Nachteile entstehen.

Bitte klicken Sie auf den folgenden Link, um an der Studie teilzunehmen und die Online-Befragung zu starten:

Für Vereinsmitglieder (über 18 Jahre):     Zum Fragebogen

Für Eltern von Kindern:       Zum Fragebogen

 

Die entscheidenden 20 Prozent

Preußen Borghorst bezwingt Kinderhaus

Mit vollem Einsatz agierten die Preußen – hier Timo Weiermann – in Kinderhaus und verdienten sich den Sieg. Foto: vera

Die 90 Minuten waren abgelaufen, bis der SC Preußen Borghorst endgültig jubeln durfte, dauerte es aber noch ein bisschen. Fünf Minuten ließ der Schiedsrichter in der zweiten Halbzeit nachspielen.

Viele Zuschauer aus Kinderhaus hatten sich da schon auf den Heimweg gemacht. Die Hoffnung, dass die Westfalia an diesem Tag doch noch ein Tor erzielt, war offensichtlich dahin. Nutzen konnten die stark ersatzgeschwächten Kinderhauser die Nachspielzeit auch nicht, sie verloren mit 0:1 (0:0) gegen die Preußen und büßten die Tabellenführung ein.

Bereits zuvor hatten die Gastgeber so ihre Probleme, gefährlich vor das Tor der Borghorster zu kommen. Je länger das Spiel dauerte, desto hektischer agierte Kinderhaus. Die Preußen konzentrierten sich darauf, ein Abwehrbollwerk aufzubauen. So hatte Ralf Zenker es vor dem Spiel auch erwartet: „80 Prozent verteidigen, 20 Prozent offensiv.“

Die 20 Prozent Offensive äußerten sich in zwei Torchancen, eine davon ging ins Tor: Einen Freistoß aus dem Mittelfeld verlängerte Tobias Mader, Kinderhaus‘ Christoph Göbel (59.) köpfte den Ball beim Rettungsversuch in den eigenen Kasten. Kurz zuvor hatte Sven Berghaus (53.) die Chance zur Führung vergeben, Westfalias Torwart rettete zur Ecke.

Vom Glück verfolgt waren die Hausherren am Sonntag nicht. Neben dem Eigentor hatte Kinderhaus zum Ende der chancenarmen ersten Hälfte durch einen Flugkopfball von Fabian Stelzig (43.) ein weiteres Tor erzielt. Der Schiedsrichter verweigerte dem Treffer aber wegen eines vermeintlichen Foulspiels die Anerkennung.

SCP: Teupen – Piotrowski (86. Rausch), Brake, Matic (65. Schabos), Westhoff (74. Wierling) – Mader – Schlattmann, Berghaus, Colalongo, Weiermann – Hesener.

Tor: 0:1 Göbel (59./ET).

Bericht in der WN vom 4. April 2016

 
 

Jubilarehrung

Feier im Vereinslokal Haus Tümler

Auf dem Foto stehend (von links nach rechts): Erster Vorsitzender Karl-Heinz Brinkert (50 Jahre), Hans Schmitz (60 Jahre), Werner Hinkenjann (70 Jahre), Zweiter Vorsitzender Reinhard Rotterdam, Werner Timmerhues (60 Jahre), Axel Holz (50 Jahre), Manfred Altenbeck (50 Jahre), Heinz Wilhelm Elpers (50 Jahre), Geschäftsführer Dietmar Mader,; sitzend: Berni Bäumer (65 Jahre), Heinz Groll (70 Jahre), Herbert Haverkamp (70 Jahre) und Manfred Lucas (65 Jahre). Es fehlten gesundheitsbedingt: Günter Schwering (50 Jahre), Heinz Voges (60 Jahre) und Hubert Lösing (65 Jahre).

Zur Jubilarfeier 2016 hatte der SC Preußen Borghorst kürzlich 14 Jubilare, die dem Verein 50 Jahre und länger als Mitglied angehören, in das Vereinslokal Tümler eingeladen.

Sie wurden vom Ersten Vorsitzenden Karl-Heinz Brinkert, der selbst zu den Jubilaren gehörte, sehr herzlich begrüßt. und in einer kleinen Feier persönlich geehrt.

