SCP II: Spitzenspiel an Karnevals-Sonntag

Reserve tritt um 15 Uhr in Neuenkirchen an

Foto: WN

Wer dem Karnevalstreiben entgehen möchte, der hat am heutigen Sonntag die Möglichkeit, das absolute Spitzenspiel der Kreisliga B zu besuchen. Um 15 Uhr tritt das Laukötter-Team bei der Viertvertretung des SuS Neuenkirchen an.

Gewinnen die Preußen, so springen sie von Platz 3 der Tabelle auf den Platz an der Sonne. Somit dürfte es nicht an Motivation mangeln. Dennoch ist eine Spielansetzung am Karnevalssonntag, freundlich ausgedrückt, eine extrem unglückliche Entscheidung. Aber weder Neuenkirchen noch der Staffelleiter wollten einer erneuten Spielverlegung (das Spiel ist bereits zweimal ausgefallen) zustimmen. Möglichkeiten hätte es zur Genüge gegeben.

Nun aber gilt es, die ganze Konzentration auf das Spiel zu lenken und alles andere auszublenden.

Sonntag 15 Uhr, Sportzentrum am Haarweg II, 48485 Neuenkirchen

 

Bericht zur aktuell sportlichen Situation

Die sportliche Leitung des SCP hält es aus gegebener Veranlassung für dringend notwendig, an dieser Stelle noch einmal Auszüge von der Jahreshauptversammlung 2017 aus dem Bericht der Seniorenabteilung zur aktuellen sportlichen Situation zu veröffentlichen:

………. nichts ist so vergänglich wie die sportlichen Lorbeeren der letzten Saison, denn sie zählen in der neuen Saison nicht mehr.

Unter dem neuen Trainergespann Carlos Andrade und Co-Trainer Stephan Schabos konnte die Mannschaft leider den guten Eindruck der Vorsaison zunächst nicht bestätigen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger hegt Carlos Andrade eine grundlegend andere Spielphilosophie und die Mannschaft hatte lange Zeit Probleme damit, sich daran zu gewöhnen bzw. diese umzusetzen. Zwar gelang am zweiten Spieltag bei Eintracht Rheine 2 gleich ein Sieg im ersten Auswärtsspiel der Saison, es sollte aber bis zum Ende der Hinrunde auch der einzige bleiben. Nach 5 Unentschieden aber acht Niederlagen fand man sich am Ende der Hinrunde am 14. Spieltag mit 8 Punkten und einem Torverhältnis von 21:36 am Tabellenende wieder. ……………

…………..Allen Widrigkeiten zum Trotz, startete die Mannschaft furios in die bereits im Dezember 2016 beginnende Rückrunde und holte die maximale Ausbeute von 6 Punkten. Man gab die rote Laterne an Eintracht Rheine ab, aber was noch viel wichtiger ist, mit nur noch zwei Punkten Rückstand hat man wieder Tuchfühlung zu den Nichtabstiegsplätzen.

Aufbruchstimmung war zu erkennen. Die vielen Gespräche zwischen Trainern, Spielern und sportlich Verantwortlichen schienen Früchte zu tragen. Carlos Andrade hatte seine Spielphilosophie ein wenig dem Leistungsstandard der Mannschaft angepasst und die Mannschaft schien verstanden zu haben, worauf es ankommt.

Alle gingen mit einer positiven Grundstimmung in die Winterpause und man war euphorisch gestimmt, dass Ziel Klassenerhalt wieder erreichen zu können, zumal die beiden Winterneuzugänge Isuf Asslani und Diogo Maia Rego die Qualität des Kaders noch einmal verbesserten. Doch mit Beginn der Wintervorbereitung Mitte Januar diesen Jahres war leider von dieser Euphorie wenig übrig geblieben. Die Trainingsbeteiligung ließ wieder zu wünschen übrig, ebenso die Einstellung einzelner Spieler. Persönliche Belange und eigene Interessen haben oft Vorrang. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Testspiele gegen zu gegebener Weise starke Vorbereitungsgegner zum Teil deutlich verloren gingen, was wiederum schlecht fürs Selbstvertrauen war. Wenn nicht jeder ganz schnell verinnerlicht, worauf es jetzt ankommt, dann ist der angestrebte Klassenerhalt auf keinen Fall realisierbar. Es kommt jetzt auf jeden einzelnen an, persönliche Interessen müssen auch zum Wohle des Vereins mal hinten angestellt werden, sonst waren alle bisher unternommenen Anstrengungen umsonst.

Resümee:

Der aktuelle Tabellenplatz unserer I. Seniorenmannschaft ist bedenklich, aber noch nicht hochgradig besorgniserregend. Die Einstellungen und die daraus resultierenden Ergebnisse der letzten Spiele vor der Winterpause haben gezeigt, dass die Mannschaft es packen kann.

Mit dem richtigen Teamgeist, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen, dann ist alles machbar.

 

Fusion kein brandheißes Thema

Jahreshauptversammlung des SC Preußen Borghorst / Verbindlichkeiten um 19 000 Euro gesenkt

„Nicht hochgradig besorgniserregend, aber auch nicht erfreulich“ – diese Situationsbeschreibung wurde am Freitagabend während der Jahreshauptversammlung des SC Preußen Borghorst gleich in mehrfacher Hinsicht geäußert. Sie zeigt: Der Verein befindet sich erneut in einem Jahr voller Herausforderungen.

Allen voran die sportliche Lage der ersten Mannschaft, die in der Bezirksliga gegen den Abstieg kämpft, bereitet den Verantwortlichen Magenschmerzen. „Wenn nicht jeder ganz schnell realisiert worauf es ankommt, wird der Klassenerhalt nicht zu schaffen sein“, nahm Jürgen Weiermann die Aktiven in die Pflicht. Zudem kündigte der Sportliche Leiter an, dass zur Entlastung der Reserve im Sommer eine dritte Mannschaft den Spielbetrieb aufnehmen werde.

Ein neues Team konnte auch Matthias Lembeck, Leiter der Damen- und Mädchenabteilung, aufbauen. Jedoch müsse dieses in der Frauen-Kreisliga-A aufgrund des kleinen Kaders häufig mit einer „improvisierten Aufstellung“ antreten. Zurzeit belegt die Mannschaft einen Platz im Tabellenmittelfeld.

Mit unterbesetzten Teams müssen die Preußen auch im männlichen B- und A-Juniorenbereich auskommen. Die kurz vor dem Abschluss stehende Jugendspielgemeinschaft mit dem SV Wilmsberg soll in diesem Punkt Abhilfe schaffen.

In diesem Zusammenhang sprach Karl-Heinz Brinkert eine mögliche Fusion beider Vereine im Sinne der „Bündelung der Kräfte“ an. Dies sei, so der Erste Vorsitzende, zwar momentan kein brandheißes Thema, könne es aber in den nächsten Jahren werden.

Neben einem konstanten Mitgliederschwund könnte vor allem die Sportstätten-Situation diesen Gedanken reifen lassen. Zwar scheint die Nutzung des Borghorster Stadions in den kommenden zwei bis drei Jahren gesichert, darüber hinaus jedoch „muss sich die Stadt entscheiden, in welche Richtung sie gehen möchte“, so Brinkert.

Positives durfte Schatzmeister Paul Brinkert den Mitgliedern im voll besetzten Saal im Vereinslokal Haus Tümler vermelden: Im vergangenen Jahr wurden die Schulden um knapp 19 000 Euro gesenkt. Damit betragen die Verbindlichkeiten noch rund 40 000 Euro. Nach einer ausgiebigen und kontroversen Diskussion sprachen sie die Mitglieder mehrheitlich für eine Beitragserhöhung ab 2018 aus, über deren Ausmaß der Vorstand in den kommenden Monaten beraten wird.

Diesem gehören weiterhin Reinhard Rotterdam (Zweiter Vorsitzender), Paul Brinkert (Schatzmeister) und Dietmar Mader (Zweiter Geschäftsführer) an, die einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden.

40 Jahre Mitglied: Holger Ballering, Andreas Haase, Dieter Krude, Michael Schoop, Detlef Voges und Frank Westermann.

25 Jahre Mitglied: Konrad Altebäumer, Bernd Enting, Ludwig Ewering, Judith Finke, Jörg Göcke und Rene Huesmann.

Bericht in der WN vom 20. Febr. 2017 von Jan Gudorf

 

Déjà-vu für die Preußen

Bericht in der WN vom 20. Febr. 2017

Kein schönes Ende nahm die Begegnung bei BW Aasee für die Borghorster um Aldo Colalongo (M.). Foto: Heimspiel / Alex Piccin

Mit einer mehr als unglücklichen Niederlage haben die Borghorster Preußen die Mission „Klassenerhalt“ fortgeführt. Bei Blau-Weiß Aasee deutete alles auf eine Punkteteilung hin, ehe die Hausherren zwei Minuten vor dem Ende noch einmal zuschlugen. Das weckte Erinnerungen an das Hinspiel.

Es war ein Déjà-vu der unschönen Art. Wie im Hinspiel führte der SC Preußen Borghorst auch im Rückspiel früh gegen BW Aasee . Wie im Hinspiel gelang den Blau-Weißen der Ausgleich und sehr spät im Spiel auch der Treffer zum 2:1 (0:1)-Endstand. Wie im Hinspiel kassierte die Mannschaft von Carlos Andrade den finalen Knock-out im Anschluss an einen Freistoß.

Nicht nur aufgrund des späten Treffers war es eine unglückliche Niederlage für die abstiegsbedrohten Borghorster : „Mir fehlen die Worte. Aasee hatte keine nennenswerte Torchancen“, ärgerte sich Andrade, dass die hundertprozentigen Möglichkeiten zwar vermieden wurden, dennoch aber zwei Tore für die Münsteraner fielen. Zunächst aber war Borghorst erfolgreich gewesen. Sven Berghaus (21.) erzielte die verdiente Führung für die Gäste. Bei dem Versuch eines Rückpasses zum Torwart eroberte Berghaus den Ball und verwandelte zum 1:0.

Defensiv standen beide Mannschaften kompakt und ließen wenig zu. Das meiste spielte sich fernab der Strafräume im Mittelfeld ab. Die Taktik der Blau-Weißen schien es zu sein, vor allem nach Standardsituationen zum Erfolg zu kommen. Das gelang zunächst aber nicht.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts grundlegend. Auf Höhepunkte in Form von hochkarätigen Chancen mussten die Zuschauer verzichten. Symptomatisch, dass der Ausgleich für Aasee durch eine verunglückte Flanke von Julian Sandner (58.) fiel, die Borghorsts Keeper Matthias Brinkert, der für den erkrankten Ismael Beckers einsprang, nicht klären konnte.

