2:0 Sieg im aufkommenden Nebel

Rausch und Menke erzielen die Treffer

Das Aufeinandertreffen der Tabellennachbarn konnten die Preussen für sich entscheiden und gewannen verdient mit 2:0 Toren.

In der ersten Hälfte hatten die Preussen die besseren Chancen, waren im entscheidenden Moment aber zu zaghaft. Weiner hingegeben versuchte es gelegentlich mit Schüssen aus der zweiten Reihe, die aber allesamt problemlos von Keeper Brüning entschärft wurden.

Im zweiten Durchgang begann Weiner sehr mutig und griff den SCP extrem früh an. Preussen bekam Probleme, Weiner aber trotzdem keine Chancen. Dann die 53. Minute; ein langer Ball von Berghaus erreichte Piotrowski, der den Ball von der Aussenbahn ins Zentrum beförderte. Dort bedankte sich Tom Rausch, der mühelos per Kopf für die Führung sorgte.

Der Druck von Weiner verflachte nun. Als Menke, der von Tom Rausch perfekt bedient wurde, zum 2:0 traf, liess Weiner die Köpfe hängen. Preussen schaukelte das Spiel nach Hause und behielt verdient die  Punkte im heimischen Sportzentrum.

Nächste Woche wieder am Freitag?

In der nächsten Woche spielt der SCP wieder auf dem heimischen Sportgelände. Gegner ist die Zweitvertretung von Vorwärts Wettringen. Möglich, dass dieses Spiel wieder am Freitag stattfindet. Wir werden rechtzeitig informieren.

 

SCP will Ochtrup-Bilanz aufhübschen

Bericht in der MZ vom 31. Okt. 2014

Maik Menke (r.), mit sieben Treffern Borghorsts derzeit erfolgreichster Torjäger, wird im Spiel gegen Weiner voraussichtlich wegen einer Grippe fehlen.     Foto: Lars Johann-Krone

 

Mit Fußball-Teams aus Ochtrup hat der SC Preußen Borghorst in dieser Saison keine guten Erfahrungen gemacht. Gegen die erste und zweite Mannschaft der Arminia gelang weder ein Punkt noch ein Tor. Im dritten Anlauf soll Borghorsts Ochtrup-Bilanz heute Abend etwas aufgehübscht werden. Zu Gast ist am Freitag Abend um 19.30 Uhr Aufsteiger SW Weiner.

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Brinkert: "Ich bin kein Hansdampf"

Bericht in der MZ vom 29.10.2014

Karl-Heinz Brinkert will den SC Preußen Borghorst gemeinsam mit seinem neuen Vorstandsteam wieder flott machen. Er vertraut seiner Führungsmannschaft voll und ganz und agiert daher auch nur im Hintergrund.

Herr Brinkert, nachträglich alles Gute zur Wahl. Wie fühlt es sich an, nun erster Preuße zu sein?

Karl-Heinz Brinkert: Naja. Im Moment ist schon ganz schön stressig. Die ersten Verpflichtungen haben ja schon gewartet. Es gab ja bereits einige Ehrungen, man wird hier und da auf die Wahl zum Vorsitzenden angesprochen.

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Nur so kann es was werden

Wie geht es weiter bei Preußen Borghorst?

Karl-Heinz Brinkert will als Vorsitzender des SC Preußen mit seiner neuen Mannschaft den Preußenadler wieder auf Kurs bringen und ehemalige Sponsoren und Spieler zurückgewinnen, um im nächsten Jahr wieder Bezirksliga spielen zu können. Foto: Peter Schmitz

Der SC Preußen hat seit Freitag eine neue Führungsmannschaft. Mit Ralf Bittner, Paul Brinkert, Dietmar Mader, Andreas Nicolaus, Reinhard Rotterdam und Karl-Heinz Brinkert als Vorsitzendem soll der Preußenadler wieder flott gemacht werden. Keine leichte Aufgabe, denn nach der Abmeldung der I. Mannschaft im Sommer und dem Rückzug der Frauen hat das Renommee des Traditionsvereins immens gelitten.

Von Günter Saborowski

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Jetzt hilft nur Unterstützung

Kommentar

Bericht in der WN vom 28.10.2014

Dass der Rückzug einer Mannschaft aus der Landesliga bei den Mitgliedern und Fans keine Jubelstürme auslösen würde, war zu erwarten. Insofern konnte sich der ehemalige Vorstand um Günter Overkamp und Peter Konermann ausrechnen, dass ihm irgendwann ziemlich kräftiger Gegenwind um die Ohren blasen würde, spätestens zur nächsten Jahreshauptversammlung. Die findet bei den Preußen traditionell im Februar statt. Also zu spät, wenn man sportlich für die kommende Saison noch Weichen stellen will.

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SCP-Vorstand tritt geschlossen zurück

Bericht in der WN vom 25.10.14

Der Vorstand des SC Preußen Borghorst trat am Freitagabend geschlossen zurück. Karl-Heinz Brinkert übernahm mit einem Team die Vereinsführung der Adlerträger.
Von Werner Szybalski

Nur drei Tagesordnungspunkte umfasste die außerordentliche Mitgliederversammlung des SC Preußen Borghorst gestern Abend im „Haus Tümler“, an der 97 stimmberechtigte Adlerträger teilnahmen. Trotz der nur wenigen Punkte sieht das Gesicht des Traditionsvereins nach der Versammlung gänzlich anders aus: Der Vorstand unter Führung von Günter Overkamp trat schon in der Begrüßungsansprache des nun Ex-Vorsitzenden Overkamp geschlossen zurück, um den Weg für eine Oppositionsgruppe frei zu machen. Seit einigen Wochen wurde vereinsintern an einem Wechsel gearbeitet.