Als Dank für die langjährige Treue zum Verein erhielt jeder Jubilar aus den Händen des Vorsitzenden und seiner Vorstandsmitglieder Reinhard Rotterdam und Dietmar Mader eine Urkunde, verbunden jeweils mit persönlichen Worten der Anerkennung. Der Dank galt auch den anwesenden Ehefrauen, indem sie stets Verständnis für die Vereinstreue und Einsatzbereitschaft hatten und weiterhin haben.

Beim anschließenden Abendessen gab es in gemütlicher Runde wieder viel Gelegenheit für Geselligkeit und Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse. Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass sich unter den Jubilaren allein 6 Mitglieder befanden, die Vorstandsfunktionen im Sportverein inne hatten oder noch heute solche Ämter bekleiden. Sie haben sich viele Jahre intensiv für die unterschiedlichsten Aufgaben eingesetzt und maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des Gesamtvereins gehabt.

 
 

SCP II: Nur gekitzelt statt geärgert

Bericht bei Heimspiel-Online vom 21.03.16 von Alex Piccin

Die Reserve des FC Schwarz-Weiß Weiner war mit der Absicht bei Preußen Borghorst II vorstellig geworden, möglichst lange die Null zu halten und   ..........

Kompletter Bericht

 

Hesener bestraft zu forsches Wacker

Bericht bei Heimspiel-Online vom 20.03.16 von Chr. Lehmann

Eine Halbzeit lang hatte Wacker Mecklenbeck Gastgeber Preußen Borghorst mächtig am Wickel. SCP-Coach Ralf Zenker sprach hinterher gar von einer "Lehrstunde". Weil die Mannschaft von Trainer Sven Lewandowski es jedoch nach der Pause zu forsch anging und taktische Fehler machte, kam der SCP ...................

Kompletter Bericht

 

Heseners Hattrick lässt Preußen jubeln

Bericht in der WN vom 21. März 2016 von Jan Gudorf

Nach drei Siegen in Folge ist Philipp Wierling mit dem SCP auf dem Weg zum Klassenerhalt. Großen Anteil daran hat Alex Hesener (l.), der nun die Hälfte der Preußen-Tore erzielte. Foto: Gudorf

Der SC Preußen Borghorst ist in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Gegen Wacker Mecklenbeck verbuchte das Team von Trainer Ralf Zenker einen 4:3-Erfolg. Das Spiel war aber nichts für schwache Nerven.

Auf zwei Dinge kann sich Preußen-Trainer Ralf Zenker verlassen: die Comeback-Qualitäten seines Teams und die Treffsicherheit von Alex Hesener. So auch im Spiel gegen Abstiegskandidat Wacker Mecklenbeck. Nach einer unterirdischen ersten Hälfte mit zweimaligem Rückstand war es Hesener, der in der Nachspielzeit mit seinem dritten Tor des Tages zum umjubelten 4:3 (1:3)-Endstand traf.

Kein Zugriff, schwache Zweikampfquote, viele Fehlpässe – es hatte in Durchgang eins den Anschein, als würde sich die Mannschaft selbst auf die eingangs erwähnten Qualitäten verlassen. Schon nach 13 Minuten stand es nach Toren von Nils Möllers und Martin Große Scharmann 2:0 für die frech aufspielenden Gäste, Letzterer traf spektakulär per Fallrückzieher.

Es sollte nicht das einzige Traumtor des Tages bleiben. Nach 26 Minuten erzielte Sven Berghaus nach Flanke von Nils Piotrowski mit einer Direktabnahme den Anschlusstreffer – das einzige Highlight vor der Pause. Nur 120 Sekunden später war der alte Abstand wiederhergestellt: Nach einem Foul von Piotrowski erzielte Möllers per Strafstoß sein zweites Tor.

„Wir haben erst in der zweiten Halbzeit angefangen, Fußball zu spielen“, sah Zenker eine Leistungssteigerung seines Teams. Vor allem einer fand großen Gefallen an den zweiten 45 Minuten: Nach gut einer Stunde war Hesener erstmals zur Stelle. Er erlief einen Steilpass, spielte den letzten Mann aus und behielt vor dem Tor die Nerven.

Die Gastgeber erhöhten den Druck, der Ausgleich ließ aber bis zur 81. Minute auf sich warten. Wieder ein Treffer der Marke „Traumtor“: Einen Eckball von Sven Berghaus klärte die Wacker-Abwehr genau vor die Füße von Hesener, der die Kugel aus 20 Metern volley in die Maschen zirkelte.