Als sich kurz vor Schluss viele schon darauf einstellten, dass die beiden Teams sich die Punkte teilen, fand die Begegnung doch noch einen Sieger. Bei einem Freistoß aus dem Mittelfeld stieg Gerrit Borgers (88.) am höchsten und verlängerte den Ball per Kopf zum 2:1 in die Maschen. Die Preußen stehen nun ohne Punkte da.

SCP: Brinkert – Westhoff, Matic, Mader, Reiß (89. Brinkjans) – Maia Rego (65. D. Groll), Brake, Colalongo, Bünker – Berghaus (82. Dirkes), Asllani.

Tore: 0:1 Berghaus (21.), 1:1 Sandner (58.), 2:1 Borgers (88.).

 

Mission Klassenerhalt

Bericht in der WN vom 18. Febr. 2017

Mit Oberschenkelproblemen musste Aldo Colalongo (r.) beim letzten Testspiel ausgewechselt werden. Andrade geht aber davon aus, dass er am Sonntag dabei ist. Foto: Thomas Strack

Erinnerungen an das Hinspiel lässt Carlos Andrade nur ungern zu. 70 Minuten lang führte der SC Preußen Borghorst, dann schlug zwei Mal Torben Bucksteeg zu. Der zweite Treffer fiel erst in der Nachspielzeit, der Dämpfer für die Preußen war enorm. Im Rückspiel am Sonntag können die Borghorster Revanche nehmen.

Motivation sollte nicht nur aufgrund der ärgerlichen und unnötigen Hinspielpleite da sein, sondern zum Rückrundenstart sowieso. „Normalerweise ist das so“, lässt Andrade durchblicken, dass bei seiner Mannschaft die letzten Prozentpunkte in Sachen Einstellung zuletzt nicht erkennbar waren. Morgen soll das anders sein: „Wir setzen alles daran, Wiedergutmachung zu leisten.“

Schließlich will Preußen Borghorst seine Mission Klassenerhalt möglichst mit einem Sieg starten. Damit der Abstieg vermieden werden kann, haben sich die Preußen im Winter bekanntlich verstärkt. Während Isuf Asllani sich schon vollständig integriert hat, muss Diogo Maia Rego noch ein bisschen in Sachen Kondition aufholen, nachdem er beim SV Wilmsberg nicht regelmäßig auf dem Platz stand.

Bei BW Aasee sollten beide Neuzugänge dabei sein, anders sieht das bei Daniel Groll und Michael Brinkjans aus. Das Mitwirken von Aldo Colalongo und Sven Berghaus ist noch fraglich.

► Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Sportanlage Blau-Weiß Aasee, Münster.

 

Ein Mentalitätsproblem?

Preußen verlieren die Generalprobe gegen Rheines U19

-vera- Borghorst - In der Schlussphase der Vorbereitung schwächelt der SC Preußen Borghorst. Nach der Niederlage in Schöppingen, kassierte die Mannschaft von Trainer Carlos Andrade am Mittwochabend die nächste Pleite. Der U19 des FC Eintracht Rheine unterlag der Bezirksligist deutlich mit 0:3 (0:1).

Andrade haderte erneut mit der Einstellung seiner Mannschaft: „In den nächsten zwölf Spielen müssen alle zu 100 Prozent fokussiert sein. Da darf man sich nicht so viel ablenken lassen.“ Zwischen den Zeilen klingt durch: Das passierte in der Vorbereitung zu häufig. Die Quittung bekamen die Borghorster in Form von deftigen Niederlagen in dieser Woche serviert. Zwei Spiele innerhalb von vier Tagen, eine Bilanz von 0:6 – Andrade kann nicht zufrieden sein mit dem, was seine Elf kurz vor dem Rückrundenstart abliefert.

Die Preußen ließen sich von Rheine nicht an die Wand spielen, stattdessen war es eine ausgeglichene Partie auf mäßigem Niveau. Im Gegensatz zu Borghorst waren die U19-Junioren des FCE aber gleich drei Mal erfolgreich.

Nach einer schönen Kombination erzielte Jeffrey Schröter (41.) die Führung für die Gäste, die Chris-Cedric Jaeschke (52.) ausbaute, der einen Fehler der Borghorster Hintermannschaft ausnutzte.

Nach einer Stunde machte Rheine einen Haken unter die Partie, einen Strafstoß nach vorherigem Foul von Dennis Brake nutzte Oskar Ricken (60.) zum 3:0-Endstand für den Nachwuchs des Oberligisten.

Bericht in der WN vom 17. Febr. 2017

 

Stadion wechselt den Eigentümer

Stadion Borghorst kann weiter für Sport genutzt werden

Der Kunstrasen im Stadion Borghorst ist und bleibt ein Sorgenfall für Michael Barbato. Gute Nachrichten gibt es dennoch für alle Sportvereine, die dort trainieren: Auch im Jahr 2018 soll auf dem Gelände weiter Sport betrieben werden. Foto: Axel Roll

Die Zeit der Ungewissheit scheint ein Ende zu haben. Seit dieser Woche ist klar, die Sportvereine und Schulen dürfen auch im nächsten Jahr das Borghorster Stadion nutzen. Das stand bis zuletzt noch auf wackeligen Beinen.

Denn: der Pachtvertrag der Stadt Steinfurt mit dem Eigentümer läuft Ende dieses Jahres aus und der bisherige Besitzer der Sportanlage wollte das Gelände verkaufen.

Die Sportvereine, allen voran der SC Preußen Borghorst , der das Gelände hauptsächlich nutzt, aber auch der TV Borghorst, der FC Galaxy Steinfurt, der SV Wilmsberg und – nicht zu vergessen – die Kindergärten und Schulen tappten lange Zeit im Dunkeln. In den vergangenen Tagen sickerte dann die gute Nachricht durch, dass die Nutzung des Geländes an der Gräfin-Bertha-Straße auch über 2017 hinaus gesichert ist.

Dass die Entscheidung zu diesem Zeitpunkt fiel, ist wenig überraschend. Denn das Stadion Borghorst hat vor wenigen Tagen den Eigentümer gewechselt hat. Die Arning Bauunternehmung hat das Sportgelände rund ums Preußen-Stadion über sein Tochterunternehmen, die HBS Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG, erworben. Das bestätigte Geschäftsführer Michael Fieke , der auch für mehr Planungssicherheit bei den Sportvereinen sorgt: „Das Stadion steht aus unserer heutigen Sicht auch in 2018 und länger zur Verfügung.“

Damit wechseln alle drei Sportflächen, sowohl beide Naturrasenplätze als auch der Kunstrasen, den Besitzer. Michael Fieke betonte, dass mit Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer und der Ersten Beigeordneten Maria Lindemann „angenehme Gespräche“ geführt worden seien. Darin versicherte Arning Bauunternehmung, dass es grundsätzlich an einer längerfristigen Verpachtung über das Ende dieses Jahres hinaus interessiert ist, ebenso wie die Bereitschaft, ein gemeinsames Konzept für die Zukunft der Flächen zu erarbeiten. Für Fieke ist aber auch klar: „Jetzt ist die Stadt erst mal am Zug.“

Die Länge der Pacht dürfte eine entscheidende Rolle in den Verhandlungen spielen. Langfristig wird es darum gehen, das Gelände in Bauland zu verwandeln. In der Konsequenz stellt sich die Frage nach einem Stadion-Neubau. Im Flächennutzungsplan ist bereits ein Bereich für die mögliche Sportnutzung ausgewiesen. Dabei handelt es sich um das Gelände neben der Realschule am Buchenberg bis zur Burgsteinfurter Straße, das groß genug ist, um dort neue Sportplätze entstehen zu lassen. Da werden Erinnerungen an den Bau des VR-Bank-Stadions in Burgsteinfurt wach.

Die Fläche in Borghorst befindet sich allerdings in Privatbesitz. Zudem könnten für einen Neubau auch andere Flächen von der Stadt in Betracht gezogen werden. Klar ist nur, wenn sie ein neues Stadion bauen will, steht mit der Arning Bauunternehmung ein Partner bereit. „Dann würden wir mitwirken wollen“, bestätigt Michael Fieke.

Bericht in der WN vom 17. Febr. 2017 von Vera Szybalski

 
 
 
 
 

Das neue Wir-Gefühl

Jugendspielgemeinschaft des SV Wilmsberg und Preußen Borghorst

Eine Einheit: Karl-Heinz Brinkert (v. l.), Stephan Fischer, Peter Starmann, Jürgen Risau, Stefan Albers, David Pepping und Ulrich Guddorf treiben das Vorhaben voran. Einen Vorschlag für ein gemeinsames Logo (kl. Bild) gibt es schon. Foto: Vera Szybalski

Im Mittelpunkt steht nicht das Trennende, sondern das Einende. Das stellt Stephan Fischer zu Beginn klar: „Es ist nicht mehr ‚die‘ und ‚wir‘.“ Stattdessen soll es bald ein neues Wir-Gefühl geben, wenn der SC Preußen Borghorst und der SV Wilmsberg zur Saison 2017/2018 ihre Jugendspielgemeinschaft an den Start schicken.

In der A- und B-Jugend machen die beiden Borghorster Vereine dann gemeinsame Sache. Stefan Albers, Peter Starmann, Stephan Fischer , Franz Scharlau und David Pepping aufseiten der Wilmsberger sowie Karl-Heinz Brinkert, Jürgen Risau, Holher Bühn und Ulrich Guddorf aufseiten der Preußen haben in vielen Gesprächen über diese Art der Kooperation beraten, nun wagen sie den Schritt. Bei einer Informationsveranstaltung am Montagabend wurde der aktuelle Sachstand den Spielern vorgestellt.

Die erste Erkenntnis: das Interesse ist groß. Zahlreiche Jugendliche waren ins Clubheim der Wilmsberger gekommen. Ausführlich erläuterten Pepping und Fischer die Notwendigkeit des Projektes, bedingt etwa durch den Spielermangel nach der C-Jugend, den demografischen Wandel und geändertes Freizeitverhalten sowie warum überhaupt zwei Vereine entstanden sind: nördlich der Bahnlinie der „Stadtverein“ SC Preußen Borghorst und südlich der Bahnlinie „der Verein der Bauerschaft“, der SV Wilmsberg .