Dem alten Vorstand stieß dies sauer auf, wie Günter Overkamp betonte: „Ich akzeptiere die Vorgehensweise in keinster Weise.“ Die Gruppe um den neuen Vorsitzenden Karl-Heinz Brinkert, der nun Vorsitzender statt wie geplant Jugendobmann wurde, sah keines der Mitglieder des alten Vorstandes als in die neue Vorstandsarbeit beim SC Preußen integrierbar. Aus diesem Grund, so Günter Overkamp, wäre der Vorstand nicht mehr handlungsfähig.

Der zurückgetretene Vorstand musste einräumen, dass er die Finanzsituation in seiner Amtszeit nicht in den Griff bekommen hat: „Alle unsere Versuche schlugen fehl.“

Norbert Steiner, von 1998 bis 2008 Vorsitzender der Preußen, zeigte sich entrüstet, dass der Vorstand die Landesliga-Mannschaft abgemeldet hat, ohne eine Mitgliederversammlung einzuberufen. Steiner hatte die Führung bei den Adlerträgern in einer vergleichbar schwierigen Situation übernommen. 1998 spielt die erste Mannschaft in der Kreisliga B. Als er 2008 die Führung an seinen Stellvertreter Hans Schmitz übergab, stand der SCP glänzend da.

Nun will der 61jährige Finanzamtsmitarbeiter Karl-Heinz Brinkert, der gemeinsam mit seinem Stellvertreter Reinhard Rotterdam, dem Stellvertretenden Vorsitzenden des FC Galaxy, Andreas Nicolaus, der zum ersten Geschäftsführer gewählt wurde, dem zweiten Geschäftsführer Dietmar Marder und dem Kassierer Paul Brinkert, Bruder des Vorsitzenden und langjähriger Schatzmeister der Prinzen-Schützen, die Geschicke des SCP lenken wird, mit einem Vier-Punkte-Programm loslegen:

1. klare und offene Vereinsführung,

2. Verbesserung der finanziellen Lage,

3. Aufstellung eines Bezirksligakaders für die kommende Saison, wenn Geld da ist, und

4. Förderung der Jugendarbeit.

Einen ersten Erfolg hatte der neue Vorstand schon. Die Reserve will das zur Zeit geschlossene Preußenstübl am Stadion zumindest am Freitagabend in Eigenregie wieder öffnen.

 

Fairste Mannschaft der Liga

Bericht in der WN vom 28.10.14

Zugegeben, die A-Jugend von Preußen Borghorst ist mit dem Ende der vergangenen Spielzeit aus der Bezirksliga abgestiegen. Vier ganze Pünktchen und ein Torverhältnis von 7:17 standen für die Mannschaft von Trainer Michael Groll zu Buche. Dafür haben Verein und Mannschaft jetzt allerdings nachträglich eine Ehrung ganz anderer Art erfahren. Preußen Borghorsts A-Junioren haben den Fairplay-Preis des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen verliehen bekommen.
Von Günter Saborowski

Zugegeben, die A-Jugend von Preußen Borghorst ist mit dem Ende der vergangenen Spielzeit aus der Bezirksliga abgestiegen. Vier ganze Pünktchen und ein Torverhältnis von 7:17 standen für die Mannschaft von Trainer Michael Groll zu Buche. Dafür haben Verein und Mannschaft jetzt allerdings nachträglich eine Ehrung ganz anderer Art erfahren. Preußen Borghorsts A-Junioren haben den Fairplay-Preis des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen verliehen bekommen. Böse Zungen könnten nun behaupten, die Mannschaft habe zu brav gespielt, zum Fußball gehört auch mal ein Foul. Doch das wäre zu kurz gedacht. „Stimmt“, sagt der Trainer, Michael Groll, „in vielen Bereichen waren wir im Abstiegskampf zu brav auf dem Platz.“ Aber ansonsten sei Fairplay Programm bei den Preußen, vor allem in der Jugend. „Das bedeutet ja auch Wertschätzung. Wie gehe ich mit meinen Mitspielern um? Wie mit dem Gegner?“, so Groll, der den Abstieg letztlich allerdings auf den zu dünn besetzten Kader zurückführt: „14 Spieler waren einfach zu wenig.“

„Das ist eine Aktion des Verbandes gemeinsam mit Westlotto, die die Fairness im Fußball fördern will“, untermauert Karl-Heinz Brinkert, der neue Erste Vorsitzende der Preußen, die Bedeutung des Preises. Die Bewertungskriterien beziehen nicht nur die Karten im Spiel, sondern auch das Verhalten von Trainern, Zuschauern und Betreuern mit ein – nicht nur Gelb und Rot seien entscheidend. „Selbst die Ordnungsgelder, die ein Verein bezahlen muss, fließen mit ein“, ergänzt Brinkert.

Und hier haben die Preußen die wenigsten Strafpunkte bekommen, leider gemeinsam mit dem SJC Hövelriege aus der Staffel 3. „Es musste gelost werden, und hier haben wir dann nur den zweiten Platz belegt“, sagt Brinkert, ist aber dennoch stolz auf die Mannschaft. Lohn der Fairness war ein kompletter Satz Trikots für 14 Spieler. Hövelriege hat zusätzlich noch zehn Bälle für die Trainingsarbeit bekommen.

Übergeben wurde der Fairplay-Preis am Samstag von Kreisjugendobmann Albert Hüwe.

„Selbst die Ordnungsgelder, die ein Verein bezahlen muss, fließen mit ein.“

Karl-Heinz Brinkert