Als sich die Teams schon auf ein Remis einstellten, schlug der Mann des Tages erneut zu: Wieder war es ein Ball in die Tiefe, der durch Mecklenbecks Abwehr zu Hesener rutschte. In eiskalter Torjäger-Manier beendete er das Duell gegen Wacker-Torwart Florian Müsker wiederholt als Sieger und brachte seine Borghorster damit dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher.

SC Preußen Borghorst : Teupen – Piotrowski, Brake, Mader, Baumann (75. Groll) – Schabos – Weiermann (57. Schlattmann), Brinkjans, Berghaus, Wierling (46. Colalongo) – Hesener.

Tore : 0:1, 1:3 Möllers (10., 28./FE), 0:2 Große Scharmann (13.), 1:2 Berghaus (26.), 2:3, 3:3, 4:3 Hesener (66., 81., 90.+1).

 

Hesener und Baumann-Schachzug lassen SCP jubeln

Bericht bei Heimspiel-Online vom 13. März 2016

Der SC Preußen Borghorst marschiert nach zwei Siegen in Serie stramm in Richtung Klassenerhalt. Beim 2:0 (1:0)-Auswärtserfolg über Teuto Riesenbeck spielte Ralf Zenkers Team ein cleverer Schachzug mit Jonas Baumann sowie die Kaltschnäuzigkeit Alex Heseners in die .......

Kompletter Bericht

 

2:0 – Bonuspunkte für Preußen Borghorst

Bericht in der WN vom 14. März 2016 von Heiner Gerull

Der SC Preußen Borghorst kam beim SV Teuto Riesenbeck zu einem überraschenden 2:0-Sieg. Beide Treffer erzielte Alexander Hesener.

Aufatmen bei Preußen Borghorst. Der 2:0 (1:0)-Sieg beim SV Teuto Riesenbeck war nicht nur ein überraschender, sondern auch ein wichtiger, wie Co-Trainer Michel Straube feststellte: „Die gesamte Konkurrenz hat gepunktet. Da war es wichtig, dass wir mitziehen konnten.“ Matchwinner war Alexander Hesener, der in der 37. und 85. Minute die Borghorster Treffer erzielte.

Es war ein Erfolg, mit dem nicht unbedingt zu rechnen war. Insofern durften sich die Preußen durchaus über Bonuspunkte freuen. Und die gingen verdientermaßen in die Kreisstadt. „Weil wir das Spiel über weite Strecken kontrollierten“, befand Straube. Ab der zehnten Minute hatte der SC Preußen das Geschehen im Griff. Der Führungstreffer fiel in der 37. Minute nach einem Eckball. Zweimal vermochten die Riesenbecker zu klären. Doch im dritten Versuch vollendete Hesener zum 1:0.

Nach der Pause blieben die Gäste bis zur 65. Minute tonangebend. Dann kam Teuto stärker auf, ohne jedoch Torgefahr zu versprühen. In der 85. Minute fiel die Entscheidung. In einem mustergültigen Angriff spielte Sven Berghaus die Kugel zu Lennart Rausch. Der legte mit seinem ersten Ballkontakt auf Hesener ab, der mit dem 2:0 den Deckel draufsetzte.

SC Preußen: Teupen – Baumann, Mader, Brake, Piotrowski – Schabos – Weiermann (84. Rausch), Brinkjans, Berghaus, Wierling (75. Colalongo) – Hesener (87. Menke).

 

SCP II besiegt den SV Wilmsberg II mit 2:1

Preußen nach dem Derby nun auf Platz 2

Viele Spielausfälle verzeichnete die Kreisliga B am 19. Spieltag. In Borghorst aber konnte gespielt werden, wo die Zweitvertretung des SCP den Ortsrivalen SV Wilmsberg II empfing.

Der SCP wollte seinen 3. Platz in der Tabelle festigen, liebäugelte sogar mit einem Sprung auf Tabellenplatz 2. Und diesen holte sich der SCP durch einen 2:1-Sieg.

Der SCP ging in der 34. Minute durch Julian Bauland in Führung. In der zweiten Hälfte erhöhte Maik Menke (67.) auf 2:0. Entschieden war das Spiel damit aber noch nicht, denn 3 Minuten später verkürzte Diogo Maia-Rego auf 2:1.