Piggen und Preußen erhoffen sich durch die Zusammenarbeit unter anderem eine höhere Qualität im Nachwuchsbereich, ein aktives Vereinsleben und die Möglichkeit, den Junioren individuelle Förderung bieten zu können. Zudem bleibt die Basis für den Seniorenfußball erhalten. „Bei aller Skepsis, die verständlich ist. Nehmt das mit nach Hause, lasst das sacken. Das ist wirklich eine coole Sache für euch“, warb David Pepping bei den Jugendlichen für das Projekt.

Das sieht so aus, dass die beiden Borghorster Fußballvereine in der A- und der B-Jugend jeweils zwei Mannschaften stellen. Nach Möglichkeit wird es parallele Trainingszeiten geben, damit eine Durchlässigkeit zwischen erster und zweiter Mannschaft hergestellt werden kann. Beide Vereine sind dem Neutralitätsprinzip verpflichtet, wer in welchem Team spielt, wird nach Leistungskriterien entschieden. Erste gemeinsame Trainingseinheiten könnten bereits in der Rückrunde stattfinden.

Jeweils ein Verein ist verantwortlich für eine Altersklasse. Im ersten Jahr werden die Preußen die A-Jugend übernehmen, die Wilmsberger die B-Jugend. Das heißt aber nicht, dass die A-Jugend nun ausschließlich bei den Preußen trainiert und spielt und die B-Jugend bei den Piggen. Da soll es eine Art Kreislauf geben. Mitglied bleibt jeder in seinem Verein.

Trainer der A1 werden Michael Groll und Jörg Bäumer, die A2 wird von Jonas Ratert gecoacht. Bei der B1 stehen Frank Waldkötter und Alex Berning an der Seitenlinie, für die B2 sind die Verantwortlichen noch auf der Suche nach Übungsleitern. Auch für die A2 soll noch ein zweiter Trainer gefunden werden.

Als Wegbereiter für das Projekt in finanzieller Hinsicht haben die beiden Vereine Wolfgang Gözze gewinnen können. Gemeinsam wollen Preußen und Piggen daran arbeiten, dass die Jugendspielgemeinschaft eine Erfolgsgeschichte wird. Die Basis dafür ist gelegt. „Wir schaffen die Voraussetzungen. Ihr müsst gucken, was ihr daraus macht“, sagte Karl-Heinz Brinkert.

Die Koordinierungsgruppe trifft sich weiter regelmäßig, will ein Jugendspielgemeinschaftskonzept ausarbeiten und einen Koordinator als Bindeglied zwischen Spielern und Koordinierungsgruppe installieren. In Stein gemeißelt ist nichts. Jahr für Jahr kann neu entschieden werden, ob die Jugendspielgemeinschaft fortgeführt wird.

Entwickelt sie sich zu einer Erfolgsgeschichte, könnte ein erster Schritt in Richtung einer Gesamtfusion der beiden Vereine getan sein. In dem Fall könnte es endgültig mit dem Spruch aus früheren Zeiten – „Wenn man über die Schranken kam, gab es was auf die Backen“ – vorbei sein.

Bericht in der WN vom 15. Febr. 2017 von Vera Szybalski

 

Nicht bereit für den Ligastart

Fußball-Testspiel: Borghorst verliert in Schöppingen

Carlos Andrade  Foto: Saborowski

Sieben Tage vor dem Rückrundenstart schlägt Carlos Andrade Alarm: „Ich mache mir Sorgen. Wir sind noch nicht da, wo wir sein sollten. Wir haben jetzt noch eine Woche Zeit, daran zu arbeiten.“

Der Grund für Andrades Sorgenfalten: Das Vorbereitungsspiel beim ASC Schöppingen , das Preußen Borghorst mit 0:3 (0:2) verlor.

Der Bezirksligist musste auf eine Reihe wichtiger Spieler verzichten. Dass Diogo Maia Rego , Michael Brinkjans, Aldo Colalongo, Nils Piotrowski und Isuf Asllani fehlten, machte sich bemerkbar. „Wir sind in der Breite nicht gut aufgestellt“, war Andrade nicht erfreut darüber, dass die anderen Spieler ihre Chance ungenutzt ließen. Eine Bewerbung für einen Startplatzeinsatz gab in Schöppingen kaum jemand ab.

Der ASC verteidigte kompakt und wartete auf Fehler der Borghorster. Und davon machten die Preußen einige. Zunächst schlossen die Gastgeber einen Konter (7.) erfolgreich ab, nach einem Ballverlust der Andrade-Elf und einem folgenden Schnittstellenpass erhöhte Schöppingen (28.) auf 2:0.

„Fußballerisch war das nicht schlecht, aber wir wollten zu schön spielen“, sah Andrade, dass sein Team im Angriff häufig noch einen Pass spielte anstatt abzuschließen. „Schöppingen war cleverer, giftiger und effektiver als wir.“ Nach der Pause legte der ASC (76.) Treffer Nummer drei nach. Es hätten sogar noch weitere folgen können.

Bericht in der WN vom 13. Febr. 2017

 
 

Standarte wieder vorzeigbar

Dank der finanziellen Unterstützung der Kreissparkasse Steinfurt und der Alte Herren des SCP sowie aus den Erlösen des Cocktail-Verkaufs und einem Preisknobeln beim letzten Sommerfest konnte nun die dringend notwendige Restaurierung der Preußen-Standarte durchgeführt werden.  

Foto: Unser ehemaliger 1. Vorsitzender und Urpreuße Erich Hülsey präsentiert voller Stolz die restaurierte Standarte aus den Gründungsjahren des Vereins.

 
 
 

Infoveranstaltung zur Jugendspielgemeinschaft

Hallo Preußenkicker,

in den vergangenen Wochen pfiffen die Spatzen eine notwendige Installation  einer Jugendspielgemeinschaft zwischen dem SC Preußen Borghorst und dem SV Wilmsberg aus verschiedenen sportlichen und gesellschaftspolitischen Gründen bereits von den Dächern. Im Bereich der B- und A-Jugend soll diese zur neuen Saison zum Auftakt umgesetzt werden.

Folgende Pressemitteilung geben beide Vereine nun dazu ab. Entsprechende Berichterstattungen werden nach der Veranstaltung erfolgen.

Der SC Preußen Borghorst und der SV Wilmsberg haben im Sommer 2016 eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich mit der Zukunft des Jugendfußballs im Ortsteil Borghorst beschäftigt. Die Zielsetzung ist, gemeinsam eine sportliche als auch sozialkompetente erfolgreiche Entwicklung für junge Fußballer zu realisieren. Den hiesigen Kindern und Jugendlichen soll die Möglichkeit geboten werden, vor Ort sowohl breitensportbezogenen als auch leistungsbezogenen Fußball zu spielen.

Als Ergebnis der Analysen und Gespräche ist zunächst die Gründung einer Jugendspielgemeinschaft im Bereich der B- und A-Jugend ab der Saison 2017/18 vorgesehen. Die weiteren Beweggründe und die angedachte Umsetzung der neuen Struktur möchte die Arbeitsgruppe in einer Informationsveranstaltung darlegen.

Eingeladen sind die Spieler beider Vereine, die ab der kommenden Saison in der B - oder A-Jugend spielen (Jahrgänge 1999 - 2002). Interessierte Eltern der angesprochenen Jugendlichen sind bei Interesse ebenfalls herzlich willkommen. Die Veranstaltung findet statt am Montag, den 13.02., um 18.00 Uhr im Clubheim des SV Wilmsberg am Waldstadion.

 

Preußen Borghorsts Neuzugänge treffen

Bericht in der WN vom 6. Febr. 2017

Jetzt in Schwarz-Weiß: Diogo Maia Rego trug sich wie schon im Test gegen Epe in die Torschützenliste ein. Foto: Jan Gudorf

Obwohl es hinten wieder wackelte, war Carlos Andrade zufrieden. Die 2:4-Niederlage seiner Borghorster Preußen gegen den Landesligisten stimmte den Trainer zufrieden. Dass in der Winterpause offensiv nachgebessert worden ist, scheint sich auszuzahlen.

14 Gegentore in drei Spielen lassen bei einem Trainer die Alarmglocken schrillen – normalerweise. Denn Carlos Andrade hat nach dem dritten Testspiel seines SC Preußen Borghorst durchaus Grund, dem Saisonstart optimistisch entgegenzublicken. Zwar wurde beim 2:4 (1:4) gegen Borussia Emsdetten auch die dritte Partie verloren, die zweite Hälfte entschied der SCP gegen den Landesliga-Siebten aber sogar mit 1:0 für sich.

Die erste Halbzeit gehörte jedoch eindeutig dem Gast, der durch einen Distanzschuss von Marco Pereira Ferreira (12.) in Führung ging. Marcus Meinigmann per Doppelschlag (39./40.) und erneut Pereira Ferreira (45.) erzielten die weiteren Tore für Emsdetten, das sich einige Chancen herausspielte. Durch schnelles Umschalten kamen aber auch die Preußen zu Gelegenheiten. Eine davon nutzte Neuzugang Diogo Maia Rego zum zwischenzeitlichen Ausgleich (17.).

Zu Beginn des zweiten Durchgangs schien das fünfte Gegentor nur einen Frage der Zeit zu sein. Doch in der Folge gewann der SCP, der mit Tobias Mader, Dennis Brake und Tim Westhoff in einer Dreierkette verteidigte, mehr und mehr Stabilität, profitierte allerdings auch von Nachlässigkeiten des Landesligisten. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem auch die Gastgeber den Weg nach vorne suchten – in der Nachspielzeit mit Erfolg: Nach Vorlage von Jonas Bünker netzte mit Isuf Asllani auch der zweite Neuzugang ein.

Andrade war zufrieden mit dem Auftritt: „Wenn wir gegen einen Landesligisten mithalten können, geht das auch in der Bezirksliga.“

 

In der Defensive wartet noch Arbeit

Fußball: Testspiel des SC Preußen Borghorst

In Epe erzielte Daniel Groll (M.) das 3:1, heute trifft er mit Borghorst auf Borussia Emsdetten. Foto: Jan Gudorf

Eine Herausforderung nach der anderen wartet momentan auf die Defensivabteilung des SC Preußen Borghorst. Von leichten Gegnern in der Vorbereitung hält Carlos Andrade nicht allzu viel, der Tabellenzweite der Bezirksliga 11, Vorwärts Epe, machte da keine Ausnahme.