Dabei blieb es. Und da das Spiel von Westfalia Bilk (bisheriger Tabellenzweiter) ausfiel, kletterten die Preußen auf Rang 2 der Tabelle. Bilk als Tabellendritter hat allerdings 6 Spiele weniger ausgetragen als der SCP.

Weitere Infos!

 

Borghorsts Antwort kommt postwendend

SCP gewinnt nach Rückstand mit 2:1 gegen Germania Horstmar

Lange hinten die Null gehalten, zwischenzeitlich geführt, aber am Ende eine Heimreise ohne Punkte – die Brutalität des Abstiegskampfes bekam Germania Horstmar im Nachbarschaftsduell bei Preußen Borghorst in Gänze zu spüren. Durch einen Borghorster Doppelschlag in der Schlussphase unterlagen die Germanen mit 1:2 (0:0). Der SCP dagegen hat nun ein komfortables Punktepolster auf die Abstiegsränge.

Dem Tabellenletzten gelang es, die erste Halbzeit ausgeglichen zu gestalten. „Das 0:4 von Wettringen hat Spuren hinterlassen, die Köpfe waren nicht frei“, haderte SCP-Trainer Ralf Zenker mit seinem Team. Beide Torhüter blieben weitgehend beschäftigungslos, Horstmar (mit zuvor 63 Gegentoren die Schießbude der Liga) hielt das Geschehen dank einer guten kämpferischen Leistung vom eigenen Tor entfernt.

Das änderte sich kurz nach der Pause. SCP-Torjäger Alex Hesener scheiterte aus halbrechter Position an Christian Wigger. Im Gegenzug parierte Rene Pichutzki gegen Germanias Daniel Klostermann.

Die Gastgeber erhöhten nun den Druck, jubeln durfte zunächst aber nur der TuS: Den Eckball von Klostermann köpfte Alex Meyer zur vielumjubelten Führung in die Maschen (80).

Die Preußen zeigten Nehmerqualitäten und schlugen eiskalt zurück. Mit vollem Risiko zog Sven Berghaus von der Strafraumgrenze ab – und wurde belohnt: Die Kugel schlug unhaltbar ein (82.). Nur zwei Zeigerumdrehungen später wurde Hesener steilgeschickt. Allein vor Torwart Wigger behielt er die Nerven und schob ein.

Beinahe hätte der TuS Germania doch noch Zählbares mitgenommen. Eine Minute vor dem Ende wurde Lukas Kippelt im Strafraum freigespielt. Dieser kam ungehindert zum Schuss, zog jedoch links am Tor vorbei. „In der Situation, in der wir sind, machst du so einen dann eben nicht“, konstatierte TuS-Coache Andre Rodine.

SCP: Pichutzki – Wierling (85. Westhoff), Brake, Mader, Schlattmann – Schabos – Rausch (70. Menke) Brinkjans, Colalongo, Groll (52. Berghaus) – Hesener.

TuS Germaina Horstmar: Wigger – Oepping (8. Schild), Franke, Meyer, Kortehaneberg – Sanders (46. Klostermann), Lengers, Exner, Ünalir – Gremplinski (84. Kippelt) Backhaus.

Tore: 0:1 Meyer (80.), 1:1 Berghaus (82.), 2:1 Hesener (84.)

 

JHV: Preußen ehrt Jubilare

Auf der Jahreshauptversammlung wurden für ihre Treue zum Verein zahlreiche Jubilare geehrt. 

Die Auszeichnungen für 25 und 40 Jahre Mitgliedschaft erfolgten bereits in der Versammlung.

Die 14 Preußen, die auf 50, 60, 65 und 70 Jahre Vereinstreue zurückblicken können, werden in einer besonderen Feier geehrt.

 

25 Jahre

Bernd Bühning

40 Jahre

Magnus Altena, Jörg Bäumer, Ralf Bittner, Martin Brüning, Christian Dauke, Klaus Dauke, Manfred Dauke, Bernd Friedrichs, Karl Haase, Axel Knüver, Alois Kockmann, Peter Oletti Franz Scharlau, Jürgen Smitz, Michael Starp, Dirk Steiner, Frank Waldkötter

50 Jahre

Manfred Altenbeck, Karl-Heinz Brinkert, Heinz Wilhelm Elpers, Axel Holz, Günter Schwering

60 Jahre

Hans Schmitz, Werner Timmerhues, Heinz Voges

65 Jahre

Bernhard Bäumer, Hubert Lösing, Manfred Lucas

70 Jahre

Heinz Groll, Herbert Haverkamp, Werner Hinkenjann

 

SCP II: Preußen problemlos

Bericht bei Heimspiel-Online vom 22. Febr. 2016 von Alex Piccin

Kompletter Bericht hier

 

Die Liegenschaften bereiten Sorge

Jahreshauptversammlung Preußen Borghorst

Ehrungen: Für ihre Treue zum Verein seit 25 bzw. 40 Jahren wurden Bernd Bühning (2.Reihe Mitte) Magnus Altena (2. Reihe l.), Jörg Bäumer (untere Reihe M.), Martin Brüning (zweite Reihe l.), Karl Haase (unten l.) Alois Kockmann (oben l.), Franz Scharlau (unten r.) und Frank Walkötter (zweite Reihe r.) vom Ersten Vorsitzende Karl-Heinz Brinkert (oben r.) und seinem Stellvertreter Reinhard Rotterdam (oben zweite von l.) ausgezeichnet. Foto: Detlef Held

 

„Der Preußenadler kann zwar noch nicht in große Höhe fliegen, aber er ist zumindest wieder flügge.“ Mit diesem Fazit beendete der Schatzmeister des SC Preußen Borghorst, Paul Brinkert, bei der mit über 80 Mitgliedern gut besuchten Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Tümler seinen Bericht, und löste damit viel Beifall aus.

Über 32 000 Euro konnten im letzten Jahr abgebaut werden, dank eines konsequenten Sparkurses, aber auch durch Zuwendungen von Sponsoren, so dass Ende 2015 nur noch ein Minus von rund 58 000 Euro besteht. Zuvor waren es etwas mehr als 91 000 Euro. Paul Brinkert wies bei seinem Haushaltsplan 2016 aber darauf hin, dass der Abbau der Schulden weiter Vorrang habe, aber man nicht davon ausgehen könne, wieder solch großen Abbau leisten zu können.

Doch nicht nur bei den Finanzen, auch sportlich sei man wieder im richtigen Fahrwasser, wie die Berichte des Vorsitzenden und der jeweiligen Abteilungsverantwortlichen zeigten.

Für die Senioren machte Jürgen Weiermann deutlich, dass man positiv überrascht sei, wie gut sich die „Erste“ in der Bezirksliga hält.

Matthias Lembeck von der Damen- und Mädchenabteilung erläuterte die Bemühungen, in der kommenden Saison wieder eine Frauenteam anmelden zu können. Aktuell spielen 84 Mädchen in allen Altersklassen. Der Obmann der Altherrenabteilung André Kruppa hofft auf Zuwachs von allen von jüngeren Kickern, denn die Aktiven haben inzwischen ein Durchschnittsalter von über 50 Jahren.

In der Jugendabteilung (hier sind 244 Kinder und Jugendliche am Ball) weht ein frischer Wind. Ziel ist es, die Leistungsstärke zu steigern. Erfreulich auch die Bereitschaft der A-Jugend, ihre Leistungsträger an die Erste abzustellen, obwohl man diese eigentlich selber braucht, um ganz oben dran zu bleiben.

Der Erste Vorsitzende Karl-Heinz Brinkert, der in seinem Rechenschaftsbericht die Hoffnung ausdrückte, dass die Erste in der Bezirksliga bleibe, stellte aber auch „Baustellen“ fest. Der Kunstrasen werde überbeansprucht, auch dadurch, dass andere Vereine ihn mitbenutzen dürften. Die Umkleidekabinen seien eine Zumutung. In beiden Fällen sei die Stadt in der Pflicht. Man sei in Gesprächen mit der Politik, die die Umstände kenne und hoffe auf Lösungen.

Dito in der Causa Clubheim: Man hoffe, dass zumindest die Öffnungszeiten freitags und an den Spieltagen der Senioren geregelt werden könne. Dies sei zudem eine Einnahmequelle, auf die man beim SCP nicht verzichten könne. Schwierig sei auch die Mitgliederwerbung. Doch man lässt sich nicht entmutigen. 687 Mitglieder ist der SCP stark, das sind 24 weniger als im Vorjahr. Dass sei vor allem auch durch berufliche Veränderungen geschuldet. Ziel sei es, die 700er Marke wieder zu überschreiten.