Trotz der 3:5 (2:1)-Niederlage in Epe war Andrade nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Elf: „Das war eine gute Leistung, vor allem in der ersten Halbzeit.“

In der waren die Preußen durch Isuf Asllani (6.) früh in Führung gegangen, den zwischenzeitlichen Ausgleich (25.) machte Diogo Maia Rego (37.) mit seinem Treffer wieder vergessen. Borghorst hätte sogar höher führen können. „Spielerisch war das schon deutlich besser als zuletzt, in der Defensive müssen wir aber noch viel verbessern“, weiß Andrade, dass noch Arbeit auf sein Team wartet.

Dabei lief es auch nach dem Seitenwechsel zunächst positiv für die Borghorster: Daniel Groll (56.) erhöhte auf 3:1. Durch vier Wechsel und der Umstellung von einer Dreier- auf eine Viererkette verloren die Preußen aber ihren Spielrhythmus. Vorwärts nutzte das aus, erzielte nicht nur den Anschlusstreffer (67.) und Ausgleich (72.), sondern fünf Minuten vor dem Ende auch die Führung und mit dem Schlusspfiff das 5:3.

Leicht wird auch das nächste Spiel nicht. Heute empfangen die Preußen um 14 Uhr Borussia Emsdetten. „Das ist ein sehr starker Gegner, da müssen wir in der Defensive gut arbeiten“, sagt Andrade. Nach Burgsteinfurt und Epe hat Borghorst die nächste schwere Aufgabe vor der Brust. „Ich spiele in der Vorbereitung lieber gegen starke Mannschaften. Über die Fehler, die man da macht, kann man anschließend sprechen und sie korrigieren“, will Andrade vor dem Rückrundenstart möglichst viele Schwachstellen beheben.

Bericht in der WN vom 4. Febr. 2017

 
 

Zweite unterliegt Westfalia Leer mit 1:3

Bereits nach einer Minute lagen die Preußen mit 0:1 zurück und kamen darauf hin zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Nur zwischen der 10 und 25 Minute war man bis zum 0:2 in der 23. Minute ein gleichwertiger Gegner. Im Anschluss an das 0:2 hatte man dann noch Glück, nicht einen Elfmeter gegen sich zu bekommen.

Zur Halbzeit wurde dann munter durchgewechselt, was dem Spielfluss nicht unbedingt förderlich war. Einigen Spielern konnte man schon anmerken, dass sie lange nicht mehr gespielt hatten. Spätestens nach dem 0:3 in der 48. Minute  merkte man einigen die Unzufriedenheit mit der eigenen Leistung an und man war fortan mehr damit beschäftigt sich mit dem Schiedsrichter auseinanderzusetzen. Krönender Höhepunkt war dann ein Platzverweis in der 69. Minute wegen der Meckerei.

Ach ja, in der 60. Minute erzielte Martin Schlattmann noch per verwandeltem Strafstoß das 1:3 zum letztendlich gerechtem Endstand.

 
 
 
 

Einseitige Angelegenheit

SV Burgsteinfurt gewinnt das Testspiel gegen den SC Preußen Borghorst mit 5:0

Wer das Testspiel zwischen dem SV Burgsteinfurt und dem SC Preußen Borghorst gewinnen würde, war bereits nach einer halben Stunde keine spannende Frage mehr. Denn zu dem Zeitpunkt führte der Landesligist bereits mit 3:0. Im zweiten Durchgang legten die Burgsteinfurter noch zwei Treffer nach und gingen mit einem 5:0-Sieg vom Platz in Horstmar.

Die Begegnung war von Beginn an eine einseitige Angelegenheit. Frederik Teupen war nach acht Minuten bei einem Schuss von Ricardo Faria da Silva zwar zur Stelle, konnte den Ball aber nicht endgültig klären, Alexander Hollermann sorgte im Anschluss für die Führung der Stemmerter. Diese baute Dominik Wessels mit einem „überragenden Tor“, wie Trainer Christoph Klein-Reesink es formulierte, aus. Eine Vorlage von der rechten Seite schoss Wessels (17.) aus gut 18 Metern in den Giebel. Ricardo Faria da Silva (30.) erzielte nach einer schönen Kombination über rechts Burgsteinfurts Treffer Nummer drei.

„Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen“, konstatierte Preußen-Coach Carlos Andrade. Nach der Winterpause müsse seine Elf die Abläufe wieder neu verinnerlichen. Das galt für die Defensive ebenso wie für die Offensive. Dort liefen die beiden Winter-Neuzugänge Diogo Maia Rego und Isuf Asllani auf, die noch etwas Zeit brauchen werden, um sich auf einander einzustellen. Andrade: „Die beiden sind individuell sehr stark, aber das Zusammenspiel passt noch nicht.“

Auf einen Treffer warteten die Borghorster am Samstag deshalb vergebens. Anders Burgsteinfurt, das nach der Pause noch zwei Tore nachlegte. Lucas Bahlmann (58.) und Alexander Bügener (80.) erhöhten auf 5:0. „Wir wollten heute mal deutlich höher stehen und vorne angreifen. Dabei wollten wir das Opfer riskieren, dass vielleicht hinten mal einer durchrutscht“, verriet Klein-Reesink im Anschluss. Das passierte aber gestern nicht. Nicht nur deshalb resümierte der Burgsteinfurter Trainer: „Das war ein guter Test. Danke auch an den TuS, dass wir hier spielen konnten.“

SVB: Beermann – Wessels, Hauptmeier, Heckmann, Kiwit – Bügener, Feldhues – da Silva, K. Behn, Omerovic – Hollermann. Eingewechselt: Erber, Bahlmann, Liemann, Schmerling, Radecke.

SCP: Teupen – Westhoff, Brake, Mader – D. Groll, Schabos, Bünker, Brinkjans, Colalongo – Maia Rego, Asllani. Eingewechselt: Reiß, Klein, A. Groll, Menke.

Bericht in der WN vom 30. Jan. 2017 von Vera Szybalski

 
 
 
 
 

Theke erstrahlt im neuen Glanz

Mögen viele Liter kühler Gerstensaft durch ihren Zapfhahn fließen.

Dank der Vereinsmitglieder Rene Huesmann, Michael Ungruhe, Magnus Altena und Jürgen Zacheja erstrahlt die mobile Einsatztheke im Preußen Stübel im neuen Glanz.

Unterstützt wurde der Verein bei der dringend notwendigen Sanierungsmaßnahme von der Kreissparkasse Steinfurt und der Fa. Concept Gruppe aus Steinfurt Borghorst.

 

Erfolgreicher Auftakt der Mini-Kicker beim DM-Cup

Über den Turniersieg freuen sich die Spielerinnen und Spieler Marian Ballering, Alexander Freitag, Zoe Havers, Pius Moddemann, Robin Göcke, Simon Göcke, Marlon Lembeck, Matti Ahlers, Pauline Santel, Florian Meyer, Maximilian Kozubov und Konstantin Uhlenbrock sowie die Trainer Michael Freitag, Leon Hallau, Lucas Rademacher und Matthias Lembeck.

Am 21.01.2017 richtete der SC Preußen Borghorst die ersten Turniere des DM-Cups aus, gesponsert durch den Borghorster Drogeriemarkt „dm“. Morgens begannen die F-Mädchen mit einem Achter-Teilnehmerfeld im Ligamodus. Die SCP-Mädchen erreichten dabei den vierten Platz.

Sportlich erfolgreicher waren unsere Mini-Kicker: Sie erlangten den ersten Turniersieg in dieser Saison! Im ersten Gruppenspiel gegen Wettringen gingen sie schnell mit 2:0 in Führung, mussten dann aufgrund von zwei Fehlern in der Abwehr zwischenzeitlich den 2:2 Ausgleich hinnehmen. Letztendlich konnten sie das Spiel dann aber mit 4:2 für sich entscheiden.

Im zweiten Gruppenspiel gegen Sprakel lief es dann weniger glücklich für die Adlerträger. Aufgrund mangelnder Chancenverwertung und unnötigen Fehlern in der Abwehr unterlagen sie mit 1:3.

Im letzten Gruppenspiel gegen FC Nordwalde mussten drei Punkte her, um als Gruppensieger direkt in das Finale einzuziehen. Hochmotiviert spielten unsere Minis auf und dominierten den Gegner über die komplette Spielzeit. So errangen die Preußen einen nie gefährdeten 2:0 Sieg.

Im Endspiel mussten die Adlerträger dann gegen Havixbeck antreten, das sich in seiner Gruppe souverän durchgesetzt hatte und damit erwartungsgemäß ein starker Endspielgegner war. Aber auch in diesem Spiel ließen die Mini-Kicker des SCP nichts anbrennen und siegten, auch aufgrund einer sehr starken Torwartleistung, souverän mit 2:0.

Weiter geht es mit dem DM-Cup am 4. und 5. Februar 2017. An dem Samstag finden die Turniere der E1 und E2 statt, am Sonntag spielen die F1 und F2. Die Turniere werden in der Sporthalle der Wirtschaftsschulen in der Gartenstraße in Burgsteinfurt ausgetragen (Beginn jeweils 9:00 und 14:00 Uhr).

 
 

Markus „Charlie“ Laukötter und der SCP gehen ins dritte Jahr

Markus Laukötter, mittlere Reihe stehend links, mit seinem „verschworenen Haufen“.

Charlie Laukötter wird auch in der kommenden Saison die Zweite des SCP trainieren und somit ein weiteres Jahr bei den Preußen seine gute und erfolgreiche Arbeit fortsetzen.

Er steht voll hinter dem sportlichen Konzept und identifiziert sich mit dem Verein. Ihm ist es gelungen, die Zweite als Unterbau der Ersten aufzubauen und an die Spitze der Kreisliga B zu führen. Dabei hat er es nicht immer ganz einfach, muss er doch manches Mal bis zu 25 Spieler beim Training beschäftigen und vor Allem auch bei Laune halten, bekanntlich können ja am Sonntag nur maximal 14 Spieler zum Einsatz kommen.

Aber irgendwie ist es ihm gelungen, aus der Zweiten einen verschworenen Haufen entstehen zu lassen, der auch noch Auffangbecken für diejenigen Spieler ist, die Sonntags von oben kommen.

Und somit ist es nicht verwunderlich, dass das Gespräch über eine Verlängerung seiner Trainertätigkeit, vielleicht dann sogar in der Kreisliga A, nicht sehr zeitintensiv war und man sich schell einig wurde.

 

Turniersieg der D1 in Horstmar

Über diesen Turniersieg zum Abschluss der Hallensaison 2016/2017 freuen sich die Spieler Lukas Schäpermeier, Lukas Schönebeck, Cenk Killioglu, Christian Benesch, Marcel Blankemeyer, Michel Glasing, Lars Eckrodt, Tom Termühlen, Levin Koch, Luca Perterskeit, Finn Uhlenbrock, David Schürmann, Vedat Ayaskir, Simar Gül, Joshua Plotz, sowie die Trainer Fatih Killioglu, Michael Uhlenbrock, Mark Termühlen, Michael Koch.

Beim Turnier des TuS Germania Horstmar am 21.01.2017 konnte die D1 des S.C. Preußen Borghorst den Turniersieg erringen.

Die Preußen mussten sich in ihrem ersten Gruppenspiel gegen die gastgebende Mannschaft aus  Horstmar/Leer, durch ein Gegentor mit dem Schlusspfiff, mit einem 2:2 unentschieden begnügen.

Im weiteren Verlauf der Gruppenphase steigerten sich die Adlerträger kontinuierlich, so dass sie sich mit einem 1:0 Sieg gegen Falke Saerbeck, sowie einem 2:0 Sieg gegen Borussia Emsdetten den Gruppensieg sichern konnten.

In dem hiermit erreichten Halbfinale trafen die Preußen auf die Auswahl von Fortuna Emsdetten.

Von der ersten Minute an dominierten die Adlerträger dieses Spiel, so dass sie dieses mit einem verdienten 2:0 Sieg für sich entscheiden konnten.

In dem anschließenden Finale trafen die Preußen auf den S.C. Reckenfeld.

Trotz eines wiederum starken Auftritts der Borghorster, mit zahlreichen Torchancen, stand es nach Ende der regulären Spielzeit 0:0 unentschieden.

Die Entscheidung musste nun im 7 Meterschiessen fallen.

Reckenfeld eröffnete den Showdown mit einem verwandelten 7-Meter.

Cenk Killioglu konnte im anschließenden 7-Meter für die Preußen ausgleichen.

Dann kam der große Auftritt des Preußentorhüters Lukas Schäpermeier.

Zuerst parierte er den zweiten 7-Meter der Reckenfelder.

Im Anschluss verwandelte er selber einen 7-Meter, um dann den letzen 7-Meter der Reckenfelder wiederum zu entschärfen.

Hierdurch sicherten sich die Preußen den Turniersieg.

 
 

Vereinsinternes Hallenturnier des SCP war ein voller Erfolg

Die Finalteilnehmer Arminia Bierzelt und FC Dauerfeuer

Am Samstag richtete der SCP zum vierten Mal ein vereinsinternes Turnier aus.

Acht bunt gemischte Mannschaften, bestehend aus Spielern der I. und II. Senioren, den Alten Herren, Damen und A-Jugend sowie Jugendtrainern, Betreuern, Jugendausschuss- und Vorstandsmitgliedern spielten um den Turniersieg. Dabei ging es in erster Linie darum Spaß zu haben und den Zusammenhalt im Verein zu stärken. Das es dabei nicht Bierernst zuging, zeigten schon die Namen der Mannschaften.

So spielten in Gruppe A die SpVgg Irrläufer, der FC Dauerfeuer, Holzklotz United und die Bierokraten und in Gruppe B der TuS Halbe Lunge, Arminia Bierzelt, Mut zur Lücke e.V. und Real Litätsverlust zunächst die Halbfinal- und Finalteilnehmer aus. Hier bezwangen dann Arminia Bierzelt den FC Dauerfeuer mit 4:1 Toren.

Im Anschluss an das Turnier wurde dann im Preußen-Stübel der Turniersieger ausgiebig gefeiert.

 
 

SC Preußen im Aufbruch

Bericht in der WN vom 13. Jan. 2017 von Heiner Gerull

Foto: Thomas Strack

Mit Diogo Maia Rego und Isuf Asllani haben sich in der Winterpause zwei hochkarätige Neuzugänge den Bezirksligisten SC Preußen Borghorst angeschlossen. Trainer Carlos Andrade bringt klar zum Ausdruck, was er von den beiden Neulingen erwartet.

Zwischenzeitlich tendierten die Chancen auf den Klassenerhalt gen Null. Doch kurz vor Jahresschluss nahmen die Bezirksliga-Fußballer des SC Preußen Borghorst richtig Fahrt auf. Dieser Aufwind soll die Mannschaft im neuen Jahr zum Klassenerhalt führen. Dabei ruhen die Hoffnungen maßgeblich auf zwei Neulingen: Diogo Maia Rego und Isuf Asllani. „Das sind Spieler, die uns weiterhelfen werden. Sie bringen richtig Qualität mit“, freut sich Carlos Andrade über den Zuwachs. Die Botschaft des Trainers ist unmissverständlich. Mitten im Winter herrscht Aufbruchstimmung in Borghorst.

Vereine, die in der Winterpause Spieler holen, wandeln auf schmalen Grat. Denn nur selten finden sich Kräfte, die dazu beitragen, die sportlichen Ziele zu verwirklichen. Im Fall des SC Preußen dürfte das anders sein. Denn mit dem ehemaligen Wilmsberger Maia Rego und dem Ex-05er Asllani setzten die Borghorster ein Zeichen, wohin der Weg im neuen Jahr führen soll: Hinaus aus der Abstiegszone ins gesicherte Mittelfeld.

„Diogo ist ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann. Er ist technisch versiert und stark im Spiel eins gegen eins“, zeigt Andrade die Qualitäten des offensiven Mittelfeldakteurs auf. Nicht nur der SCP-Coach weiß, was er an seinem Neuzugang hat. Die gesamte Borghorster Fußball-Familie freut sich über die Rückkehr des verlorenen Sohnes, hat dieser doch schon in der Jugend für den Club gekickt und dabei sein Talent zu erkennen gegeben. Mit dem Wechsel vom Ortsrivalen SV Wilmsberg zum SC Preußen kehrt der Portugiese zu seinen Wurzeln zurück.

Auch Isuf Asllani ist in Steinfurt kein Unbekannter. Denn bereits zweimal stand er in Diensten des SV Burgsteinfurt. Das erste Mal schlug der Deutsch-Albaner Anfang 2010 seine Zelte bei den Stemmertern auf. Nach einer ersten Stippvisite bei Emsdetten 05 kehrte er am 1. Juli 2011 für eine Saison zu den Gelb-Roten zurück. Zuletzt spielte Asllani ein zweites Mal für den Landesligisten Emsdetten 05. Dort fiel er jedoch den Turbulenzen einer restlos verkorksten Hinrunde zum Opfer und wurde ausgebootet. Bei Preußen Borghorst beginnt für ihn ein neues Kapitel seiner Laufbahn. In dem es der 33-Jährige allen noch einmal zeigen will.

Andrade jedenfalls ist von den Qualitäten seines Novizen überzeugt: „Isuf war Torschützenkönig, als Emsdetten 05 in die Landesliga aufgestiegen, und er war auch bei der Zweiten des FC Eintracht Top-Torschütze. Er weiß, wo die Hütte steht.“ Somit gehen die Preußen gut gerüstet in die Vorbereitung, in der es darauf ankomme, „die beiden Neuen möglichst rasch zu integrieren“, erläutert Andrade.

 

Jugendlicher des Jahres 2016
Leon Smitz

Dass junge Menschen für vorbildhafte Leistungen Lob und Anerkennung verdienen, das praktiziert die Jugendabteilung des SC Preußen Borghorst bereits seit 1976 mit der Auszeichnung “Jugendlicher des Jahres“.

Jetzt wählte die Jugendabteilung den 18-jährigen Leon Smitz zum Preußen-Jugendlichen des Jahres 2016.

Durch sein Engagement, indem er nun schon seit 3 Jahren neben der Schule, in seiner Freizeit zweimal wöchentlich die Trainingseinheiten inclusive der Vorbereitungen übernimmt und die Mannschaft samstags bei den Spielen betreut, hat er sich diese Auszeichnung verdient.

Hierüber freut sich Leon sehr, der seit 2002 dem Verein angehört.

Da hat er bei den Mini-Kickern angefangen Fußball zu spielen. In der C-Jugend zwang ihn dann eine Knieverletzung zum Aufhören.

Seit Anfang 2014 ist Leon Jugendtrainer beim SCP.

Aktuell trainiert er zusammen mit seinem Freund Nick Petersen mit großem Engagement und Erfolg die E1.

Ein wichtiger Trainer war Patrick Overhage in der D-Jugend. Bei ihm war die Mischung aus Spaß, aber auch Ernsthaftigkeit während des Trainings perfekt.

Mit Preußen Borghorst verbindet ihn besonders, dass bereits sein Opa Leonhard Smitz Mitglied war und sein Vater Jürgen bis heute Mitglied ist und auch jahrelang in der Jugend Fußball gespielt hat. Ihm gefallen besonders die gute Kommunikation und die damit verbundenen guten Kompromisse der Trainer untereinander.

Fußball ist sein großes Hobby, sein Lieblingsverein ist der FC Schalke 04.

Derzeit macht er sein  Abitur und besucht die 13. Klasse der Wirtschaftsschulen des Kreises Steinfurt. Sein Ziel danach ist es, ein Lehramtsstudium zu beginnen. Nebenbei gibt er auch noch Nachhilfe.

Leon ist gerne Jugendtrainer, da es zwei seiner Leidenschaften verbindet, nämlich Fußball und die Arbeit mit Kindern. Zudem bereitet es ihn auch auf seine zukünftigen Berufsziele vor.

 
 

Andrade verlängert, Asllani im Anflug

Bericht in der WN vom 30. Dez. 2016 von Vera Szybalski

Carlos Andrade bleibt Preußen Borghorst treu, Isuf Asllani (kl. Bild) kommt im Winter neu dazu. Foto: Vera Szybalski

Carlos Andrade ist nicht der Typ Trainer, der sich nach einer Saison wieder einen neuen Verein sucht. In Nordwalde war Andrade einige Jahre, auch sein Engagement in Borghorst ist längerfristig angelegt. Deshalb hat Andrade vor knapp zwei Wochen auch für die kommende Spielzeit seine Zusage gegeben und seinen Vertrag verlängert.