Bei den Wahlen wurde Karl-Heinz Brinkert einstimmig im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Auch Geschäftsführer Andreas Nikolas wurde in Abwesenheit wiedergewählt.

Bericht in der WN vom 23. Febr. 2016 von Dorothee Harbers

 

Baumann hört nicht richtig hin

Bericht bei Heimspiel-Online von Christian Lehmann

Kompletter Bericht hier

 

„Ein Schuss vor den Bug“

Bericht in der WN vom 22. Febr. 2016 von Heiner Gerull

Ralf Zenker  Foto: Thomas Strack

Chancenlos war der SC Preußen Borghorst am Ende bei der 0:4-Niederlage in Wettringen. Dabei hatte es in der Halbzeitpause nicht den Anschein, als sollte der SCP noch unter die Räder kommen.

Außer Spesen nichts gewesen. Mit einer 0:4 (0:0)-Niederlage kehrten die Bezirksliga-Fußballer des SC Preußen Borghorst vom Gastspiel beim FC Vorwärts Wettringen heim. Für SCP-Trainer Ralf Zenker war das Ergebnis denn auch fast die logische Konsequenz einer wenig förderlichen Vorbereitung. „Wenn man nur mit acht bis zehn Leuten trainiert, dann kann sich nichts einspielen“, sagte der Coach, der auch von „einem Schuss vor den Bug“ sprach.

Dabei sah es zur Halbzeit noch nicht danach aus, als sollte das Spiel diese Entwicklung nehmen. Zwar war Vorwärts auch schon in den ersten 45 Minuten dominant. Doch Preußens Abwehr stand sicher, so dass es mit einem torlosen Remis in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel ging das Konzept jedoch nicht mehr auf. Und wie schon in einigen Spielen zuvor fingen sich die Borghorster einen Treffer nach einer Standardsituation. So stimmte nach einem Eckball in der 48. Minute die Zuordnung nicht. Völlig frei stehend köpfte Tobias Schmitz das Leder zur 1:0-Führung in die Maschen. Als in der 66. Minute Jonas Baumann wegen wiederholten Foulspiels per Gelb-Roter Karte des Feldes verwiesen wurde, schwanden die Chancen auf einen Punkt zusehends.

Die Wettringer waren ballsicherer und zweikampfstärker. Diese Vorteile führten zwangsläufig zu weiteren Treffern. Der SC Preußen bemühte sich zwar, weiter nach vorne zu spielen. Dabei vergaßen die Borghorster jedoch die Absicherung nach hinten. Das sollte sich in der Schlussphase rächen. Henning Hils traf in der 78. Minute zum 2:0, ehe Schmitz das Ergebnis in der 82. Minute auf 3:0 schraubte. Als sich die Preußen aufgegeben hatten, erhöhte Nabil Charif in der 90. Minute sogar auf 4:0.

SC Preußen Borghorst: Brinkert – Wierling, Brake, Mader (73. Schabos), Schlattmann – Baumann – Klein (63. Menke), Colalonga, Brinkjans, Rausch (81. Groll) – Hesener. – Tore: 1:0 Schmitz (48.), 2:0 Hils (78.), 3:0 Schmitz (82.), 4:0 Charif (90.).

 

Gut besuchte JHV verläuft harmonisch

Es kommt sicherlich nicht oft vor, dass ein Schatzmeister bei der Vorstellung der Jahresbilanz Szenenapplaus erhält. So geschehen auf der gestrigen Jahreshauptversammlung des SCP, als Paul Brinkert der Versammlung mitteilte, dass der Schuldenstand des Vereins im Jahr 2015 von rund 91.000 € auf aktuell 58000 € reduziert werden konnte. Und auch der Wirtschaftsplan für das Jahr 2016 wurde einstimmig angenommen, auch wenn der Abbau hier "nur" mit weiteren ca. 10.000 € kalkuliert wurde.

Den Berichten der Abteilungen konnte man vernehmen, dass es auch hier kontinuierlich in kleinen Schritten bergauf geht. Die Mädchen sind in allen Altersklassen vertreten, der Aufbau einer Damenmannschaft ist im vollen Gange.

Die männlichen Jugendmannschaften sind in fast allen Klassen in den Meisterrunden vertreten und spielen, allen voran die B- und A-Jugend, um die Meisterschaftschaft mit. Und auch die zweiten und dritten Jugendmannschaften des SCP spielen in ihren Klassen gute Rollen.

Die erste und zweite Seniorenmannschaft sind aus sportlicher Sicht aktuell voll im Soll und trotz der begrenzten Möglichkeiten auf einem guten Weg. Bis zum Klassenerhalt für die Erste ist es jedoch noch ein weiter Weg. Eine Platzierung unserer Zweiten unter den ersten Fünf ist nicht unmöglich und sollte Ziel der Mannschaft sein.

Nur der neue Altherrenobmann Andre Kruppa beklagte den fehlenden Nachwuchs und wünschte sich fürs nächste Jahr nicht nur über den gesellschaftlichen Teil der AH zu berichten. In den wenigen Spielen, die die AH in 2015 absolvierten, war kein Spieler jünger als 46 Jahre.

Bei den sich anschließenden Neuwahlen war es nach soviel Positivem nicht verwunderlich, dass der zur Wahl stehende erste Vorsitzende Karl-Heinz Brinkert einstimmig wiedergewählt wurde. Einen weiteren Kandidaten gab es nicht, ebenso wenig wie bei der Wahl des Geschäftsführers. Hier wurde Andreas Nicolaus mit einer Gegenstimme und 5 Enthaltungen in seinem Amt bestätigt.

Nachdem es unter der Rubrik Sonstiges erstmalig seit vielen Jahren keine Wortmeldungen gab, schloss Karl-Heinz Brinkert um 21.05 Uhr die Sitzung und Erich Hülsey stimmte in alt bewährter Weise das Preußen Lied an.

Tolle SCP-Fan-Artikel

Sporthaus Linke mit großer Auswahl

 

Das Sporthaus Linke bietet eine Vielzahl toller SCP-Fan-Artikel an. Regenjacken, T-Shirts, Sporttaschen und vieles mehr können  im Sporthaus erworben werden.

 

Um das komplette Sortiment sehen zu können, einfach hier klicken.

 

Preußen Borghorst auf dem Handy

Einfach installieren und informieren

Aktuell werden auf dem Eingangsbildschirm der App aktuelle Informationen angezeigt. Des weiteren gibt es Termine, den aktuellen Spieltag der Kreisliga A sowie den Spieltag des Gesamt-Vereins.

Durch einen Klick auf den Reiter "Mehr" werden noch der WN-Lokalsport, Bilder von diversen Veranstaltungen, die Vereinshomepage und Infos zum Clubhaus zur Verfügung gestellt.

Einfach mal ausprobieren.

Apple-Handy: Anwendung steht im Store zur Verfügung

Android-Handy: Diese Anwendung wird nicht im Google-Play-Store zur Verfügung stehen. Der Grund ist einfach, es kostet Geld. Aber Android-Nutzer können natürlich trotzdem die App laden. Einfach folgende Adresse im Browser des Handys eingeben und die App installieren.

Adresse für Android-Handys: www.chayns.net/67750-19887/app

Und auch Handys  mit Amazon-Betriebssystem können die App nutzen.

 

C1 zeigt erneut eine starke Leistung

 

Am Wochenende war der Tabellenführer aus Wettringen in Borghorst zu Gast.

Die C1 von Preußen Borghorst musste im Vorfeld die Mannschaft auf einigen Positionen verändern. Fünf Spieler konnten verletzungs- oder urlaubsbedingt nicht mitwirken.

Weiterlesen

__________________________

Ausführliche Infos hier!

___________________________

C1 feiert einen 4:1 Sieg gegen TuS Laer

Am Mittwoch trafen sich Preußen Borghorst und der TuS Laer zum vorgezogenen Meisterschaftsspiel.
Die Elf um Kapitän Rene Blankemeier hat eine Menge Selbstvertrauen aus den letzten  Meisterschaftsspielen getankt.

Weiterlesen

_________________________

Feldturniere

Im Mai und Juni nehmen noch einige Jugendmannschaften an Turnieren teil.

Hier die aktuelle Übersicht:

___________________________

 

Besuchen Sie bei jedem Heimspiel der 1. Mannschaft des SC Preußen Borghorst

Berni's Bude.

Dort gibt's kalte und heiße Getränke sowie Bratwurst und Kuchen!

__________________________

____________________________

Sporthand - Integration durch Sport

_________________________