Beide Seiten wurden sich schnell einig, erklärt Friedhelm Wies , Sportlicher Leiter bei den Preußen. „Ich freue mich. Die Mannschaft hat schon eine Entwicklung gemacht und die will ich weiter begleiten“, sagt Andrade . „Die Chemie ist der Truppe stimmt, der Vorstand unterstützt uns. Diese Menschlichkeit ist mir sehr wichtig.“

In der Bezirksliga kämpft der SC Preußen Borghorst um den Klassenerhalt, als Tabellenvorletzter hat sich die Mannschaft in die Winterpause verabschiedet. Damit es in der Rückrunde aufwärts geht, haben sich die Preußen nicht nur die Dienste von Diogo Maia Rego (wir berichteten) gesichert, sondern mit Isuf Asllani ist ein weiterer Spieler im Anflug. Asllani, der auch schon für den SV Burgsteinfurt auf Torejagd ging, kommt im Winter von der Spielvereinigung Emsdetten 05. Seine Zusage gilt zunächst bis Sommer.

Der Trainer bleibt den Borghorstern definitiv auch darüber hinaus erhalten. Andrades Zusage für die kommende Saison gilt ligaunabhängig. Allzu viel mit einem möglichen Abstieg wollen sich die Preußen aber nicht beschäftigten, der Klassenerhalt in der Bezirksliga ist das erklärte Ziel. Das wird dann mit den zwei Neuzugängen angegangen. Andrade: „Wir freuen uns auf die beiden.“

 
 
 
 

Preußen feiern Weihnachten ohne rote Laterne

Bericht in der WN vom 12. Dez. 2016 von Jan Gudorf

Einen versöhnlichen Jahresabschluss feierte Jonas Bünker (l.) mit seinem Team. Durch den ersten Heimsieg reichte der SCP die rote Laterne an die Gäste aus Rheine weiter. Foto: Jan Gudorf

Vier Monate musste der SC Preußen Borghorst darauf warten. Nach sieben erfolglosen Anläufen wurde er zum Jahresabschluss am Sonntag endlich eingefahren: der erste Heimsieg.

Der Bann ist gebrochen: Beim 3:1 (1:1) gegen die Zweitvertretung des FC Eintracht Rheine gelang dem SC Preußen Borghorst der erste Heimsieg der Saison. Der nächste wird allerdings ebenfalls lange auf sich warten lassen. Denn der SCP verabschiedet sich nun in die Winterpause.

Von Beginn an waren die Gastgeber gewillt, das Jahr versöhnlich zu beenden. Früh in der gegnerischen Hälfte störten sie die Eintracht beim Spielaufbau und wurden bereits nach sechs Minuten belohnt: Michael Brinkjans schoss das Leder nach Ablage von Maik Menke unter den Querbalken. Als Jonas Bünker nur fünf Minuten später im Strafraum gefoult wurde, hatte Sven Berghaus per Elfmeter die Chance zum 2:0. Er scheiterte jedoch an FCE-Torwart Hannes Schäperklaus. Dieser partierte kurz darauf auch einen Kopfball von Dennis Brake glänzend.

Konsequenter zeigten sich die Rheinenser: Simon Moß nutzte gleich die erste echte Chance zum Ausgleich (24.). Damit war der FCE im Spiel und suchte häufiger den Weg nach vorne.

Jedoch nur bis zur Pause, denn in Hälfte zwei erspielte sich der SCP durch aggressives Pressing eine deutliche Überlegenheit. Im Ergebnis zeigte sich diese zunächst nicht. Auch weil Berghaus erneut vom Punkt an Schäperklaus scheiterte (56.). „Die Mannschaft hat den Kopf nicht hängen lassen, sondern weitergekämpft“, lobte Carlos Andrade die Reaktion seines Teams. So brachte ein weiterer von Berghaus getretener Standard die verdiente Führung. Tobias Mader war per Kopf zur Stelle (72.).

Bei Standardsituationen war auch die Eintracht in der Schlussphase gefährlich. Das Tor fiel allerdings auf der anderen Seite: Mit einem Heber traf Menke zum erlösenden 3:1 (90.+2).

SC Preußen Borghorst : Beckers – Mader, Brake, Matic – Bünker, Baumann, Schabos (46. Colalongo), Berghaus, D. Groll (81. Piotrowski) – Brinkjans (65. Konradi), Menke.

Tore : 1:0 Brinkjans (6.), 1:1 Moss (24.), 2:1 Mader (72.), 3:1 Menke (90.+2).

Besondere Vorkommnisse: Schäperklaus (FCE II) pariert zwei Elfmeter von Berghaus (11. und 56.).

 

Preußen überraschen

Fußball-Bezirksliga: Preußen Borghorst besiegt Recke

Stephan Schabos erzielte den Treffer zum 3:1. Foto: Szybalski

Lange, lange Zeit haben sie darauf warten müssen. Am zweiten Spieltag durfte der SC Preußen Borghorst das letzte Mal über einen Dreier in der Liga jubeln – bis jetzt.

Denn gestern Nachmittag feierten die Borghorster einen Überraschungserfolg beim TuS Recke. Mit 3:2 (2:0) siegten die Preußen beim Tabellenvierten. „Das war eine super Leistung“, sagte Carlos Andrade.

Dass es mit einem Dreier etwas werden könnte, bahnte sich bereits im ersten Durchgang an. Jonas Bünker (23.) sorgte für die verdiente Führung. Diese baute Maik Menke (40.) nach einem Eckball noch vor dem Seitenwechsel aus.

Den ersten Rückschlag mussten die Preußen zu Beginn der zweiten Hälfte einstecken. Keine Minute war gespielt, da erzielte Rene Heeke (46.) den Anschlusstreffer. Das war aber nicht die Initialzündung für Recke. Borghorst hatte die Partie weiter im Griff und baute durch Stephan Schabos (78.) die Führung aus. Als Maik Klostermann (89.) einen Foulelfmeter verwandelte, wurde es noch mal spannend. Aber auch vier Minuten Nachspielzeit überstanden die Borghorster und durften sich über den zweiten Sieg der Saison freuen.

SCP: Beckers – Matic, Brake, Mader – Groll (85. Saritekin), Berghaus, Schabos, Baumann (64. Konradi), Bünker – Brinkjans, Menke (88. Westhoff).

Tore: 0:1 Bünker (23.), 0:2 Menke (40.), 1:2 Heeke (46.), 1:3 Schabos (78.), 2:3 M. Klostermann (89./FE).

Bericht in der WN vom 5. Dez. 2016

 

Vereinsinternes Hallenturnier des SCP am 14.01.2017

Bitte Termin vormerken

Das Orga Team hofft auf eine ähnlich gute Resonanz wie im Jahr 2015

Am 14.01.2017 plant der SCP anstelle seines traditionellen Hallenturniers die Ausrichtung eines vereinsinternen Turniers, an dem alle Senioren, Alte Herren, Damen, A-Jugendliche, Jugendtrainer, Betreuer sowie Jugendausschuss- und Vorstandsmitglieder in bunt gemischten Mannschaften gegeneinander antreten sollen. Der Verein bittet darum, diesen Termin jetzt schon vorzumerken und innerhalb der Abteilungen bzw. Mannschaften bekannt zu machen und Teilnehmerlisten zu erstellen. Damit das Orga-Team einen ungefähren Überblick über das Teilnehmerfeld erhält wird die Rückgabe der Listen möglichst bis zum 18.12.2016 an Jürgen Weiermann, Friedhelm Wies oder Stephan Schabos erbeten. Vereinzelte Nachmeldungen sind jedoch bis kurz vor Turnierbeginn möglich.

Am Abend soll dann im Preußen-Stübel im Rahmen eines geselligen „Neujahrsempfanges“ die Siegerehrung stattfinden und der Turniersieger gefeiert werden.

 
 

Bei Preußen gehen die Lichter aus – 2:4

Bericht in der WN vom 28. Nov. 2016 von Heiner Gerull

Nils Piotrowski (re.) zog sich eine Schulterverletzung zu.

Beim SC Preußen Borghorst gehen die Lichter aus. Bei der 2:4-Niederlage zeigte die Mannschaft eine Leistung, die eines Bezirksligisten unwürdig war.

Selten hat man Carlos Andrade so angefressen erlebt wie gestern nach der 2:4 (1:0)-Niederlage bei der Ibbenbürener Spielvereinigung. „Ich kritisiere meine Mannschaft ja selten. Aber heute hat sie eine Leistung abgeliefert, wie ich mir sie überhaupt nicht vorgestellt habe“, ärgerte sich der Trainer des SC Preußen Borghorst. Wobei er vor allem das Defensivverhalten meinte. In dieser Hinsicht präsentierte sich seine Truppe wie ein Trümmerhaufen. „So kann man nicht überleben“, sagte Andrade. „Ibbenbüren war wirklich nicht stark“, brachte er das Geschehen auf den Punkt. Aber seine Elf war eben noch einen Deut schlechter. Der letzte Tabellenplatz ist das leistungsgetreue Abbild dieses schwachen Auftritts.

Es gab zwei Knackpunkte in diesem Spiel. Nachdem Maik Menke die Borghorster in der 27. Minute in Führung gebracht hatte, bot sich gleich mehrfach die Möglichkeit, den Vorsprung komtortabler zu gestalten. Es sollte sich rächen, dass diese Chancen ausgelassen wurden.

„Wie aus dem Nichts“, so Andrade, kamen die Ibbenbürener nach dem Seitenwechsel durch Treffer von Sascha Pakularz und Benjamin Basler zu einem 2:1-Vorsprung. Jakob Konradi glich zwar in der 70. Minute zum 2:2 aus. Doch nur 30 Sekunden später fingen sich die Borghorster postwendend das 2:3. Spätestens zu dem Zeitpunkt war klar, dass die Preußen für einen Punkt nicht in Frage kamen. Auch deshalb, weil Nils Piotrowski, einer der wenigen Lichtblicke im Spiel der Borghorster, in der 54. Minute wegen einer Schulterverletzung das Feld verlassen musste.

In der 80. Minute sorgte Sascha Pakularz für das 4:2. Als die Ibbenbürener dann noch Dickens Toka brachten, konnte nichts mehr anbrennen. Den Preußen blieb nur die bittere Erkenntnis, dass mit solch einer Leistung wie der gestrigen der Klassenerhalt kaum zu bewerkstelligen sein wird.

SC Preußen Borghorst: Beckers – Berghaus, Mader, Matic, Piotrowski (54. Reiß) – Bünker, Schabos, Colalongo, Groll – Brinkjans – Menke (62. Konradi).

Tore: 0:1 Menke (27.), 1:1 Pakularz (57.), 2:1 Basler (60.), 2:2 Konradi (70.). 3:2 Wellmeyer (71.), 4:2 Pakularz (80.).

 
 
 
 
 

Preußen II siegt im kleinen Derby

Etwas glücklich siegte in einem chancenarmen Spiel die Reserve des SC Preußen Borghorst am Ende mit 1:0 (0:0).

Dabei war das Tor des Tages mehr oder weniger ein Zufallsprodukt. Gut 75 Minuten waren gespielt, als Hendrik Frieler aus gut 20 Metern abzog. Sein Schuss landete dabei allerdings an der Schulter des kurz zuvor eingewechselten Kevin Dirkes. Der so abgefälschte Torschuss erwischte SVW Torhüter Henrik Bäumer auf dem falschen Fuß, da dieser bereits auf dem Weg in die andere Torecke war.

Die Elf von Markus Laukötter kletterte durch diesen Sieg und den gleichzeitigen Patzern der Mitkonkurrenten auf Platz drei der Tabelle und liegt somit nur 3 Punkte hinter dem Tabellenführer SuS Neuenkirchen IV.

 

Jeder Schuss ein Treffer

Der SV Wilmsberg gewinnt das Borghorster Derby gegen die Preußen etwas zu hoch mit 5:1

Auf dem Papier war es vielleicht zu erwarten, dass das Derby der beiden Borghorster Bezirkligisten eine einseitige Sache werden könnte. Auch das Ergebnis liest sich so. Aber, das war es nicht, obwohl die Preußen mit 1:5 (0:1) deutlich den Kürzeren gegen den SV Wilmsberg zogen. „Der Sieg ist aufgrund der zweiten Halbzeit verdient, ist aber deutlich zu hoch ausgefallen“, sah auch Christof Brüggemann sein Team nicht vier Tore besser als den Stadtrivalen.

Dass die beiden Mannschaften an entgegengesetzten Enden in der Tabelle stehen, war auf dem Rasen lange Zeit kaum zu sehen. Dabei schien früh alles nach Plan zu laufen für den Ligaprimus: Marius Wies (2.) erzielte die Führung für die Piggen. Anschließend entwickelte sich aber ein Spiel auf Augenhöhe. Viele Strafraumszenen und gefährliche Abschlüsse bekamen die Zuschauer nicht zu sehen.

Das änderte sich erst in Durchgang zwei. Nach einem Eckball bekamen die Wilmsberger den Ball nicht aus dem Strafraum, Jonas Baumann (56.) nutzte den Abpraller zum Ausgleich. Nach diesem Treffer kam etwas Schwung in die Partie, die Preußen witterten nun ihre Chance. Der Schuss von Jakob Konradi (61.) verfehlte jedoch den Kasten der Wilmsberger.

Statt zugunsten der Preußen kippte die Begegnung wieder in Richtung Wilmsberg. Eine Flanke von Raffael Dobbe lenkte Christof Brüggemann (64.) zur erneuten Führung ins Tor: „Das war insgesamt wahrscheinlich erst mein fünfter Ballkontakt. In der ersten Halbzeit habe ich nicht viel an die Hacken bekommen.“ So soll es bei Stürmern sein: Wenn sie gebraucht werden, sind sie da.

Auf der anderen Seite fehlte den Preußen etwas das nötige Glück und vor allem hatten sie in Selwan Abdul-Rahman einen starken Widersacher im Tor. Jonas Baumann (66.) prüfte Abdul-Rahman, der Wilmsberger Schlussmann parierte aber nicht nur den Schuss, sondern klärte später auch stark gegen Dennis Brake (82.) und Jonas Bünker (88.). „Der Torwart hat einen guten Tag erwischt“, gab es von Carlos Andrade Lob. Dass seine Mannschaft nach 90 Minuten mit einer so deutlichen Niederlage vom Platz ging, lag vor allem an der fast perfekten Chancenauswertung der Piggen. Andrade: „Da war jeder Schuss ein Treffer.“

Thomas Grabowski (71.) lenkte eine Hereingabe von Marius Wies zum 3:1 ins Borghorster Tor, Jan Kroening (75.) legte Wilmsbergs Treffer Nummer vier nach ehe der eingewechselte Jannik Oldach (85.) sich auch noch in die Torschützenliste eintrug.

SCP: Beckers – Piotrowski, Brake, Schabos, Berghaus – Baumann, Colalongo – D. Groll (71. Saritekin), Brinkjans (78. Klein), Bünker – Menke (46. Konradi).

SVW: Abdul-Rahman – Langer, Grabowski, S. Wehrmann – Ochse (75. Köhler), Wies, A. Wehrmann (43. Dobbe), Kroening, Gedenk – Brüggemann (79. Oldach), Hesener.

Tore: 0:1 Wies (2.), 1:1 Baumann (56.), 1:2 Brüggemann (64.), 1:3 Grabowski (71.), 1:4 Kroening (75.), 1:5 Oldach (85.).

Bericht in der WN vom 14. Nov. 2016 von Vera Szybalski

 
 
 

Späte Freude

Fußball-Bezirksliga 12: Germania Hauenhorst - Preußen Borghorst

Schon zum fünften Mal hat der SC Preußen Borghorst in dieser Spielzeit die Punkte geteilt. Mit dem 2:2 (1:1) bei Germania Hauenhorst konnte die Elf von Trainer Carlos Andrade diesmal allerdings sehr gut leben.

In der Schlussminute sorgte Sven Berghaus mit einem präzisen Schuss von der Strafraumkante für den Ausgleich. „Es wäre schon bitter gewesen, wenn wir dieses Spiel verloren hätten“, befand SCP-Coach Andrade.

Schon nach fünf Minuten war der Matchplan der Adlerträger komplett über den Haufen geworfen worden, denn Nico Matic verknackste sich nach einem Kopfballduell den Fuß und musste mit einer Außenbandverletzung raus.

Hauenhorst ging nach einem Eckball durch Dennis Schnippes Kopfball in Führung (13.), anschließend übernahm aber Borghorst die Initiative. Jonas Bünker sorgte – ebenfalls nach einer Ecke, von Nils Piotrowski – per Kopf für den Ausgleich (35.). Im zweiten Durchgang trafen die Germanen durch Lukas Göers (77.) und verpassten es anschließend, die Entscheidung herbeizuführen. Zum Glück für den SCP, der nach einem Einwurf Piotrowskis die allerletzte Patrone durch Berghaus nutzte.

SCP: Beckers – Berghaus, Mader, Matic (8. Brake), Piotrowski – Bünker, Colalongo, Schabos, D. Groll (66. Baumann) – Brinkjans, Menke (59. Konradi).

Tore: 1:0 Schnippe (13.), 1:1 Bünker (35.), 2:1 Göers (77.), 2:2 Berghaus (90.).

Bericht in der WN vom 7. Nov. 2016

 
 

Adlerträger stürzen Tabellenführer Arminia Ochtrup II

Markus Laukötter konnte mit dem Spiel seiner Mannschaft sehr zufrieden sein.

Preußen Borghorst II gelang im Top-Spiel des Tages ein dominanter Auftritt und siegte vollkommen verdient gegen Arminia Ochtrup II mit 3:1 (1:0). Dadurch rückte die Tabellenspitze noch enger zusammen. Drei Mannschaften mit 25 Punkten sind ganz vorn, gefolgt von Fortuna Emsdetten mit 24 Punkten und den mit 22 Zählern punktgleichen Borghorstern und Galaxy.

In den ersten dreißig Minuten kamen die Ochtruper kaum über die Mittellinie, geschweige denn in den Sechzehner der Adlerträger, lediglich ein Tor wollte den Preußen trotz einiger guter Möglichkeiten einfach nicht gelingen. In einer Phase, als die Ochtruper gerade anfingen, sich ein wenig vom Druck der Preußen zu befreien, war es dann Henning Reckermann kurz vor dem Halbzeitpfiff vorbehalten, doch noch das 1:0 zu erzielen.

In der 52. Minute gelang dann Hendrik Frieler nach einer wunderbaren Ballstafette über Nikki Lieven und Sandro Bühning das am schönsten herausgespielte Tor des Tages. Überlegt und gekonnt guckte Frieler den Torwart aus und überlupfte ihn zum 2:0. Als dann auch noch kurze Zeit später ein Ochtruper vom Platz gestellt wurde, war die Partie eigentlich gelaufen. Die Adlerträger verwalteten den Vorsprung und blieben stets durch Konter torgefährlich, versäumten es lediglich den Sack zuzumachen. Und dass hätte sich beinahe noch gerächt, als in der 88. Minute der Ochtruper Marc Altholtmann aus gut 20 Metern abzog und in den rechten oberen Winkel traf.

Es war wiederum Henning Reckermann, der dem kurzzeitigen Aufbäumen der Ochtruper ein Ende setzte. Zunächst tankte er sich mit dem Ball aus dem Mittelfeld kommend durch und holte eine Ecke raus, die kurz ausgeführt wurde und wiederum Reckermann in Ballbesitz brachte. Diesmal dribbelte er in den Strafraum und wurde dort von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte er sicher, krönte damit seine tolle Leistung und empfahl sich für höhere Aufgaben.

Die Zweite bereitet dem Verein im Moment viel Freude, zum einen durch die eigenen tollen Leistungen und zum anderen durch den tollen Zusammenhalt der Truppe. Und auch bei den Spielen der Ersten steht die Zweite geschlossen und unterstützend am Rand und versucht zu helfen. Das ist gut so.

 

Warten auf den ersten Heimsieg

Bericht in der WN vom 31. Okt. 2016 von Jan Gudorf

Der Wille konnte den Borghorstern um Maik Menke (r.) nicht abgesprochen werden. Punkte gab es aber nicht. Foto: Jan Gudorf

Dass die kleine Serie von drei Remis in Folge reißt, war durchaus das Bestreben des SC Preußen Borghorst. Allerdings nicht in dieser Art und Weise: Gegen die U23 des 1. FC Gievenbeck setzte es eine 0:2 (0:0)-Heimniederlage.

Trainer Carlos Andrade war angesichts der großen Personalnot dennoch einverstanden mit der Leistung: „Wir haben gegen einen starken Gegner gespielt. Wenn man keine Ersatzleute bringen kann, schwindet am Ende etwas die Kraft.“

Die Preußen boten den Gästen im ersten Durchgang dank einer beherzten Abwehrleistung Paroli. So kam Gievenbeck trotz größerer Spielanteile nur zu zwei nennenswerten Chancen. Jonas Bünker (14. Minute) und Torwart Ismael Beckers (26.) klärten jeweils vor der Linie. Selbst kam der Gastgeber vor allem in Person von Maik Menke gefährlich vors Tor. Doch seine beiden Schüsse verfehlten das Ziel knapp (20., 22.).

Es sollten die letzten guten Offensivaktionen der Preußen für lange Zeit sein. Dafür klingelte es nach einem fahrlässigen Ballverlust auf der anderen Seite: Maximilian Brüwer ließ Beckers aus halbrechter Position keine Chance (55.). Im Anschluss hatte der 1. FCG das Spiel im Griff und ließ Ball und Gegner laufen. Den Weg in den Strafraum fanden sie gegen die diszipliniert verteidigenden Borghorster jedoch höchst selten.

Nach 79 Minuten kam der SCP aus heiterem Himmel beinahe zum Ausgleich. Der kurz zuvor von der schmalen Ersatzbank gekommene Michael Brinkjans hatte nach einem Doppelpass mit Menke die große Chance, verzog aber aus zentraler Position. Dies sollte sich rächen: Nach einem Konter köpfte Brüwer zum vorentscheidenden 2:0 ein (84.).

SCP: Beckers – Klein, Mader, Matic, Piotrowski – Colalongo (78. Brinkjans), Schabos – Bünker, Berghaus, D. Groll – Menke.

Tore: 0:1 Brüwer (55.), 0:2 Brüwer (84.).

 

Preußen II Sieg nie gefährdet

Durch einen auch in dieser Klarheit hochverdienten und nie gefährdeten  4:0 (2:0)-Sieg kletterte die Preußen Reserve auf Rang fünf und erwartet nun am Wochenende zum Spitzenspiel der Kreisliga B 2 den Tabellenführer Arminia Ochtrup II.

Durch einen Doppelpack des in der ersten Halbzeit überragenden Henning Reckermann stellten die Preußen frühzeitig klar, wer den Platz als Sieger verlassen würde. In der 10. Minute köpfte Reckermann nach einer Ecke von Alexander Groll die Preußen in Führung, die er in der 23. Minute nach einem tollen Solo mit einem präzisen Flachschuss in die rechte untere Torecke auf 2:0 ausbaute.

In der zweiten Halbzeit legten die Preußen dann gleich durch Martin Schlattmann nach, der in der 47. Minute das 3:0 erzielte. Den Endstand in der 75. Minute besorgte dann Kevin Dierkes, der nach einem Foul an Alexander Groll den fälligen Elfmeter eiskalt verwandelte.

Gut gelaunt zeigte sich nach dem Spiel auch Charly Laukötter, der mit der Leistung seiner Truppe zufrieden war. Nun gilt es sich für das anstehende Spitzenspiel gegen den Tabellenführer aus Ochtrup gut vorzubereiten. Bei einem Sieg der Preußen könnte man den Abstand auf drei Punkte verkürzen, unmöglich scheint das nicht, wenn alle wie bisher weiter so mitziehen.

Weitere Infos

 
 

Hans Günter Hahn macht’s schon wieder

 

Erstmals in der Saison 2014/2015 stattete die Firma H.G. Hahn-Haustextilien GmbH aus Steinfurt Borghorst die Erste Mannschaft des SC Preußen Borghorst mit neuen Präsentationsanzügen aus. Seitdem engagierte sich der Firmeninhaber in jeder Saison aufs Neue und ermöglicht so, dass die aus der Jugend kommenden Eigengewächse sowie die Neuzugänge ebenfalls mit den schicken Präsentationsanzügen ausgestattet werden können und der Verein somit ein einheitliches Erscheinungsbild präsentieren kann.

Das Foto zeigt den Firmeninhaber H.G. Hahn mit den aktiven Seniorenspielern, Betreuern und dem Trainergespann.

Der Vorstand des SCP bedankt sich bei Hans Günter Hahn recht herzlich für die erneute Unterstützung.

 

Die kalte Zeit kann kommen

Aus alter Verbundenheit zum SC Preußen Borghorst 1911 e.V. sponserte Geschäftsführer Jürgen Köning vom Autohaus Senden, Messingweg 3 in 48308 Senden, der Ersten Mannschaft jetzt 8 Coaching-Jacken. Auf dem Bild ganz rechts  Jürgen Köning sowie das Trainergespann, Betreuer und und 5 Aktive der Ersten. Die Spieler und der Vorstand des SC Preußen Borghorst bedanken sich recht herzlich.

 

Nullnummer samt Nachtrauern

Preußen Borghorst kommt gegen SuS Neuenkirchen II nicht über ein 0:0 hinaus

Das hätte der zweite Saisonsieg für die Preußen sein können. Gegen die Reserve von SuS Neuenkirchen ist die eigene Taktik fast perfekt aufgegangen, es fehlte nur der eigene erfolgreiche Torabschluss. So blieb es bei einem torlosen Unentschieden, das die Jungs von Carlos Andrade gerade noch über den Strich hält.

Die Hausherren hatten sich über weiter Strecken der Partie in die eigene Hälfte zurückgezogen und Neuenkirchen machen lassen. Vom hohen Ballbesitz-Anteil schlugen die Gäste allerdings kein Kapital, auch weil die Abschlüsse harmlos in Richtung Ismael Beckers flogen oder bereits zuvor abgeblockt oder vereitelt wurden.

Stattdessen hatten die Adlerträger den Jubelschrei bereits auf den Lippen. Eine knappe halbe Stunde war gespielt, da feuerte nach einem Querpass von Daniel Groll Jonas Bünker unbedrängt und mit viel Zeit aufs Neuenkirchener Gehäuse. Pascal Karperien kratzte das Geschoss gerade noch von der Linie (28.).

Anfang des zweiten Abschnitts hatte Neuenkirchen viel Freiraum, die Flanken flogen nur so durch den Preußen-Strafraum, Abschlüsse wurden gesucht und gefunden, das ganze allerdings ohne die zwingende Gefahr zu erzeugen. Innenverteidiger Nico Matic bemühte ein ums andere Mall seine Stimmbänder. „Wach werden!“, hallte es durch das weite Rund. Mitte der Halbzeit haben die Kollegen die Rufe erhört.

Und mit der Hereinnahme von Jakob Konradi nahm das Offensivspiel der Andrade-Elf mehr Schwung auf. Den zweiten Hochkaräter steuerte Konradi selbst bei. Er hatte sich im Strafraum durchgesetzt, scheiterte aber am stark reagierenden SuS-Keeper Marvin Wiesmann (84.).

In der Schlussbilanz monierten die Preußen zwei vermeintliche Foulspiele gegen sich im Strafraum. „Zuletzt haben wir wegen Nichts einen Elfer gegen uns bekommen. Heute hätte wenigstens einer für uns gepfiffen werden können“, haderte Andrade. Die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm. Durch das Remis verpasste es Borghorst, den Anschluss ans untere Tabellenmittelfeld herzustellen. Dem trauerte der Coach nach: „Wir haben nicht viel zugelassen und hatten die besseren Möglichkeiten. Fußball ist, wenn man effektiver ist.“

SCP: Beckers – Berghaus, Matic, Mader, Piotrowski – Bünker, Colalongo (75. Baumann), Schabos, A. Groll (46. Saritekin) – D. Groll (62. Konradi) – Menke.

Tore: Fehlanzeige.

Bericht in der WN vom 17. Okt. 2016

 

Bischoff erzielt beide Tore beim 1:1

Fußball-Bezirksliga: Teuto Riesenbeck - Preußen Borghorst

Mit dem einen Punkt war Carlos Andrade einverstanden, als „richtig bitter“ bewertete er Toylulars Verletzung. Foto: Szybalski

Benedikt Bischoff war der Mann des Spiels zwischen dem SV Teuto Riesenbeck und dem SC Preußen Borghorst. Uneingeschränkt erfreut wird der Riesenbecker darüber aber nicht sein. Der Riesenbecker erzielte den zweiten Treffer des Tages – diesmal traf er ins eigene Tor – und sorgte so für das 1:1 im Duell der beiden Kellerkinder.

Gut 20 Minuten vor dem Ende war der Jubel noch groß beim SV Teuto, als Bischoff die Führung erzielte, in der letzten Minute der regulären Spielzeit durften dann die Preußen über einen Treffer Bischoffs jubeln. Der Riesenbecker erzielte auch den zweiten Treffer des Tages – diesmal traf er ins eigene Tor – und sorgte so für das 1:1 (0:0)-Unentschieden im Duell der beiden Kellerkinder.

Ein leistungsgerechtes Ergebnis, wie SCP-Trainer Carlos Andrade befand: „Es war ein ausgeglichenes Spiel. Wichtig war, dass wir nicht verloren haben.“ Das mit einem Schreck für die Gäste begonnen hatte. Bereits in der Anfangsphase verletzte sich Borghorsts Kapitän Süleyman Toylular schwer. Eine erste Untersuchung im Krankenhaus ergab einen Riss des Außenbandes, ob auch das Kreuzband beschädigt wurde, werden die nächsten Untersuchungen zeigen.

Auf dem Rasen entwickelte sich ein verteiltes Spiel ohne hochkarätige Chancen. Durch Freistöße kamen beide Mannschaften einem Treffer mal gefährlich nahe, aber erst Bischoff (72.) schaffte es, den Ball über die Linie zu bugsieren, nachdem Ismael Beckers zuvor die Kugel nicht aus der Luft abfangen konnte. Andrade: „Das war gar keine richtige Torchance, sondern unser Fehler.“ Dass die Preußen doch noch einen Punkt mitnahmen, hatten sie Bischoff zu verdanken, der nach einem Freistoß das Leder in den eigenen Kasten beförderte.

SCP: Beckers – Piotrowski, De Faria Alves Pinto (79. Menke), Mader, Berghaus – Schabos, Toylular (11. Matic) – D. Groll, Colalongo (72. Reiß), Bünker – Konradi.

Tore: 1:0 Bischoff (72.), 1:1 Bischoff (90.).

Bericht in der WN vom 10. Okt. 2016

 
 
 
 

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